Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Unter Rückgriff auf eigene Erfahrungen in der Biografiearbeit mit Menschen im höheren Lebensalter erläutert der Autor den Zusammenhang von Ambiguität, Ambiguitätstoleranz und Identität. Dabei diene auch die rückschauende Biografiearbeit nicht nur der Bilanzierung, sondern der Gegenwartsgestaltung und -bewältigung.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich auf allen Ebenen der EB / WB – bei den (Organisations-)Strukturen, den Mitarbeitenden, den Formaten sowie den Teilnehmenden. weiter bilden wagt eine erste Einschätzung und fragt: Was fehlt, das es vor Corona gab? Ist der Wandel so disruptiv, dass gänzlich neue Wege eingeschlagen werden?
In diesem Beitrag soll anhand der Dokumentarischen Methode nach Ralf Bohnsack gezeigt werden, wie Erinnerung in kommunikativen Prozessen entsteht. Dabei wurden im Rahmen einer Studie Amateurfotos aus dem Besitz von Senioren für Interviews herangezogen. Die Aussagen der Senioren wurden im Vergleich analysiert, ausgewertet und die Ergebnisse im Zusammenhang mit der einschlägigen Literatur diskutiert.
Der Beitrag ist eine erweiterte Fassung des Vortrags, den Gerhard Reutter anlässlich der Jahrestagung zur Biographiearbeit im Bildungszentrum St. Virgil in Salzburg im Juni 2008 im gehalten hat. Thema der Tagung war „Identitätsentwicklung unter flexiblen Arbeitszeitverhältnissen“ G. Reutter zeichnet aktuelle Entwicklungen in der Erwerbsarbeit auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungen nach und analysiert – in Anlehnung an Legnaro – neue Narrationen zur Erwerbsarbeit. Am Beispiel von Selb…
Der Beitrag versucht, das Zusammenwirken von Identität und Bildung in seinen verschie¬denen Dimensionen auszuloten, um so die Bedeutung des Identitätserlernens in der Erwachsenenpädagogik aufzuzeigen. Es wird deutlich, dass im Zuge der globalen Temporalisierung identitäre Selbstverortungen schwieriger werden, sie deshalb aber nicht an Gewicht verlieren. Im Gegenteil: Unter den Bedingungen hybrider Vergesellschaftung wird der selbstreflexive Umgang mit der eigenen Identität immer wichtiger. Dahe…