Publikation
texte.online
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Abstract
In der Sammlung texte.online findet sich ein breites Spektrum an forschungs- und praxisrelevanten Texten zu Fragen der Erwachsenenbildung. Die hier veröffentlichten Dokumente tragen zu aktuellen Diskussionen bei und spiegeln Tendenzen in den verschiedenen Praxis- und Theoriefeldern der Weiterbildung wider. Das Spektrum der Texte reicht von Tagungsbeiträgen über statistische Auswertungen und Qualifikationsschriften bis hin zu Forschungsberichten. texte.online wird seit 2012 als Dokumentationsservice für Produkte aus den Arbeitsbereichen des DIE weitergeführt.
Inhalt
Thomas Lux
Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 2019 in Zahlen
Zahlen in Kürze
Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 2019 in Zahlen
Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2019 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Thomas Lux
Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 2018 in Zahlen
Zahlen in Kürze
Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 2018 in Zahlen
Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2018 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Dr. Inga Specht
Die Wiedereröffnung der Museen aus der Perspektive der (potenziellen) Besucherinnen und Besucher
Ein aktuelles Schlaglicht
Die Wiedereröffnung der Museen aus der Perspektive der (potenziellen) Besucherinnen und Besucher
Ein aktuelles Schlaglicht
Die Corona-Pandemie macht auch vor dem kulturellen Sektor nicht halt. Nach einem deutschlandweiten Lockdown im Frühjahr 2020, der auch die Schließung aller Kultureinrichtungen umfasste, durften Museen und andere öffentliche Einrichtungen unter spezifischen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz im Mai 2020 in Deutschland schrittweise wieder öffnen. Wie aber werden die Wiederaufnahme des Museumsbetriebs und ein Museumsbesuch während der Corona-Pandemie von Besucherinnen und Besuchern bzw. (am Besuch/Museum) Interessierten wahrgenommen? Wird ein Museumsbesuch als sicher hinsichtlich einer Ansteckung mit Covid-19 bewertet? Fühlen sich die Besucherinnen und Besucher bzw. Interessierten von den Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz in ihrem Besuch eingeschränkt? Diesen Fragen widmete sich die vorliegende explorative Online-Erhebung.
Jan Koschorreck
Open Educational Resources (OER) unter besonderer Berücksichtigung von Erwachsenenbildung und Weiterbildung
Eine Auswahl-Bibliografie
Open Educational Resources (OER) unter besonderer Berücksichtigung von Erwachsenenbildung und Weiterbildung
Eine Auswahl-Bibliografie
Die in dieser Auswahlbibliografie aufgeführte und zum Teil kommentierte Literatur soll als Ausgangspunkt für das weitergehende Selbststudium zum Thema offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources, OER) dienen. Die Auswahl konzentriert sich vor allem auf Veröffentlichungen nach 2012, da die OER-Bewegung ab diesem Jahr durch den ersten OER-Weltkongress der UNESCO in Paris deutlich an Dynamik und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit gewinnen konnte. Die Struktur der Bibliografie orientiert sich an dem Dossier „Offene Bildungsmaterialien in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung“, das auf wb-web.de veröffentlicht wurde.
Heike Horn; Johannes Christ; Ingrid Ambos
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene in Volkshochschulen 2018
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene in Volkshochschulen 2018
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Der vorliegende Bericht beinhaltet die Ergebnisse der bundesweiten alphamonitor-Erhebung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. zum Weiterbildungsangebot der Volkshochschulen in der Alphabetisierung/Grundbildung für das Berichtsjahr 2018. Zu diesem unter bildungs- und sozialpolitischen Gesichtspunkten wichtigen Themenfeld der Erwachsenenbildung werden Daten zu Umfang und Ausrichtung des Angebots in den beiden Teilbereichen, zur Teilnahme, zu den Lehrenden und zum Beratungsangebot der Einrichtungen vorgestellt. Insgesamt haben 260 Volkshochschulen an der Erhebung teilgenommen. Für 113 Einrichtungen, die sich auch an der vorherigen Erhebung für das Berichtsjahr 2016 beteiligten, werden zudem Vergleichsdaten zwischen beiden Berichtsjahren präsentiert.
Brigitte Bosche; Valentyna Gladkova; Stefanie Lencer; Dr. Anne Strauch; Diana Trevino-Eberhard; Marlis Schneider
GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs & Seminar
Das GRETA-Kompetenzmodell
GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs & Seminar
Das GRETA-Kompetenzmodell
Brigitte Bosche; Valentyna Gladkova; Stefanie Lencer; Dr. Anne Strauch; Diana Trevino-Eberhard; Marlis Schneider
Galina Burdukova
Nachhaltigkeit als Thema in den Programmen und Angeboten der Volkshochschulen im Zeitverlauf
Programmanalysen auf der Basis des digitalen Volkshochschulprogrammarchivs am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung
Nachhaltigkeit als Thema in den Programmen und Angeboten der Volkshochschulen im Zeitverlauf
Programmanalysen auf der Basis des digitalen Volkshochschulprogrammarchivs am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt heutzutage auch in der Bildungspolitik an Bedeutung. Da die Erwachsenenbildung jedoch ein kaum regulierter Bildungsbereich ist und Programme von Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtungen nachfrageorientiert konzipiert werden, stellt sich die Frage, wie die Volkshochschulen den Diskurs zum Thema Nachhaltigkeit rezipieren und diesen in Form von Programmen und Angeboten auslegen. Der vorliegende Beitrag beinhaltet Ergebnisse einer quer- und längsschnittlichen Programmanalyse zur Auslegung des Themas Nachhaltigkeit an Volkshochschulen auf der Basis des digitalen Volkshochschulprogrammarchivs am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung. Im Rahmen des laufenden Aufbaus und erster Testungen sowie Evaluationen des Archivs und der Datenbankfunktionen wurden im Zuge der Themenbearbeitung jedoch auch entsprechende methodische, recherche- und infrastrukturtechnische Explorationen vorgenommen, die in die Dokumentation und Forschung mit Programmarchiven zurückfließen können. Dabei kommen auch bildungswissenschaftliche – theoretische und methodische – Reflexionen zu Programmen und Programmanalysen in der Erwachsenen- und Weiterbildung zum Tragen.
Thomas Lux
Volkshochschul-Statistik 2017 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2017 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2017 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Moratorium für Zeitreihenanalysen der VHS-Statistik
Moratorium für Zeitreihenanalysen der VHS-Statistik
Dieses Arbeitspapier stellt anhand von Beispielen dar, wie die Erfassung der Daten im Rahmen der Revision der Volkshochschul-Statistik 2017/2018 verändert wurde. Die Änderung der Datenerfassung erfolgt auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Merkmalskomplexen. Auf dieser Basis wird begründet, warum Zeitreihen auf Grundlage der Daten der Volkshochschulstatistik vor der Revision (bis einschließlich Berichtsjahr 2017) und nach der Revision (ab Berichtsjahr 2018) zunächst ausgesetzt werden. Dieses Moratorium der Zeitreihenanalyse gilt für drei Berichtsjahre, bis empirisch geprüft werden kann, welche Merkmale auch in der langfristigen Zeitreihe darstellbar sind.
Dr. Rüdiger Preißer; Barbara Wirkner
Module zur Förderung der (berufs-)biographischen Gestaltungs- und Steuerungskompetenz
Module zur Förderung der (berufs-)biographischen Gestaltungs- und Steuerungskompetenz
Das Curriculum zur „Arbeitsorientierten Grundbildung“ enthält Module zur Förderung der (berufs-)biographischen Gestaltungs- und Steuerungskompetenz und bildet die Grundlage für Kursangebote für Erwerbslose und Beschäftigte, die von Beschäftigungslosigkeit bedroht sind und sich neu orientieren. Das Curriculum ist ein Ergebnis des Projekts „Transferqualifikationen: Berufliche Kompetenzen zur Selbstorganisation und didaktische Modelle zu ihrer Vermittlung“ und ist sowohl aufgrund des anhaltenden wirtschaftsstrukturellen Wandels wie auch der verlängerten Lebensarbeitszeit hochaktuell. Das Curriculum ist für unterschiedliche Berufs- und Zielgruppen konzipiert und kann in einem Kurs umgesetzt werden.
Dr. Ewelina Mania; Dr. Bettina Thöne-Geyer
Spezifika der Angebotsentwicklung in der Alphabetisierung und Grundbildung
Spezifika der Angebotsentwicklung in der Alphabetisierung und Grundbildung
Die Alphabetisierung und Grundbildung als ein Programmbereich der Erwachsenenbildung rückte in den letzten Jahren in den Fokus des Bildungsdiskurses. Programme und Angebote zu entwerfen und zu realisieren, ist die Aufgabe von Programmplanenden und Lehrenden in der Weiterbildung. Im vorliegenden Beitrag geht es um die Frage, welche Spezifika die Angebotsentwicklung im Programmbereich Alphabetisierung und Grundbildung aufweist. Ausgehend von dem allgemeinen Modell der Angebotsentwicklung nach Schlutz (2006) wird die Planung und Gestaltung von Angeboten in der Alphabetisierung und Grundbildung anhand von Daten aus Forschende-Lernwerkstätten (Grell, 2006) mit Planenden und Lehrenden analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse diskutiert und Forschungsdesiderate benannt.
Joshua Dohmen
Strukturen und Kontexte von organisierter Beratung in der Weiterbildung
Diplomarbeit
Strukturen und Kontexte von organisierter Beratung in der Weiterbildung
Diplomarbeit
Die vorliegende Diplomarbeit entstand im Rahmen des Projekts Beratungsforschung rund um den ProfilPASS am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. Auf der Basis einer internetgestützten Befragung, an der sich insgesamt 709 ProfilPASS-Beraterinnen und -Berater beteiligten, wurden insbesondere die organisationalen Bedingungen von Beratung untersucht. Hierbei konnten statistische Zusammenhänge im Hinblick auf finanzielle, personelle zeitliche und räumliche Bedingungen von ProfilPASS-Beratung berechnet und interpretiert werden. Bei der bivariaten Analyse wurde das Modell der Reproduktionskontexte der Weiterbildung nach Josef Schrader als unabhängige Untersuchungsgröße besonders berücksichtigt.
Heike Horn; Ingrid Ambos
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene 2016
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene 2016
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Der vorliegende Bericht beinhaltet die Ergebnisse der bundesweiten alphamonitor-Erhebung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. zum Weiterbildungsangebot in der Alphabetisierung/Grundbildung für das Berichtsjahr 2016. Zu diesem unter bildungs- und sozialpolitischen Gesichtspunkten wichtigen Themenfeld der Erwachsenenbildung werden Daten zu Umfang und Ausrichtung des Angebots in den beiden Teilbereichen, zur Teilnahme, zu den Lehrenden und zum Beratungsangebot der Einrichtungen vorgestellt. Insgesamt haben 227 Anbieter geantwortet. Für Einrichtungen, die auch an der vorherigen Erhebung für das Berichtsjahr 2014 beteiligt waren, werden zudem Vergleichsdaten berichtet.
Carolin Knauber
Länderstudie Österreich
Alphabetisierungs- und Grundbildungspolitik – Ergebnisse des Projekts EU-Alpha
Länderstudie Österreich
Alphabetisierungs- und Grundbildungspolitik – Ergebnisse des Projekts EU-Alpha
Die Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener rücken zunehmend in den Fokus des nationalen und internationalen Interesses in Politik und Wissenschaft. International-vergleichende Studien wie das Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) konnten zeigen, dass ein relativ großer Prozentsatz von Personen in hochentwickelten Industriegesellschaften nicht in ausreichendem Maße über basale Kompetenzen zur Alltagsbewältigung verfügt. In der international-vergleichenden Bildungsforschung werden neben Kompetenzdaten auch Länder in Bezug auf ihre Bildungspolitik gegenübergestellt, was sich jedoch in erster Linie auf die schulische und berufliche (Aus-)Bildung bezieht. Ein systematischer und vergleichender Überblick über Alphabetisierungs- und Grundbildungspolitik stand bisher aus und wurde mit dem Forschungsprojekt EU-Alpha (2014–2016) umgesetzt. Ziel des Projekts war es, die Governancestrukturen in diesem Bereich aufzuarbeiten und zu vergleichen. Dazu wurden qualitative Fallstudien in den Ländern Dänemark, England, Frankreich, Niederlande, Österreich und Türkei durchgeführt, die die inhaltsanalytische Auswertung sowohl von Experteninterviews mit Akteuren der Alphabetisierungs- bzw. Grundbildungspolitik des Landes als auch von politischen Dokumenten und Berichten umfassten. Ergebnisse dieser Länderfallstudien werden hier für einzelne Länder vorgestellt.
Heike Horn; Ingrid Ambos; Thomas Lux
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2015 – Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2015 – Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und unvollständige Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. DieWeiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen. Die Statistik umfasst neben den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungs- einrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse. Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt. Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren die vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderten Projekte „Weiterbildungsstatistik“ und „Transfersicherung“.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik
54. Folge, Arbeitsjahr 2015
Volkshochschul-Statistik
54. Folge, Arbeitsjahr 2015
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (54. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2015 in Form kommentierter Tabellen. Die Beschreibungen nehmen Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Bettina Thöne-Geyer; Ingrid Ambos
Analysen zur Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt II
Ergebnisbericht, 12. November 2015
Analysen zur Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt II
Ergebnisbericht, 12. November 2015
Der Bericht beinhaltet die Ergebnisse des Gutachtens zur Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt, das im Auftrag des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt im Zeitraum von Mai bis Oktober 2015 vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) erstellt worden ist. Damit werden empirische Daten und Erkenntnisse, konkret bezogen auf die nach dem Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung im Lande Sachsen-Anhalt (EBG) anerkannten und geförderten Einrichtungen und deren Leistungen, zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt stehen folgende Themen- und Fragenkomplexe:
- Entwicklung der Weiterbildungsbeteiligung und Erschließung neuer Zielgruppen;
- neue Aufgaben für die allgemeine Erwachsenenbildung: Netzwerkarbeit, Lerndienstleistungen, Bildungsberatung u.a.;
- Finanzstrukturen der Einrichtungen: Finanzielle Entwicklung, Stellenwert der Förderung nach dem EBG, Einwerbung von Drittmitteln.
Goran Jordanoski
Geschäftsmodelle beim Einsatz des ProfilPASS im Kontext von Bildungsberatung
Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Arts (M.A.) im Fach Erwachsenenpädagogik/Lebenslanges Lernen
Geschäftsmodelle beim Einsatz des ProfilPASS im Kontext von Bildungsberatung
Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Arts (M.A.) im Fach Erwachsenenpädagogik/Lebenslanges Lernen
In der vorliegenden Fallstudie werden zwei Geschäftsmodelle zum ProfilPASS miteinander verglichen, die von strukturell unterschiedlich organisierten Bildungsanbietern im Kontext von Bildungsberatung umgesetzt werden. Theoretisch orientiert sich die kontrastive Fallstudie an einem für das Projekt „Lernende Regionen“ entwickeltem Geschäftsmodell für eine Bildungsberatungsagentur. Entlang der fünf Komponenten Produkt-Marktkombination, Wertschöpfungsprozesse, Marktpositionierung, Finanzierung/Erträge und Wertschöpfungsnetz werden zwei gelungene Praxisbeispiele vorgestellt, die Akteuren im Feld der ProfilPASS-Beratung als Unterstützung beim Aufbau ihrer eigenen Geschäftsmodelle dienen können.
Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2015 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2015 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2015 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Heike Horn; Ingrid Ambos; Thomas Lux
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2014 – Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2014 – Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und unvollständige Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. DieWeiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen. Die Statistik umfasst neben den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungs- einrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse. Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt. Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren die vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderten Projekte „Weiterbildungsstatistik“ und „Transfersicherung“.
Dr. Anne Strauch; Stefanie Lencer
Das GRETA-Kompetenzmodell für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung
Das GRETA-Kompetenzmodell für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung
Seit Ende 2014 widmet sich das vom BMBF geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt GRETA – „Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung“ – der Aufgabe, Grundlagen für eine mögliche Anerkennung und Zertifizierung non-formal oder informell erworbener berufsrelevanter Kompetenzen Lehrender zu entwickeln. Das in Zusammenarbeit mit acht bundesweiten Träger- und Berufsverbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung entwickelte Modell zur Beschreibung von Kompetenzanforderungen für Lehrende bildet hierfür eine wichtige Basis.
Renate Söffing
Beratung mit dem ProfilPASS für junge Menschen. 50 wichtige Wörter
Beratung mit dem ProfilPASS für junge Menschen. 50 wichtige Wörter
Der ProfilPASS für junge Menschen wird zunehmend in der Beratung von geflüchteten Jugendlichen eingesetzt. Das Wörterbuch „Beratung mit dem ProfilPASS für junge Menschen. 50 wichtige Wörter“ ergänzt das Beratungsangebot für diese Zielgruppe. In diesem Wörterbuch werden die wichtigsten Begriffe aus dem ProfilPASS in leichter Sprache und mittels Illustrationen erklärt. In der Arbeit mit dem Buch können die Jugendlichen somit zugleich ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern.
Prof. Dr. Josef Schrader; Prof. Dr. Andreas Martin
Deutscher Weiterbildungsatlas – Kreise und kreisfreie Städte
Ergebnisbericht
Deutscher Weiterbildungsatlas – Kreise und kreisfreie Städte
Ergebnisbericht
Die Befunde der Bildungsforschung zeigen seit langem: Bildungschancen in Deutschland sind nicht gleich verteilt. Dies gilt auch für den Bereich der Weiterbildung. Die Autoren zeigen jedoch, dass sich die Bildungschancen Erwachsener nicht nur entlang der üblichen sozioökonomischen und demographischen Merkmale unterscheiden, sondern auch von regionalen Kontexten abhängen. Im Anschluss an den Weiterbildungsatlas 2015 werden die räumlichen Unterschiede der Weiterbildungsbeteiligung und des Weiterbildungsangebotes nun auf der tiefregionalisierten Ebene der Kreise und kreisfreien Städte dargestellt.
Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2014 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2014 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2014 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Sabine Schöb; Monika Fischer; Dr. Moritz Sahlender; Dr. Ole Wintermann; Dr. Peter Brandt
Information und Vernetzung – Bedarfe und Erwartungen von Lehrkräften an online-gestützte Fortbildungsangebote
Eine Umfrage der Universität Tübingen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung
Information und Vernetzung – Bedarfe und Erwartungen von Lehrkräften an online-gestützte Fortbildungsangebote
Eine Umfrage der Universität Tübingen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung
Gute Weiterbildung fängt bei der Gestaltung von Lernangeboten an. Denn die pädagogische Qualität der Angebote ist aus Sicht der erwachsenen Lernenden der zentrale Qualitätsausweis eines Anbieters. Allerdings waren bisherige Ansätze, die Qualität der Weiterbildung zu erhöhen, fast ausschließlich auf die Ebene der Organisation beschränkt. Auch existiert in der Erwachsenenbildung derzeit kein übergreifendes Konzept für die Qualifizierung sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Um diese Lücke zu schließen, wollen das DIE und die Bertelsmann Stiftung ein unabhängiges und nicht kommerzielles Informations-, Vernetzungs- und Lernportal „wb-web“ entwickeln, das auf die Kompetenzentwicklung aller Lehrkräfte in der Weiterbildung abzielt. Um sicherzustellen, dass das geplante Onlineportal auf die Bedürfnisse und Erwartungen seiner Adressaten Bezug nimmt, wurde im Frühjahr 2014 eine Zielmarktstudie mit eigener Bedarfserhebung anhand eines Online-Fragebogens durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie werden in dieser Ausgabe vorgestellt
Sabine Schöb; Monika Fischer; Dr. Moritz Sahlender; Dr. Ole Wintermann; Dr. Peter Brandt
Daniel Sellers
Financial Literacy in Ireland, England and Scotland
A Comparative Analysis of Policy, Practice, Access and Engagement
Financial Literacy in Ireland, England and Scotland
A Comparative Analysis of Policy, Practice, Access and Engagement
Dr. Inga Specht; Franziska Semrau
Portale zu kultureller Erwachsenenbildung in Museen
Eine Analyse ausstellungsbegleitender Vermittlungsangebote für Erwachsene
Portale zu kultureller Erwachsenenbildung in Museen
Eine Analyse ausstellungsbegleitender Vermittlungsangebote für Erwachsene
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Vielfalt an ausstellungsbegleitenden Vermittlungsangeboten für Erwachsene in Museen. Diese wurden programmanalytisch untersucht mit dem Ziel einer Ausdifferenzierung von (Partizipations-)Portalen, die für die Teilnehmenden einen Zugang zu kultureller Bildung im Museum eröffnen. Zur Identifikation der Zugänge wurde sich an einen für die kulturelle Erwachsenenbildung von Gieseke und Opelt (2005) entwickelten Ansatz angelehnt, in dem Portale als spezifische Zugangswege zu kultureller Bildung beschrieben werden. Ähnlich wie Robak und Petter (2014) für Angebote der interkulturellen Bildung einzelne Portale ausdifferenziert bzw. neue Portale identifiziert haben, ergaben sich im Rahmen des nachfolgend vorzustellenden Vorgehens für ausstellungsbegleitende Vermittlungsangebote in Museen ebenfalls neue Ausdifferenzierungen.
