Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In der Kindertagespflege können Menschen auch ohne pädagogische Vorbildung im Anschluss an eine Umschulung tätig sein. Für die betreffenden Personen handelt es sich um eine neue berufliche Perspektive und einen nicht-normativen Übergang. Mithilfe der Analyse narrativ-fokussierter Interviews mit zwei Tagesmüttern soll der Frage nach den Motiven nachgegangen werden, die der Entscheidung für diese berufliche Neuorientierung zugrunde liegen.
Personen mit Migrationshintergrund im Erwerbsalter rücken vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft – so auch zunehmend von Weiterbildung. Dieser empirische Beitrag analysiert auf Grundlage des Sozio-ökonomischen Panels die Zusammenhänge zwischen soziokulturellen Determinanten, die theoretisch in das handlungstheoretisch-individualistische Modell der Sozialintegration von Esser eingebettet sind und der beruflichen Weiterbildun…
Der Beitrag erschließt die der scheinbar neutralen empirischen Forschung inhärente Normativität. Am Beispiel der PISA-Studien werden unmittelbare und mittelbare normative Einflussnahmen empirischer Forschung aufgezeigt: (1) ihr Wille, steuerungsrelevantes Wissen bereitzustellen, (2) die Normativität ihres didaktischen und bildungstheoretischen Konzepts, (3) die aus der Untersuchungsabfolge abgeleitete Idee, den Unterricht in den Phasen zwischen den Erhebungen dem Konzept anzupassen und (4) die …
Aus der Perspektive der Kulturpolitik wird in dem Beitrag zunächst nach empirischen Daten kultureller Teilhabe gefragt. Entgegen dem landläufig gefühlten Anstieg ist empirisch im Blick auf verwendete Zeitbudgets kein signifikantes Wachstum der kulturellen Teilhabe zu belegen, jedenfalls nicht derjenigen Angebote, die dem hier verwendeten engeren Kulturbegriff zugerechnet werden können. Es gibt zwar mehr Besuche (vor allem der großen Kultureinrichtungen und populären Kulturevents), aber nicht un…
Der Beitrag profiliert all das, was der Biografieforscher während des Feldzugangs über seine Interviewpartner gewollt oder ungewollt erfährt als »Paratext«, der zur Konstruktion des Forschungsgegenstandes beiträgt. Damit wird ein Begriff, der sonst in der literaturwissenschaft beheimatet ist, in die Biografieforschung getragen.
Der Beitrag widmet sich der – in der Erwachsenenbildung im Zuge der Subjektivierung von Erwerbsarbeit an Bedeutung gewinnenden – Kategorie der Selbstkompetenz(en). Im Zentrum der theoretischen und empirischen Analyse steht dabei eine „Klärung“ des Begriffs mit seinen Wirkungsweisen im Hinblick auf das Subjekt. Nach einer Beschreibung grundlegender Entwicklungen, die das Emporkommen der Thematik bedingen, erfolgt eine theoretische und empirische Modellierung der (Selbst-)Kompetenzen. Abschließen…
Einwanderungsländer wie Deutschland benötigen rechtliche, soziale und eben Bildungsmaßnahmen, um Migration zu gestalten. Bildungsaktivitäten haben sowohl die Migrations- als auch die aufnehmende Bevölkerung in den Blick zu nehmen. Dabei sind vor allem sprachliche, interkulturelle und politische Bildungsangebote von Bedeutung. Im REPORT zu „Weiterbildung und Migration“ geht es um empirische Forschungsergebnisse und realisierte Konzeptionen: Wo liegen heute die wesentlichen Probleme der Weiterbil…
Die Bildung von Typologien – im Folgenden auch „Typenbildung“ oder „Typisierung“ genannt – hat in der sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschung die Aufgabe, vor allem durch die systematische Reduktion von Informationen zur Klärung des theoretischen und empirischen Wissens im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess beizutragen. Typologien basieren auf Vergleichsdimensionen, die aus dem empirischen Material herausgearbeitet werden. Erst auf Basis dieser Dimensionen werden Einzelfälle gruppier…
Kopf oder Zahl – was zählt? Die Bildungspolitik verlangt nach quantitativ-empirischen Grundlagen. In den Erziehungswissenschaften hat die quantitativ-empirische Forschung an Bedeutung gewonnen. In der Praxis spielen quantitative Daten und Benchmarks eine immer wichtigere Rolle bei der Positionierung und Steuerung von Einrichtungen und Angeboten. Wie weit trägt diese sog. Evidenzbasierung? Es geht schließlich um die „Köpfe“, welche die Zahlen abbilden sollen. Die Beiträge des Themenschwerpunkts …