Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Wie hat sich ein spezifischer Arbeitsmarkt für hauptberuflich pädagogische Mitarbeitende (HPM) und Leitungskräfte in der öffentlichen Erwachsenenbildung historisch konstituiert und welche Tendenzen lassen sich aktuell feststellen? Im Forschungsprojekt StellA untersuchen die Autor*innen die historische und gegenwärtige Entwicklung hauptberuflicher Stellenprofile im Volkshochschulkontext sowie die Faktoren und Akteure, die diesen spezifischen Arbeitsmarkt hervorgebracht haben und ihn heute präge…
Peter Faulstich erörtert die Folgen des "Selbstorganisierten, -gesteuerten, -bestimmten Lernens" für das lehrende Personal in der Erwachsenenbildung. Fachliche und soziale Kompetenzen sowie ein vielfältiges Methodenrepertoire sind die grundlegenden Anforderungen an Lehrende. Faulstich konzentriert sich in seiner Diskussion auf die Aspekte Rollenverständnis, Expertise, Attribute von Professionalität, Aufgaben erwachsenenbildnerischen Handelns, Lehraufgaben und Kompetenzen der Lehrenden.
Mit dem Jubiläumsheft zum 30-jährigen Bestehen des REPORT wird in der Erwachsenenbildung Gedachtes, Erforschtes und Aufgeschriebenes noch einmal vergegenwärtigt und perspektivisch weitergedacht. Hierzu wurden Texte der beiden Gründungsherausgeber, Horst Siebert und Johannes Weinberg, aus 30 Jahren REPORT zu sechs Themenkomplexen gebündelt und aus heutiger Sicht noch einmal neu gelesen. Gerahmt werden die Beiträge durch zwei Interviews die zum einen den Blick zurück und zum anderen den Blick nac…
Berufliche Weiterbildung versus allgemeine Weiterbildung? Welche Überlegungen bestimmten erziehungswissenschaftliche und bildungspolitische Debatten seit den 1950er Jahren? Einige grundsätzliche Positionen lassen sich bis weit in die Vergangenheit nach verfolgen. Das Thesenpapier von Gerhard Reutter stellt pointiert die unterschiedlichen Entwicklungsphasen vor. Es diente im August 2004 als Ausgangspapier für eine Grundsatzdiskussion einer Institutskonferenz am Deutschen Institut für Erwachsen…
Der Anteil Jugendlicher und Erwachsener der nur über eine unzureichende Grundbildung verfügt, ist trotz zahlreicher Anstrengungen gerade in der Erwachsenenbildung kaum geringer geworden. Der Band liefert Empfehlungen zu den neuen Unterrichts- und Fortbildungskonzepten mit innovativen und reflexiven Methoden. Zukunftsweisende Ansätze gehen auf bisher vernachlässigte Gruppen ein, flexibilisieren die Konzepte und setzen kreative Arbeits- und Kooperationsformen um.
Marie Jean Antoine de Condorcet (1743-1794) hat in seiner für die französische Nationalversammlung verfassten Schrift „Bericht und Entwurf einer Verordnung über die allgemeine Organisation des öffentlichen Unterrichtswesens“ (1792)) ein Konzept vorgelegt, nach dem organisierte Bildungsveranstaltungen jeden Menschen ein Leben lang begleiten sollten. Nach seiner Auffassung hatte Erwachsenenbildung eine kompensatorische Funktion für jene, bei denen Bildung kein Teil ihrer Jugend war.
Die Wissenschaft der Weiterbildung zeichnete sich eher selten durch genuine Forschungsmethoden aus. In jüngerer Zeit sind jedoch interessante methodische Ansätze zu beobachten, mit denen Erwachsenenbildung empirisch differenziert erfasst werden kann. Dabei werden unterschiedliche empirische Ansätze in zahlreichen Varianten verknüpft, die es zu erkunden gilt. Dieses Heft wird Beiträge präsentieren, die diese innovativen Ansätze der Weiterbildungsforschung beschreiben und begründen.
Es gibt in Deutschland bisher nur wenige und verstreute Daten, die das System der Weiterbildung aus der Perspektive der Anbieter beschreiben. Der Verbund Weiterbildungsstatistik unter Koordination des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) tritt in diese Lücke und legt eine jährliche Statistik der angeschlossenen Einrichtungen und ihres Angebots vor. Im Folgenden werden zunächst die verfügbaren Daten beschrieben, bevor zwei Beispiele für inhaltliche Auswertungen gegeben werden.
Die Autoren bündeln aktuelle Diskussionsergebnisse über Bedarfe und Perspektiven der Erwachsenenbildungsforschung. Bezogen auf die Bereiche Erwachsenenlernen, Wissensstrukturen, professionelles Handeln, Institutionalisierung sowie System und Politik formulieren sie Arbeitsschwerpunkte für die nächste Zukunft. Basis ihrer Überlegungen sind das Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung, diesbezügliche Beratungen der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung und Ergebnisse eines interdiszi…