Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Gerade ältere Menschen besitzen oft nur geringe Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien – problematisch in unserer immer stärker digitalisierten Gesellschaft. Diesbezügliche Weiterbildungsformate sind erfolgreich, wenn sie in die Lebenswelt älterer Menschen eingebunden sind. Im Beitrag werden einige solcher Formate vorgestellt.
Im Zentrum des Beitrags steht der Umgang mit Wertkonflikten in Lehr-Lern-Situationen der Erwachsenen- und Weiterbildung vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Anhand der Darstellung und Interpretation eines Fallbeispiels aus einem Integrationskurs werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Lehrende auf ein pädagogisch angemessenes und ethisch begründetes Handeln vorbereitet werden können.
Der Beitrag enttarnt zunächst gängige Vorurteile über E-Learning. Der pädagogische Mehrwert steht und fällt mit der methodisch-didaktischen Gestaltung. Die Autorinnen gründen ihr Urteil auf Erfahrungen von Teilnehmenden einer online-basierten Weiterbildung. Diese bewerteten das Lernen mit Neuen Medien als intensiv, kommunikativ, aber zeitaufwändig. E-Learning erfordere Selbstdisziplin, -motivation, -organisation, ein gutes Zeitmanagement sowie eine grundlegende Technikkompetenz.
Mit einer Gastprofessur kam die Idee über den Atlantik: Paul Bélanger aus Montreal versammelte an der Universität Duisburg-Essen Fachleute der Weiterbildung zu einer Konferenz über die »Intimacy of learning – a social issue«. Einige der Beiträge bilden den diesmaligen Themenschwerpunkt. Eine vorsichtige Annäherung, denn die Übersetzung bleibt schwierig. Die deutsche Konnotation von Intimität als »Tabubereiche betreffend« schwingt im Englischen so nicht mit. Die DIE-Redaktion hat sich entschiede…
Die Zukunftsfähigkeit von Bildungssystemen hängt davon ab, wie gut die Übergänge zwischen Sektoren bewältigt werden können. Für die Weiterbildung stellen sich an Übergängen vielfältige Herausforderungen. Sie kann durch Überbrückungsangebote den Transfer für Benachteiligte erleichtern, an Übergängen beratend tätig werden oder Fortbildungen für Professionelle an Übergängen konzipieren. Das Heft will klären, wie sehr das Konzept des „lebenslangen Lernens“ Durchlässigkeit hierzulande befördert und …
Der Beitrag betrachtet die ersten Ergebnisse der PIAAC Studie vor dem Hintergrund der Frage nach der Erforschung von Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf. Hierfür wird die quantitative Assessment Studie mit den Erkenntnissen einer Mixed-Method Studie zur Kompetenzbiografie sowie einer noch laufenden qualitativen Längsschnittstudie zum Wandel von Bildungsgestalten kontrastiert. Die Vor- und Nachteile des jeweiligen Forschungsdesigns werden aufgezeigt und es wird ein kurzer Ausblick auf zu erwa…
Professionelles Handeln von KursleiterInnen in der Gesundheitsbildung, das bedeutet, sich über die eigenen Ziele klar zu werden und die eigene Arbeit kontinuierlich zu reflektieren. Was Gesundheitswissenschaften und Erwachsenenbildung aus einer systemisch-konstruktivistischen Sicht dazu beitragen können, ist Gegenstand dieses Buches. Gesundheit wird als Erklärung für nicht weiter störende Verhaltensweisen des Organismus verstanden. Wenn körperliche, seelische, soziale und ökologische Anforderun…
Die „rote Reihe“ des DIE vermittelt einen schnellen Einstieg und eine erste Orientierung über Eigen- und Besonderheiten der Weiterbildung im jeweiligen Land. Die Bände bündeln landesspezifische Daten und Informationen auf wissenschaftlicher Grundlage. Ein umfangreicher Serviceteil erleichtert weitere Erkundungen. Auf dieser Basis können Weiterbildungsakteure aus Wissenschaft, Praxis und Administration Kooperationsaktivitäten vorbereiten.