Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Familie ist ein Lernort mit besonderen Eigenschaften. Lernprozesse gibt es dort aber nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei erwachsenen Familienmitgliedern. Diese Lernprozesse der älteren Generationen werden unter Rückgriff auf die qualitative IgelMedia-Studie am Beispiel des Medienkompetenzerwerbs analysiert. In Bezug auf die Erwachsenenbildung kommt der Autor zu dem Schluss, dass diese innerfamiliären Lernprozesse Beachtung finden und nicht nur die Vermittlung neuen Wissens, sondern auch…
Ein Drittel aller Familien in Deutschland gelten als Familien mit Migrationshintergrund – ein großes Bildungspotential auch für die Familienbildung. Die Autorin weist auf die erhöhten Risikolagen dieser heterogenen Gruppe hin, warnt aber vor einer Etikettierung als »Zielgruppe mit besonderen Lebenslagen«. Sie zeigt Beispiele erfolgreicher Angebote auf und plädiert für eine interkulturelle Öffnung von Bildungsinstitutionen.
Die Anforderung der Optimierung des eigenen Lebens betrifft auch die Familie – und damit die Familienbildung. Doch statt den Optimierungswahn zu unterstützen, sollte Familienbildung, so der Autor in seinem hier dokumentierten Vortrag anlässlich des Festakts 60 Jahre Katholische Familienbildungsstätte Bonn, Freiräume für Begegnung und Beziehung schaffen und eine Art »Gelassenheitskompetenz« vermittteln.
Was sind die politischen Ursprünge einer Validierung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen in Europa? Dieser Frage geht der Autor nach und plädiert für eine Sicht auf Kompetenzanerkennung, die zwischen Validierung als Konzept und Validierung als Prozess unterscheidet. Versteht man nämlich Validierung als Prozess, gehe es um die Wertschätzung des Lernens in alltäglichen Situationen und um die Lebenserfahrungen der Menschen. Verlässliche Validierungsinstrumente würden die individuel…
Das Eckpunktepapier »Den Einstieg in den Beruf erleichtern« einer organisationsübergreifenden Arbeitsgruppe aus der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe ist ein Debattenbeitrag zur zukünftigen Umsetzung des Deutschen Qualifikationsrahmens. Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene, so die Autorinnen und Autoren des Eckpunktepapiers, kann eine Anerkennung informell und non-formal erworbener Kompetenzen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern und neue Chancen eröffnen. Andrea Pingel und Wal…