Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Diplomarbeit von B. Dietsche beschäftigt sich mit der Frage, wie Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen mit Schnittstellen (als Orte, an denen sich Kompetenzen und Arbeitsabläufe funktionell differenzierter Bereiche überschneiden) umgehen. Dabei wird eingangs die beherbergende Erwachsenenbildung begrifflich definiert und als eine Veranstaltungsform mit langer pädagogischer Tradition und aktuell expansiver Entwicklung unter dem Namen Tagungs- und Kongressmarkt in den Blick genommen. Es folgt…
Durch ihren Einsatz in der Erwachsenenbildung resp. als zusätzlicher Lernort neben der Erwachsenenbildung führen Medien zu Entgrenzungen des Lernortes und sind zugleich selbst Ort von Entgrenzungen. In einer medienanalytischen Perspektive wird aufgezeigt, wie durch die Medien publizistische Kommunikatoren in das didaktische Dreieck aufgenommen werden und damit die pädagogische Rahmung der Lernsituation aufweichen. Zugleich kristallisieren sich neue Strukturen heraus, die die Bedeutung von Fachd…
Die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens gilt als unstrittig. Weniger klar sind dagegen Ursachen, Bedingungen, Erscheinungsformen der Entwicklung in ihrer Vielfalt sowie Veränderungstendenzen und Lösungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Situation verlangt eine breite, intensive und nachhaltige empirische Forschung zur Erwachsenen- und Weiterbildung. Das Forschungsmemorandum – entwickelt im Auftrag der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE – identifiziert, ordnet und benennt Sch…
Ruth Jermann stellt das schweizer Label eduQua vor. Mit ihm wird garantiert, dass Weiterbildungsanbieter definierte Mindeststandards einhalten. 140 Weiterbildungsinstitutionen sind bereits mit eduQua zertifiziert worden.
Dietsche diskutiert die Möglichkeit, einen Ausbildungsberuf „Bildungskaufmann/-frau“ zu schaffen. Welche Vorteile brächte eine solche spezifische Ausbildung, welche Rückwirkungen hätte dies auf den Bildungsbereich insgesamt, wie könnte ein Curriculum aussehen?
Peter Faulstich greift (1.) zunächst die Scheinkontroverse um „Selbstbestimmtheit“ versus Institution auf. Dies löst sich auf, wenn (2.) ein umfassenderer Begriff von „expansivem Lernen“ expliziert wird, in dem (3.) die verschiedenen Formen des Lernens verortet werden können. Aus der Kritik „kontaminierter Lernverhältnisse“ (4.) lassen sich Anforderungen an Strategien formulieren, die „expansives Lernen“ unterstützen. Dabei zeigt sich (5.), dass die dichotomen Gegensätze in der Diskussion Schei…
Peter Faulstich erörtert die Folgen des "Selbstorganisierten, -gesteuerten, -bestimmten Lernens" für das lehrende Personal in der Erwachsenenbildung. Fachliche und soziale Kompetenzen sowie ein vielfältiges Methodenrepertoire sind die grundlegenden Anforderungen an Lehrende. Faulstich konzentriert sich in seiner Diskussion auf die Aspekte Rollenverständnis, Expertise, Attribute von Professionalität, Aufgaben erwachsenenbildnerischen Handelns, Lehraufgaben und Kompetenzen der Lehrenden.
Monika Kil fasst die Entwicklungs- und Forschungsbedarfe zusammen, die sich auch aus den Tendenzen ergeben, die sich im Rahmen des DIE-Forum 2002 zur Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en) abzeichneten. Es wurden sechs Schwerpunkte identifiziert, die bei Veränderungsprozessen von Organisationen in der Weiterbildung zu dringlichen Aufgaben geworden sind: distributive Gerechtigkeit, adäquates Führungsverhalten, Stereotype, (Lern-) Kulturmerkmale, Fortbildungsmerkmale und Beanspruchung. Kil pr…
Weiterbildungsorganisationen stehen in Zeiten von Diskursen über neue Lehr- und Lernkulturen und immer kurzfristigeren gesellschaftlichen Entwicklungen unter erheblichem Veränderungsdruck. Das DIE-Forum 2002 versucht zukünftige Bedarfe und Visionen für Weiterbildungsorganisationen aufzuspüren. Die Beiträge der Referenten zu den Themenblöcken Zukunft – Drei Antworten auf eine Herausforderung, Alternde Organisationen – Wissensorganisationen unter Erneuerungsdruck, Organisationen und Neue Medien …
Aufgabe des Projektes QuA-Trans ist es, aus Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Klein- und Mittelbetrieben Good-Practice-Beispiele herauszufiltern und die Ergebnisse zugänglich zu machen. Dieser Zwischenbericht beleuchtet die angewendeten Prüfkriterien zur Identifizierung von Good-Practice und diskutiert die jeweiligen Aufgaben und Rollen von Weiterbildungsanbietern und Betrieben.