Dr. Inga Specht; Franziska Semrau
Prof. Dr. Esther Winther; Julia Sangmeister; Viola Klotz
Kompetenzorientiertes Prüfen in der kaufmännischen Berufsbildung
Handlungsempfehlungen für die Prüfungspraxis und Entwicklungsperspektiven
Kompetenzorientiertes Prüfen in der kaufmännischen Berufsbildung
Handlungsempfehlungen für die Prüfungspraxis und Entwicklungsperspektiven
Die Broschüre „Kompetenzorientiertes Prüfen in der kaufmännischen Berufsbildung“ richtet sich an Akteure aus dem Bereich der beruflichen (kaufmännischen) Bildung, insbesondere aus der Prüfungspraxis. Sie bietet in komprimierter Form einen aktuellen Überblick zur Thematik zentraler Abschlussprüfungen, leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung, Bewertung und Einbindung von Prüfungen, sowohl auf Mikro- als auch auf Makroebene, ab und gibt darüber hinaus Anstöße für Entwicklungsperspektiven, die insbesondere eine Wissenschafts-Praxis-Kooperation in den Blick nehmen. Die wissenschaftlichen Empfehlungen basieren auf Ergebnissen, die aus unterschiedlichen Forschungsprojekten zusammengefasst wurden und sollen zur ganzheitlichen Diskussion um die Entwicklung und Gestaltung der Prüfungspraxis beitragen.
Prof. Dr. Esther Winther; Julia Sangmeister; Viola Klotz
Anna-Lena Müller; Susanne Witt
Dokumentation der Studienmöglichkeiten der Erwachsenenbildung/Weiterbildung unter Einbezug von berufsbegleitenden und weiterbildenden Studiengängen in Deutschland
Stand: Frühjahr 2015
Dokumentation der Studienmöglichkeiten der Erwachsenenbildung/Weiterbildung unter Einbezug von berufsbegleitenden und weiterbildenden Studiengängen in Deutschland
Stand: Frühjahr 2015
Die Dokumentation des Studienführers gibt einen Überblick über das grundständige wie weiterbildende Studienangebot zur Erwachsenen- und Weiterbildung in Deutschland. Sie enthält bis auf Modulebene Diplom-, Bachelor-, Master- und Zertifikatsstudiengänge.
Sabine Seidel; Katrin Hülsmann; Nikolas Kruse
Zwei, die sich ergänzen: ProfilPASS für junge Menschen und Berufswahlpass in der Berufsorientierung
Handreichung mit Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis für die Praxis
Zwei, die sich ergänzen: ProfilPASS für junge Menschen und Berufswahlpass in der Berufsorientierung
Handreichung mit Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis für die Praxis
Berufsorientierende Angebote, die Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern, sind heute ein fester Bestandteil an weiterführenden Schulen. Die Ausgestaltung der schulischen Berufsorientierung hängt sowohl von den spezifischen Förderprogrammen der Bundesländer als auch vom Profil der einzelnen Schule ab. Der ProfilPASS für junge Menschen und der Berufswahlpass sind zwei Portfolioverfahren, die bundesweit an Schulen in der Berufsorientierung zum Einsatz kommen. Während die Jugendlichen mit dem ProfilPASS für junge Menschen systematisch ihre individuellen Fähigkeiten, Kompetenzen und Interessen herausfinden, unterstützt sie der Berufswahlpass bei der Strukturierung des gesamten Berufswahlprozesses.
Die Handreichung zeigt auf, welche Chancen eine Verknüpfung von ProfilPASS und Berufswahlpass bietet. Neben einer einführenden Darstellung beider Verfahren werden Beispiele guter Praxis vorgestellt, die im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts entwickelt, erprobt und evaluiert wurden. Die Handreichung richtet sich in erster Linie an Schulleitungen, Lehrkräfte und ProfilPASS-Beraterinnen und Berater. Darüber hinaus bietet sie Berufsberaterinnen und Berufsberatern, Unternehmen und anderen Kooperationspartnern von Schule eine Orientierung.
Heike Christiani; Monika Tröster; Sabine Schwarz
Finanzielle Grundbildung: Bedarfe erkennen und handeln
Ein Workshop-Konzept zur Sensibilisierung von Fachkräften in Bildung, Beratung und Betreuung
Finanzielle Grundbildung: Bedarfe erkennen und handeln
Ein Workshop-Konzept zur Sensibilisierung von Fachkräften in Bildung, Beratung und Betreuung
Ein Schwerpunkt des Projekts „Schuldnerberatung als Ausgangspunkt für Grundbildung. Curriculare Vernetzung und Übergänge“ (CurVe) des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) ist die Sensibilisierung wichtiger Multiplikatoren wie bspw. Fachkräfte, die in ihrer bildenden, beratenden oder betreuenden Tätigkeit Menschen mit Grundbildungsbedarf begegnen. Als Schnittstellenakteure zeigen sie den Ratsuchenden Wege auf, weiterführende regionale Bildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Es ist von großer Bedeutung, dass sie Grundbildungsbedarfe erkennen und dieses Thema kompetent und sensibel ansprechen können.
Im Projekt CurVe haben insgesamt drei Workshops zur Sensibilisierung stattgefunden, deren Konzept hier beschrieben wird. Die Praxiserfahrungen werden aufbereitet und um Hinweise, Empfehlungen und Materialien ergänzt, sodass sie Weiterbildungsexperten praxiserprobte Anregungen für das Aufgreifen, die Umsetzung und die eigene Gestaltung eines Sensibilisierungs-Workshops bieten.
Heike Horn; Ingrid Ambos
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene 2014
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene 2014
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Der vorliegende Bericht beinhaltet die Ergebnisse der bundesweiten alphamonitor-Erhebung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. zum Weiterbildungsangebot in der Alphabetisierung/Grundbildung für das Berichtsjahr 2014. Zu diesem unter bildungs- und sozialpolitischen Gesichtspunkten wichtigen Themenfeld der Erwachsenenbildung werden Daten zu Umfang und Ausrichtung des Angebots in den beiden Teilbereichen, zur Teilnahme, zu den Lehrenden und zum Beratungsangebot der Einrichtungen vorgestellt. Datenbasis sind die Antworten von 179 Einrichtungen, davon 73 Prozent Volkshochschulen, 10 Prozent andere Weiterbildungseinrichtungen und 17 Prozent Justizvollzugsanstalten.Für Einrichtungen, die auch an der vorherigen Erhebung für das Berichtsjahr 2012 teilgenommen haben, werden zudem Vergleichsdaten berichtet.
Anna-Lena Müller; Susanne Witt
Dokumentation der Studienangebote Erwachsenenbildung/Weiterbildung unter Berücksichtigung von berufsbegleitenden und weiterbildenden Studiengängen in Österreich
Dokumentation der Studienangebote Erwachsenenbildung/Weiterbildung unter Berücksichtigung von berufsbegleitenden und weiterbildenden Studiengängen in Österreich
Die Dokumentation des Studienführers gibt einen Überblick über das grundständige wie weiterbildende Studienangebot zur Erwachsenen- und Weiterbildung in Österreich. Sie enthält bis auf Modulebene Diplom-, Bachelor-, Master- und Zertifikatsstudiengänge.
Heike Horn; Thomas Lux; Ingrid Ambos
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2013 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2013 - Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und unvollständige Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. DieWeiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen. Die Statistik umfasst neben den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungs- einrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse. Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt. Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren die vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderten Projekte „Weiterbildungsstatistik“ und „Transfersicherung“.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik
53. Folge, Arbeitsjahr 2014
Volkshochschul-Statistik
53. Folge, Arbeitsjahr 2014
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (53. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2014 in Form kommentierter Tabellen. Die Beschreibungen nehmen Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Prof. Dr. Steffi Robak; M.A. Claudia Pohlmann; Martin Dust; Christian Kühn; Dr. Peter Brandt
Funktionsprofile, Weiterbildungsverhalten und Zertifizierungsinteressen des niedersächsischen Weiterbildungspersonals
Funktionsprofile, Weiterbildungsverhalten und Zertifizierungsinteressen des niedersächsischen Weiterbildungspersonals
Mit der Befragung des Personals der öffentlichen Weiterbildung in Niedersachsen wurden Erkenntnisse über die drei erwachsenenpädagogischen Funktionsprofile Einrichtungsleitung, hauptamtliche pädagogische Mitarbeitende und Kursleitung im Hinblick auf deren sozioökonomische Merkmale, Aufgaben- und Tätigkeitsfelder, Weiterbildungsverhalten und Einstellung zu einer trägerunabhängigen Kompetenzzertifizierung gewonnen. Die Aufgabenprofile dieser drei Funktionsprofile verdeutlichen, dass neben pädagogischen vor allem bildungsmanagementrelevante Tätigkeiten beim Personal überwiegen. Daneben zeigt sich, dass zu den wichtigsten Weiterbildungsaktivitäten die Lektüre von Fachzeitschriften bzw. -büchern und der Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen gehören, wobei das Angebot der landesweiten Anbieter tendenziell bekannter zu sein scheint als das bundesweiter Anbieter.
Prof. Dr. Steffi Robak; M.A. Claudia Pohlmann; Martin Dust; Christian Kühn; Dr. Peter Brandt
Prof. Dr. Dieter Gnahs; Heinz-Werner Hetmeier; u. a.
Anwendungsleitfaden zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings
Anwendungsleitfaden zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings
Der Anwendungsleitfaden wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Kommunen kontinuierlich überarbeitet und dient als Transferprodukt und Orientierungsrahmen zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings in Landkreisen und kreisfreien Städten. Weitere Überarbeitungen durch kommunale Rückmeldungen und aktuelle bildungspolitische Entwicklungen sind angestrebt.
Prof. Dr. Dieter Gnahs; Heinz-Werner Hetmeier; u. a.
Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2013 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2013 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2013 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Zur Passung von Bildungsinteressen älterer Menschen und Bildungsangeboten in NRW
Ergebnisse und Perspektiven aus den wissenschaftlichen Modulen der Arbeitsgruppe Lernregionen und Lebensqualität der "Generation Plus"
Zur Passung von Bildungsinteressen älterer Menschen und Bildungsangeboten in NRW
Ergebnisse und Perspektiven aus den wissenschaftlichen Modulen der Arbeitsgruppe Lernregionen und Lebensqualität der "Generation Plus"
Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Modellprogramms „Lernregionen und Lebensqualität der ‚Generation Plus‘“ haben sich von 2009 bis 2011 auf Einladung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) Partner aus Wissenschaft und Praxis in regelmäßigen Zusammenkünften zum Thema Verbesserung der Weiterbildungssituation älterer Menschen in ausgewählten Lernregionen ausgetauscht. Die folgende Veröffentlichung beinhaltet die Ergebnisse der drei wissenschaftlichen Module des CEfAS – Centrum für Alternsstudien der Universität zu Köln und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE). In diesen Modulen wurde die Frage gestellt, was ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen, die leistungsfähig sind und über Wissen und Können verfügen, aber nicht (mehr) arbeiten müssen, tun – und wo sie es tun. In einer NRW-weiten quantitativen Befragung, mit Hilfe explorativer qualitativer Interviews mit Experten aus der Bildungs- und Altenarbeit in drei Stadtregionen mit mehrfach benachteiligter Bevölkerung sowie über Beobachtung und explorative Interviews zu den Selbstorganisationsprozessen bei der Gründung einer ZWAR Gruppe wurden über den Bereich der institutionalisierten Weiterbildung hinaus Formen informeller Lernprozesse älterer Menschen untersucht. Festgestellt werden ein vor allem mit dem Alter ansteigender Rückzug aus dem aktiven gesellschaftlichen Leben und eine Hinwendung zu häuslichen Beschäftigungsmöglichkeiten, die jedoch nicht mit einem Rückzug von Bildungsaktivitäten in einem weiten Sinn gleichzusetzen sind. Lernen wird deutlich mit dem Wunsch nach Persönlichkeitsbildung in Verbindung gebracht, der kombiniert werden kann mit einem konkreten Anwendungsbezug. Im Kontrast zu den Rückzugstendenzen in den häuslichen Bereich stehen Bildungsprozesse in ZWAR Gruppen, die auf der Grundlage von Selbstorganisation zunächst vor allem auf Gemeinschaftsbildung ausgerichtet sind. Im Rahmen der heterogenen Gruppenstruktur werden, so ein Ergebnis, durch die Verknüpfung von Geselligkeit und Betätigungen im Modus der Selbstorganisation Gestaltungsmöglichkeiten zur Teilnahme an Aktivitäten und ehrenamtlichem Engagement selbst bei unterschiedlichsten Einschränkungen eröffnet. Über eine vergleichende Auswertung von vorhandenen Seniorenangeboten werden schließlich Indikatoren auf den Ebenen der Erreichbarkeit, der Transparenz sowie der Vernetzung identifiziert, die in besonderem Maße bildungsfernen älteren Menschen den Zugang zu außerhäuslichen Aktivitäten und Lernmöglichkeiten eröffnen.
Heike Horn; Ingrid Ambos
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2012 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2012 - Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und unvollständige Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. DieWeiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen. Die Statistik umfasst neben den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungs- einrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse. Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt. Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren die vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderten Projekte „Weiterbildungsstatistik“ und „Transfersicherung“.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik
52. Folge, Arbeitsjahr 2013
Volkshochschul-Statistik
52. Folge, Arbeitsjahr 2013
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (52. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2013 in Form kommentierter Tabellen. Die Beschreibungen nehmen Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen
Die Organisation als zentrales Bildungsmittel
Trends und zukünftige Anforderungen der erwachsenenpädagogischen Organisationsforschung
Die Organisation als zentrales Bildungsmittel
Trends und zukünftige Anforderungen der erwachsenenpädagogischen Organisationsforschung
Der Beitrag befasst sich mit der erforderlichen Weiterentwicklung der erwachsenenpädagogischen Organisationsforschung unter der Prämisse der Organisation als zentraler Ermöglichungsbedingung bzw. als „Mittel“ der Ermöglichung von Lern- und Bildungsprozessen Erwachsener. Auf der Grundlage einer Kurzdiskussion des Titels wird die These unterstützt, dass sich die erwachsenenpädagogische Organisationsforschung zukünftig stärker als bislang geschehen mit der empirischen Erkundung und Identifikation jener Organisationsfaktoren beschäftigen muss, die die Qualität und Effizienz von organisierten Lern- und Bildungsprozessen Erwachsener sicherstellen. Daran anschließend wird anhand von drei Forschungsthemen aufgezeigt, wie der Perspektivenwechsel in der erwachsenenpädagogischen Organisationsforschung vorstellbar ist.
Lernberatung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung
Konzepte und Praxisbeispiele für die Umsetzung
Lernberatung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung
Konzepte und Praxisbeispiele für die Umsetzung
Carolin Knauber
Elderly People in the Labour Market
A Qualitative Analysis of the Motivation and Characteristics of People Working Beyond the Legal Retirement Age in Germany
Elderly People in the Labour Market
A Qualitative Analysis of the Motivation and Characteristics of People Working Beyond the Legal Retirement Age in Germany
Lisa Marie Lorenz
Forschungsinfrastrukturen in der Erwachsenenbildung unter der besonderen Berücksichtigung von Open Access
Forschungsinfrastrukturen in der Erwachsenenbildung unter der besonderen Berücksichtigung von Open Access
Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades „Master of Arts“ im Fach Pädagogik
Prof. Dr. Dieter Gnahs; Ingrid Ambos; Prof. Dr. Andreas Martin; Jun.-Prof. Dr. Matthias Alke
Regionale Weiterbildungsverbünde Schleswig-Holstein – Infrastruktur für die Weiterbildung
Ergebnisse der Evaluierung im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
Regionale Weiterbildungsverbünde Schleswig-Holstein – Infrastruktur für die Weiterbildung
Ergebnisse der Evaluierung im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
Im Zeitraum von Mai 2012 bis Januar 2013 hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung
– Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. die regionalen Weiterbildungsverbünde (WBV) in Schleswig-Holstein evaluiert. Die Evaluierung erfolgte im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein.
Prof. Dr. Dieter Gnahs; Ingrid Ambos; Prof. Dr. Andreas Martin; Jun.-Prof. Dr. Matthias Alke
Heike Horn; Ingrid Ambos
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2011 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2011 - Kompakt
Die zehnte Veröffentlichung der „Weiterbildungsstatistik im Verbund“ fasst im Berichtsjahr 2011 Daten aus fünf großen Organisationen allgemeiner und politischer Weiterbildung zusammen.
Für die Weiterbildungsstatik 2011 wurden Daten von 1.898 Einzeleinrichtungen ausgewertet. Diese Angaben wurden auf die insgesamt 2.218 Weiterbildungseinrichtungen im Verbund hochgerechnet. Damit deckt die Verbundstatistik etwa ein Fünftel der Einrichtungen der organisierten Weiterbildung in Deutschland ab und leistet einen wichtigen Beitrag zur Transparenz über einen bedeutenden Teilbereich der Weiterbildungslandschaft. Am „Verbund Weiterbildungsstatistik“ sind der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB), der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (BAK AL), die Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) beteiligt. Hinzu kommt als assoziierter Partner der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV).
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2012
51. Folge, Arbeitsjahr 2012
Volkshochschul-Statistik 2012
51. Folge, Arbeitsjahr 2012
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (51. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2012 in Form kommentierter Tabellen. Die Beschreibungen nehmen Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Heike Horn; Ingrid Ambos
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene 2012
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Angebotsstrukturen in der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene 2012
Ergebnisse der alphamonitor-Anbieterbefragung des DIE
Der vorliegende Bericht beinhaltet die Ergebnisse der bundesweiten alphamonitor-Erhebung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) zum Weiterbildungsangebot in der Alphabetisierung/Grundbildung für das Berichtsjahr 2012.
Zu diesem unter bildungs- und sozialpolitischen Gesichtspunkten wichtigen Themenfeld der Erwachsenenbildung werden Daten zum Angebotsumfang in den beiden Teilbereichen, zur Teilnahme, zu den Lehrenden und zum Beratungsangebot der Einrichtungen vorgestellt. Datenbasis sind die Antworten von 259 Einrichtungen, davon 92 Prozent Volkshochschulen.
Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2012 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2012 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2012 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Meike Weiland; Klaus Pehl; Ingrid Ambos
Analysen zur Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt
Analysen zur Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt
Die Publikation beinhaltet Ergebnisse von zwei Analysen, die im Frühjahr 2013 am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung im Auftrag des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt wurden. Bezugspunkt ist das Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung im Lande Sachsen-Anhalt (EBG) und die auf dieser Basis geförderte Weiterbildung der nach EBG anerkannten Einrichtungen.
Im Einzelnen handelt es sich um
- eine Auswertung der vom Land erhobenen Daten der EBG-geförderten Einrichtungen für die Jahre 2008 bis 2012 sowie eine Überprüfung der Eignung des bisher seitens des Landes für die Datengewinnung und -bearbeitung genutzten Instruments und
- eine vergleichende Synopse über die Finanzierungs- und Fördermodelle in Ländergesetzen zur Erwachsenen-/Weiterbildung.
Übergreifendes Ziel ist die Unterstützung des Landes in der Wahrnehmung seiner Gestaltungskompetenzen im Bereich Erwachsenenbildung.
Dr. Bettina Thöne-Geyer; PD Dr. Monika Kil; Ricarda Motschilnig
What Can Adult Education Accomplish?
The Benefits of Adult Learning – The Approach, Measurement and Prospects
What Can Adult Education Accomplish?
The Benefits of Adult Learning – The Approach, Measurement and Prospects
Dr. Bettina Thöne-Geyer; PD Dr. Monika Kil; Ricarda Motschilnig
Prof. Dr. Henning Pätzold
Lernberatung und Erwachsenenbildung
Lernberatung und Erwachsenenbildung
Wie kann Lernberatung aussehen und wie können Lehrende sich hierfür qualifizieren? Diesen Fragen geht H. Pätzold in der vorliegenden Untersuchung nach. Zunächst wird in der Auseinandersetzung mit der einschlägigen Debatte in der Erwachsenenpädagogik eine breite Lesart des Lernberatungsbegriffes entwickelt. Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit den Zulieferkonzepten für einen erwachsenenpädagogischen Lernbegriff und eine umfassende Darstellung zentraler Beratungskonzepte von der Individualpsychologie über die systemische Beratung bis hin zu philosophischen Beiträgen zur Theorie der Beratung. Diese verschiedenen Einflüsse werden zu einem Merkmals- bzw. Anforderungsbündel für die Charakterisierung eines Beratungsmodells verdichtet. Ähnlich strukturierend und verdichtend ist die Analyse der erwachsenenpädagogischen Lernberatungskonzepte. Auf breiter Literaturbasis entsteht so ein komplexes Bild von erwachsenenpädagogischer Lernberatung. In einem weiteren Teil werden in einem empirischen Zugriff die Aussagen und Deutungsmuster von Erwachsenenpädagogen/innen ermittelt, die lernberatend tätig sind. Durch die gebündelten und verdichteten Interviewaussagen werden wesentliche Aspekte des theoretisch entfalteten Lernberatungskonzeptes in einer Synthese erklärt, ergänzt und im Hinblick auf professionalitätsbezogene Konsequenzen weiter geführt.
Im abschließenden Kapitel werden entsprechend Grundlinien eines Konzeptes zur Qualifizierung von Lernberaterinnen und Lernberatern in pädagogischen Aus- und Weiterbildungen skizziert, die unter Rückgriff auf die umfangreiche Darstellung als Ausgangspunkt für eigene Qualifizierungskonzepte dienen können.
Heike Horn; Ingrid Ambos
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2010 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2010 - Kompakt
Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, die Datenlücke im Bereich Weiterbildung zu schließen.
