Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In dem Beitrag wird die These vertreten, dass Gefühle mit jedem Denken untrennbar verbunden sind und dass sie darin auch ständig lebenswichtige organisatorische und integrierende Aufgaben - Operatorenwirkung der Affekte auf das Denken - zu übernehmen haben.
Beim Lernen spielen emotionale Prozesse eine große Rolle. Ergebnisse einer Befragung von erwachsenen Lernenden zeigen, dass gerade kooperative Lernformen positive Emotionen wie Freude hervorrufen und Lernmotivation und Lernerfolg erhöhen, so die Autorin und der Autor.
Ein Blick auf die Begriffsgeschichte von Lust, Spaß und Freude offenbart Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bedeutungen. Der Autor verdeutlicht, dass die Lust und der Spaß am Lernen sinnvoll sein können, Freude aber wichtiger für pädagogische Überlegungen ist, weil sie nicht kurzlebig ist, sondern existenziellen Charakter hat – und auch Krisen- und Leiderfahrungen integrieren kann.
»Freude« ist einer der zentralen Begriffe für die Nähe der Menschen zu Gott. Wie greift die konfessionelle Erwachsenenbildung Freude auf? Wie integriert sie die emanzipatorische Dimension von Freude, die sich in der biblischen Verwendung des Begriffs offenbart?
Bereitet die Teilnahme an Veranstaltungen der Alphabetisierung und Grundbildung Freude? Die Autorin präsentiert Ergebnisse aus leitfadengestützten Interviews, die auf unterschiedliche Dimensionen von Freude als »wider benefit« der Grundbildung hinweisen.
Werden Spiel und Freude in der Erwachsenenbildung ausreichend gewürdigt? Der Autor gibt ein erfahrungsgesättigtes und emphatisches Plädoyer für den durchdachten Einsatz von Spielen – für mehr Spaß und Freude in der Bildung.
Macht Bildung glücklich? Wohl kaum zwangsläufig. Bildungsprozesse können aber bei Lernenden wie bei Lehrenden Momente des Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit auslösen. Roger Willemsen nennt diese Momente im Interview „epiphanisch“. Nun hat gerade die Erwachsenenbildung auch Glück „im Angebot“ – Gründe genug für die DIE-Redaktion, mit dem Marienkäfer-Heft auf die Suche nach unterbelichteten Aspekten des Bildungshandelns zu gehen.
Der Beitrag zeigt, dass, warum und auf welche Weise sich Erwachsenenbildung in kirchlicher Trägerschaft mit dem Glück beschäftigt. In der biblischen Tradition kommen zwar Vorstellungen eines erfüllten Lebens vor, doch werden sie stets ergänzt durch die Verheißung kommenden Heils. Von einer Tendenz der Weltflucht jedoch setzt sich die gegenwärtige Beschäftigung mit dem Glück in der Bildungspraxis bewusst und energisch ab. Denn »Glück«, betonen Hirnforschung und Philosophie, sei ohne sinnliche Qu…