Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Jyri Manninen stellt empirische Daten zu »wider benefits of lifelong learning« vor, die er in Einrichtungen der freien Erwachsenenbildung (Zentren für Erwachsenenbildung, Volkshochschulen, Sommerkurse an Universitäten, Studien- und Sportzentren) in Finnland 2007 erhob. Zur Darstellung der Ergebnisse wurde ein »Modellkonzept zu den wider benefits of learning« entwickelt, welches eine fünffache Feineinteilung des Begriffs »benefits« vorsieht: 1. »Den Lernprozess betreffende Benefits«, 2. »Direkte…
Für das DIE-Programm Lernen im Quartier stellt der Sozialraum-Ansatz einen Schlüssel zum Inklusionsthema dar. Weiterbildung kann vor Ort in der Konzentration auf den sozialen Nahraum die dort lebenden Menschen und ihre Beteiligungs- und Vernetzungspotenziale in inklusionsförderlicher Weise einbeziehen. Im Beitrag werden Auszüge aus Interviews mit Vertreter/inne/n der Volkshochschulen Berlin und Hamburg diskutiert. Sie geben Aufschluss darüber, ob und wie im Kontext der Inklusion sozialraumorien…
In der Sammlung texte.online findet sich ein breites Spektrum an forschungs- und praxisrelevanten Texten zu Fragen der Erwachsenenbildung. Die hier veröffentlichten Dokumente tragen zu aktuellen Diskussionen bei und spiegeln Tendenzen in den verschiedenen Praxis- und Theoriefeldern der Weiterbildung wider. Das Spektrum der Texte reicht von Tagungsbeiträgen über statistische Auswertungen und Qualifikationsschriften bis hin zu Forschungsberichten. texte.online wird seit 2012 als Dokumentationsser…
Marketingstrategien von Volkshochschulen in Zeiten des demografischen Wandels Volkshochschulen haben aufgrund ihres Angebots und ihrer Zielgruppen sehr gute Voraussetzungen, den demografischen Wandel vor Ort zu gestalten. Damit erfüllen sie eine gesellschaftlich notwendige Funktion und stärken zugleich auch ihre eigene Position. Zielgruppengerechtes Marketing spielt dabei die zentrale Rolle, um sich als kommunaler Dienstleister zu präsentieren. Dabei müssen Zielgruppen und Themen möglicherweis…
Der Beitrag lotet die Möglichkeiten aus, im Bereich der Volkshochschulen in größerem Umfang als bisher inklusive Erwachsenenbildung durchzuführen. Zunächst wird aufgezeigt, dass das neue Grundsatzprogramm der Volkshochschulen im Einklang mit dem Inklusionsgedanken steht. Anschließend werden Implikationen des Inklusionsbegriffs vorgestellt, die zu der Schlussfolgerung leiten, dass sich Inklusion nur im Rahmen eines umfassenden Organisationsentwicklungsprozesses umsetzen lässt. Auf dieser Grundla…
Das Heft 2/2000 fragt nach den Ursachen von Lernwiderständen und -blockaden. Arnold referiert über identitätsbezogene und emotionale Ursachen, Schäfer sieht Widerstände als Reaktion auf pädagogische Intentionalität, die zur Lernzumutung wird. Wenn Angebote den Bedarfen nicht entsprechen, ist eine Verweigerungshaltung die Folge (Klein/Kemper). Spezielle Zielgruppen stehen im Mittelpunkt zweier Beiträge: Im Gespräch berichten Praktiker über Lernschwierigkeiten und -widerstände von Migranten und A…
Der Beitrag zeigt die europaweite Entwicklung neuer Learning Centers bzw. Bildungs- und Kulturzentren, in denen die Angebote von Erwachsenenbildungseinrichtungen und Bibliotheken immer stärker zusammenwachsen. Inwiefern diese neuen Institutionen zunehmend zu einem Element einer bildungsorientierten Stadtentwicklung, zeigt der Autor anhand drei verschiedener Beispiele auf.
Der Beitrag geht der Frage nach, ob die Ableitung einer Didaktik der Erwachsenenbildung aus Besonderheiten des Erwachsenenalters nötig und möglich ist. Die Verfasser plädieren dafür, die Didaktik der Erwachsenenbildung in der Kontinuität der Lebensspanne als Modifikation einer dezidiert allgemeinen Didaktik zu verstehen und sie an den Merkmalen der sozialen Situation Erwachsener zu orientieren. Eine solche allgemeine „Didaktik für Erwachsene“ solle um spezielle „Didaktiken der Weiterbildung“ er…
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihr…