Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Beitrag untersucht aus bildungspolitischer Sicht, wie die Bewältigung von Übergängen zwischen Bildungsbereichen begleitet werden kann. Hierzu erinnert die Autorin, Bildungsministerin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, an die Maßnahmen, die im Zuge ihrer Präsidentschaft in der bundesdeutschen Kultusministerkonferenz 2004 beschlossen worden sind. Danach wurde die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung verbessert und der Überstieg zur Hochschule für Frühstudierende erleichtert. Schließlic…
Wie wenig andere Bereiche der organisationswissenschaftlichen Literatur ist die Diskussion um organisationales Lernen von „Klassikern“ dominiert. Im vorliegenden Beitrag wird, nach einer knappen Diskussion der bisherigen Theorielage zum organisationalen Lernen, auf Grundlage des „Lerndreiecks“ von Knud Illeris – ein neues Modell organisationalen Lernens vorgestellt. Es nimmt die generelle Struktur dieses Dreiecks auf und transformiert aber die zentralen Konzepte von Illeris Modell in Richtung a…
In diesem Beitrag charakterisiert der Autor moralische Konflikte, fordert, dass sie nach Möglichkeit argumentativ ausgetragen werden und macht auf die Lernchancen aufmerksam, die in einer solchen Bearbeitung von Konflikten liegen. Dabei bezieht er sich auf Toulmins Argumentationstheorie und Habermas‘ Diskursethik. Pädagogisch Verantwortliche können ihren Teil zum Gelingen solchen ethischen Lernens beitragen, wenn ihre Einrichtung entsprechende Rahmenbedingungen garantiert.
Auf der Basis eines biographischen Beispiels diskutiert dieser Beitrag das Konzept „Lernweltforschung“ für das Sample von Volkshochschulleiterinnen. Methodisches Vorgehen und theoretische Überlegungen zum Erlernen von Leitungsfunktionen werden mit der Frage nach den Erfolgsfaktoren in diesem Berufsfeld verknüpft. Lernfaktoren für bestimmte biographische Lebensphasen werden extrahiert. Lernherausforderungen basieren auf Veränderungen in der Wahrnehmung der Lernwelt in der Regel an einem anderen …
Warum entscheiden sich Menschen für ein pädagogisches/andragogisches Studium? Welche Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen und auch Ängste verbinden sie mit der Wahl dieses Lern- und Bildungswegs? Die Lernbegründungen für das pädagogische Studium sind der erste Schritt auf dem Weg zu Beruf und Professionalisierung. In einer regionalen, qualitativen Studie am Lehrstuhl Andragogik der Universität Bamberg (vgl. Groß 2005) wurden deshalb Studierende der Pädagogik/Andragogik u. a. zu ihren subjektiven…
Forschungseinrichtungen und Verbände haben frühzeitig versucht, die Folgen der Corona-Pandemie für die Anbieter der Erwachsenen- und Weiterbildung zu untersuchen und erste, wenn auch z. T. vorläufige Ergebnisse zu präsentieren. Der Autor und die Autorin haben vorhandene Studien aus dem deutschsprachigen Raum gesichtet und zentrale Ergebnisse zusammengestellt.
Aus der Perspektive der Erlebnispädagogik entwerfen die beiden Autoren die Skizze einer erlebnis- und handlungsorientierten Praxis der Erwachsenenbildung. Dabei beziehen sie sich ausführlich auf die hirnbiologisch bestätigte These, dass der Körper der eigentliche Ort menschlichen Lernens ist. Damit gelingt es ihnen, die Lernfreundlichkeit didaktischer Settings zu begründen, die stark auf Körpererfahrung in Natur und Gemeinschaft beruhen.
Bürgerschaftliches Engagement gewinnt in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Wertschätzung. Auch im erwachsenenpädagogischen Diskurs erhöht sich die Aufmerksamkeit im Kontext lebenslangen Lernens. In diesem Beitrag diskutiert der Autor, wie Erwachsenenbildung Lernprozesse, die in gesellschaftlichen Handlungszusammenhängen stattfinden, unterstützen, begleiten oder gar initiieren kann. Auf der Grundlage eigener empirischer Erhebungen untersucht er Bürgerschaftliches Engagement als Handlungs…
Die Autorin präferiert den Begriff des »Nachhaltigkeit Lernens« gegenüber der »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, weil sie darin die zahlreichen nicht-institutionalisierten Lernvorgänge eingeschlossen sieht. Die UN-Dekade stellt Herausforderungen für eine Vielfalt an Lernorten, Akteuren und Zielgruppen dar. Den Chancen der Dekade stellt sie einige soziale, v.a. aber individuelle Barrieren gegenüber, die das Lernen von Nachhaltigkeit erschweren: Neben Werthaltungen und Emotionen spielen hier …