Dezember 2018 bis November 2021

Fragestellung

Welche unterstützenden Strukturen sind für eine flächenübergreifende Implementierung der entwickelten Instrumente zur Anerkennung von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung erforderlich?

Projektziel

Unter der Marke „GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs und Seminar“ hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) ein Kompetenzmodell für Lehrende und ein Verfahren zur Sichtbarmachung der einschlägigen Kompetenzen entwickelt. Da Dozenten, Kursleitende und Trainer der Erwachsenen- und Weiterbildung nur selten formal pädagogisch qualifiziert sind, können die erarbeiteten Produkte eingesetzt werden, um im Rahmen der Berufstätigkeit erworbene Kompetenzen anzuerkennen und Kompetenzentwicklungsbedarfe zu identifizieren.

In GRETA II sollen Erfahrungen mit verschiedenen Nutzungsweisen der Instrumente passend zu den Bedarfen des jeweiligen Teilfeldes gesammelt werden. Auch sollen Chancen und politische Rahmenbedingungen einer weiteren Implementierung von Kompetenzanerkennung diskutiert werden.

Im Rahmen der Pilotierung sollen 1.000 Lehrende ihre Kompetenzen validieren lassen und eine Reihe von Bildungseinrichtungen bei der Nutzung der Instrumente beraten werden. Parallel soll Begleitforschung stattfinden zur Güte des Begutachtungsverfahrens rund um das Instrument PortfolioPlus und zu den Erfolgsaussichten einer flächendeckenden Implementierung.

Kontakt

Beteiligte Personen

Beteiligte Institutionen

Publikationen

  • Strauch, A., Lencer, S., Bosche, B., Gladkova, V., Schneider, M. & Trevino-Eberhard, D. (2019). GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs & Seminar. Das GRETA-Kompetenzmodell. Bonn.
  • Bosche, B., Schneider, M. & Strauch, A. (2018). Lehrkompetenzen in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Bilanzierung und Möglichkeiten der Anerkennung mit dem Instrument PortfolioPlus. BWP, 47–50.
  • Bosche, B. & Strauch, A. (2018). Anerkennung von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung – erste Ergebnisse des Projekts GRETA. Hessische Blätter für Volksbildung, 77–83.
  • Lencer, S. & Strauch, A. (2016). Das GRETA-Kompetenzmodell für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Bonn.
  • Bosche, B., Brandt, P., Lencer, S. & Strauch, A. (2015). Einschätzungen der Zielgruppe. Vor einer bundesweiten Strategie zur Anerkennung der Kompetenzen von Lehrkräften in der Weiterbildung. DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 54–56.

Zuordnung zum Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung

Das Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung ist ein Koordinatensystem um Schwerpunkte der Bildungsforschung zu identifizieren.

Geographischer Raum, auf den sich das Projekt bezieht

Deutschland

Datenerhebung

  • Akten- und Dokumentenanalyse (standardisiert/offen)
  • Beobachtung (teilnehmend, nicht teilnehmend, videogestützt)
  • Gruppendiskussion
  • Qualitatives Interview
  • Standardisierte Befragung (face to face, telefonisch, schriftlich, online)
  • Sekundäranalyse (Individualdaten, Aggregatdaten)

Datenauswertung

  • deskriptiv
  • analytisch

Forschungsart

  • Geförderte Forschung

Förderung

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kooperationspartner

  • Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB)
  • Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (AuL)
  • Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e. V. (BBB)
  • Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e. V. (DVWO)
  • Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e. V. (DGWF)
  • Deutscher Volkshochschul-Verband e. V. (DVV)
  • Verband Deutscher Privatschulverbände e. V. (VDP)