Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Ursprünge des Salons reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Salon lässt sich als Zusammenkunft von Adligen, Schriftstellern, Künstlern, Gelehrten in privaten Empfangsräumen vornehmer schöngeistiger Damen beschreiben. Die Konversation als Stil wurde hier besonders entwickelt. Es war eine europäische Erscheinung mit Schwerpunkten in Frankreich, England und Deutschland. Salons können als nicht institutionalisierte Lernorte mit einer stark selbst organisierten Lernkultur verstanden werden.
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) war Begründerin von einem der wichtigsten deutschen Salons. Sie bemühte sich die zeittypischen Beschränkungen weiblicher Bildungsmöglichkeiten zu umgehen und auch die gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden zu überwinden. Sie gehörte der Epoche der Romantik an und war Teil der Aufklärung.
Der Beitrag untersucht aus bildungspolitischer Sicht, wie die Bewältigung von Übergängen zwischen Bildungsbereichen begleitet werden kann. Hierzu erinnert die Autorin, Bildungsministerin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, an die Maßnahmen, die im Zuge ihrer Präsidentschaft in der bundesdeutschen Kultusministerkonferenz 2004 beschlossen worden sind. Danach wurde die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung verbessert und der Überstieg zur Hochschule für Frühstudierende erleichtert. Schließlic…
Das Verbundprojekt TrainSpot unter Leitung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. zielt auf den Anschluss eines Train-the-Trainer Hotspots an die aufzubauende Nationale Bildungsplattform (NBP). Im Rahmen der Konzeptionsphase wurde 2022 eine Befragung bei potenziellen Nutzenden (N=42) der NBP durchgeführt, um zu ermitteln, welche Chancen aber auch Herausforderung die anvisierte Zielgruppe mit dem Vorhaben der NBP verbindet und welche Bedarfe…
Die politische Zeitung spielte als Lesestoff der unteren Stände eine wichtige Rolle im späten 18. und im 19. Jahrhundert. Die Zeitschrift der „Rässonirende Dorfkonvent, eine gemeinnützige ökonomisch-moralische-politische Schrift für den Bürger und Landmann“, die von Johann C. Thon 1786 bis 1788 herausgegeben wurde, war solch ein volksaufklärerisches Medium. Im nachfolgenden wird ein Beispiel aus der Zeitung vorgestellt.
Im 18. Jahrhundert waren die Debating Clubs weit verbreitet und es durfte, unabhängig vom Geschlecht, jeder, der wollte, teilnehmen. Die meisten Mitglieder gehörten jedoch der neu entstandenen Mittelschicht an. Ein berühmter Vorläufer der Debating-Clubs war der Rota Club in London. Diese Clubs hatten einen maßgeblichen Anteil an dem Aufkommen der Aufklärung.
Politische Bildung hat in der österreichischen Erwachsenenbildung eine lange Tradition. In der Zweiten Republik gilt sie als marginalisiert. Ein näherer Blick relativiert die Marginalisierungsthese. Politische Bildung ist parteienzentriert und in Großorganisationen wie dem Gewerkschaftsbund präsent. Es besteht eine breite und unübersichtliche Institutionenlandschaft. Marginalisiert ist politische Bildung in der traditionellen Erwachsenenbildung wie den Volkshochschulen. Es gibt aber Ausnahmen. …
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Vielfalt an ausstellungsbegleitenden Vermittlungsangeboten für Erwachsene in Museen. Diese wurden programmanalytisch untersucht mit dem Ziel einer Ausdifferenzierung von (Partizipations-)Portalen, die für die Teilnehmenden einen Zugang zu kultureller Bildung im Museum eröffnen. Zur Identifikation der Zugänge wurde sich an einen für die kulturelle Erwachsenenbildung von Gieseke und Opelt (2005) entwickelten Ansatz angelehnt, in dem Portale als spezifische Zug…