Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ähnlich den literarischen Cafés gibt es das Modell des „philosophischen Cafes“. Es wurde in Frankreich 1992 von M. Sautet erstmals betrieben. Auch in der Erwachsenenbildung wird es inzwischen rezipiert. Es beruht auf der Aussage „Alle Menschen sind Philosophen“ und regt zu alltagsphilosophischen Diskussionen an. Am Beispiel des Themas „Glück“ skizziert der Autor seine Erfahrungen als Leiter eines solchen Cafés.
Vorgestellt werden sich entwickelnde Praxen der Erfassung, Bewertung und Dokumentation von informellen und formellen Kompetenzen. In einem zweiten Schritt werden die Praxen strukturiert und das Modell der bilans des competences aus Frankreich und eine deutsche Adaption erläutert.
Worin liegt das Innovationspotenzial neuer Medien? Inwiefern können die neuen Medien demokratische Beteiligungsprozesse im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern? Diesen Fragen gehen die Autoren Gertrud Wolf und Rolf Peuke theoriegeleitet anhand praktischer Erfahrungen im Rahmen des Umweltbildungsprojekts "Multimediaschulung für Naturschutzarbeitskreise der Lokalen Agenda 21 in Baden-Württemberg" nach. Die Fähigkeit, souverän mit dem Internet umgehen zu können, ist eine Voraussetzung für…
Die Erwachsenenbildungsbewegung des Chautauqua-Movements in den USA entwickelte sich um 1874 aus den methodistischen Summer-Schools. In achtwöchigen Sommerkursen sollten Inhalte der allgemeinen und religiösen Bildung vermittelt werden. In ihren Angeboten kombinierten sie unterhaltende mit bildenden Elementen.
Eltern-Kind-Kurse gehören zu den am häufigsten angebotenen Kursen in der Familienbildung. Als Mehr-Generationen-Experiment der Bildung und des lebenslangen Lernens haben sie sich in der Erwachsenen- und Familienbildung bewährt und können als Gegengewicht zur »Expertisierung der frühen Kindheit« gesehen werden.
2001 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit »iMOVE« eine Informations- und Beratungsstelle für deutsche Weiterbildungsanbieter eingerichtet, die Aktivitäten auf ausländischen Märkten planen. Der Beitrag zieht Zwischenbilanz der iMOVE-Arbeit und stellt die Servicedienstleistungen vor.
Ist die Beschäftigung mit dem Begriff Haltung ein Zeichen für eine neue Bildungs-Debatte? Zumindest, so der Autor, wird der Blick nach der Kompetenzwende damit auch wieder auf Selbstwirksamkeit und Innensteuerung gerichtet. In pädagogischen Settings geht es dann um die Entwicklung von Haltung als orientierender Kraft – bei den Lernenden wie den Lehrenden.
Wie reagiert die Menschheit auf die Klimakrise? Die Wende zu einer nachhaltigen Lebensweise und Gesellschaftsform wäre eine sinnvolle Reaktion, doch Strukturen der sozialen Ungleichheit behindern diesen Wandel. Wie kann Bildung dazu beitragen, diese Strukturen zu verändern und damit einer Lösung der Klimakrise näher zu kommen?
Kunst ist in Adornos Verständnis funktionslos – und gerade deshalb in der Lage, besondere ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen. Eine Kunstpädagogik im Anschluss an Adorno kann, so der Autor, nicht nur zu einem kritischen Blick auf die Wirklichkeit befähigen, sondern auch als Teil politischer Bildung verstanden werden.