Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ein historischer Längsschnitt zum Thema Polarisierungen seit der Weimarer Republik bis heute.
Neu starten, Routinen aufbrechen, das Alte hinter sich lassen – für viele eine sehnsuchtsvolle Vorstellung. Gleichzeitig wandelt sich die Welt so beharrlich, dass auch Routine und Kontinuität erstrebenswert scheinen. In der Erwachsenen- und Weiterbildung findet sich beides: Erneuerung und Bewahrung. Der Neustart von weiter bilden lässt uns auf das Wechselspiel von Kontinuität und Wandel schauen.
Das Gutenberg‘sche Zeitalter nähert sich dem Ende. Ausgelöst durch die Verbreitung digitaler Medien und fortschreitender Vernetzungsmöglichkeiten steht nach der Revolution des Buchdrucks nun eine weitere bevor – die der „sekundären Oralität“. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Verlage, sondern auf die gesamte Wissenschafts- und Lernkultur, so der Autor.
Aktuell wird immer wieder der Rückzug des Staates aus der öffentlichen Verantwortung für Erwachsenenbildung beklagt. In den "Rückblicken" wird nachgezeichnet, wie sich die Wahrnehmung öffentlicher Verantwortung im Spiegel unterschiedlicher politischer Leitlinien und eines sich wandelnden öfffentlichen Interesses an Weiterbildung in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verändert hat.
Immer mehr verpasste Optionen. Zeitstrukturen in der Beschleunigungsgesellschaft Der Autor diagnostiziert eine dreifache Beschleunigungsdynamik unserer Gesellschaft: eine technische Beschleunigung mit der Folge einer »Raumvernichtung«, ein beschleunigter sozialer Wandel, der in eine »Gegenwartsschrumpfung« mündet, sowie – als Resultat aus beidem – eine Beschleunigung in der subjektiven Zeitwahrnehmung. Die Bewegungsgesellschaft erzeuge so einen Druck, möglichst viele Optionen des Lebens zu rea…
Hannelore Jouly, Direktorin der Stadtbücherei Stuttgart, umreißt im DIE-Gespräch “Begegnung mit dem Unerwarteten” Dimensionen konzeptioneller und medialer Planung und Gestaltung von neuen Lernräumen und veränderten Lernarrangements in einem multimedialen Lernzentrum. Erhard Schlutz fragt im Beitrag “Vom Methodenklmepner zum Lernarchitekten?”, wie flexibel Lehren und Lernen gestaltet werden müssen, um lebenslange, selbstgesteuerte Lernprozesse an unterschiedlichen - auch virtuellen - Lernorten z…
Die demografische Entwicklung und Verschiebungen in der wirtschaftlichen und sozialen Situierung haben zur Entdeckung der reiferen Erwachsenen als Zielgruppe des betriebswirtschaftliche Produktmarketings geführt. Die Wortschöpfung „50plus“, die in den letzten Jahren von zahlreichen Institutionen und Organisationen auch außerhalb des kommerziellen Bereichs für diese Zielgruppe aufgegriffen wurde, impliziert zugleich eine Festlegung der Eintrittsaltersschwelle für „Ältere“ auf 50 Jahre. Im Gegens…