Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In der öffentlichen Debatte wurden in den letzten Jahren Computerspiele zumeist äußerst kritisch betrachtet. Dabei wurden häufig die negativen Folgen des Konsums von Computerspielen diskutiert. Schlagwörter wie „Killerspiele“, „Computerspielesucht“ und „soziale Isolation“ durch Computerspiele waren in der Debatte zu vernehmen (vgl. Mies, 2008). Bei einer differenzierteren Betrachtung von Computerspielen wird deutlich, dass Computerspiele neben den Risiken auch durchaus positive Wirkungen haben,…
Das Lernen von Fremdsprachen hat einen hohen Stellenwert im Bereich des organisierten Lernens Erwachsener. Am Beispiel der Volkshochschul-Statistik zeigt die Autorin, dass Fremdsprachen ein unverzichtbarer Bestandteil des Angebotsspektrums der Volkshochschulen sind, kaum ein anderer Bereich erlebt eine so beständig große Nachfrage, die auch in Abhängigkeit vom Erwerbsstatus zu sehen ist. Sprachen sind inzwischen mit 30 Prozent aller Kurse, mehr als 40 Prozent aller Unterrichtsstunden und fast 3…
Diversity Management gehört derzeit zu den populären Managementansätzen. Es verspricht, Vielfalt in Organisationen zu ermöglichen und damit den Menschen an sich wertzuschätzen. Unterschiedliche Sichtweisen, Ideen, Fähigkeiten und Potenziale sollen Anerkennung finden; kulturelle Vielfalt nicht vereinheitlicht, sondern verstärkt werden. Für die Erwachsenenbildung klingt dieses Konzept vielversprechend. Schließlich umfasst Bildungsmanagement den Anspruch, Persönlichkeitsentwicklung und Selbstentfa…
Der Beitrag formuliert forschungsmethodische Anforderungen für qualitative Forschung, die die innere Seite des Lernens erfassen will. Ziel ist es, die Relevanz qualitativer Einzelfallstudien für bildungspolitische und gesellschaftsanalytische Fragen zu erhöhen. Hierzu werden folgende Vorschläge gemacht: (1) Genaue Lektüre und Reflexivität: Der genaue Blick auf die Ursprungstexte im Sinne eines close reading erhelle Brüche zwischen dem offiziellen und dem inoffiziellen Diskurs des lebenslangen L…
Am Beispiel zweier Arbeitnehmerinnen mit Migrationshintergrund zeigt die Autorin, wie sehr Lernmotivation und Lernentscheidungen Erwachsener von persönlichen, zutiefst inneren Beweggründen bestimmt sind, auch wenn Lernzumutungen extern erfolgen, wie im Betrieb oft üblich. Das Lernverständnis des Dänen Illeris ist dabei die theoretische Folie, auf der die Autorin die Fallbeispiele auf »intimacy of lifelong learning« hin auslegt. Die Beispiele entstammen dem DIE-Projekt »Deutsch am Arbeitsplatz«.
In einem bildungstheoretischen Bezugsrahmen wird vor dem Hintergrund eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes das Lebenslange Lernen als Modus der Subjektbildung analysiert. Dabei wird der Zeitdimension von Bildung theoretisch, methodologisch und methodisch durch die Auswertung von qualitativen Interviews, die nach mehr als 25 Jahren mit denselben Personen noch einmal geführt wurden, besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Orientierung folgt einem lernbezogenen, aber nicht lernzentrier…
Betriebliche Strategien im Umgang mit dem demografischen Wandel In den Betrieben erweist sich der demografische Wandel in doppelter Weise als Herausforderung. Unternehmen müssen mit immer älteren Belegschaften arbeiten, und hinsichtlich der jungen Fachkräfte entbrennt ein regelrechter »war for talents«. Mit welchen Strategien sich deutsche Unternehmen diesen Herausforderungen stellen, fasst der Beitrag zusammen. Dabei unterscheidet er bewährte Personalstrategien, die unter den Zeichen des demo…
Im Internet hat sich eine Beteiligungskultur entwickelt, die unter dem Stichwort »Web 2.0« breit diskutiert wird und die in diesem Beitrag auf Prinzipien der Ehrenamtlichkeit befragt wird. Hierzu legt der Autor zunächst eine Definition von Ehrenamt in der »offline«-Wirklichkeit vor, bevor er die Kommunikationsbedingungen des Netzes klärt, an die die Konzeption von Ehrenamt angelegt werden kann. Dabei zeigt sich: Reputation kann im Prinzip jeder gewinnen, der dank entsprechender Leistungen oder …