Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
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Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Bernhard Christian Faust und Johann August Unzer griffen auf, auf Unterhaltung ausgerichtete, literarische Gattungen zurück, um Wissen zu vermitteln. Die nachfolgenden Quellen zeigen Textauszüge aus ihren Arbeiten.
Im Jahr 1780 ließ der preußische König Friedrich der Zweite eine Preisfrage ausschreiben, die sowohl eine philosophische als auch politische Brisanz mit sich brachte. Die nachfolgende Textstelle zeigt, dass Immanuel Kant die Herausforderung von Freiheit und Herrschaft in einem aufklärerischen Sinne als die eines gelehrten Standes und nicht als die aller Menschen angesehen hat.
Die politische Zeitung spielte als Lesestoff der unteren Stände eine wichtige Rolle im späten 18. und im 19. Jahrhundert. Die Zeitschrift der „Rässonirende Dorfkonvent, eine gemeinnützige ökonomisch-moralische-politische Schrift für den Bürger und Landmann“, die von Johann C. Thon 1786 bis 1788 herausgegeben wurde, war solch ein volksaufklärerisches Medium. Im nachfolgenden wird ein Beispiel aus der Zeitung vorgestellt.
In der Renaissance wurden Teile der Antike wiederbelebt und mit Elementen der Gegenwart verschmolzen. So entstanden neue mentale, soziale und kulturelle Strukturen. Als zwei sich polar gegenüberstehende Protagonisten, von denen die weitere Entwicklung des Lernens stark beeinflusst wurde, können Johann Amos Comenius und Francis Bacon aufgefasst werden.
Georg von Wedekind (1761-1831) formulierte in der nachfolgenden Ansprache von 1792 zentrale Lernaufgaben- und Lernfelder für die Bürger einer Republik.
Im 18. Jahrhundert waren die Debating Clubs weit verbreitet und es durfte, unabhängig vom Geschlecht, jeder, der wollte, teilnehmen. Die meisten Mitglieder gehörten jedoch der neu entstandenen Mittelschicht an. Ein berühmter Vorläufer der Debating-Clubs war der Rota Club in London. Diese Clubs hatten einen maßgeblichen Anteil an dem Aufkommen der Aufklärung.
Rudolf Zacharias Becker (1752-1822) war ein Volksschriftsteller. Er verfasste unter anderem das zweibändige „Not- und Hilfsbüchlein“, das in hohen Auflagen erschien und eins der am meisten verbreiteten Bücher im 18. Jahrhundert in Deutschland war. 1797 gründete er die Becker'sche Buchhandlung in Gotha. Er engagierte sich stark für das Freimaurertum und vertrat aufklärerisches Gedankengut.
Die Nationalerziehungserziehungspläne lehnten sich zu dieser Zeit an das Konzept an, das Jean Marie de Condorcet 1794 in seiner Schrift „Sur l’instruction des homes“ entwickelt hatte. Im nachfolgenden Dokument werden zentrale Passagen aufgeführt.
Die Ursprünge des Salons reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Salon lässt sich als Zusammenkunft von Adligen, Schriftstellern, Künstlern, Gelehrten in privaten Empfangsräumen vornehmer schöngeistiger Damen beschreiben. Die Konversation als Stil wurde hier besonders entwickelt. Es war eine europäische Erscheinung mit Schwerpunkten in Frankreich, England und Deutschland. Salons können als nicht institutionalisierte Lernorte mit einer stark selbst organisierten Lernkultur verstanden werden.
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) war Begründerin von einem der wichtigsten deutschen Salons. Sie bemühte sich die zeittypischen Beschränkungen weiblicher Bildungsmöglichkeiten zu umgehen und auch die gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden zu überwinden. Sie gehörte der Epoche der Romantik an und war Teil der Aufklärung.