Die Statistik umfasst außer den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2010. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt.
Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE.
Dr. Prasad Reddy
Indikatoren der Inklusion
Grundlagen, Themen, Leitlinien
Indikatoren der Inklusion
Grundlagen, Themen, Leitlinien
Weiterbildung ist für Menschen mit Migrationshintergrund essentiell. Deshalb existiert im Bereich der Weiterbildung eine Vielzahl an Indikatoren, welche die Leistungen der Migrant/inn/en sichtbar machen sollen. Jedoch, so moniert der Autor, gleicht diese Form des Monitorings eher einer Einbahnstraße, denn nicht nur Migrant/inn/en, sondern die gesamte Gesellschaft muss an der Integration mitwirken. Bislang existieren aber keine geeigneten Indikatoren, um diesen notwendigen gesellschaftlichen Beitrag sichtbar machen zu können. Für den Bildungsbereich holt Prasad Reddy diese Aufgabe nach, indem er „Leitlinien eines Index der Inklusion für Weiterbildungsanbieter“ entwickelt.
Dr. Ute Holm
Teilnehmerorientierung als didaktisches Prinzip der Erwachsenenbildung – aktuelle Bedeutungsfacetten
Teilnehmerorientierung als didaktisches Prinzip der Erwachsenenbildung – aktuelle Bedeutungsfacetten
Ute Holm argumentiert, dass das didaktische Prinzip der Teilnehmerorientierung auch heute noch orientierungsleitend für Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung ist. Zu diesem Zweck führt der Artikel inhaltlich und begrifflich ins Thema ein und liefert eine bedeutungsbezogene und zeitgeschichtliche Rekonstruktion. Auf dieser Grundlage entwickelt die Autorin, die auch die problematischen Aspekte der Teilnehmerorientierung aufzeigt, ein Modell der Teilnehmerorientierung, welches zwischen einer Legitimationsdimension, einer makrodidaktischen Struktur- und einer mikrodidaktischen Prozessdimension des Prinzips unterscheidet. Gemeinsam ist den Dimensionen die Partizipation als grundlegender Anspruch einer teilnehmerorientierten Unterrichtsgestaltung.
Claudia Stroh
Lässt sich Inklusion in der Weiterbildung sichtbar machen?
Eine Machbarkeitsstudie zur Anwendung von Indikatoren der Inklusion im Bereich Migration
Lässt sich Inklusion in der Weiterbildung sichtbar machen?
Eine Machbarkeitsstudie zur Anwendung von Indikatoren der Inklusion im Bereich Migration
Welche Qualitätskriterien sind für die institutionelle Erwachsenenbildung im Bereich Migration maßgeblich, damit Inklusion durch Weiterbildung erreichbar wird? Das Vorgehen von Claudia Stroh beinhaltet ein sogenanntes Best-Practice-Verfahren, welches sie im DIE im Rahmen eines Praktikums durchführte: Qualitätskriterien aus der Literatur werden an drei Best-Practice-Einrichtungen angelegt, die vorab von Expert/inn/en genannt worden sind. Anhand dieser Fälle erarbeitet die Autorin, wie auf Migrant/inn/en spezialisierte Weiterbildungseinrichtungen ihre Arbeit didaktisch am besten umsetzen können. Zu diesem Zweck entwickelt die Autorin Indikatoren, welche helfen, inklusionsorientierte Weiterbildungsangebote für Migrant/inn/en zu identifizieren.
Dr. Stefanie Greubel; Ingrid Ambos
Ökonomische Grundbildung für Erwachsene
Themenfeld „Akteurs- und Angebotsanalyse“. Abschlussbericht
Ökonomische Grundbildung für Erwachsene
Themenfeld „Akteurs- und Angebotsanalyse“. Abschlussbericht
Eine gute ökonomische Grundbildung kann dazu beitragen, individuelle Problemlagen zu bewältigen und auch gesellschaftliche (Folge-)Kosten zu vermeiden. Vor dem Hintergrund des feststellbaren Bedeutungszuwachses ökonomischer Kenntnisse und Kompetenzen in der Bevölkerung einerseits und der diesbezüglich defizitären Forschungs- und Datenlage andererseits hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Forschungswerkstatt zum Thema „Ökonomische Grundbildung für Erwachsene“ (ÖGBE) initiiert.
In diesem Kontext sind die hier vorgelegten Ergebnisse der Akteurs- und Angebotsanalyse zu verorten, die vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) im Zeitraum von Dezember 2010 bis Januar 2012 durchgeführt wurde. Der Forschungsbericht umfasst die systematische Beschreibung und Einschätzung der aktuellen Versorgungslage, d.h. der anbieter- und angebotsbezogenen Voraussetzungen der ÖGBE in Deutschland, eine Fallstudie in einer bundesdeutschen Kommune, Beispiele guter Praxis im In- und Ausland sowie aus diesen Befunden abgeleitete Empfehlungen für weitergehende praxisorientierte und handlungsrelevante Forschungen.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2011
50. Folge, Arbeitsjahr 2011
Volkshochschul-Statistik 2011
50. Folge, Arbeitsjahr 2011
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (50. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2011 in Form kommentierter Tabellen. Die Beschreibungen nehmen Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Angela Venth
Was hat Männlichkeit mit Bildung zu tun?
Studie zum Verhältnis zwischen dem hegemonialen Männerbild und einem lebensbegleitenden Lernen
Was hat Männlichkeit mit Bildung zu tun?
Studie zum Verhältnis zwischen dem hegemonialen Männerbild und einem lebensbegleitenden Lernen
Der Zusammenhang zwischen Mustern von Männlichkeit und jenem Lernen, welches das Leben insgesamt umfasst und begleitet, wird weder in der Erwachsenenbildung noch in der kritischen Männerforschung thematisiert. Die Studie will den Anstoß geben, diese Lücke zukünftig zu schließen.
In diesem Interesse werden Sekundäranalysen der Befunde kritischer Männerforschung vorgenommen. Erste Brückenschläge zur Kohäsion von Männlichkeitstypik und Lernen schließen sich an. Daneben werden geschlechtsspezifische Daten der Bildungsbeteiligung vorgestellt sowie Experteninterviews zur Wechselwirkung von hegemonialer Männlichkeit und Lernen ausgewertet und präsentiert. Abschließend wird die Expertise aus den Interviews rückgebunden an die Sekundäranalysen und Hypothesen aus der Männerforschung. So wird es möglich, offene handlungs- und forschungsrelevante Fragen zu formulieren, deren weitere Bearbeitung für die Erwachsenenbildung ertragreich zu werden verspricht. Insgesamt weist die Studie auf spezifische Einschränkungen hin, die das hegemoniale Männerbild für das männliche Lernen mit sich bringt.
Dr. Angela Venth
Susanne Ast
Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR)
Stand und Weiterentwicklung
Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR)
Stand und Weiterentwicklung
In Europa besteht ein hoher Bedarf an mobilen, flexiblen und hochqualifizierten Arbeitnehmern, welche die Möglichkeit wahrnehmen, grenzüberschreitend dorthin zu gehen, wo ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen benötigt werden. Zu diesem Zwecke wurde der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) geschaffen, welcher die nationalen Qualifikationssysteme miteinander verknüpfen und dabei helfen soll, Qualifikationen grenzüberschreitend transparent darzustellen. Der deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) ist die nationalspezifische Umsetzung des EQR und muss sich nun der Schwierigkeit stellen, die europäischen Vorgaben mit den nationalen bildungspolitischen Besonderheiten in Einklang zu bringen. Der Beitrag von Susanne Ast beleuchtet den aktuellen Status Quo, zeigt Erfolge und Schwierigkeiten bei der Umsetzung auf und bietet Anregungen für die Weiterentwicklung des DQR.
Der vorliegende Online-Text erscheint begleitend zur DIE Zeitschrift mit dem aktuellen Themenschwerpunkt DQR .
Susanne Ast
Dr. Ute Holm
Die Konstruktion des Adressaten in der Erwachsenenbildung
Studien zur anthropologischen Perspektive der deutschsprachigen Erwachsenenbildung von 1945 bis 2000
Die Konstruktion des Adressaten in der Erwachsenenbildung
Studien zur anthropologischen Perspektive der deutschsprachigen Erwachsenenbildung von 1945 bis 2000
Der vorliegende Beitrag rekonstruiert die anthropologische Perspektive in der Erwachsenenbildung beginnend von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch die erwachsenenbildnerische Profilierung der Menschenbildthematik wird erstens ein Aufschluss über die Disziplingeschichte gewonnen. Zweitens geht es um die Vergewisserung der Vorstellungen vom Adressaten in der Erwachsenenbildung. An die inhaltsanalytischen Auslegungen ausgewählter Texte knüpfen perspektivische Überlegungen zur zukünftigen Bedeutsamkeit und Ausrichtung der erwachsenenpädagogischen Menschenbildfrage an.
Dr. Ute Holm
Prof. Dr. Richard Stang
Strukturen und Leistungen von Lernzentren
Strukturen und Leistungen von Lernzentren
Die Förderung von Strukturen zur Unterstützung des Lebenslangen Lernens hat in den letzten Jahren zu institutionellen Veränderungen geführt. Lernzentren, in denen Bildungs- und Kultureinrichtungen in kooperativen Strukturen Lern- und Beratungsangebote zur Verfügung stellen, sind ein Ausdruck dieser Entwicklung. In immer mehr Kommunen wird derzeit darüber nachgedacht, veränderte Institutionalformen wie Lernzentren zu etablieren. Doch wie stellen sich die Strukturen und das Leistungsspektrum solcher Einrichtungen dar? Im Rahmen einer explorativen Studie wurden fünf Einrichtungen genauer in den Blick genommen. Dabei wurde untersucht, wie die Angebots- und Teilnehmendenstruktur, die Organisationsstruktur, die Organisationskultur sowie die Kooperations- und Konkurrenzsituation in den einzelnen Einrichtungen aussehen. Auch auf die Frage, wie sich zukünftige Entwicklungen gestalten könnten, versucht die Studie Antworten zu finden. Insgesamt zeigt sich, dass sich die veränderten Institutionalformen sehr unterschiedlich entwickeln und – auf den kommunalen Kontext bezogen – unterschiedliche Strategien verfolgt werden. Allen gemeinsam ist allerdings, dass sie für die Bevölkerung neue Lernoptionen zur Verfügung stellen, die den Zugang zu Bildung erleichtern sollen.
Prof. Dr. Richard Stang
Lernende fördern – Strukturen stützen
Abschlussbericht zum Projekt Evaluation der Wirksamkeit der Weiterbildungsmittel des Weiterbildungsgesetzes (WbG) Nordrhein-Westfalen
Lernende fördern – Strukturen stützen
Abschlussbericht zum Projekt Evaluation der Wirksamkeit der Weiterbildungsmittel des Weiterbildungsgesetzes (WbG) Nordrhein-Westfalen
Christina Weiß; Heike Horn
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2009 – Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2009 – Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen.
Christina Weiß; Heike Horn
PhD Sabina Hussain
Literalität und Alphabetisierung: Nationale und internationale Forschungs- und Praxisansätze
Literalität und Alphabetisierung: Nationale und internationale Forschungs- und Praxisansätze
Die seit den 1970er Jahren geführte Debatte zum Thema „Analphabetismus“ hat bis heute nicht an Brisanz verloren. Zeitungslektüre, Fahrpläne, Anträge auf Bezuschussung, schriftliche Arbeitsanweisungen oder ausgeschriebene Stellenangebote sind allein in Deutschland für mehrere Millionen von Menschen nicht mehr als Hieroglyphen. Um den aktuellen „state of the art“ der Alphabetisierungsarbeit zu ermitteln, wirft Sabina Hussain einen Blick auf nationale und internationale Forschungs- und Praxisansätze, divergierende Konzepte von Literalität, bildungspolitische Strategiepapiere und „good-practice“-Beispiele.
PhD Sabina Hussain
Thomas Grieser
Gesprächsdidaktische Kompetenz bei Literaturbesprechungen und Schreibwerkstätten
Inspiration für erwachsenenbildnerische Ziele in der mediatisierten Erlebnisgesellschaft
Gesprächsdidaktische Kompetenz bei Literaturbesprechungen und Schreibwerkstätten
Inspiration für erwachsenenbildnerische Ziele in der mediatisierten Erlebnisgesellschaft
Um Literaturveranstaltungen in der Erwachsenenbildung durchführen zu können, benötigen Kursleiter/innen ein solides literaturdidaktisches Fundament. Die literarische Bildungsarbeit hat jedoch bisher nur für die Schule die geeigneten unterrichtskundlichen bzw. für die Hochschule die adäquaten Lehr-/Lernkonzepte entwickelt. Thomas Grieser liefert mit seinem Beitrag auf der Grundlage von literaturgesprächsdidaktischen Modellen erste Impulse für den erwachsenenbildnerisch fruchtbaren Umgang mit künstlerischen Texten. Diese lassen sich für Schreibwerkstätten, für die Moderation von Lesungen in literarischen Salons ebenso wie für literaturgeschichtliche Stadtführungen etc. nutzen.
Thomas Grieser
Wilma Viol; Ludwig Karg; Mirjam Willige
Ergebnisbericht zur zweiten Erhebung monitor Alphabetisierung und Grundbildung 2010 bezogen auf das Jahr 2009
Ergebnisbericht zur zweiten Erhebung monitor Alphabetisierung und Grundbildung 2010 bezogen auf das Jahr 2009
Für den Angebotsbereich „Alphabetisierung und Grundbildung“ wurden mit dem „monitor Alphabetisierung und Grundbildung“ Voraussetzungen zur Einschätzung von Institutionali-sierung und Professionalisierung der Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland geschaffen. Der vorliegende Bericht beschreibt die Ergebnisse einer zweiten Online-Umfrage 2010 zur Struktur des bundesweiten Alphabetisierungs- und Grundbildungsange-bots aus Anbietersicht für das Jahr 2009. Es werden trägerübergreifende Daten zu Ange-botsumfang, -gestaltung und -entwicklung in diesem Bildungssektor, Angaben zur Perso-nalsituation der Bildungseinrichtungen und zu ihrer Finanzierung sowie ein thematischer Schwerpunkt im Bereich Teilnehmergewinnung und Angebotsplanung dargestellt.
Wilma Viol; Ludwig Karg; Mirjam Willige
Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2010 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2010 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2010 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Hella Huntemann
Julia Laschewski
Emancipatory Adult Literacy in Brazil/Emanzipatorische Erwachsenenalphabetisierung in Brasilien
Theatre of the Oppressed – Good Practices of Participatory Educational Approaches/Das Theater der Unterdrückten als Beispiel partizipativer Bildungsansätze
Emancipatory Adult Literacy in Brazil/Emanzipatorische Erwachsenenalphabetisierung in Brasilien
Theatre of the Oppressed – Good Practices of Participatory Educational Approaches/Das Theater der Unterdrückten als Beispiel partizipativer Bildungsansätze
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihres unzureichenden Bildungshintergrunds gesellschaftlich marginalisiert.
Der vorliegende Bericht ist Teil des vom BMBF finanzierten und vom DIE durchgeführten Projekts „Alphabetisierung/Grundbildung – State of the Art aus historischer und systematischer Perspektive im Hinblick auf Transfermöglichkeiten“. Er beschreibt ein Good-Practice-Beispiel aus Brasilien und verfolgt zweierlei Ziele. Zum einen soll er einen Überblick über die Entwicklungen der brasilianischen Alphabetisierungsarbeit vermitteln, und zum anderen sollen Beispiele für Programme und Ansätze beschrieben werden, die einen emanzipatorischen Bildungsansatz in der Alphabetisierung verfolgen. Zunächst wird ein Einblick in die Bedingungen Brasiliens gegeben. Anschließend werden sowohl aktuelle als auch historische Ansätze zur Literalitätsförderung und allgemeinen Erwachsenenbildung aufgezeigt. Einen Schwerpunkt bilden dabei Ansätze, die zur Zeit der Militärdiktatur (1964 bis 1985) entwickelt wurden, um die politische Bedeutung von Alphabetisierung zu verdeutlichen. Auf dieser Grundlage wird die Alphabetisierungsmethode Paulo Freires in ihrer Besonderheit der dialogischen und partizipativen Ausrichtung aufgezeigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt anschließend auf den emanzipativen Methoden des Theaters der Unterdrückten, das zwar nicht als Alphabetisierungsmethode dokumentiert ist, jedoch viel versprechende Transfermöglichkeiten bietet.
Julia Laschewski
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2010
49. Folge, Arbeitsjahr 2010
Volkshochschul-Statistik 2010
49. Folge, Arbeitsjahr 2010
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (49. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2010 in Form kommentierter Tabellen. Die Beschreibungen nehmen Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Karin Frößinger
Was wollen Erwachsenenbildner lesen?
Ergebnisse der Umfrage zum Service-Angebot „texte.online“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE)
Was wollen Erwachsenenbildner lesen?
Ergebnisse der Umfrage zum Service-Angebot „texte.online“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE)
Ziel der im Sommer 2009 durchgeführten Umfrage zu Online-Publikationen im Allgemeinen und zum Dienst texte.online des DIE im Besonderen war, die Erwartungen und Informationsbedarfe der Leser/innen zu eruieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass an online und gedruckt publizierte Literatur dieselben Anforderungen gestellt werden. Der Länge von im Internet veröffentlichten Texten wird keine Bedeutung zugemessen. Sie erfüllen auch keine besondere Funktion; vielmehr machen die Nutzer/innen die Auswahl geeigneter Texte von ihrer Fragestellung, ihrem Recherchethema abhängig.
Die Themen Berufliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen werden von fast allen Nutzergruppen als besonders interessant eingestuft. Forschende und Lehrende an
(Fach-)Hochschulen interessieren sich darüber hinaus für das Feld Professionalisierung; Personen auf der planenden bzw. leitenden Ebene von Weiterbildungseinrichtungen nennen häufiger als andere das Thema Qualität. Dozent/inn/en und Studierende interessieren sich besonders stark für Fragen des Lernens und des Selbstgesteuerten Lernens.
Karin Frößinger
Christina Weiß; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2009
48. Folge, Arbeitsjahr 2009
Volkshochschul-Statistik 2009
48. Folge, Arbeitsjahr 2009
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (48. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2009 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Christina Weiß; Hella Huntemann
PhD Sabina Hussain
Konzeptionen von Literalität im Kontext von Migration/Conceptions of Literacy in the Context of Migration
Good Practices aus Deutschland
Konzeptionen von Literalität im Kontext von Migration/Conceptions of Literacy in the Context of Migration
Good Practices aus Deutschland
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihres unzureichenden Bildungshintergrunds gesellschaftlich marginalisiert.
Der Fokus dieses Berichtes liegt auf Literalität und Migration im deutschen Kontext. Die Darstellung der Arbeit des Lern- und Beratungszentrums für internationale Frauen und Familien, HÎNBÛN, im Berliner Bezirk Spandau dient hierbei als Good Practice Beispiel. Die Arbeit von HÎNBÛN macht auf die Bedeutung einer ganzheitlichen Herangehensweise in der Alphabetisierung Erwachsener mit Migrationshintergrund aufmerksam. HÎNBÛNS erfolgreiche Umsetzung geht als ein bemerkenswertes und übertragbares Beispiel auf die Bedürfnisse, Ideen und Konzeptionen der Menschen mit Migrationshintergrund ein. Zudem korrespondiert dieses Beispiel mit der kulturellen und sozialen Heterogenität der heutigen Gesellschaften.
PhD Sabina Hussain
Christina Weiß; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2009 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2009 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2009 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Christina Weiß; Hella Huntemann
PhD Sabina Hussain
Adult Literacy in Norway/Literalität und Numeracy in Norwegen
An Overview on the Strategies and Policies/Ein Überblick über bildungspolitische Strategiepapiere und Maßnahmen
Adult Literacy in Norway/Literalität und Numeracy in Norwegen
An Overview on the Strategies and Policies/Ein Überblick über bildungspolitische Strategiepapiere und Maßnahmen
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihres unzureichenden Bildungshintergrunds gesellschaftlich marginalisiert.
Der vorliegende Bericht ist Teil des vom BMBF finanzierten und vom DIE durchgeführten Projekts „Alphabetisierung/Grundbildung – State of the Art aus historischer und systematischer Perspektive im Hinblick auf Transfermöglichkeiten“. Der Bericht bietet einen Überblick über bildungspolitische Strategiepapiere und Regierungsbeschlüsse, die mit dem Ziel veröffentlicht und implementiert wurden, Programme und Projekte im Bereich der Literalität und Numeracy zu fördern und zu unterstützen. Der Bericht listet auch Hauptakteure (Organisationen, Behörden und Einrichtungen) der Erwachsenenalphabetisierung auf und verweist auf ausgewählte Praxisbeispiele in diesem Bereich. Er sollte als eine Synopse gelesen werden, die die wesentlichen Zielsetzungen und die Arbeit im Bereich von Erwachsenenalphabetisierung und Numeracy in Norwegen vorstellt. Um Hintergründe zu vermitteln, wird auf den folgenden Seiten zunächst ein kurzer Überblick über das Land gegeben und die historische Entwicklung der Erwachsenenbildung in Norwegen zusammenfassend dargestellt.
PhD Sabina Hussain
Christina Weiß; Heike Horn
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2008 – Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2008 – Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen.
