Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die meisten Weiterbildungsaktivitäten können der betrieblichen Weiterbildung zugeordnet werden. Das Interesse an diesem Feld und seiner Entwicklung ist groß. Allerdings betonen viele Forscherinnen und Forscher, dass die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen zur Erforschung und Gestaltung dieses Feldes nicht adäquat entfaltet sind. Die Vielfalt betrieblicher Weiterbildung erfordert Ansätze, die Differenzierungen zwischen diversen betrieblichen Realitäten und Interessen der Akteure erlauben. Das…
Die Befunde der Bildungsforschung zeigen seit langem: Bildungschancen in Deutschland sind nicht gleich verteilt. Dies gilt auch für den Bereich der Weiterbildung. Die Autoren zeigen jedoch, dass sich die Bildungschancen Erwachsener nicht nur entlang der üblichen sozioökonomischen und demographischen Merkmale unterscheiden, sondern auch von regionalen Kontexten abhängen. Im Anschluss an den Weiterbildungsatlas 2015 werden die räumlichen Unterschiede der Weiterbildungsbeteiligung und des Weiterbi…
Der Beitrag stellt zentrale Befunde einer Studie über die Bildungseinstellungen von Migrantinnen und Migranten vor. Dabei wurden auch Weiterbildungsinteressen einbezogen, vor allem mit Blick auf Elternbildungsangebote.
„Interkulturelle Öffnung“ zielt darauf ab, die Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund am Weiterbildungsangebot zu erhöhen. Eine exemplarische regionale Studie des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) im Auftrag der Kommunen Bremen und Bremerhaven liefert Einsichten über Beteiligung, Angebote und die Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund sowie über die Planung von Angeboten in den Weiterbildungseinrichtungen. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Studie unter …
Der Beitrag skizziert die Entwicklung, die das Internet seit den 1990er Jahren genommen hat und sieht drei wesentliche Grenzverschiebungen: 1. »Der User wird zum Autor«, 2. »Das Private wird öffentlich«, 3. »Jeder ist (s)ein Experte«. Auf dieser Grundlage werden Möglichkeiten und Grenzen der Erwachsenenbildung im Web 2.0 taxiert.
Ausgehend von gesellschaftlichen Veränderungen wie dem demographischen Wandel und der Flexibilisierung von Lebensläufen ist die Weiterbildung diesen Entwicklungen anzupassen. Allgemeine und standardisierte Angebote allein können den Erfordernissen nicht mehr entsprechen, weil sie in zunehmendem Maß einer heterogenen Zielgruppe gegenüberstehen. Auf der Grundlage von zwei empirischen Studien zur Laufbahngestaltung sowie zur Zeitgestaltung im Alter werden im Folgenden Biographieszenarien Älterer a…
Der Beitrag fragt aus Sicht der pädagogischen Biografieforschung nach der Bedeutung von Übergängen im Bildungssystem. Übergänge bewirken vor allem zunächst Verunsicherungen, Klärung der eigenen Basis, Entwicklung von neuen Perspektiven, Annehmen oder Verändern der neuen Situation, Freisetzen von Energie und Aktivitäten zur Bewältigung von Veränderungen. Am Beispiel einer Interviewpassage zum Übergang vom Beruf in den Ruhestand (in der am Rande auch der Verlust von Familienangehörigen thematisie…
Wann gilt Weiterbildungspolitik als erfolgreich? Was können Politik und andere Weiterbildungsakteure tun, damit Weiterbildungspolitik gelingt? Die Autorin weist auf alte und neue Risiken hin und legt Voraussetzungen und Bedingungen für den Erfolg dar.
Rassismus ist als gesellschaftliches Phänomen und Problem wieder verstärkt in den Blick geraten. Auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung kann und sollte genauer hingeschaut werden – zum einen, ob und wie sie selbst von Rassismus und rassistischen Strukturen betroffen ist; zum anderen, wie sie helfen kann, eine fundierte Haltung gegen Rassismus und Ausgrenzung zu entwickeln. Darüber sprach Redakteur Jan Rohwerder mit Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann, Professorin für Bildungsverläufe und Divers…
Die bzw. der mündige Erwachsene, die/der freiwillig an freien Bildungsangeboten teilnimmt, ist eine Grundannahme, die ebenso oft Theorien und Praxen der Erwachsenenbildung stützt wie sie empirisch herausgefordert ist. Weder die Angebots-, noch die Nachfrageseite ist durchgängig durch Freiwilligkeit gekennzeichnet. Bis zu einem gewissen Grad sind Angebote und Teilnahmen verpflichtend. Auch ist die Annahme problematisch, die Erwachsenen wollten, sollten und könnten nicht belehrt werden, da sie mü…