Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
H.-J. Lenz stellt eine negative Diagnose für den Zustand der geschlechtssensibilisierenden Männerbildung: Eingezwängt zwischen herrschender Männlichkeit, marginalisierter, sich selbst zersplitternder Männerbewegung und den nach gesellschaftlich-politischer Teilhabe strebenden Frauen. Er definiert Männerbildung als herrschaftskritischen Bewusstwerdungsprozess, gegen den sich starke Widerstände bilden. Im Gender-Mainstreaming-Prozess gibt es aber auch Chancen auf neue Impulse für die Männerbildu…
Um einer Gleichberechtigung näher zu kommen, ist es notwendig, Männer und Väter darin zu unterstützen, ihre Rolle in Familie, Gesellschaft und Berufswelt aktiv zu gestalten. Der Artikel diskutiert Möglichkeiten einer Etablierung dieses relativ neuen Bereichs der Erwachsenenbildung und beschreibt Grundlagen, Anknüpfungspunkte und Themen für Bildungsangebote an Männer.
Der Autor berichtet über ein von der EU gefördertes Projekt zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, das unter internationaler Beteilung von sechs Länder durchgeführt wird. Kernfrage ist, welche Kompetenzen bei Jugendlichen gefördert werden und welche Bedürfnisstrukturen junge arbeitlose Erwachsene haben.
Historischer Längsschnitt zum Thema Männerbildung vom 19. zum frühen 20. Jahrhundert.
Begriffsklärungen rund um das Thema Männerbildung: gesellschaftliche Akzeptanz, Anknüpfungspunkte, Methodik, Gender-Aspekte und Forschung.
Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen, gilt in der aktuellen Frauen- und Geschlechterforschung als nicht mehr hintergehbarer Ausgangspunkt. Die Autorin stellt die Frage, wie die Männerforschung ihrerseits „Geschlecht“ konstruiert und ob sie eine „kritische“ Forschung ist in dem Sinne, dass sie sowohl Gesellschaftskritik als auch Selbstreflexion betreibt. Indem sie die Position von Robert W. Connell referiert, plädiert die Autorin für eine geschlechtskooperative Forschung, die die Ank…
Rudolf interpretiert die Ergebnisse einer Umfrage, die anlässlich der Terroranschläge vom 11. September 2001 von Emnid bei 1005 Personen durchgeführt wurde. Sein Fazit: politische Bildung muss auch auf Aktualität reagieren, ohne sich die Themen von den Medien aufdrängen zu lassen. Ein Bedarf ist vorhanden.
Management in Nonprofit-Organisationen stellt besondere Anforderungen und fordert spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Autorin stellt das Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg in der Schweiz vor, das seit 25 Jahren in diesem Segment Forschungsarbeit leistet. Hier wurde das „Freiburger Management-Modell für NPO“ entwickelt. Seit diesem Jahr wird ein berufsbegleitendes Studium angeboten, das sich an Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wendet.
Von 2002 an wird das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung durch das Programm „Lernende Region – Förderung von Netzwerken“ 80 regionale Netzwerke fördern. Das Programm wird von mehreren deutschen Forschungsinstituten wissenschaftlich begleitet. Ekkehard Nuissl stellt die theoretischen, methodischen und praktischen Überlegungen für diese Begleitung vor und benennt fünf Felder, welche die Analyse inhaltlich strukturieren werden.