Christina Weiß; Heike Horn
Prof. Dr. Dieter Gnahs
Der Deutsche Qualifikationsrahmen – Entwicklungsstand, Diskussionspunkte und Perspektiven
Der Deutsche Qualifikationsrahmen – Entwicklungsstand, Diskussionspunkte und Perspektiven
Der Deutsche Qualifikationsrahmen liegt als erster Entwurf vor und steht somit auf dem Prüfstand. Erste Einschätzungen, auch vonseiten der Weiterbildung, sind eher verhalten bis offen kritisch und fordern noch ein erhebliches Maß an Nachbesserungen und weitergehenden Regelungen. Zudem bestehen bei zentralen Akteuren unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Niveaustufe bestimmte Abschlüsse zuzuordnen sind. Die weitere Diskussion hängt vor allem von Fragen der Vergleichbarkeit – vor allem im europäischen Kontext – ab.
Prof. Dr. Dieter Gnahs
Dr. Heino Apel; Wilma Viol; Ludwig Karg; Mirjam Willige
Ergebnisbericht zur ersten Erhebung monitor Alphabetisierung und Grundbildung bezogen auf das Jahr 2008
Ergebnisbericht zur ersten Erhebung monitor Alphabetisierung und Grundbildung bezogen auf das Jahr 2008
Der vorliegende Bericht wertet die Ergebnisse einer Online-Umfrage zur Struktur des bundesweiten Alphabetisierungs- und Grundbildungsangebots für das Jahr 2008 aus. Er beinhaltet u.a. trägerübergreifende Daten zu Angebotsumfang, -gestaltung und -entwicklung in diesem Bildungssektor, Angaben zur Personalsituation der Bildungseinrichtungen und zu ihrer Finanzierung sowie einen thematischen Schwerpunkt im Bereich Qualifikationsbedarfe bei Lehrenden.
Er wendet sich an Praxis, Politik, Wissenschaft und interessierte Fachöffentlichkeit und dient als Anregung und Datenbasis für Programmplanungen, Einrichtungsentscheidungen, für die Bildungsplanung und die Forschung.
Das Projekt „monitor Alphabetisierung und Grundbildung“ ist ein Teilprojekt des vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung koordinierten Verbundvorhabens „Wissenschaftliche Voraussetzungen für die Institutionalisierung und Professionalisierung der Alphabetisierung und Grundbildung“. Es wird in Kooperation mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. und dem Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. durchgeführt.
Dr. Heino Apel; Wilma Viol; Ludwig Karg; Mirjam Willige
PhD Sabina Hussain
Adult Literacy in England/Erwachsenenalphabetisierung und Literalität in England
Ein Überblick über Entwicklungen in Politik und Wissenschaft
Adult Literacy in England/Erwachsenenalphabetisierung und Literalität in England
Ein Überblick über Entwicklungen in Politik und Wissenschaft
Der Bericht des Projekts „Alphabetisierung/Grundbildung – State oft he Art aus historischer und systematischer Perspektive im Hinblick auf Transfermöglichkeiten“ konzentriert sich darauf, wie Literalität und Erwachsenenalphabetisierung auf politischer und wissenschaftlicher Ebene in England an die Zielgruppe herangetragen, behandelt, diskutiert und analysiert wird. Er bietet einen historischen Überblick über die bildungspolitischen Strategiepapiere und skizziert die zentralen Ideen theoretischer Diskussionen im Bereich der Literalität. Um ein allgemeinen Einblick über das Land zu vermitteln, wird zunächst ein kurzer Überblick gegeben und die historische Entwicklung der Erwachsenenbildung in England zusammenfassend dargestellt.
PhD Sabina Hussain
Katrin Hülsmann; Ingrid Ambos
Werbung für Weiterbildung
Report über beispielhafte Maßnahmen und Modelle zur Teilnehmergewinnung
Werbung für Weiterbildung
Report über beispielhafte Maßnahmen und Modelle zur Teilnehmergewinnung
In diesem Report werden beispielhafte innovative und erfolgreiche Werbemaßnahmen und -kampagnen aus dem In- und Ausland vorgestellt, die darauf abzielen, Menschen für die Teilnahme an Weiterbildung zu gewinnen.
Diese Aktivitäten unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Urheber und Reichweite als auch in Bezug auf die eingesetzten Instrumente und Medien. Präsentiert werden zum einen allgemeine, personenunspezifische Werbemaßnahmen, zum anderen Beispiele personenspezifischer Bildungswerbung: Erstere wollen zum (Weiter-)Lernen motivieren und/oder auf ein bestimmtes Weiterbildungsangebot aufmerksam machen, ohne explizit eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen. Letztere richten sich gezielt an Bildungsferne und -benachteiligte. Explizit nicht eingegangen wird auf „klassische“ Formen von Weiterbildungswerbung und -marketing wie die Veröffentlichung von Veranstaltungen in Programmheften, in der Presse oder im Internet.
Entstanden ist dieser Report im Rahmen eines Projekts, das das DIE im Auftrag der Landesregierung Nordrhein-Westfalen noch bis Ende 2010 durchführt.
Katrin Hülsmann; Ingrid Ambos
Christina Weiß
Fernunterrichtsstatistik 2008
Fernunterrichtsstatistik 2008
Die statistische Datenlage zur Weiterbildung ist fragmentarisch und heterogen. Vorhandene Datenquellen beziehen sich auf unterschiedliche Teilbereiche, sie sind nur in Teilen miteinander kompatibel und liefern keinen Gesamtüberblick. Die Fernunterrichtstatistik versteht sich als ein Beitrag, einen Teil dieser Datenlücken zu schließen. Die erhobenen Merkmale lehnen sich an die Daten der Verbundstatistik an, um dadurch mehr Kompatibilität in der Weiterbildungsstatistik zu erreichen. Erfasst werden in der Fernunterrichtsstatistik neben Daten zu Veranstaltungen auch institutionelle sowie Personal- und Finanzierungsdaten. Die Fernunterrichtstatistik wird als Online-Erhebung durchgeführt. Die Erhebung basiert auf den bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassenen Fernlehrgängen der dort verzeichneten Anbieter.
Christina Weiß
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen; Christina Müller
Angebotsplanung als Suchbewegung
Angebotsplanung als Suchbewegung
Der vorliegende Beitrag entstand anlässlich des Kolloquiums für Hans Tietgens im Oktober 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Gesprächsform greifen Karin Dollhausen und Christina Müller die von Tietgens im Jahr 1982 eröffnete Perspektive und Argumentation zur Angebotsplanung interpretativ auf und stellen sie zur Diskussion.
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen; Christina Müller
PhD Sabina Hussain
Das Konzept der Family Literacy. Good Practices aus Südafrika/The Concept of Family Literacy. Good Practices from South Africa
Das Konzept der Family Literacy. Good Practices aus Südafrika/The Concept of Family Literacy. Good Practices from South Africa
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihres unzureichenden Bildungshintergrunds gesellschaftlich marginalisiert.
Der Bericht beschreibt ein Good-Practice-Beispiel aus Südafrika. Der Schwerpunkt liegt auf dem Family Literacy Project, das im Süden des Drakensberg-Gebiets von KwaZulu-Natal in Südafrika eingeführt und umgesetzt wurde. Die Intention liegt darin, das Konzept der Family Literacy als einen innovativen Ansatz im Bereich der Erwachsenenalphabetisierung anzuerkennen. Die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts in Südafrika dient als bemerkenswertes und übertragbares Beispiel, das mit der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Heterogenität der heutigen Gesellschaften korrespondiert. Dementsprechend richtet sich der Blick nicht vorrangig auf Statistiken oder veröffentlichte Daten zur Zahl erwachsener Analphabeten in Südafrika; es wird vielmehr ein Konzept bzw. eine Methode im Bereich der Erwachsenenalphabetisierung vorgestellt, die erfolgreich in den ländlichen Regionen dieses Landes implementiert wurde.
PhD Sabina Hussain
Gerhard Bisovsky; Sandra Schaffert
Lehren und Lernen mit dem E-Portfolio – eine Herausforderung für die Professionalisierung der Erwachsenenbildner/innen
Lehren und Lernen mit dem E-Portfolio – eine Herausforderung für die Professionalisierung der Erwachsenenbildner/innen
Dieser Beitrag beschreibt zunächst das Konzept und die Methode der E-Portfolio-Arbeit und führt aus, welche Chancen sie für die Lernenden und die Erwachsenenbildung bietet. Dazu werden Projekte vorgestellt. Der Einsatz der E-Portfolio-Arbeit erfordert sowohl ein Umdenken als auch Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung der Weiterbildner selbst. Auf der Grundlage von Beiträgen zu den notwendigen Kompetenzen von Lehrenden und Hochschulpädagog/inn/en wurden daher Interviews mit E-Portfolio-erfahrenen Erwachsenenbild¬ner/inne/n durchgeführt, um diese Kompetenzen der Kursleiter/innen und Bera¬ter/innen in Erwachsenenbildungseinrichtungen zu eruieren. In einem kurzen Ausblick wird aufgezeigt, dass viele dieser Qualifikationen zu den gewünschten Fähigkeiten eines idealen Erwachsenenbildners gezählt werden. Ihre ständige Verbesserung sowie E-Portfolio-spezifische Kompetenzen gehören zu den Aufgaben der Einrichtungen der Erwachsenenbildung und verlangen daher entsprechende Strategien.
Gerhard Bisovsky; Sandra Schaffert
PhD Sabina Hussain
Das Konzept des Dialogic Learning/The Concept of Dialogic Learning
Good Practices aus Spanien/Good Practices from Spain
Das Konzept des Dialogic Learning/The Concept of Dialogic Learning
Good Practices aus Spanien/Good Practices from Spain
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihres unzureichenden Bildungshintergrunds gesellschaftlich marginalisiert.
Der vorliegende Bericht ist Teil des vom BMBF finanzierten und vom DIE durchgeführten Projekts „Alphabetisierung/Grundbildung – State of the Art aus historischer und systematischer Perspektive im Hinblick auf Transfermöglichkeiten“. Er beschreibt ein Good-Practice-Beispiel aus Spanien. Der Schwerpunkt liegt auf dem Konzept des Dialogic Learning, das im Stadtteilzentrum La Verneda-Sant Martí in Barcelona eingeführt und umgesetzt wurde. Die Intention liegt darin, das Konzept des Dialogic Learning als einen innovativen Ansatz im Bereich der Erwachsenenalphabetisierung anzuerkennen. Die erfolgreiche Umsetzung der partizipativen und auf Inklusion ausgerichteten Methoden dieses Konzepts dient als bemerkenswertes und übertragbares Beispiel, das mit der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Heterogenität der heutigen Gesellschaften korrespondiert. Dementsprechend richtet sich der Blick nicht vorrangig auf Quoten oder veröffentlichte Daten zur Zahl erwachsener Analphabeten in Spanien, es wird vielmehr ein aus diesem Land stammendes herausragendes innovatives Konzept vorgestellt.
PhD Sabina Hussain
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2008 –
Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2008 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2008 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Thorben Wist
Grundbildung zwischen Kompetenz- und Defizitorientierung
Ergebnisse einer Kursleitendenbefragung im Projekt "Alphabit"
Grundbildung zwischen Kompetenz- und Defizitorientierung
Ergebnisse einer Kursleitendenbefragung im Projekt "Alphabit"
Im Rahmen des Projekts „Alphabit“ wurden mit Kursleitenden aus dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung telefonische Interviews durchgeführt. Sie konzentrierten sich u. a. auf die Aspekte „Teilnehmende in Kursen“, „Status der Kursleitenden“ und „Neue Medien“. Ziel der Interviews war es, die Möglichkeiten für den Einsatz von neuen Medien in der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit besser einschätzen zu können.
Einige Aussagen der Kursleitenden geben Anlass zu einer kritischen Betrachtung. Ein Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf den Angaben der Kursleitenden zu den Teilnehmenden. Sie werden unter der Fragestellung, welche Herausforderungen eine zeitgemäße Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit mit sich bringt, bearbeitet. Dabei zeigt sich, dass es insbesondere schwierig ist, die Teilnehmenden überhaupt zu erreichen, dass die Ermittlung ihrer Kompetenzen problematisch ist und dem Status der Kursleitenden eine besondere Bedeutung zukommt.
Thorben Wist
12. DIE-Forum Weiterbildung: Weiterbildungseinrichtungen zwischen Kooperation und Konkurrenz – Perspektiven für das Lebenslange Lernen
Zusammenfassung der Diskussionen am 1. und 2. Dezember 2009 im Rheinischen Landesmuseum, Bonn
12. DIE-Forum Weiterbildung: Weiterbildungseinrichtungen zwischen Kooperation und Konkurrenz – Perspektiven für das Lebenslange Lernen
Zusammenfassung der Diskussionen am 1. und 2. Dezember 2009 im Rheinischen Landesmuseum, Bonn
Der Aufbau von einrichtungs- und bildungsbereichsübergreifenden kooperativ vernetzten Bildungsstrukturen ist ein zentraler strategischer Ansatzpunkt zur Förderung des Lebenslangen Lernens. So sind in Deutschland in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Entwicklung von lokalen Bildungsnetzen, Lern- und Bildungszentren, Weiterbildungsverbünden bis hin zu Lernenden Regionen initiiert und umgesetzt worden. Insbesondere öffentliche Weiterbildungseinrichtungen sind dauerhaft vor die Aufgabe gestellt, sich aktiv am Aufbau und der Entwicklung von Kooperationen zu beteiligen bzw. an der Entwicklung von kooperativ vernetzten Bildungsstrukturen zur Förderung des Lebenslangen Lernens auf lokaler und regionaler Ebene mitzuwirken. Wie Weiterbildungseinrichtungen in dieser Lage ihre Kooperationsbereitschaften und -möglichkeiten entwickeln können, ist bislang eine offene Frage. Sicher ist, dass Kooperationen in der Weiterbildung keineswegs konfliktfrei zustande kommen und funktionieren. Beim DIE-Forum 2009 wurde daher der spezifischen Herausforderung des Kooperationspostulats für Weiterbildungseinrichtungen im Kontext der Förderung Lebenslangen Lernens nachgegangen.
Ausgehend von der Frage, was es für Weiterbildungseinrichtungen bedeutet, die eigene Einbettung in neue Akteurskonstellationen und institutionelle Interdependenzen voranzutreiben – und sich dabei sowohl in wirtschaftlicher als auch in professioneller Hinsicht konkurrenzfähig zu halten –, ging es beim Forum darum, Erfahrungen, Standpunkte und Perspektiven aus Praxis, Politik und Wissenschaft offenzulegen und zu diskutieren.
Anette Gerhard
Ein neuer Blick auf die Programmplanung
Exemplarische videogestützte Analyse einer Planungssitzung
Ein neuer Blick auf die Programmplanung
Exemplarische videogestützte Analyse einer Planungssitzung
Die Planung von Angeboten und Programmen in Weiterbildungseinrichtungen wird im erwachsenenpädagogischen Fachdiskurs seit jeher als Kernstück der professionellen pädagogischen Arbeit angesehen und konzeptionell beschrieben. Im Vergleich dazu ist das empirische Wissen darüber, wie bzw. nach welchen pädagogischen, organisatorischen und auch sozialen Gesichtspunkten die Angebots- und Programmplanung in Einrichtungen tatsächlich erfolgt, bislang eher als gering einzuschätzen. Vor diesem Hintergrund offeriert der vorliegende Beitrag exemplarisch eine wissenschaftliche Zugriffsmöglichkeit auf Planungsprozesse in Weiterbildungseinrichtungen. Vorgestellt wird die interpretative Analyse einer mittels Video aufgezeichneten Planungssitzung in einer Bildungseinrichtung.
Anette Gerhard
Christina Weiß; Meike Weiland
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2007 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2007 - Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumen¬tation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen.
Die Statistik umfasst außer den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2007. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewen¬deten Hochrechnungsverfahren ergänzt.
Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren zwei vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderte Projekte.
Eine Übersicht der veröffentlichten Verbundstatistiken sowie Downloadmöglichkeiten können hier abgerufen werden: http://www.die-bonn.de/publikationen/online-texte/index.asp.
Christina Weiß; Meike Weiland
Enno Steinkemper; Dr. Klaus Heuer
Bibliographie der internationalen Professionalitätsdiskussion der Erwachsenenbildung 1873–1973
Bibliographie der internationalen Professionalitätsdiskussion der Erwachsenenbildung 1873–1973
Die Bibliographie führt die nationalen und internationalen Teilbibliographien, die für den Zeitraum 1873 bis 1973 vorliegen, zusammen, ordnet die Beiträge thematisch und ergänzt fehlende Literaturangaben. Diese Gesamtschau von rund 700 Titeln dokumentiert die Professionalitätsdiskussion in einer Tiefe und Breite, die weder durch Recherchen im Internet noch durch die Sichtung von Bibliothekskatalogen zu erzielen wären. Sie schreibt die nachgewiesene Literatur für diesen Zeitraum fest und legt eine wissenschaftlich seriöse Grundlage für die Forschung. Ein Autoren- und Zeitschriftenindex erleichtert das Arbeiten.
Enno Steinkemper; Dr. Klaus Heuer
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2008
47. Folge, Arbeitsjahr 2008
Volkshochschul-Statistik 2008
47. Folge, Arbeitsjahr 2008
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (47. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2008 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Susanne Lattke; Prof. Regina Egetenmeyer-Neher
European Master in Adult Education: Konzeption und Evaluation
Zur Internationalität der Professionalisierung in der Erwachsenenbildung
European Master in Adult Education: Konzeption und Evaluation
Zur Internationalität der Professionalisierung in der Erwachsenenbildung
Der Beitrag stellt Konzeption und Implementierung eines neuartigen erwachsenenpädagogischen Studienganges, des European Master in Adult Education (EMAE), als Beitrag zur akademischen Professionalisierung kritisch dar. Als zentrale Aspekte werden curriculare Kernthemen, didaktisch-methodische Ansätze und Arbeitsmarktbezug des Studiengangs aufgegriffen. Vor dem Hintergrund der ersten Implementierungserfahrungen wird das Konzept des Studiengangs auf seine Relevanz und Weiterentwicklungspotenziale hin überprüft. Abschließend reflektiert der Beitrag mögliche weiterreichende Auswirkungen eines Masterangebots auf die Professionalisierung der Erwachsenenbildung in Deutschland und Europa. Alle genannten Aspekte werden insbesondere unter der Fragestellung diskutiert, welchen spezifischen Beitrag die internationale Dimension des Studienganges zur (akademischen) Professionalisierung der Erwachsenenbildung leistet.
Susanne Lattke; Prof. Regina Egetenmeyer-Neher
Prof. Dr. Josef Schrader
Anforderungen an die Anbieter- und Programmforschung in Deutschland
Anforderungen an die Anbieter- und Programmforschung in Deutschland
Stephan Dietrich; Hans-Joachim Schade
Weiterbildungsanbieter im Fokus und der Beitrag des wbmonitor
Fachtagung des Projekts "Weiterbildungskataster". Zusammenfassung der Ergebnisse
Weiterbildungsanbieter im Fokus und der Beitrag des wbmonitor
Fachtagung des Projekts "Weiterbildungskataster". Zusammenfassung der Ergebnisse
Die Fachtagung "Weiterbildungsanbieter im Fokus und der Beitrag des wbmonitor" wurde am 26. Februar 2008 als Abschlusstagung des Projekts "Weiterbildungskataster" durchgeführt.
Stephan Dietrich; Hans-Joachim Schade
Ingrid Ambos
Mehr Vergleichbarkeit in der institutionellen Weiterbildungsstatistik
Dokumentation der Veranstaltung am 8. und 9. April 2008 in Köln
Mehr Vergleichbarkeit in der institutionellen Weiterbildungsstatistik
Dokumentation der Veranstaltung am 8. und 9. April 2008 in Köln
Die Dokumentation beinhaltet Zusammenfassungen der Beiträge und Diskussionen der Veranstaltung „Mehr Vergleichbarkeit in der institutionellen Weiterbildungsstatistik“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) im April 2008. Eingeladen waren v. a. Vertreter/innen der Länder und der Weiterbildungspraxis, um Bedingungen und Ansätze der Harmonisierung von Merkmalen zur Erhebung institutioneller Strukturen, der Personal- und Finanzsituation sowie der Leistungen von Weiterbildungseinrichtungen zu erörtern.
Ausgehend von einer insgesamt defizitären Datenlage bei gleichzeitig steigendem Bedarf an verlässlichen Informationen in Politik, Wissenschaft und Praxis verbanden sich mit der Veranstaltung mehrere Anliegen:
• ein Zuwachs und eine Qualitätsverbesserung von bundesweit vergleichbaren Daten zur Weiterbildung,
• die Reduktion des Aufwands in Weiterbildungseinrichtungen, parallel mit unterschiedlichen Kategoriensystemen arbeitende Statistiken zu bedienen, und
• die Erhöhung der Bereitschaft von Anbietern, sich freiwillig an regelmäßigen bundesweiten Erhebungen wie dem wbmonitor von BIBB und DIE sowie der VHS- und der Verbund-Statistik des DIE zu beteiligen.
Zentraler Bezugspunkt des Workshops war die Weiterbildungsstatistik im Verbund.
