Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Report 31 will auf einige Forschungslücken zum Umgang mit der Geschichte in der Erwachsenenbildung hinweisen. Thematisiert werden so unter anderem Fragen zur Notwendigkeit eines Rekurses auf die philosophische Tradition, zum Beitrag der Frauen in der Geschichte der Erwachsenenbildung, Probleme und Zuzgänge einer historisch-vergleichenden Erwachsenenbildungsforschung. Außerdem wird die erwachsenenpädagogische Theoriebildung nach 1945 in den Blick genommen sowie der Fortgang des ost-westdeuts…
Die Inhalte der einzelnen Studieneinheiten orientierten sich an den wichtigsten Tätigkeitsbereichen von hauptberuflichen pädagogischen MitarbeiterInnen an Volkshochschulen: Programmplanung einerseits und Lehren und Lernen mit Erwachsenen andererseits. Berücksichtigt werden darüber hinaus der gesellschaftliche Bedingungsrahmen von Erwachsenenbildung sowie organisatorische und institutionelle Probleme. Die Reihe wurde 1995 von den "Studientexten für Erwachsenenbildung" abgelöst.
Ein einheitliches Recht des lebenslangen Lernens gibt es nicht. Aber eine Vielzahl von bildungsbereichspezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, von denen einige die Weiterbildung betreffen. Das Heft trägt die neueren Entwicklungen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene zusammen und bettet die Erkenntnisse zum Recht ein in eine Diskussion um öffentliche und private Pflichten für das lebenslange Lernen.
Franz Pöggeler (1926 -2009), war einer der produktivsten Pädagogen des 20. Jahrhunderts. Das gilt sowohl für die Breite der Themengebiete, mit denen er sich beschäftigte, als auch für die vielfältigen Publikationsorte, an denen er veröffentlichte, und die hohe Anzahl der Veröffentlichungen, die nachgewiesen werden konnten. Das Diktum der besonderen Produktivität gilt auch für die große Palette seines praktischen Engagements für die (Erwachsenen-) Pädagogik.
Das Thema Ökonomische (Grund-)Bildung hat in den letzten Jahren zunehmend Auftrieb erhalten und ist auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung angekommen: Mit der Integration ökonomischer Bildung in Literacy-Diskurse ist sie weiterbildungspolitisch in den Erwartungshorizont an öffentliche Daseinsvorsorge eingezogen. Das Heft führt in die Debatte um ökonomische Erwachsenenbildung ein und gibt einen Überblick über bereits bestehende Praxis in diesem Bereich.
Der Beitrag untersucht in einer Beobachtung zweiter Ordnung die spezifische Art und Weise, mit der neuere "Einführungen in die Erwachsenenbildung" ihren Gegenstand konstituieren und dabei eine je besondere Perspektivität zur Geltung bringen. Die vier untersuchten Einführungen thematisieren die Erwachsenenbildung als doppelte Suchbewegung, als professionelles Lernvermitteln, als Institutionalisierungsform des Lernens Erwachsener und als wissenschaftspropädeutischen Anwendungsfall.
Diese Literaturauswertung wurde vom DIE im Auftrag des BMBF im Zeitraum September 2003 bis Juli 2004 im Zusammenhang mit der BLK-Veröffentlichung „Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland“ (http://www.blk-bonn.de/papers/heft115.pdf) der BLK Ad-hoc-AG vorgenommen. Sie stellt Literatur zum Lernen in unterschiedlichen Lebensphasen (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Ältere) und zu Entwicklungsschwerpunkten lebenslangen Lernens (Einbeziehung informellen…
Die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens gilt als unstrittig. Weniger klar sind dagegen Ursachen, Bedingungen, Erscheinungsformen der Entwicklung in ihrer Vielfalt sowie Veränderungstendenzen und Lösungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Situation verlangt eine breite, intensive und nachhaltige empirische Forschung zur Erwachsenen- und Weiterbildung. Das Forschungsmemorandum – entwickelt im Auftrag der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE – identifiziert, ordnet und benennt Sch…
Der Beitrag zielt darauf, der Weiterbildungsdiskussion unter der Perspektive der demographischen Entwicklung eine quantitative Basis zu geben. Dazu werden für einen größtmöglichen Zeitraum die Altersstrukturdaten aus der Volkshochschul-Statistik in Beziehung zu Daten der Bevölkerungsstatistik („demographischer Wandel“) gesetzt. Die Altersstruktur der Belegungen von Volkshochschul-Kursen wird in der Entwicklung beschrieben und in zwei Stufen analysiert. Ergebnis ist, dass die Altersgruppen kontr…
Am 8. Dezember vergangenen Jahres ist Bettina Stark-Watzinger (FDP) als Bundesministerin für Bildung und Forschung vereidigt worden. Für sich und ihr Haus, das sie gerne »Chancenministerium« nennt, hat sie sich in der laufenden Legislaturperiode viel vorgenommen – über ihre Pläne und deren Bedeutung für die Erwachsenen und Weiterbildung sprachen die Herausgeber Prof. Dr. Josef Schrader und Dr. Peter Brandt mit ihr.