Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Beim Lernen spielen emotionale Prozesse eine große Rolle. Ergebnisse einer Befragung von erwachsenen Lernenden zeigen, dass gerade kooperative Lernformen positive Emotionen wie Freude hervorrufen und Lernmotivation und Lernerfolg erhöhen, so die Autorin und der Autor.
Werden Spiel und Freude in der Erwachsenenbildung ausreichend gewürdigt? Der Autor gibt ein erfahrungsgesättigtes und emphatisches Plädoyer für den durchdachten Einsatz von Spielen – für mehr Spaß und Freude in der Bildung.
Ein Blick auf die Begriffsgeschichte von Lust, Spaß und Freude offenbart Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bedeutungen. Der Autor verdeutlicht, dass die Lust und der Spaß am Lernen sinnvoll sein können, Freude aber wichtiger für pädagogische Überlegungen ist, weil sie nicht kurzlebig ist, sondern existenziellen Charakter hat – und auch Krisen- und Leiderfahrungen integrieren kann.
»Freude« ist einer der zentralen Begriffe für die Nähe der Menschen zu Gott. Wie greift die konfessionelle Erwachsenenbildung Freude auf? Wie integriert sie die emanzipatorische Dimension von Freude, die sich in der biblischen Verwendung des Begriffs offenbart?
Lerntheorien sind eine wichtige Grundlage für alle, die sich professionell mit Lehren auseinandersetzen. In jüngerer Vergangenheit entstanden viele Theorien, die über den Behaviorismus und Kognitivismus hinausweisen und Lernen als menschliche Aktivität in einem sozialen Zusammenhang begreifen. Dadurch eröffnen sich lerntheoretische Bezüge zu Interessen, Gemeinschaften, Gefühlen, Arbeitsplätzen u.a. Auch wird die Vorstellung überwunden, Lernen sei primär für Kinder und Jugendliche bedeutsam. So …
Ist »Haltung« ein Thema in der Erwachsenenbildung? Sie sollte es sein, argumentiert der Autor – denn Erwachsenenbildung hat einen normativen Auftrag, der sich in der Haltung der Lehrenden spiegeln muss. Die aktuelle Gefährdung von Demokratie und offener Gesellschaft macht es gerade heute notwendig, Haltung zu haben und zu zeigen.
Die in der Pädagogik aufzufindende Gegenüberstellung vom »unfertigen« Kind und dem erwachsenem, »fertigen« Lehrer trifft für die Erwachsenenbildung nicht zu. Nicht zuletzt das Konzept »Lebenslanges Lernen« zeigt, dass sich kein Endpunkt des Lernens bestimmen lässt; alle Menschen sind nach diesem Verständnis also jederzeit »unfertig« – auch die Lehrenden selbst. Wie gehen Erwachsenenpädagoginnen und -pädagogen mit dieser »Unfertigkeit« professionell um?
Woraus besteht eine professionelle pädagogische Haltung? Im Rückgriff auf die Persönlichkeits-System-Interaktion (PSI) erläutert die Autorin, wie sich eine professionelle Haltung zusammensetzt und dass Stimmungsmanagement als grundlegende elbstkompetenz ein zentrales Element von Haltung ist.
Kompetenzorientierte Bildung wird, so Sabine Schwarz und Peter Brandt im »Stichwort«, »von den Potenzialen und Handlungsmöglichkeiten der Lernenden her gedacht«. Obwohl es »nach wie vor ungelöste Definitionsprobleme« mit dem »Konstrukt« Kompetenz gibt (Matthias Vonken), wird die Orientierung an Kompetenzen besonders auf der europäischen Ebene verfolgt (Noack). Der starke Handlungsbezug wird im Heft immer wieder betont – sei es im »Gespräch« oder beim Blick auf verschiedene Inhaltsbereiche der E…
Wie verhält sich Kompetenz zu Bildung und Qualifikation? Welches sind die Vor- und Nachteile einer Orientierung von Bildungsprozessen an Kompetenzen? Zur Beantwortung dieser Fragen richtet der Autor den Blick auf Steuerungsprozesse in der Bildungspolitik ebenso wie auf Nutzenpotenziale für die Lernenden.