Ingrid Ambos
Dr. Timm C. Feld
Anlässe, Ziele, Formen und Erfolgsbedingungen von Netzwerken in der Weiterbildung
DIE-REPORTS ZUR WEITERBILDUNG
Anlässe, Ziele, Formen und Erfolgsbedingungen von Netzwerken in der Weiterbildung
DIE-REPORTS ZUR WEITERBILDUNG
Der Report widmet sich der Darstellung und Systematisierung des aktuellen erwachsenenpädagogischen Diskussions- und Forschungsstands zum Thema „interorganisationale Vernetzung“. Anhand einer sekundäranalytischen Literaturauswertung wird ein Überblick zu Anlässen, Formen, Zielen und Erfolgsbedingungen von Netzwerken in der Weiterbildung bzw. von Netzwerken, an denen sich Weiterbildungseinrichtungen beteiligen, dargestellt. Darüber hinaus wird themenbezogenes Informationsmaterial zu Projekten, Literatur, Internet-Links sowie Forschungs- und Entwicklungsdesideraten aufbereitet. Ergänzt werden Literaturauswertung und Informationszusammenstellung durch Ergebnisse einer aktuellen internetbasierten Bestandsaufnahme interorganisationaler Netzwerke, an denen Weiterbildungseinrichtungen beteiligt sind. Diese Ergebnisse liefern neben „Rohmaterial“ für weitergehende Analyse- und Auswertungsprozesse insbesondere direkte empirische Einblicke.
Dr. Timm C. Feld
Barbara Veltjens
Pädagogische Qualität im Kontext
von Qualitätsmanagement
Themen, empirische Analysen, Forschungs- und Handlungsbedarfe
Pädagogische Qualität im Kontext von Qualitätsmanagement
Themen, empirische Analysen, Forschungs- und Handlungsbedarfe
Die vorliegende Dissertation versteht sich als entwicklungs- und praxisorientierter Beitrag im Feld der öffentlich geförderten Weiterbildung. Sie ist diskursiv angelegt, an den Belangen der Praxis ausgerichtet und verbindet diese mit einer theoretischen Diskussion und Positionierung. Für die Veröffentlichung wurde eine leichte Kürzung vorgenommen.
Inhaltlich fokussiert die Arbeit auf die Frage nach organisatorischen und pädagogischen Qualitätsansprüchen. Pädagogisches Wissen und Handeln definiert die Autorin – für den Bereich der öffentlich geförderten Bildungseinrichtungen – als Querschnittswissen und -handeln und schreibt jedem Handeln in pädagogischen Organisationen eine Professionsbezogenheit zu.
Vor dem Hintergrund der vielfältigen Zwecke und Legitimationen von Bildungsorganisationen fordert die Autorin eine rückhaltlose Zusammenführung
organisationsbezogener und pädagogischer Perspektiven für das Wissen und Handeln in pädagogische Organisationen. Diese, vielfach als Differenz diskutierten unterschiedlichen Handlungsperspektiven, interpretiert die Autorin als eine duale Einheit. Diese duale Einheit beinhaltet zwar die unterschiedlich motivierten Perspektiven, lebt aber zugleich in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis voneinander und generiert das jeweils Andere mit.
Die theoretische Diskussion und der praxis- und verwendungsorientierte Ansatz der Arbeit unterstreicht im Ergebnis die hohe Bedeutung von kommunikativen Aushandlungsprozessen sowie die Forderung nach einer strikt reflexiv kommunikativen Gleichzeitigkeit der Bezugnahme auf organisationale und pädagogische Qualitätsansprüche.
Das Design der Arbeit ist prozessorientiert und reflexiv ausgerichtet. Methodische Vorstöße liegen in der Verbindung einer qualitativen Datenerhebung durch Experteninterviews mit einer Variante von Handlungsforschung, hier einem durch die Autorin selbst moderierten Arbeitsprozess in einer Weiterbildungsorganisation.
Barbara Veltjens
Christina Weiß
Fernunterrichtsstatistik 2007
Fernunterrichtsstatistik 2007
Die statistische Datenlage zur Weiterbildung ist fragmentarisch und heterogen. Vorhandene Datenquellen beziehen sich auf unterschiedliche Teilbereiche, sie sind nur in Teilen miteinander kompatibel und liefern keinen Gesamtüberblick. Die Fernunterrichtstatistik versteht sich als ein Beitrag, einen Teil dieser Datenlücken zu schließen. Die erhobenen Merkmale lehnen sich an die Daten der Verbundstatistik an, um dadurch mehr Kompatibilität in der Weiterbildungsstatistik zu erreichen. Erfasst werden in der Fernunterrichtsstatistik neben Daten zu Veranstaltungen auch institutionelle sowie Personal- und Finanzierungsdaten.
Die Fernunterrichtstatistik wird als Online-Erhebung durchgeführt. Die Erhebung basiert auf den bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassenen Fernlehrgängen der dort verzeichneten Anbieter.
Christina Weiß
Eva Maaß
Bildungskarrieren von Geringqualifizierten
Bildungskarrieren von Geringqualifizierten
„Geringqualifizierte“ gelten in der Wissensgesellschaft zunehmend als Residualkategorie. Anhand sechs qualitativer Interviews ergründet Eva Maaß in ihrer Magisterarbeit die Bewältigungsstrategien und Lebensentwürfe junger Erwachsener, die über keinen formalen beruflichen Abschluss verfügen. Dabei liegt die Annahme zugrunde, dass sich das Scheitern in der Bildungsbiografie aus einer langfristigen Entwicklung heraus ergibt. Prekäre familiale Hintergründe sowie negative Erfahrungen im Bildungswesen und Erwerbsleben münden in eine Abwärtsspirale. Verunsicherung und Ziellosigkeit sind die Folge. Die Bemühungen laufen oft ins Leere, was Demotivation und Untätigkeit nach sich zieht. Gelingt es dennoch, einen konkreten Weg zu beschreiten, so wird dieser meist nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gegangen. Wenn Probleme auftreten, kommen die in der Kindheit und Schulzeit eingeübten Verhaltensmuster zum Vorschein: Abbruch und Rückzug statt aktiver Auseinandersetzung. Erstaunlicherweise halten die jungen Erwachsenen dennoch an der zentralen Bedeutung von Arbeit für ihr Leben fest, obgleich sie sich überwiegend nicht um eine Integration ins Erwerbsleben auf dem herkömmlichen Weg einer Berufsausbildung bemühen.
Eva Maaß
Kirsten Mülheims
Bildungskonzeptionen von Europarat und Europäischer Union im Spannungsfeld von Kultur- und Wirtschaftsorientierung
Bildungskonzeptionen von Europarat und Europäischer Union im Spannungsfeld von Kultur- und Wirtschaftsorientierung
Die Europäische Union und – häufig vergessen – der Europarat spielen für die europäische Bildungspolitik eine wesentliche Rolle. Kirsten Mülheims untersucht in ihrer Magisterarbeit, welche Bildungskonzeptionen diese internationalen Organisationen vertreten. Mithilfe einer Analyse von Dokumenten der Ständigen Konferenz der europäischen Erziehungsminister im Rahmen des Europarats und des Rates der Europäischen Union (Bildung) aus dem Zeitraum 1994–2003 werden Orte der Bildung, Begründungen, Maßnahmen, Adressaten und Ziele der Bildungspolitik analysiert. Anschließend werden diese verglichen und im Spannungsfeld von Kultur- und Wirtschaftsorientierung verortet. Dabei zeigen sich unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Diese betreffen vor allem den Umgang mit Unterschieden in Europa und innerhalb der europäischen Staaten sowie die Zielsetzung des angestrebten Gesellschaftsmodells (Demokratie oder wissensbasierte Wirtschaft). Es bestätigt sich die These, dass der Europarat, gegründet als eine zwischenstaatliche Institution um den Frieden und die Menschenrechte zu sichern, eher eine kulturorientierte, die EU, gegründet als supranationales Wirtschaftsbündnis, eher eine wirtschaftsorientierte Bildungskonzeption vertritt. Angleichungen zwischen Europarat und EU sind aber festzustellen, insbesondere im Hinblick auf die genutzten Steuerungsmethoden. Indem der Europarat aufgrund der Erweiterung der EU zunehmend an Bedeutung verliert, kündigt sich auch ein Bedeutungsverlust der kulturorientierten Sicht auf Bildung und der Auseinandersetzung über Grundwerte an.
Kirsten Mülheims
Dr. Ute Holm
Menschenbilder in der Erwachsenenbildung
Menschenbilder in der Erwachsenenbildung
Eine explizite Menschenbildthematik wie sie in der Allgemeinen Pädagogik vorzufinden ist, existiert für die Erwachsenenbildung nur rudimentär. Der Beitrag setzt sich damit auseinander, welche Vorstellungen vom lernenden Erwachsenen dennoch in der aktuellen disziplinären Diskussion ausgemacht werden können.
Die qualitativ-inhaltsanalytischen Reflexionen erfordern zunächst eine begründete Auswahl hinzugezogener Quellen. Im Mittelpunkt des Beitrags steht sodann die Beschäftigung mit drei Analysedimensionen, die wesentlichen Aufschluss über Tendenzen der gegenwärtigen erwachsenenpädagogisch-anthropologischen Diskussion liefern. Es handelt sich um Legitimationsmuster von Menschenbildern (1), die Frage der Normativität von Vorstellungen (2) sowie deren biografietheoretische Ausrichtung (3). Abschließende Betrachtungen gelten dem Umgang mit bestehenden diskursiven Inkohärenzen. Eine Herausforderung für die Erwachsenenbildung liegt hier in der auch zeitgeschichtlichen Aufarbeitung der Menschenbilddiskussion und deren perspektivischen Entwurf. Sie ist bisher nicht angegangen worden.
Dr. Ute Holm
Gisela Feller
Klimaindizes zum Monitoring bei Dienstleistern
Klimaindizes zum Monitoring bei Dienstleistern
Andreas Krewerth; Ingrid Ambos
Das wbmonitor Relaunch Konzept
Das wbmonitor Relaunch Konzept
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2007 –
Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2007 – Zahlen in Kürze
Der tabellarische Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2007 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Professor Michael Schemmann; Prof. Dr. Josef Schrader; Prof. Dr. Wiltrud Gieseke
Strukturen und Entwicklung von "Weiterbildungsmärkten"
Strukturen und Entwicklung von "Weiterbildungsmärkten"
Professor Michael Schemmann; Prof. Dr. Josef Schrader; Prof. Dr. Wiltrud Gieseke
Stephan Dietrich; Hans-Joachim Schade
Das Projekt Anbieterforschung
Erste Ergebnisse der Vollerhebung der Weiterbildungsanbieter
Das Projekt Anbieterforschung
Erste Ergebnisse der Vollerhebung der Weiterbildungsanbieter
Heike Neidhardt
Wenn jüngere und ältere Erwachsene gemeinsam lernen ... Altersintegrative Erwachsenenbildung
Wenn jüngere und ältere Erwachsene gemeinsam lernen ... Altersintegrative Erwachsenenbildung
Dass jüngere und ältere Erwachsene gemeinsam an Bildungsveranstaltungen teilnehmen, ist in der Praxis der Erwachsenenbildung eher die Regel als die Ausnahme. Selten jedoch wird dabei explizit thematisiert, welche Besonderheiten die Altersheterogenität solcher Gruppen für das Lehren und Lernen – möglicherweise – mit sich bringt. Und das, obgleich bekanntermaßen Unterschiede in Lernleistung und -verhalten zwischen Jung und Alt bestehen. Wann also ist altersintegratives Lernen überhaupt sinnvoll, und wie können entsprechende Lernprozesse optimiert werden?
Die Autorin nähert sich dieser Fragestellung in drei Schritten: Zunächst gibt sie einen Überblick über Begrifflichkeiten sowie ausgewählte Aspekte der bisherigen Forschung aus dem Bereich des intergenerativen Lernens. Im zweiten Schritt wird dargelegt, in welchen Aspekten sich das Lernen jüngerer Erwachsener vom Lernen älterer Erwachsener hauptsächlich unterscheidet. Schließlich analysiert sie, welche ersten Schlussfolgerungen sich daraus für eine Didaktik in der Praxis altersintegrativer Erwachsenenbildung ergeben und was bei zukünftigen Forschungsvorhaben zu berücksichtigen wäre.
Heike Neidhardt
Dr. Jens Friebe; Melanie Jana-Tröller
Weiterbildung in der alternden deutschen Gesellschaft
Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung
Weiterbildung in der alternden deutschen Gesellschaft
Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung
Jens Friebe und Melanie Jana-Tröller beschreiben die demografische Alterung als zentralen Trend der gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland. Anschließend skizzieren sie die Herausforderungen, die auf die lebensbegleitende Weiterbildung zukommen werden, für deren Bewältigung aber auf fortbestehende Lernpotentiale im Alter zurückgegriffen werden kann. Auf diesen Grundlagen werden die Situationen der Weiterbildung in Betrieben, im Beruf und in der Nacherwerbsphase untersucht. Daraus ergeben sich neue Aufgaben für die Forschung und Konzeptentwicklung in der Weiterbildung.
Dieser Beitrag ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung der Anfang 2007 erschienen Bestandsaufnahme von Jens Friebe: Weiterbildung in einer alternden Gesellschaft. Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung (http://www.die-bonn.de/doks/friebe0602.pdf).
Dr. Jens Friebe; Melanie Jana-Tröller
Vera Sperling
Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für die Öffentlichkeitsarbeit
Eine empirische Studie über die Relevanz des LQW2-Testats für die Öffentlichkeitsarbeit von Volkshochschulen
Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für die Öffentlichkeitsarbeit
Eine empirische Studie über die Relevanz des LQW2-Testats für die Öffentlichkeitsarbeit von Volkshochschulen
Qualitätstestate, die nach erfolgreichem Abschluss des Testierungsverfahrens erworben werden, haben nach außen eine Signalwirkung und bringen einen bestimmten Nutzen, bspw. Image- oder Marketingeffekte mit sich. Diese Effekte sind von den Einrichtungen erwünscht, da sie mit ihrer Zertifizierung bestimmte Ziele verfolgen.
Angesichts der mit der Testierung verfolgten Ziele liegt die Annahme nahe, dass die Weiterbildungseinrichtungen das Testat nach außen kommunizieren und es als Qualitätsausweis offensiv in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen.
Vera Sperling zeigt am Beispiel von nach dem Qualitätsmodell „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung” (LQW 2) testierten Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen, welche Bedeutung das erreichte Testat für die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten der VHS hat und ob eine Kommunikation des qualitativ geprüften Angebots der Einrichtung stattfindet.
Hierzu entwickelt sie nach einer detaillierten Vorstellung der beiden Bereiche Qualitätsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit die folgende Untersuchungsfrage:
Welche Relevanz hat das LQW-2-Testat für die Öffentlichkeitsarbeit der ausgewählten Volkshochschulen?
In ihrer empirischen Untersuchung hat Vera Sperling Experten-Interviews mit den Qualitätsbeauftragten der untersuchten Einrichtungen geführt und ausgewertet.
Im Fazit der Arbeit formuliert sie einige Handlungsempfehlungen, die einer Steigerung der Relevanz von Testaten für die Öffentlichkeitsarbeit von VHS dienen könnten.
Bei dem Text handelt es sich um eine Diplomarbeit, die am Institut für Berufs- und Weiterbildung der Universität Duisburg-Essen entstanden ist.
Vera Sperling
Bernd Behrensdorf; Stephan Dietrich; Hans-Joachim Schade
Ergebnisbericht Projekt Weiterbildungskataster
Ergebnisbericht Projekt Weiterbildungskataster
In Deutschland hat sich eine breite Vielfalt von Weiterbildungsorganisationen sehr unterschiedlicher Größenordnung und Struktur herausgebildet und es herrscht Bedarf an Informationen, welche und wie viele Anbieter existieren.
Das Kooperationsprojekt „Weiterbildungskataster“ des DIE und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) untersuchte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover bundesweit das Anbietergefüge in der Weiterbildung. Der Ergebnisbericht stellt die wichtigsten methodischen und inhaltlichen Ergebnisse des Projekts dar. Es werden ausführlich die Erhebungsstrategie und das Konzept zur Nutzung der Datenquellen erläutert. Daran schließen sich die wichtigsten Untersuchungsergebnisse sowie ein Ausblick auf weitere Auswertungen an.
Bernd Behrensdorf; Stephan Dietrich; Hans-Joachim Schade
Gerhard Reutter
Identitätsentwicklung unter flexiblen Arbeitsverhältnissen
Identitätsentwicklung unter flexiblen Arbeitsverhältnissen
Der Beitrag ist eine erweiterte Fassung des Vortrags, den Gerhard Reutter anlässlich der Jahrestagung zur Biographiearbeit im Bildungszentrum St. Virgil in Salzburg im Juni 2008 im gehalten hat. Thema der Tagung war „Identitätsentwicklung unter flexiblen Arbeitszeitverhältnissen“
G. Reutter zeichnet aktuelle Entwicklungen in der Erwerbsarbeit auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungen nach und analysiert – in Anlehnung an Legnaro – neue Narrationen zur Erwerbsarbeit. Am Beispiel von Selbstbeschreibungen, die namhafte deutsche Konzerne im Hinblick auf die Rekrutierung von neuem Personal verfasst haben, macht er deutlich, wie Erwerbsarbeit ihres Mühecharakters entkleidet und Flexibilisierung als Hoffnungsmetapher geriert wird.
Mit den abschließend aufgezeigten Konsequenzen für die Erwachsenenbildung reklamiert der Autor eine Rückbesinnung auf die aufklärerische Funktion von Erwachsenenbildung und plädiert für die Integration von Orientierungs- und Identitätswissen in die Angebote beruflicher Weiterbildung.
Gerhard Reutter
Christina Müller
Qualitätsstandards für branchenspezifische Qualifizierungen im europäischen Kontext. Erfahrungen im Projekt „EUREVINQ – Zertifizierte Qualifikationen in der europäischen Weinbranche“
Qualitätsstandards für branchenspezifische Qualifizierungen im europäischen Kontext. Erfahrungen im Projekt „EUREVINQ – Zertifizierte Qualifikationen in der europäischen Weinbranche“
Das Leonardo-da-Vinci-Projekt EUREVINQ hat ein Fortbildungskonzept bestehend aus Curriculum und Qualitätsstandards entwickelt, um die Implementierung einer branchenspezifischen Qualifizierung auf dem europäischen Weiterbildungsmarkt zu unterstützen. Qualitätsstandards geben hier Mindeststandards für die Umsetzung unter regional verschiedenen Voraussetzungen und Bedingungen vor.
Es wird die Notwendigkeit von Mindeststandards aufgezeigt und die entwickelten Qualitätsstandards – einerseits für Fortbildungskonzept und Lehrwerk, andererseits für durchführende Weiterbildungseinrichtungen – werden vorgestellt. Die entwickelten Qualitätsstandards können auf andere Branchen übertragen werden.
Christina Müller
Meike Weiland; Ingrid Ambos
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2006 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2006 - Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen.
Die Statistik umfasst außer den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2006. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt.
Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE und KBE gemeinsam mit dem DVV als assoziierten Partner zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren zwei vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderte Projekte.
Meike Weiland; Ingrid Ambos
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2007
46. Folge, Arbeitsjahr 2007
Volkshochschul-Statistik 2007
46. Folge, Arbeitsjahr 2007
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegenden Ausgabe (46. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2007 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu
institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Prof. Dr. Martin Kronauer
Inklusion – Exklusion: ein Klärungsversuch
Vortrag auf dem 10. Forum Weiterbildung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung, Bonn, 8. Oktober 2007
Inklusion – Exklusion: ein Klärungsversuch
Vortrag auf dem 10. Forum Weiterbildung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung, Bonn, 8. Oktober 2007
Anlässlich des 10. DIE-Forums „Exklusion – Inklusion. Potenziale der Weiterbildung für gesellschaftliche Teilhabe“ (Oktober 2007) führt Martin Kronauer mit seinem Vortrag in das vieldeutige und kontrovers diskutierte Begriffspaar Inklusion und Exklusion ein. Um sich den mit diesen Begriffen verbundenen Ungleichheiten zu nähern, betrachtet er zunächst die Entwicklung von gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Teilhabe seit den 1950er Jahren.
Entscheidend sind nach seinem Verständnis der Bürgerstatus, die Interdependenzen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung und die Reziprozitätsverhältnisse sozialer Verwandtschaftsbeziehungen und Bekanntschaften. Kronauer verweist darauf, dass Exklusion heute als Ausgrenzung in der Gesellschaft verstanden werden muss. Für den Verlust gesellschaftlicher Teilhabe ist nicht mehr der Ausschluss aus Institutionen, sondern deren Ausgestaltung entscheidend. Es kommt es zu einer paradoxen Gleichzeitigkeit von „Drinnen“ und „Draußen“, die gerade auch für das Bildungssystem charakteristisch ist.
Prof. Dr. Martin Kronauer
Brigitte Bosche
Die Wirkungen von LQW 2 aus der Sicht von Gutachter/inne/n
Eine qualitative Erhebung im Rahmen des BLK-Verbundprojekts „Qualitätstestierung in der Weiterbildung“.
2. Durchführungsphase 2005–2007
Die Wirkungen von LQW 2 aus der Sicht von Gutachter/inne/n
Eine qualitative Erhebung im Rahmen des BLK-Verbundprojekts „Qualitätstestierung in der Weiterbildung“. 2. Durchführungsphase 2005–2007
Seit Einführung des Lernerorientierten Qualitätsmodells in der Weiterbildung (LQW) im Jahr 2000 arbeiten etwa 560 Bildungsorganisationen nach LQW und sind dabei, ihre Qualität kontinuierlich zu verbessern. Das Modell fordert sie auf, ihre Qualitätsmaßnahmen in einem Selbstreport – eine Art Qualitätshandbuch – gemäß den Anforderungen darzulegen. Dieser Selbstreport wird von zwei externen Gutachter/inne/n begutachtet, die sich in einer daran anschließenden Visitation von der Qualität vor Ort überzeugen müssen.
