Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die 1999 und 2004 durchgeführt wurden, zeigen: Freiwilliges Engagement nimmt zu, gerade auch im Bereich Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Lernmotive spielen beim Engagement eine große Rolle. Fachwissen wird als wichtig erachtet, jedoch mehr von Männern als von Frauen. Weiterbildungsmöglichkeiten werden – bei gleichbleibender Teilnahmequote – als schlechter eingeschätzt.
Zwischen 1992 und 2007 sind mit erheblichen Mitteln des Bundes und der Europäischen Union Entwicklungsprojekte gefördert worden, die unter dem Label »Qualifikations-Entwicklungs-Management (QUEM)« den Prozess der Anpassung der beruflichen Qualifikationsstrukturen in den Neuen Bundesländern qualitativ unterstützen sollten. Träger von QUEM war die Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF). Der Autor, einer der wissenschaftlichen Protagonisten von QUEM, resümiert im vorliegen…
Die 17 Nachhaltigkeitsziele und damit auch Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind durchzogen von Zielkonflikten. Wie mit dieser inhärenten Ambiguität in der Bildungspraxis produktiv umgegangen werden kann, zeigt die Autorin am Beispiel des Programms der vhs Essen und plädiert dafür, Ambiguitäten als Ausgangspunkt und Ziel von Aushandlungsprozessen zu verstehen.
Unter Rückgriff auf eigene Erfahrungen in der Biografiearbeit mit Menschen im höheren Lebensalter erläutert der Autor den Zusammenhang von Ambiguität, Ambiguitätstoleranz und Identität. Dabei diene auch die rückschauende Biografiearbeit nicht nur der Bilanzierung, sondern der Gegenwartsgestaltung und -bewältigung.
Um die Möglichkeiten für Lehr-/Lernprozesse auszunutzen, die die Digitalisierung bietet, bedarf es neuer Überlegungen zur Unterstützung des menschlichen Arbeitsgedächtnisses. Zur Verbindung des Wissens im menschlichen Gedächtnis und des „Wissens“ in digitalen Ressourcen wird eine neue „kognitive Schnittstelle“ benötigt.
Es gibt schon fast einen sozialen Zwang, sich in Lehrveranstaltungen neuer digitaler Techniken und Medien zu bedienen. Dabei, so Klaus-Peter Hufer in seinem Zwischenruf, bieten Veranstaltungen, die vollständig aus digitale Medien verzichten, auch Vorteile. Gerade Textarbeit und dazugehörige Diskussion seien taktile und haptische Vorgänge, die nur schwerlich vollständig ins Digitale auszulagern seien.
Das Themenfeld Beratung nimmt in der Erwachsenen- und Weiterbildung einen zentralen Stellenwert ein. Dies betrifft sowohl die theoretischen Diskurse als auch die unterschiedlichen Angebotsformen in der Praxis. Der Studientext verortet das Thema in seinen pädagogischen Bezügen und stellt zentrale Entwicklungslinien und Differenzierungen dar. Dazu zählen Fragen nach dem Interaktionsgeschehen, den Handlungsformen in der Beratung sowie nach den Bedingungsfaktoren „guter“ Beratung. Zudem werden unte…