Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens gilt als unstrittig. Weniger klar sind dagegen Ursachen, Bedingungen, Erscheinungsformen der Entwicklung in ihrer Vielfalt sowie Veränderungstendenzen und Lösungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Situation verlangt eine breite, intensive und nachhaltige empirische Forschung zur Erwachsenen- und Weiterbildung. Das Forschungsmemorandum – entwickelt im Auftrag der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE – identifiziert, ordnet und benennt Sch…
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen. In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpu…
Im Rahmen eines in Österreich laufenden ESF- und BMBWF-geförderten Projekts (2015–2018) wird unter anderem der Frage nachgegangen, über welche Kompetenzen und Handlungsorientierungen Personen verfügen, die Kompetenzvalidierungen im Rahmen von Zertifizierungsverfahren für ErwachsenenbildnerInnen durchführen. Im Unterschied zu bisherigen Studien, die sich zumeist mit den Kompetenzanerkennungsverfahren und -instrumenten beschäftigen, legt die Untersuchung den Schwerpunkt auf die AkteurInnen und un…
Im Jahr 2015 wurde im Bericht der Weltgesundheitsorganisation, veröffentlicht durch das Programm für altersfreundliche Städte, eine Überprüfung des Konzepts des aktiven Alterns vorgeschlagen. Dieses schließt neben den drei Grundsätzen Gesundheit, Sicherheit und Partizipation auch die Erwachsenenbildung in Form von formaler (Zugang zu Bewertung und Abschlüsse) sowie informeller Bildung (Lernen im täglichen Leben oder während Freizeitaktivitäten) mit ein. Das Ziel dieser Studie ist es zu analysie…
Der IdA KompetenzCheck stellt ein wissenschaftlich entwickeltes Testverfahren dar, um non-formal und informell erworbene Kompetenzen sichtbar zu machen, und in Bezug auf deutsche Referenzberufe auszuwerten. Im Rahmen des IdA KompetenzCheck werden Testpersonen mit typischen Handlungsfeldern eines Berufsbildes konfrontiert. Zu jedem Handlungsfeld wird eine Reihe von handlungsrelevanten Fragen präsentiert, deren Beantwortung Rückschlüsse auf die Ausprägung der Kompetenz im jeweiligen Handlungsfeld…
Bisher wird der organisationsgebundene Anteil an der Professionalitätsentwicklung noch zu wenig zur Kenntnis genommen, obwohl er für die berufsbiographische Professionalisierung von Pädagogen und Weiterbildnerinnen hoch bedeutsam ist. Das Buch „Organisation als Kontext der Professionalität“ ist im Anschluss an ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entstanden, das die Professionalitätsentwicklung von pädagogischen Mitarbeitenden an das Bildungsmanagement von Weiterbildungseinrichtungen adr…
„Reflexionen zur Selbstbildung“ ist Rolf Arnold zu seinem 60. Geburtstag gewidmet. Wie kaum ein anderer Vertreter der Wissenschaft von der Weiterbildung hat Rolf Arnold in den vergangenen Jahrzehnten Anstöße zur Reflexion über Lehren und Lernen von Erwachsenen gegeben, etwa mit seinen Beiträgen zur konstruktivistischen Bildung, zu den Deutungsmustern oder zur Ermöglichungsdidaktik“. Dabei hat sich sein Ansatz immer weiter entwickelt, er kann heute als „systemisch-konstruktivistische Bildung“ b…
Reinhard Mussik untersucht in seiner Dissertation am Beispiel der Integrierten Fortbildung der Polizei des Landes Brandenburgs, wie eine grundlegende Reorganisationsmaßnahme durch die verhaltensorientierte Fortbildung unterstützt werden kann. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, die im Rahmen eines Reformprozesses nötigen Verhaltensänderungen mit Hilfe der organisationseigenen Fortbildungsstruktur zu erreichen. Die Änderung von eingeschliffenen Verhaltensweisen bei Erwachsenen hat sich in der Pr…
Macht Bildung glücklich? Wohl kaum zwangsläufig. Bildungsprozesse können aber bei Lernenden wie bei Lehrenden Momente des Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit auslösen. Roger Willemsen nennt diese Momente im Interview „epiphanisch“. Nun hat gerade die Erwachsenenbildung auch Glück „im Angebot“ – Gründe genug für die DIE-Redaktion, mit dem Marienkäfer-Heft auf die Suche nach unterbelichteten Aspekten des Bildungshandelns zu gehen.