In der vorliegenden qualitativen Erhebung wurden 15 LQW-Gutachter/innen zwischen Mai und August 2004 nach den Veränderungen durch LQW befragt, die sich im pädagogischen Handeln, im Handeln der Verwaltungsmitarbeitenden, der Lehrenden, der Programmentwickler/innen bzw. Fachbereichsleitenden und der Leitung beobachten lassen. Erwartungsgemäß haben viele Einrichtungen den Qualitätsentwicklungsprozess nach LQW nicht nur durchlaufen, um ihre Organisation „nach innen“ zu optimieren, sondern auch, weil sie sich „nach außen“ gegenüber Kunden mit dem Testat profilieren wollten. Gefragt wurde deshalb auch nach dem Nutzen des Testats für die Bildungsorganisationen.
Der Text wendet sich an Weiterbildungseinrichtungen, die sich mit dem Gedanken tragen, in einen Qualitätsentwicklungsprozess einzusteigen und zeigt auf, welche Änderungen erwartbar sind und welcher Gewinn für die Organisationen damit verbunden ist.
Brigitte Bosche
Monika Herr
Instrumente für eine strategische Personalentwicklung
Instrumente für eine strategische Personalentwicklung
Qualitätsentwicklung – als kontinuierlicher Prozess der Organisationsentwicklung verstanden – ist eng verbunden mit der Frage wie sich das eigene Personal entwickelt. Weiterbildungseinrichtungen suchen in diesem Zusammenhang vielfach nach Instrumenten der Personalentwicklung, da sie für sich an dieser Stelle Professionalisierungsbedarf sehen.
Der Text wendet sich an Weiterbildungseinrichtungen, die sich in einem Qualitätsentwicklungsprozess befinden und bietet für den Bereich der Personalentwicklung konkrete Anregungen – unabhängig davon, welches Qualitätsentwicklungsmodell zum Einsatz kommt.
Für die Maßnahmen der Personalentwicklung lassen sich fünf zentrale Schritte identifizieren. Die Anforderungen verschiedener Qualitätsentwicklungsmodelle bezogen auf Personalentwicklung lassen sich diesen Schritten zuordnen. Der Text erläutert zunächst kurz die fünf Schritte und beschreibt im Anschluss Instrumente, die für die einzelnen Schritte hilfreich sind. Er bietet Weiterbildungseinrichtungen ein Grundgerüst an, das ihnen hilft, ihr eigenes Personalentwicklungskonzept und -instrumentarium zu entwickeln. Eine abschließende kommentierte Literaturliste dient dazu, das Konzept und Instrumentarium je nach Bedarf weiter zu verfeinern.
Der Text ist im Rahmen der zweiten Durchführungsphase des BLK-Verbundprojektes „Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) entstanden.
Monika Herr
Monika Sawicki; Dipl. Päd. Tim Stanik
„Warum nicht?“
Hauptberufliche Honorarkräfte in der Erwachsenen-/Weiterbildung
Eine qualitative Untersuchung
„Warum nicht?“ Hauptberufliche Honorarkräfte in der Erwachsenen-/Weiterbildung
Eine qualitative Untersuchung
Neben ehrenamtlichen und nebenberuflichen Lehrenden sind ca.150.000 Menschen als so genannte hauptberufliche Honorarkräfte in der Weiterbildung tätig. Hierbei handelt es sich um freiberufliche oder gewerbetreibende Personen, die keinem anderen Hauptberuf nachgehen bzw. ausschließlich mit erwachsenenbildnerischen Dienstleistungen ihre Existenz bestreiten. Die Ausgangspunkte für die vorliegende Diplomarbeit waren die in der Regel negativen Etikettierungen von außen für diese Beschäftigtengruppe als Prekariat und die Tatsache, dass bisher keine Studie durchgeführt wurde, die explizit die Sicht dieser Beschäftigtengruppe auf ihre Tätigkeit untersucht hat. In der explorativen Studie werden kontrastierend die subjektiven Deutungen von drei hauptberuflichen Honorarkräften bezogen auf ihre Beschäftigungssituation rekonstruiert. Neben dem berufsbiografischen Zugang zur Tätigkeit, dem beruflichen Selbstverständnis, dem Verhältnis zu den auftraggebenden Einrichtungen, dem Kontakt zu den Kollegen und den benötigten Kompetenzen werden insbesondere die wahrgenommenen Unsicherheiten und deren subjektive Bewältigungsstrategien aufgrund des Beschäftigungsverhältnisses herausgearbeitet.
Monika Sawicki; Dipl. Päd. Tim Stanik
Susanne Lattke; Prof. Regina Egetenmeyer-Neher
The EMAE-Project
Developing and Implementing a multinational
Master’s Programme in Adult Education
The EMAE-Project
Developing and Implementing a multinational Master’s Programme in Adult Education
Susanne Lattke; Prof. Regina Egetenmeyer-Neher
Eero Pantzar
Introduction to lifelong learning and adult education in Finland
International Course of Lectures: Trends in Adult and Continuing Education in Europe (University Duisburg-Essen 2007/2008)
Introduction to lifelong learning and adult education in Finland
International Course of Lectures: Trends in Adult and Continuing Education in Europe (University Duisburg-Essen 2007/2008)
Eero Pantzar legt die Grundzüge der Entwicklung der Erwachsenenbildung in Finnland von den ersten Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute dar. Die Bildung des Volkes wurde als eine notwendige Vorbedingung für wachsenden allgemeinen Wohlstand, wirtschaftliche Entwicklung und die persönliche Entwicklung des Einzelnen angesehen. In den ersten Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit (1917) erlebte das Land einen starken Boom in der liberalen Erwachsenenbildung. Dies zeigte sich am deutlichsten durch die zunehmende Zahl an Institutionen und Organisationen, die Erwachsenenbildung oder andere Aktivitäten im Bereich Bildung anboten.
Der Großteil der Gesetze, die die Erwachsenenbildung regeln, wurde in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erlassen. Allgemein definieren die betreffenden Gesetze die Ziele der verfolgten Maßnahmen, die Bedingungen für finanzielle Förderung durch den Staat sowie ihren proportionalen Anteil.
Die Finanzierung der Erwachsenenbildung variiert entsprechend dem jeweiligen Bereich. Die interessanteste Beobachtung im Hinblick auf den finanziellen Aspekt ist, wie viele Studenten für ihr Studium zahlen müssen.
Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat die Bevölkerung Finnlands sehr aktiv an der Erwachsenenbildung teilgenommen. Verschiedenen Statistiken zufolge bilden sich mehr als 40% der Erwachsenen jedes Jahr in irgendeiner Form weiter. Diese Zahl bezieht sich auf das institutionelle Lernen (formales und nicht-formales Lernen) und die Weiterbildung.
Der Text wurde erstellt für die Internationale Ringvorlesung “Trends in Adult and Continuing Education in Europe”, die an der Universität Duisburg-Essen im Wintersemester 2007/08 gehalten wurde. Materialien und Videos können heruntergeladen werden unter http://www.emae-network.org/lecture. Diese internationale Ringvorlesung ist Teil des Masterprogramms European Master in Adult Education (http://www.emae-network.org/).
Im Wintersemester 2007/08 wurde die Internationale Ringvorlesung finanziert durch die Universität Duisburg-Essen, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), den Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und die Europäische Kommission (Sokrates, Bildung und Kultur).
Eero Pantzar
Esther Oliver
Spanish contexts of Adult Education: trends towards democratisation
International Course of Lectures: Trends in Adult and Continuing Education in Europe (University Duisburg-Essen 2007/2008)
Spanish contexts of Adult Education: trends towards democratisation
International Course of Lectures: Trends in Adult and Continuing Education in Europe (University Duisburg-Essen 2007/2008)
Der Fokus dieses Textes liegt auf der Untersuchung der Relevanz von Tendenzen in Richtung einer Demokratisierung in der Erwachsenenbildung in Spanien. Nach einer Beschreibung des rechtlichen Rahmenwerks wird im Text eine kurze Erklärung der verschiedenen Modelle entwickelt, die in Spanien in den Volkshochschulen nebeneinander existieren. Der Verfasser hebt insbesondere die Bedeutung des Gesellschaftsmodells im spanischen Kontext der Erwachsenenbildung hervor, dieses geht aus von hohen Erwartungen in Bezug auf die Fähigkeiten der Lernenden und gründet sich auf die Rechte des Teilnehmers. Dieses Modell übernimmt als Hauptbezug die internationalen Ergebnisse und Übereinkünfte in diesem Gebiet und trägt dazu bei, Maßnahmen zu entwickeln, um die Bildungschancen auf alle Erwachsenen auszuweiten. In diesem Sinne wird die Bedeutung des Movement of Democratic Education unter der Führung der CONFAPEA (Confederation of Adult Education Participant’s Associations) bei den Bemühungen hin zu einem Wandel in der Erwachsenenbildung erklärt. Diese Bewegung, welche sich einsetzt für die Ausweitung des Gesellschaftsmodells, stärkt die Stimme der Teilnehmer in der Konzeption und Organisation der Volkshochschulen und den Verfahren im Bereich der Erwachsenenbildung. So wird diese Bewegung ein klarer Indikator für die Tendenzen hin zur Demokratisierung, die sich in der Erwachsenenbildung Spaniens im 21. Jahrhundert abzeichnen.
Der Text wurde erstellt für die Internationale Ringvorlesung “Trends in Adult and Continuing Education in Europe”, die an der Universität Duisburg-Essen im Wintersemester 2007/08 gehalten wurde. Materialien und Videos können heruntergeladen werden unter: http://www.emae-network.org/lecture. Diese internationale Ringvorlesung ist Teil des Masterprogramms European Master in Adult Education (http://www.emae-network.org/).
Im Wintersemester 2007/08 wurde die Internationale Ringvorlesung finanziert durch die Universität Duisburg-Essen, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), den Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und die Europäische Kommission (Sokrates, Bildung und Kultur).
Esther Oliver
Thomas Philipp
Identität und Bildung - Zur Kompetenzentwicklung von Erwachsenen im Zeichen gesellschaftlicher Umbrüche
Identität und Bildung - Zur Kompetenzentwicklung von Erwachsenen im Zeichen gesellschaftlicher Umbrüche
Der Beitrag versucht, das Zusammenwirken von Identität und Bildung in seinen verschie¬denen Dimensionen auszuloten, um so die Bedeutung des Identitätserlernens in der Erwachsenenpädagogik aufzuzeigen. Es wird deutlich, dass im Zuge der globalen Temporalisierung identitäre Selbstverortungen schwieriger werden, sie deshalb aber nicht an Gewicht verlieren. Im Gegenteil: Unter den Bedingungen hybrider Vergesellschaftung wird der selbstreflexive Umgang mit der eigenen Identität immer wichtiger. Daher werden verschiedene Facetten des Identitätslernens beleuchtet. Die Reflexionen sind von Hannah Arendts Handlungstheorie inspiriert und suchen den Bezug zu wichtigen gesellschaftstheoretischen Diskursen der Gegenwart (z. B. Kommunitarismusdebatte).
Die Erwachsenenpädagogik, so die These, steht vor der Herausforderung, das alte Postulat »Die Menschen stärken, die Sachen klären« (v. Hentig) durch neue Lernkonzepte zu fundieren, so dass es Individuen möglich wird, kompetent mit identitären Umbruchsituationen umzugehen.
Thomas Philipp
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2006 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2006 – Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2006 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2006 kann hier heruntergeladen werden: http://www.die-bonn.de/doks/reichart0702.pdf (pdf, 832 KB).
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Volkshochschul-Statistik 2006
45. Folge, Arbeitsjahr 2006
Volkshochschul-Statistik 2006
45. Folge, Arbeitsjahr 2006
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegenden Ausgabe (45. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2006 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Elisabeth Reichart; Hella Huntemann
Prof. Dr. Stefanie Hartz; Dr. Annika Goeze; Prof. Dr. Josef Schrader
Empirische Befunde zur Implementierung von LQW 2 in das System der Weiterbildung. Abschlussbericht der Universität Tübingen
Empirische Befunde zur Implementierung von LQW 2 in das System der Weiterbildung. Abschlussbericht der Universität Tübingen
Im Rahmen des Projekts „Lernerorientierte Qualitätsentwicklung in Weiterbildungsnetzen“ wurde das Modell der „Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ (LQW 1) entwickelt. Es ist speziell auf Organisationen der Weiterbildung ausgerichtet und macht den Lernenden zum Referenzpunkt aller Qualitätsmanagementbemühungen. Das Folgeprojekt „Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ hatte die Aufgaben, LQW auf Anschlussfähigkeit an die nationale und europäische Qualitätsdebatte zu prüfen, auf die in den Landesgesetzen formulierten Anforderungen hin zu orientieren und das Modell zu überarbeiten. Im Mai 2003 wurde das Nachfolgemodell (LQW 2) verabschiedet und in zwei Phasen eingeführt.
Begleitend zu der Implementierung wurde eine Evaluation bei der Universität Tübingen in Auftrag gegeben. Sie stellt darauf ab, Veränderungen, die sich aus der Implementierung von LQW in das System Weiterbildung ergeben, zu analysieren und steuerungsrelevantes Wissen zur nachhaltigen Implementierung von LQW 2 bereit zu stellen. Der Bericht stellt die Systemevaluation und ihre abschließenden Ergebnisse dar (im Einzelnen: Auftrag und Fragestellung, Konzeption und Durchführung der Datenerhebung, Ergebnisse des ersten und zweiten Messzeitpunktes).
Prof. Dr. Stefanie Hartz; Dr. Annika Goeze; Prof. Dr. Josef Schrader
Dr. Sarah Widany; Stephan Dietrich
Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland
Problemaufriss für eine Erhebungsstrategie
Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland
Problemaufriss für eine Erhebungsstrategie
Dieser Report gibt einen Überblick über die vorliegenden Informationen zu den Weiterbildungsanbietern in Deutschland und entwickelt auf dieser Grundlage Hinweise zu einer Strategie für eine möglichst vollständige Erhebung dieser Anbieter.
Nach einer Klärung der Begriffe „Anbieter", „Träger" und „Einrichtungen" werden vorliegende Quellen mit Informationen über die Weiterbildungsanbieter dargestellt: Statistiken, Einrichtungsverzeichnisse und Datenbanken sowie Untersuchungen, die Angaben zu einer Grundgesamtheit der Anbieter machen. Auf Grundlage der dort geschilderten Erfahrungen werden Hinweise für eine Erhebungsstrategie erarbeitet. Dabei wird auf die Definition zu erfassender Anbieter, Erhebungsmethoden, Ermittlungsprobleme und Prüfstrategien eingegangen. Der Report endet mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Ausblick.
Dr. Sarah Widany; Stephan Dietrich
Meike Weiland; Ingrid Ambos
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2005 – Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2005 – Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. Die Weiterbildungsstatistik versteht sich als Beitrag, diese Lücke zu schließen.
Die Statistik umfasst außer den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2005. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt.
Die Erstellung der Weiterbildungsstatistik des Verbundes, in dem die Verbände AdB, BAK AL, DEAE, DVV sowie KBE und das DIE zusammenarbeiten, gehört seit 2007 zu den Regelaufgaben des DIE. Wegbereiter dafür waren zwei vom BMBF von 2000 bis 2007 geförderte Projekte.
Meike Weiland; Ingrid Ambos
Susanne Lattke; Dr. Mark Bechtel
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Einleitung
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Einleitung
Die Dokumentation umfasst eine Reihe von neun Länderberichten: Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Schweden. Jeder Länderbericht enthält in tabellarischer Form zusammengestellte Informationen zu den jeweils angebotenen Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Hier werden Angaben gemacht zur Bezeichnung des Studiengangs, zum Abschluss, zur Zielgruppe, zu Lernzielen und zum Curriculum, zum Umfang des Studienangebots sowie zu den erhobenen Gebühren. In einem einführenden Teil werden zudem Informationen zum jeweiligen nationalen Studiensystem gegeben.
Die Einleitung beschreibt das Konzept und stellt die Auswahl- und Beschreibungskriterien für die Erfassung der Studiengänge vor.
Die Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa umfasst folgende Länder
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Susanne Lattke; Dr. Mark Bechtel
Carsten Ungewitter
Perspektiven
Erfahrungen aus einem interkulturellen Filmprojekt
Perspektiven
Erfahrungen aus einem interkulturellen Filmprojekt
Carsten Ungewitter beschreibt ein Film-Projekt der politischen Bildung von der ersten Idee bis zur Umsetzung und prüft, inwieweit die dabei gewonnen Erfahrungen auf andere Projekte in der interkulturellen politischen Bildung übertragen werden können, verallgemeinerungsfähig sind.
Am Anfang stand die Idee, in einem interkulturellen politischen Bildungsprozess die verschiedenen Sichtweisen auf eine Stadt und auf unterschiedliche Lebensbedingungen mit Hilfe des Mediums Film zusammen mit einer Gruppe zu reflektieren und zu dokumentieren.
Letztlich drehten eine Deutsche und mehrere Asylbewerber unterschiedlicher Herkunft einen Film über die Stadt Erfurt: Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die Stadt sind zugleich gestalterisches Mittel als auch inhaltlicher Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit. Der Film ist der Versuch mit medienpädagogischen Mitteln einen interkulturellen Austausch anzuregen und öffentlich zur Diskussion zu stellen.
Carsten Ungewitter
Rosemarie Klein
Veränderungen der Aufgaben und Tätigkeitsfelder der Lehrenden in der Weiterbildung
Impulsreferat anlässlich des DIE-Forums 2006: Die unvollendete Professionalisierung der Lehrenden in der Weiterbildung
Veränderungen der Aufgaben und Tätigkeitsfelder der Lehrenden in der Weiterbildung
Impulsreferat anlässlich des DIE-Forums 2006: Die unvollendete Professionalisierung der Lehrenden in der Weiterbildung
Die zentrale These von Rosemarie Kleins Impulsreferat im Rahmen des DIE-Forums „Die unvollendete Professionalisierung der Lehrenden in der Weiterbildung“ (Bonn, 10. bis 11. Oktober 2006) lautet: „Die Veränderungen in den Aufgaben- und Kompetenzspektren der Lehrenden in der Weiterbildung sind unterschiedlich, vielfältig und von zwei grundlegenden Tendenzen geprägt: von De-Professionalisierung und Professionalisierung.“
In ihren Ausführungen bezieht sie sich auf das Feld der beruflichen Weiterbildung und konzentriert sich auf Veränderungen die im Typus des Arbeitnehmers bei den Lehrenden, in der Arbeitsorganisation und in den Arbeitsinhalten zu beobachten sind. Am Ende geht sie auf Unterstützungsbedarfe für die weitere Professionalisierung ein.
Klein nennt die wesentlichen Eigenschaften des neuen Leittypus: Selbstkontrolle, Selbstökonomisierung und Selbstrationalisierung. Parallel dazu ist ein Wandel der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers hin zur Selbstfürsorgepflicht des Arbeitnehmers festzustellen.
Die Arbeitsorganisation ist gekennzeichnet von einer steten Zunahme un-pädagogischer Aufgaben, die zusätzliche/neue Kompetenzen von den Lehrenden erfordern, und dem Druck zeitlich flexibel einsetzbar zu sein.
Die Arbeit selbst ist von neuen Inhalten bestimmt. Insbesondere Lehrende im SGB III-Bereich sehen sich mit anderen Schwerpunkten konfrontiert wie Lernberatung, Vermittlung oder Profiling.
Rosemarie Klein
Christine Blech; Anouk Esther Zabal; Jean-Paul Reeff
The Assessment of Problem-Solving Competencies
A draft version of a general framework
The Assessment of Problem-Solving Competencies
A draft version of a general framework
Diese Arbeit liefert einen Abriss eines allgemeinen Rahmenwerks zur Beurteilung von Kompetenzen der Problemlösung von Erwachsenen unter spezieller Berücksichtigung der Anforderungen an Beurteilungen in großem Maßstab. Dieses Rahmenwerk kann als Input bei den aktuellen Diskussionen zu internationalen Vergleichsstudien zu Kompetenzen Erwachsener dienen wie beispielsweise das“Programme for an International Assessment of Adults’ Competencies” (PIAAC), das derzeit von der OECD vorbereitet wird. Das Rahmenwerk kann weiterhin im Zusammenhang mit nationalen Studien in diesem Bereich genutzt werden. Problemlösung wird als eine allgemeine Größe aufgefasst, die stark in Beziehung steht mit allgemeinen geistigen Fähigkeiten und sich teilweise mit diesen überschneidet. Die Problemlösungskompetenzen, die in diesem Rahmenwerk im Vordergrund stehen, zielen klar auf diejenigen Aspekte ab, die durch das Lernen beeinflussbar sind. Das Rahmenwerk umfasst statische analytische Problemlösung ebenso wie dynamische Problemlösung und liefert Gründe für die Entwicklung von Instrumenten mit dem Ziel, zu einer Hierarchieskala zu führen. Es wird hervorgehoben, von welch zentraler Bedeutung der Kontext ist, in den sowohl die Konzepte als auch die Instrumente eingebettet sind.
