Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Netzwerkanalyse als eine empirische Untersuchungsmethode zur Erfassung sozialer Beziehungen erfährt gegenwärtig eine zunehmende Verbreitung in verschiedenen Disziplinen und Feldern. In dem Beitrag werden netzwerkanalytische Ansätze als Bezugs- und Analyserahmen für Forschungsarbeiten im Feld der Weiterbildung beleuchtet. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Entwicklung angemessener Untersuchungskonzepte gelegt. Abschließend wird auf die spezifischen Rezeptionsbarrieren netzwerkanalytisch…
Bezugnehmend auf das Schwerpunktheft REPORT 3/2003 mit dem Thema "Gehirn und Lernen" kritisiert der Autor Tendenzen in der Pädagogik, manche Ergebnisse der Neurowissenschaften als Bestätigung eines naturalistischen und biologistischen Zeitgeists aufzufassen. Er plädiert dafür, solche Aspekte der Neurowissenschaften in den Vordergrund zu stellen, die Belege gegen überholte Konzepte von Lernen und Bildung als Wissensakkumulation ohne Selbstreflexion sind.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Qualifikationen und Kompetenzen der Lehrenden in der Erwachsenenbildung zielt die im Rahmen des Verbundprojekts ProGrundbildung entwickelte Fortbildung »Basisqualifizierung Alphabetisierung / Grundbildung« auf die Professionalisierung von Erwachsenenbildner/inne/n, die im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung tätig sind bzw. tätig werden wollen, ab. Die Autorinnen stellen das Konzept der Fortbildung vor und diskutieren die im Rahmen der Evaluatio…
Ausgehend von Überlegungen zum Verhältnis von Lebenslauf und Biografie werden in diesem Artikel zunächst mit einer Konzentration auf den Lebenslauf die Kontexte des Lernens näher beleuchtet, wie sie in (inter-)nationalen Studien erforscht werden. Die Differenz von lebenslaufbezogener und bildungsbiografieorientierter Forschung wird anschließend spezifisch unter einer methodologischen Perspektive pointiert, um die Frage zu klären, welche methodischen Designs aktuell angemessen erscheinen, um Ler…
„Alterung“ und „Schrumpfung“ lauten die Hiobsbotschaften des demografischen Wandels. Dass die heraufbeschworenen Probleme nicht zwangsläufig in die Katastrophe führen, zeigt Karl Otto Hondrich in seinem vielbeachteten Buch »Weniger sind mehr«. Diese eher konstruktive Haltung hat sich die Redaktion zu Eigen gemacht und nach möglichen Strategien im Umgang mit den anstehenden Herausforderungen gefragt. Antworten der Betriebe, der kommunalen Weiterbildungseinrichtungen und der Weiterbildungsadminis…
Zu den von sozialer Ausgrenzung besonders betroffenen Menschen gehören seit jeher Menschen mit Behinderung. Aus ihrer Sicht formuliert die UN-Behindertenrechtskonvention deutliche Ansprüche auch an das System der allgemeinen Erwachsenen-/Weiterbildung. Welchen Stellenwert haben diese Anforderungen angesichts der vielfältigen sozialen und individuellen Funktionszuweisungen an die Erwachsenenbildung und das Lebenslange Lernen? Auf diese Frage versammelt der vorliegende Band Antworten aus der Erwa…
Der Beitrag widmet sich der – in der Erwachsenenbildung im Zuge der Subjektivierung von Erwerbsarbeit an Bedeutung gewinnenden – Kategorie der Selbstkompetenz(en). Im Zentrum der theoretischen und empirischen Analyse steht dabei eine „Klärung“ des Begriffs mit seinen Wirkungsweisen im Hinblick auf das Subjekt. Nach einer Beschreibung grundlegender Entwicklungen, die das Emporkommen der Thematik bedingen, erfolgt eine theoretische und empirische Modellierung der (Selbst-)Kompetenzen. Abschließen…