Christine Blech; Anouk Esther Zabal; Jean-Paul Reeff
Dr. Jens Friebe
Migrantinnen und Migranten in der Altenpflege
Bestandsaufnahme Personalgewinnung und Qualifizierung
Migrantinnen und Migranten in der Altenpflege
Bestandsaufnahme Personalgewinnung und Qualifizierung
Dr. Jens Friebe
Hildegard Schicke; Friederike R. Bliss; Anja Johanning
Communities of Practice – Ein Zugang zu sozialer Wissensgenerierung
Communities of Practice – Ein Zugang zu sozialer Wissensgenerierung
Der Beitrag stellt die Entstehungsgeschichte des Konzepts der Community of Practice dar und erläutert grundlegende Elemente einer praktischen Modellierung einer Community of Practice.
Der Text geht ausführlich auf die vergemeinschaftete Wissensgenerierung ein. Er zeigt, wie sich diese durch eine ‚Praxis des Teilhabens’ herausbildet und macht deutlich, dass diese Praxis keine formale Struktur aufweist und auch nicht von außen formalisiert und gesteuert werden kann. Als eine sich selbst organisierende und sich verändernde Praxis ist sie vielmehr Quelle für ein soziales Lerngeschehen, das zwischen denjenigen Gestalt annimmt, die an einer Gemeinschaft teilhaben.
In einem Fazit werden abschließend Impulse des Modells für die Schärfung eines sich wandelnden Funktionsverständnisses von Erwachsenen- und Weiterbildung herausgestellt.
Hildegard Schicke; Friederike R. Bliss; Anja Johanning
Anette Gerhard
Auswirkungen von Förder- und Finanzierungs-bedingungen auf öffentlich (mit-)geförderte Einrichtungen der allgemeinen, politischen und beruflichen Weiterbildung
DIE-REPORTS ZUR WEITERBILDUNG
Auswirkungen von Förder- und Finanzierungs-bedingungen auf öffentlich (mit-)geförderte Einrichtungen der allgemeinen, politischen und beruflichen Weiterbildung
DIE-REPORTS ZUR WEITERBILDUNG
Der vorliegende DIE-Report zur Weiterbildung von Anette Gerhard nimmt die Diskussion über die Ökonomisierung der öffentlich (mit-)geförderten Weiterbildung zum Anlass, um ein genaueres Bild der Lage zu zeichnen. Hierzu entwickelt die Autorin einen innovativen Zugang zur Problematik, indem sie übergreifende statistische Daten und empirische Ergebnisse aus Fallstudien in drei ausgewählten Weiterbildungseinrichtungen in einen, als „dialogisch“ zu bezeichnenden Zusammenhang stellt. Die Leserinnen und Leser erhalten so nicht nur aktuelle Informationen zur Förder- und Finanzierungssituation, sondern auch Einblick darin, welche Resonanz übergreifende Entwicklungen auf der Ebene einzelner Einrichtungen erzeugen und wie sie in „vor Ort“ in konkrete Planungen und Maßnahmen zur Entwicklung „übersetzt“ werden können. Dieser Beitrag versteht sich als ein Reflexions- und Diskussionsangebot für Wissenschaftler/innen wie Praktiker/innen der Weiterbildung.
Anette Gerhard
Brigitte Bosche; Barbara Veltjens; Ulf Ludwig; Heike Kölln-Prisner; Markus Humpert; Andreas Eckert
Modelle der Qualitätsentwicklung aus Sicht der Praxis – wie setzen Einrichtungen der Weiterbildung Qualitätsentwicklung um?
Modelle der Qualitätsentwicklung aus Sicht der Praxis – wie setzen Einrichtungen der Weiterbildung Qualitätsentwicklung um?
Die Diskussion über Qualitätsmanagementsysteme gehört in vielen Weiterbildungseinrichtungen zum beruflichen Alltag. Wo das noch nicht der Fall ist stellt sich für viele die Frage, ob sie ihre Qualität nach eigenen selbstevaluativen Verfahren oder nach anerkannten Modellen entwickeln sollen.
Zwei der bekanntesten und international anerkannten Qualitätsmodelle sind die Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff. und das Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM). Daneben haben sich in Deutschland in den letzten fünf Jahren weitere Modelle aus der Weiterbildung heraus entwickelt. Ein inzwischen erfolgreiches Modell ist das der Lernerorientierten Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung (LQW).
Auf Anregung von Prof. Dr. Klaus Meisel und Prof. Dr. Christiane Schiersmann hat das DIE Weiterbildungseinrichtungen aufgefordert, ihren Weg der Qualitätsentwicklung zu beschreiben und kritisch zu bewerten. Für die hier vorliegende Veröffentlichung wurden drei exemplarische Darstellungen ausgewählt. Sie beschreiben Entwicklungsschritte und Erfahrungen bei der Einführung eines der drei Qualitätssicherungsmodelle jeweils aus der individuellen Perspektive der Autor/inn/en.
Brigitte Bosche; Barbara Veltjens; Ulf Ludwig; Heike Kölln-Prisner; Markus Humpert; Andreas Eckert
Karin Frößinger
Ergebnisse der zweiten Online-Umfrage zur Website des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung
Ergebnisse der zweiten Online-Umfrage zur Website des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung
Im Hinblick auf den zum Institutsjubiläum im Oktober 2007 geplanten Relaunch der Website des DIE führte die Internetredaktion im August und September 2006 eine entsprechend ausgerichtete Online-Umfrage durch. 102 verwertbare Fragebogen wurden ausgefüllt und bilden die Grundlage für die folgende Analyse, die einen Teil der Ergebnisse vorstellt. Sie umfasst zum einen die User selbst, deren Informationsbedarfe und ihr Einschätzungen zu bestimmten Funktionen sowie einzelnen Seiten des Webauftritts des DIE.
Karin Frößinger
Christina Müller
Fachzeitschriften und Scientific Community
Eine Untersuchung über die Nutzung von Fachzeitschriften der Erwachsenenbildung
Fachzeitschriften und Scientific Community
Eine Untersuchung über die Nutzung von Fachzeitschriften der Erwachsenenbildung
Fachzeitschriften sind ein zentrales Medium des wissenschaftlichen Diskurses der Erwachsenenbildung und damit ihrer Scientific Community. Sie dokumentieren den Stand von Theorie und Praxis, informieren aktuell über relevante Forschung und haben so erheblichen Einfluss auf den Diskurs und dessen Qualität. Die Nutzung von Fachzeitschriften durch die wissenschaftlich Tätigen der Erwachsenenbildung ist – wie deren Kommunikationsformen und die Disziplin im Allgemeinen – bisher kaum erforscht. Darauf fokussiert der vorliegende Text und untersucht vor diesem Hintergrund die Bedeutung von zehn ausgewählten Fachzeitschriften. Ziel ist es, diejenigen zu identifizieren, die zentral sind für den wissenschaftlichen Diskurs der Erwachsenenbildung und in denen die wissenschaftliche Kommunikation hauptsächlich stattfindet.
Die Forschungsfrage lautet: Welche Bedeutung kommt den ausgewählten Fachzeitschriften im wissenschaftlichen Diskurs der Erwachsenenbildung zu? Der Fragestellung wird anhand eines Fragebogens und Experteninterviews nachgegangen. Außerdem werden Betrachtungen angestellt zur Wissenschaftsforschung in der Erziehungswissenschaft allgemein und in der Erwachsenenbildung im Besonderen sowie die Bedeutung der Veröffentlichung von Beiträgen in Fachzeitschriften untersucht.
Bei dem Text handelt es sich um eine Diplomarbeit, die am Institut für Berufs- und Weiterbildung der Universität Duisburg-Essen entstanden ist.
Christina Müller
Brigitte Bosche; Barbara Veltjens
Qualitätstestierung in der Weiterbildung
Zusammenfassende Darstellung des BLK-Verbundprojekts, erste Durchführungsphase Mai 2003 bis August 2005
Qualitätstestierung in der Weiterbildung
Zusammenfassende Darstellung des BLK-Verbundprojekts, erste Durchführungsphase Mai 2003 bis August 2005
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bund-Länder-Kommission fördern die Entwicklung, Bekanntmachung und Etablierung von Qualitätskonzepten, die sich vom Ansatz her an den Bedürfnissen und Möglichkeiten von Weiterbildungseinrichtungen orientieren. Eines dieser Konzepte ist das im Rahmen des BLK-Verbundprojekts „Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ entwickelte und bis zur Marktreife geförderte Konzept der „Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung, Version 2 (LQW 2)“. Die Autorinnen beschreiben die Ziele, Aufgaben und Umsetzung des Projekts. Dabei gehen sie ausführlich auf die Qualifizierung, Professionalisierung und Vernetzung der
LQW-Gutachter/innen und Berater/innen ein, die eine Schlüsselposition bei der Umsetzung einnehmen. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Tübingen überprüft u. a. die Akzeptanz von LQW 2 bei den unterschiedlichen Subsystemen und Akteuren im System Weiterbildung. Der große Zuspruch deutet darauf hin, dass Bildungseinrichtungen ein Modell zu schätzen wissen, das bundesweit agiert und damit am Markt eine gewisse Stärke repräsentiert. Mit LQW wurden auch Strukturen geschaffen, die zur nachhaltigen Professionalisierung der Weiterbildungslandschaft beigetragen haben.
Brigitte Bosche; Barbara Veltjens
Dr. Heino Apel
Online Umfrage zu Verbundprojekten der Wissenschaftlichen Weiterbildung
Online Umfrage zu Verbundprojekten der Wissenschaftlichen Weiterbildung
Wissenschaftliche Weiterbildung soll im Kontext des Lebenslangen Lernens an den Hochschulen weiter ausgebaut werden, wobei der Bildung von Verbünden im BLK-Programm „Wissenschaftliche Weiterbildung“ hohe Priorität eingeräumt wurde. Die Umfrage ist an einen Teil der Projekte dieses BLK-Programms gerichtet und untersucht die fördernden und hemmenden Faktoren im Prozess der Bildung von Verbünden. Die Befragten stehen dem Verbundgedanken positiv gegenüber. Ein Gewinn wird insbesondere in den Kontakten, dem Erfahrungsaustausch und der Entwicklungsförderung gesehen, während die Rahmenbedingungen z. T. den Prozess erschweren.
Dr. Heino Apel
Heike Neidhardt
Zum lebenslangen Lernen gezwungen?
Chancen und Risiken einer gesetzlichen „Bildungspflicht“ für Erwachsene
Zum lebenslangen Lernen gezwungen?
Chancen und Risiken einer gesetzlichen „Bildungspflicht“ für Erwachsene
Vor dem Hintergrund der viel diskutierten Notwendigkeit lebenslangen Lernens, der gesellschaftlich-wirtschaftlichen Entwicklung und des demografischen Wandels stellt sich die Frage, inwieweit es sinnvoll wäre, auch Erwachsene – analog zur Schulpflicht im Kindes- und Jugendalter – lebenslang zum Lernen zu verpflichten. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet die Autorin, welche Chancen und Risiken eine derartige gesetzlich verankerte „Bildungspflicht für Erwachsene“ mit sich brächte.
Als denkbare positive Auswirkungen diskutiert sie u. a. die Förderung von Chancengleichheit und die Steigerung der Wirtschaftskraft. In Bezug auf mögliche Risiken werden Fragen nach der rechtlichen Zulässigkeit, nach den Gefahren staatlicher Reglementierung und nach der Vereinbarkeit einer Bildungspflicht mit erwachsenenpädagogischen Anforderungen aufgeworfen.
Abschließen werden die Überlegungen zu einer Gesamteinschätzung integriert. Dem Szenario der Bildungspflicht werden alternative Ansätze gegenüber gestellt, die – und das ohne den Charakter einer staatlichen Zwangsmaßnahme – zu dem Ziel beitragen können, flächendeckend lebenslanges Lernen zu unterstützen und zu gewährleisten.
Heike Neidhardt
Dr. Elisabeth Reichart; Anouk Esther Zabal; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2005
44. Folge, Arbeitsjahr 2005
Volkshochschul-Statistik 2005
44. Folge, Arbeitsjahr 2005
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegenden Ausgabe (44. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2005 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Dr. Elisabeth Reichart; Anouk Esther Zabal; Klaus Pehl
Susanne Lattke
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Schweiz
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Schweiz
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in der Schweiz angeboten werden. Stand der Recherche ist September 2006. In einem einführenden ersten Teil werden Informationen zum Studiensystem in der Schweiz gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des jeweiligen nationalen Kontexts erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke (http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf).
Susanne Lattke
Susanne Lattke
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Österreich
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Österreich
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Österreich angeboten werden. Stand der Recherche ist September 2006. Im einem einführenden ersten Teil werden Informationen zum Studiensystem in Österreich gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des jeweiligen nationalen Kontexts zu erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag (http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf) von Mark Bechtel und Susanne Lattke.
Susanne Lattke
Andrea Thiele
Qualitätsmanagement im regionalen Bildungsnetz der Volkshochschulen Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Essen (DOME)
Ergebnisbericht Zweite Erhebung zur Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden
Qualitätsmanagement im regionalen Bildungsnetz der Volkshochschulen Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Essen (DOME)
Ergebnisbericht Zweite Erhebung zur Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden
Die „Sicherung der Kundenzufriedenheit“ ist ein grundlegendes Element des Qualitätsentwicklungsprozesses. Häufig werden zu diesem Zweck systematische Zufriedenheitsanalysen angestellt.
Die Volkshochschulen Duisburg, Oberhausen, Mülheim a. d. R. und Essen haben im Jahr 2002 erstmals eine gemeinsame Befragung unter ihren Veranstaltungsteilnehmern durchgeführt und im September 2005 wiederholt.
Die Analyse zeigt, dass nach der ersten Studie ein Lernprozess in den Volkshochschulen angestoßen wurde. Seine Auswirkungen treten beim Vergleich der Befragungsergebnisse von 2002 und 2005 klar hervor: Die von den Einrichtungen vorgenommenen Änderungen schlagen sich direkt in gestiegenen Zufriedenheitswerten der Teilnehmenden nieder.
Insbesondere im Bereich „Kontaktpunkte“ konnten die Volkshochschulen ihre Ergebnisse durch eine Aufwertung des Internetauftritts, aber auch durch Maßnahmen zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Personals deutlich steigern. Schwachpunkte zeigen sich lediglich bei den Rahmenbedingungen. Herausragender Faktor ist die Zufriedenheit mit der Durchführung der Kurse. Dabei schneiden die Kursleitenden – als maßgebliche Einflussfaktoren im Bildungsprozess der Volkshochschulen – am besten ab: In beiden Studien wurden für sie die höchsten Zufriedenheitswerte ermittelt!
Andrea Thiele
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen; Prof. Dr. Dieter Gnahs
Koordination von regionalen Bildungsnetzwerken – eine neue Aufgabe für Volkshochschulen?
Koordination von regionalen Bildungsnetzwerken – eine neue Aufgabe für Volkshochschulen?
Netzwerke sind heute ein wichtiges Element in der Bildungslandschaft. Sie entstehen als Reflex auf erhöhten Problemdruck zur gemeinsamen und damit häufig auch effektiven und effizienten Aufgabenbewältigung. Zugleich wird ihre Implementation durch Förderprogramme auf Bund- und Länderebene gestützt. Der Text widmet sich diesem Ansatz aus dem Blickwinkel der Volkshochschulen und ihrer möglichen Rolle in Netzwerken.
Es werden netzwerktheoretische Erkenntnisse und Praxisbeispiele wiedergegeben und kommentiert. So wird die Definition des Netzwerks mit der realen Gestalt von Bildungsnetzen konfrontiert, die Rolle des Netzwerkmanagements wird skizziert und verglichen mit den Zuschreibungen bei den Lernenden Regionen. Es wird ein Qualifikationsprofil für Netzwerkmanager aufgezeigt und in den Zusammenhang der existierenden Fortbildungsangebote gestellt. Schließlich wird ausgeführt, welche Rückwirkungen aus der Übernahme der Koordinierungsfunktion für die koordinierende Einrichtungen zu erwarten sind.
In den zusammenfassenden Thesen wird die Titelfrage eindeutig bejaht: Volkshochschulen sind aufgrund ihrer regionalen Funktion, ihrer kommunalen Einbindung, ihrer vielfältigen vertikalen und horizontalen Verzahnungen, ihres fachlichen Spektrums, ihrer Größe und ihres Bekanntheitsgrades besonders gut für die Rolle des Netzwerkkoordinators geeignet.
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen; Prof. Dr. Dieter Gnahs
Dr. Mark Bechtel; Bart Cornelli
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Schweden
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Schweden
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Schweden angeboten werden. Stand der Internetrecherche ist November 2006. In einem einführenden Teil werden Informationen zum Studiensystem gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des nationalen Kontexts erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke: http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf.
Dr. Mark Bechtel; Bart Cornelli
Dr. Mark Bechtel; Bart Cornelli
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Niederlande
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Niederlande
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in den Niederlanden angeboten werden. Stand der Internetrecherche ist November 2006. In einem einführenden Teil werden Informationen zum Studiensystem gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des nationalen Kontexts erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke: http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf.
Dr. Mark Bechtel; Bart Cornelli
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen
Neue Lernformen – neue Lehrkultur – organisationales Lernen in Bildungseinrichtungen
Neue Lernformen – neue Lehrkultur – organisationales Lernen in Bildungseinrichtungen
Unter der Perspektive des lebenslangen Lernens sehen sich Weiterbildungseinrichtungen heute mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Zum einen gilt es, Lehr- und Lernprozesse neu zu begreifen. Sie sollen nicht nur der Vermittlung und Aneignung von Wissensinhalten dienen, sondern zugleich auch die Lernfähigkeit Erwachsener fördern. In der Weiterbildung ist in diesem Zusammenhang von der Gestaltungsnotwendigkeit neuer Lehr- und Lernkulturen die Rede. Damit zusammenhängend sind die Einrichtungen aber auch herausgefordert, ihre Strukturen und Prozesse neu zu ordnen und tradierte Überzeugungen, Werthaltungen und normativen Orientierungen in Bezug auf den Umgang mit Lernenden zu revidieren. In der Weiterbildung ist daher von der Notwendigkeit die Rede, Einrichtungen zu „lernenden Organisationen“ zu entwickeln. Der Beitrag stellt vorliegende Ergebnisse aus der theoretischen und empirischen Forschung zusammenfassend und im Zusammenhang dar.
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen
Stefanie von der Lippe; Susanne Lattke
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Dänemark
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Dänemark
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Dänemark angeboten werden. Stand der Recherche ist November 2006. Im einem einführenden ersten Teil werden Informationen zum Studiensystem in Dänemark gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des jeweiligen nationalen Kontexts zu erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke (http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf).
Stefanie von der Lippe; Susanne Lattke
Dr. Jens Friebe
Weiterbildung in einer alternden Gesellschaft.Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung(Working Paper)
Weiterbildung in einer alternden Gesellschaft.Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung(Working Paper)
Jens Friebe beschreibt zunächst die demografische Alterung als zentralen Trend der gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland. Anschließend skizziert er die Herausforderungen, die auf die lebensbegleitende Weiterbildung zukommen werden, für deren Bewältigung aber auf fortbestehende Lernpotentiale im Alter zurückgegriffen werden kann. Auf diesen Grundlagen ergeben sich neue Aufgaben für die Forschung und Konzeptentwicklung in der Weiterbildung.
Die Bestandsaufnahme wurde im Jahr 2008 aktualisiert:
Jens Friebe, Melanie Jana-Tröller (2008): Weiterbildung in der alternden deutschen Gesellschaft. Bestandsaufnahme der demografischen Entwicklungen, des Lernens im höheren Lebensalter und der Perspektiven für die Weiterbildung (siehe: http://www.die-bonn.de/doks/friebe0801.pdf).
Dr. Jens Friebe
Susanne Lattke
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Italien
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Italien
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Italien angeboten werden. Stand der Recherche ist Juli 2006. In einem einführenden ersten Teil werden Informationen zum Studiensystem in Italien gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des jeweiligen nationalen Kontexts erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke: http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf.
Susanne Lattke
Dr. Elisabeth Reichart; Gerhard Reitz
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2004 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2004 - Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden. In den vom BMBF geförderten Projekten „Weiterbildungsstatistik“ (01.10.2000-31.12.2003) und „Transfersicherungsprojekt“ (01.6.2004-31.5.2006) arbeiten die Weiterbildungsverbände AdB, BAK AL, DEAE, DVV sowie KBE und das DIE zusammen, um eine kontinuierliche Weiterbildungsstatistik für ihren Organisationsbereich auf- bzw. auszubauen und die Datenlage im Bereich der organisierten Weiterbildung nachhaltig zu verbessern. Die Statistik umfasst außer den Veranstaltungen auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung. Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wird, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2004. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt. Eine Übersicht der veröffentlichten Verbundstatistiken sowie Downloadmöglichkeiten können über den Webkey li/2250 abgerufen werden.
Dr. Elisabeth Reichart; Gerhard Reitz
Tommi Vollmann; Susanne Lattke
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Finnland
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Finnland
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Finnland angeboten werden. Stand der Recherche ist November 2006. In einem einführenden ersten Teil werden Informationen zum Studiensystem in Finnland gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des jeweiligen nationalen Kontexts erleichtern.
Die Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa umfasst folgende Länder:
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke: http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf.
Tommi Vollmann; Susanne Lattke
Dr. Mark Bechtel
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Großbritannien
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Großbritannien
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Großbritannien angeboten werden. Stand der Recherche ist September 2006. In einem einführenden Teil werden Informationen zum Studiensystem gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des nationalen Kontexts erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke: http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf.
Dr. Mark Bechtel
Prof. Dr. Stefanie Hartz; Monika Herr; Barbara Veltjens
BLK-Verbundprojekt "Qualitätstestierung in der Weiterbildung"
BLK-Verbundprojekt "Qualitätstestierung in der Weiterbildung"
Seit 2003 fördern Bund und Länder gemeinsam das Projekt, welches sich länderübergreifend für die Qualität von Weiterbildung einsetzt. Nach einer Phase der Entwicklung und Implementierung des Qualitätsmanagementsystems der „Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ (LQW 2) standen seit 2003 die Fortsetzung der Professionalisierung der Weiterbildung durch Gutachterausbildungen und Support für teilnehmende Einrichtungen im Mittelpunkt. Von Beginn an wurde das Projekt wissen-schaftlich begleitet. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und die Universität Tübingen stellen mit der vorliegenden Broschüre gemeinsam die über den Praxisbezug und eine Systemevaluation gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen als Arbeitsergebnisse der zweiten Durchführungsphase des Projekts vor.
Prof. Dr. Stefanie Hartz; Monika Herr; Barbara Veltjens
Dr. Mark Bechtel
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Frankreich
Dokumentation von Studiengängen im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Europa: Frankreich
Die Dokumentation umfasst tabellarische Informationen zu Studiengängen, die im Bereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Frankreich angeboten werden. Stand der Recherche ist September 2006. In einem einführenden Teil werden Informationen zum Studiensystem gegeben, die das Einordnen der in der tabellarischen Auflistung enthaltenen Informationen vor dem Hintergrund des nationalen Kontexts erleichtern.
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Österreich
- Schweiz
- Schweden
Nähere Informationen zur Dokumentation enthält der einführende Beitrag von Mark Bechtel und Susanne Lattke: http://www.die-bonn.de/doks/bechtel0601.pdf .
Dr. Mark Bechtel
Astrid Costard
Der Übergang in den Ruhestand als Bezugspunkt für Bildungsangebote
Der Übergang in den Ruhestand als Bezugspunkt für Bildungsangebote
Astrid Costard analysiert in ihrer Diplomarbeit die Begründbarkeit von Formen und Formaten von Bildungsangeboten zum Übergang in den Ruhestand. Hierzu wird zunächst die Bedeutung des Übergangs in den Ruhestand aus gesellschaftlicher Perspektive betrachtet. Anschließend werden die Bedingungen dargestellt, unter denen der Übergang in den Ruhestand zu einer individuellen Belastungssituation führt. Diese Analysen sowie gerontologische Konzepte zu gelingendem Alter werden herangezogen, um die Formen pädagogischer Intervention exemplarisch an zwei Konzepten von Bildungsangeboten zum Thema kritisch zu diskutieren. Deutlich wird, dass vor allem längerfristig konzipierte oder in ein längerfristiges Konzept eingebundene Angebote vor dem Hintergrund der Analysen sinnvoll erscheinen. Die gesellschaftliche Funktion solcher Angebote sowie die transportierten Menschen- und Altersbilder sollten in den Blick genommen werden.
Astrid Costard
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen; Prof. Dr. Dieter Gnahs; Gerhard Reutter; Ingrid Ambos
Nutzen kompetenzförderlicher Lernkonzepte
Evaluation von LiWE-Projekten im Förderprogramm "Lernkultur Kompetenzenwicklung" - Abschlussbericht
Nutzen kompetenzförderlicher Lernkonzepte
Evaluation von LiWE-Projekten im Förderprogramm "Lernkultur Kompetenzenwicklung" - Abschlussbericht
Der Abschlussbericht stellt die Ergebnisse einer Evaluation vor, die im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF) in 2005 und 2006 durchgeführt wurde. In acht Weiterbildungseinrichtungen, die vor 2005 Projekte im ABWF-Programmbereich „Lernen in Weiterbildungseinrichtungen“ (LiWE) durchgeführt hatten, wurden Expertengespräche mit ehemaligen Lernenden, pädagogisch Tätigen und Leitungspersonal durchgeführt mit dem Ziel, längerfristige Projektwirkungen auf allen drei Ebenen zu erfassen. Insgesamt 40 ausführliche Interviews, die mittels qualitativen Inhaltsanalysen wissenschaftlich ausgewertet wurden, liefern eine Fülle von Hinweisen auf die kompetenzförderliche Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen und ihre organisatorischen Voraussetzungen. Der Bericht umfasst die Darstellung des Forschungsdesigns und informiert über die Strukturmerkmale der beteiligten Einrichtungen und Arbeitsgruppen. Die Nutzenaspekte der Projektbeteiligung auf den drei Ebenen werden beschrieben und die unterschiedlichen Ergebnisse verschränkt. Abschließend werden Schlussfolgerungen für die Weiterbildungspraxis, -politik und -forschung skizziert.
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen; Prof. Dr. Dieter Gnahs; Gerhard Reutter; Ingrid Ambos
Markus Bretschneider
Kompetenzentwicklung aus der Perspektive der Weiterbildung
Kompetenzentwicklung aus der Perspektive der Weiterbildung
Ausgangspunkt des Beitrags ist eine Betrachtung der Begriffe „Weiterbildung“ und „Kompetenzentwicklung“. Darüber hinaus wird unter Bezug auf die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen das Leitbild des „Lebenslangen Lernens“ in seiner bildungspolitischen Bedeutung näher beleuchtet und auf ausgewählte Beispiele aus der europäischen Bildungspraxis Bezug genommen. Zentrale Annahme ist, dass eine Kompetenzentwicklung als integrativer Bestandteil von Weiterbildung auf Basis einer systematischen Kompetenzerfassung erfolgen sollte. Dabei gilt es, formale, non-formale und informelle Lernprozesse in beruflichen, aber auch in außerberuflichen Kontexten gleichermaßen zu berücksichtigen. Vorgestellt werden in diesem Zusammenhang die Befunde einer explorativen Studie zu Kompetenzportfolios in Deutschland. Abschließend wird der besondere Stellenwert von qualifizierter Begleitung und Beratung bei der Kompetenzentwicklung thematisiert.
Markus Bretschneider
Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2005 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2005 – Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2005 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2005 kann hier: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2006/pehl06_01.pdf heruntergeladen werden (pdf, 897 KB).
Klaus Pehl
Dr. Susanne Kraft
Aufgaben und Tätigkeiten von Weiterbildner/inne/n – Herausforderungen und Perspektiven einer weiteren Professionalisierung in der Weiterbildung
DIE-Reports zur Weiterbildung
Aufgaben und Tätigkeiten von Weiterbildner/inne/n – Herausforderungen und Perspektiven einer weiteren Professionalisierung in der Weiterbildung
DIE-Reports zur Weiterbildung
Der Report diskutiert und akzentuiert Professionalisierung als eine zentrale Herausforderung der Weiterbildung im Kontext von Qualitätsentwicklung. Dargestellt wird die aktuelle Situation des Weiterbildungspersonals, relevante Ergebnisse vorliegender empirischer Studien werden ausgewertet und zentrale Problemfelder wie beispielsweise die Vielfalt der Aus- und Fortbildungsangebote für Weiterbildner/innen, die heterogenen Abschlüsse und deren mangelnde Vergleichbarkeit sowie die unklaren Aufgaben- und Kompetenzbeschreibungen benannt. Aufgezeigt werden Perspektiven wie eine weitere notwendige Professionalisierung in der Weiterbildung unterstützt und umgesetzt werden kann. Innovative Modelle aus der Schweiz und Österreich werden vorgestellt und ein Konzept für einen Qualifizierungsrahmen für Weiterbildner/innen in Deutschland beschrieben.
Dr. Susanne Kraft
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 4: Voraussetzungen schaffen. Produkte brauchen Produktmanager
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 4: Voraussetzungen schaffen. Produkte brauchen Produktmanager
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Die Vereinfachung von Organisationsstrukturen ist ein zentrales Reformanliegen. In einer schlanken, auf Kunden und Produkte hin ausgerichteten Organisation (Lean Management) werden Pädagogische Mitarbeitende zu Produktverantwortlichen mit neuen Befugnissen. Dargestellt wird (1) die Produktmanagement-Philosophie, die ein zentrales Reformanliegen – die Dezentrale Ressourcen-Verantwortung (DRV) – transportieren kann, und (2) wie sie in eine Matrixorganisation eingebunden und mit konkreten Änderungen der bisherigen Dienstanweisung ausgestaltet werden muss, um erfolgreich sein zu können. Angerissen wird aber auch der schwere Weg vom reformbedingten Kulturbruch zur neuen „Corporate Identity“.
Hinweis zum Download: Um lange Downloadzeiten zu vermeiden, wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind. Der Leitfaden kann aber auch in einer Datei vollständig heruntergeladen werden. Die entsprechenden URLs werden in allen Dokumenten aufgeführt.
Harald Bechberger
Kathrin Nolden
Öffentlichkeitsarbeit von Weiterbildungseinrichtungen
Situative Theorie und empirische Studie am Beispiel von Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz
Öffentlichkeitsarbeit von Weiterbildungseinrichtungen
Situative Theorie und empirische Studie am Beispiel von Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz
Öffentlichkeitsarbeit hat für Weiterbildungseinrichtungen selbst, aber auch für Mitglieder moderner Gesellschaften eine beachtliche Bedeutung im Sinn einer Orientierungsfunktion mit ermöglichendem Charakter.
Aus interdisziplinärer Perspektive wird in dieser Diplomarbeit eine situative Theorie für Öffentlichkeitsarbeit von Weiterbildungseinrichtungen entwickelt. Vorausgehend wird eine Bestandsaufnahme der theoretischen Diskussion u. a. aus der Kommunikationswissenschaft erstellt und eine klare Abgrenzung zum Marketing erarbeitet. Ausgewählte Theorien werden im Anschluss auf ihre Brauchbarkeit für Weiterbildungseinrichtungen hin überprüft und mit existierenden Ansätzen aus der Erwachsenenbildung verglichen.
Aus der theoretischen Diskussion ergeben sich Fragestellungen, die im zweiten Teil der Arbeit anhand der Daten einer quantitativen Erhebung an Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz ausgewertet werden. Hierbei wird die Öffentlichkeitsarbeit von Weiterbildungseinrichtungen bezüglich struktureller Bedingungen, strategischer und prozessualer Orientierung und praxisbezogener Anwendung ausgewertet. Im Fazit werden strukturelle und politische Handlungsfelder aufgezeigt.
Kathrin Nolden
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 2: Wandel der Führungskultur. Einfluss der Systemumwelt auf das Zielsystem
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 2: Wandel der Führungskultur. Einfluss der Systemumwelt auf das Zielsystem
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Ist das aus einem betriebswirtschaftlichen Ansatz hervorgehende Controlling-Konzept auf bedarfswirtschaftlich ausgerichtete Einrichtungen anwendbar, bei denen die Institutsleitung typischerweise keine volle Kontrolle über die einzusetzenden Produktionsfaktoren und die Gestaltung des Geschäftsprozesses hat? Herausgearbeitet werden wesentliche Rationalitätseinbußen solcher Ziel- und Führungssysteme unter der Fragestellung, wie viel Steuerungsrationalität vor Ort erreichbar ist. Hierzu werden zwei Ausbaustufen unterschieden, von denen Stufe I trotz widriger Systemumstände häufig dennoch eingeführt werden kann und mit den Basismodulen Budgetierung, Berichtswesen und einfacher Kostendeckungsrechnung bereits beachtliche Wirtschaftlichkeitserfolge erzielt werden können.
Hinweis zum Download: Um lange Downloadzeiten zu vermeiden, wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind. Der Leitfaden kann aber auch in einer Datei vollständig heruntergeladen werden. Die entsprechenden URLs werden in allen Dokumenten aufgeführt.
Harald Bechberger
Dr. Heino Apel
Umweltbildung und „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ – was denken die Multiplikatoren darüber?
Ergebnisse einer Online-Umfrage
Umweltbildung und „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ – was denken die Multiplikatoren darüber?
Ergebnisse einer Online-Umfrage
1992 verabschiedete die Konferenz der Vereinten Nationen in Rio die Agenda 21, auf der
das Konzept „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ beruht. Ziel ist es, umwelt- und
entwicklungsorientierte Bildung zu vereinen. Allerdings gibt es keine einheitliche Definition
und Bildungseinrichtungen engagieren sich diesbezüglich sehr unterschiedlich. Welche
Einstellung haben Praktiker, Multiplikatoren und Wissenschaftler zu dem Konzept, wie groß
sind Bekanntheitsgrad und Akzeptanz? Diese Online-Umfrage untersucht den Einfluss des
Konzeptes auf die Umweltbildung.
Dr. Heino Apel
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 7: Kernelemente für den schnellen Erfolg: Produktcontrolling. Berichtswesen – genauer: Management-Reporting
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 7: Kernelemente für den schnellen Erfolg: Produktcontrolling. Berichtswesen – genauer: Management-Reporting
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Das Berichtswesen versorgt die Führungskräfte mit allen steuerungsrelevanten Informationen und wird deshalb treffender „Management Reporting“ genannt. Es ist zugleich der beste Ausweis der geänderten Informationskultur im NSM. Dargestellt werden konzeptionelle Überlegungen zu einem Berichtssystem wie auch die enge Verzahnung von Berichtsformen mit dem Leistungsprozess. Anschauliche Beispiele unter schlüssiger Verwendung zuvor dargestellter Kennzahlen verdeutlichen die verschiedenen Werkzeuge des Management Reporting.
Hinweis zum Download: Um lange Downloadzeiten zu vermeiden, wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind. Der Leitfaden kann aber auch in einer Datei vollständig heruntergeladen werden. Die entsprechenden URLs werden in allen Dokumenten aufgeführt.
Harald Bechberger
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Katalog ausgewählter Kennzahlen
Definitionen und Erläuterungen zur statistischen Praxis von Volkshochschulen
Praxis von Volkshochschulen
Katalog ausgewählter Kennzahlen
Definitionen und Erläuterungen zur statistischen Praxis von Volkshochschulen Praxis von Volkshochschulen
Im Rahmen der DIE-Veröffentlichungen zur Volkshochschul-Statistik werden Kennzahlenkonzepte angeboten. Der hier vorliegende Text sammelt und erläutert Definitionen und Berechnungsverfahren und unterstützt so eine sachgemäße Interpretation.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Dr. Reinhard Mussik
Möglichkeiten und Grenzen der Integrierten Fortbildung der Polizei des Landes Brandenburg bei der Umsetzung der Ziele der Polizeistrukturreform
Möglichkeiten und Grenzen der Integrierten Fortbildung der Polizei des Landes Brandenburg bei der Umsetzung der Ziele der Polizeistrukturreform
Reinhard Mussik untersucht in seiner Dissertation am Beispiel der Integrierten Fortbildung der Polizei des Landes Brandenburgs, wie eine grundlegende Reorganisationsmaßnahme durch die verhaltensorientierte Fortbildung unterstützt werden kann. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, die im Rahmen eines Reformprozesses nötigen Verhaltensänderungen mit Hilfe der organisationseigenen Fortbildungsstruktur zu erreichen. Die Änderung von eingeschliffenen Verhaltensweisen bei Erwachsenen hat sich in der Praxis als sehr problematisch erwiesen. Deshalb wird in dieser Arbeit zunächst die Frage geklärt, welche Impulse von den aktuellen Forschungsergebnissen der Neurophysiologie und der Erziehungswissenschaften für eine Weiterentwicklung der verhaltensorientierten Fortbildung von Erwachsenen ausgehen können. Weiterhin wird untersucht, mit welcher konkreten Methodik sich langfristige und praxiswirksame Verhaltensänderungen bei Erwachsenen erreichen lassen und wie diese evaluiert werden können. Mit dieser Arbeit wird ein Konzept für eine verhaltensorientierte Fortbildung von Erwachsenen vorgestellt, das sowohl den Erfordernissen der Organisationsentwicklung als auch des täglichen Dienstes gerecht wird. Die Ergebnisse der Arbeit haben nicht nur für Fortbildungsmaßnahmen innerhalb der Polizei Gültigkeit, sondern sie lassen sich auch auf andere Bereiche übertragen, in denen Erwachsene innerhalb einer hierarchisch organisierten Struktur zu einer Änderung althergebrachter Verhaltensweisen veranlasst werden sollen. Wichtige Impulse gibt die Arbeit für die Fortbildung von Erwachsenen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit auch unter extremen Stressbedingungen handlungsfähig bleiben sollen. Umsetzbar wäre dieses Konzept also auch in der Fortbildung von Feuerwehrleuten, Militärangehörigen, Lehrer/inne/n, Erzieher/inne/n oder von Personal in Krankenhäusern.
Dr. Reinhard Mussik
Prof. Dr. Richard Stang
Bibliotheken und Lebenslanges Lernen
Kooperationen, Netzwerke und neue Institutionalformen zur Unterstützung Lebenslangen Lernens.
Expertise zum aktuellen Stand
Bibliotheken und Lebenslanges Lernen
Kooperationen, Netzwerke und neue Institutionalformen zur Unterstützung Lebenslangen Lernens. Expertise zum aktuellen Stand
Lebenslanges Lernens bedarf der Förderung und einer Supportstruktur, die allen Bevölkerungsteilen den Zugang zu Wissen und Information ermöglicht. In den letzten Jahren haben sich verstärkt auch Bibliotheken als Orte des lebenslangen Lernens profiliert. Dabei arbeiten diese zunehmend mit Weiterbildungseinrichtungen zusammen. Die vorliegende Expertise gibt einen Überblick über die Rolle der Bibliotheken als Lernzentren, beschreibt Kooperations- und Vernetzungsstrukturen mit Weiterbildungseinrichtungen und systematisiert diese. Mit Verweis auf den europäischen Diskurs im Zusammenhang mit der Entwicklung von „Learning Centres“ werden Entwicklungsbedarfe für eine zukunftsorientierte Bildungsinfrastruktur formuliert.
Prof. Dr. Richard Stang
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 9: Erweiterte Werkzeuge zur Erfolgssteigerung. Vom Operativen zum Strategischen Controlling - Praxisbeispiele
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 9: Erweiterte Werkzeuge zur Erfolgssteigerung. Vom Operativen zum Strategischen Controlling - Praxisbeispiele
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Natürlich kann das strategische Controlling etwa mit der dargestellten Portfolio-Analyse für monetäre Ziele eingespannt werden. Doch gerade im Non-Profit-Bereich geht es auch um qualitative Ziele bzw. um Zielharmonien zwischen widerstrebenden Möglichkeiten. Im letzten Kapitel werden daher ausgewählte Instrumente (Nutzwertanalyse, Portfolio-Management, Balanced Scorecard) dargestellt, die auch in diesen Problemfeldern eine wesentlich rationalere Entscheidungsfindung erleichtern.
Harald Bechberger wirft einen abschließenden Blick auf die Leistungs- und Gestaltungsmöglichkeiten des Neuen Steuerungsmodells.
Hinweis zum Download: Um lange Downloadzeiten zu vermeiden, wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind. Der Leitfaden kann aber auch in einer Datei vollständig heruntergeladen werden. Die entsprechenden URLs werden in allen Dokumenten aufgeführt.
Harald Bechberger
Prof. Dr. Dieter Gnahs
Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung jenseits von ISO und EFQM
Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung jenseits von ISO und EFQM
Im Zentrum der Qualitätsdiskussion stehen die Leitmodelle DIN EN ISO 9000 ff. und EFQM, die sich großer Bekanntheit und Verbreitung erfreuen. Doch diese Zugänge zur Qualitätssicherung und -entwicklung erweisen sich in vielen praktischen Zusammenhängen als zu aufwendig, als zu hochschwellig und ambitioniert. Zudem fehlt häufig der direkte Zuschnitt in Problemsicht und Jargon auf die „Welt der Weiterbildung“ mit ihren spezifischen Zugängen und Handlungsstrategien. Mit diesem Beitrag wird deshalb der Blick auf mögliche Alternativen gelenkt.
Nach einem Problemaufriss werden Ergebnisse aus einer Repräsentativbefragung von Weiterbildungseinrichtungen referiert, die deutlich machen, welchen Stand das Thema „Qualitätsentwicklung“ erreicht hat und welche Konzepte zum Einsatz kommen. Im Anschluss daran werden sechs Qualitätsstrategien vorgestellt und bewertet, die mit sehr unterschiedlichen Grundannahmen und Strategien arbeiten. Abschließend werden Kriterien zur Beurteilung von Qualitätskonzepten vorgestellt, die es den interessierten Praktikern erlauben, ihre Entscheidung zur Einführung oder Optimierung eines eigenen Qualitätskonzepts voranzutreiben und zu fundieren.
Prof. Dr. Dieter Gnahs
Klaus Pehl
Altersstruktur in der Teilnehmerschaft von Volkshochschulen vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung
Altersstruktur in der Teilnehmerschaft von Volkshochschulen vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung
Der Beitrag zielt darauf, der Weiterbildungsdiskussion unter der Perspektive der demographischen Entwicklung eine quantitative Basis zu geben. Dazu werden für einen größtmöglichen Zeitraum die Altersstrukturdaten aus der Volkshochschul-Statistik in Beziehung zu Daten der Bevölkerungsstatistik („demographischer Wandel“) gesetzt. Die Altersstruktur der Belegungen von Volkshochschul-Kursen wird in der Entwicklung beschrieben und in zwei Stufen analysiert. Ergebnis ist, dass die Altersgruppen kontrastreiche spezifische Entwicklungen durchlaufen, gekennzeichnet durch deutliche anhaltende Abnahmen der Belegungen aus der Altersgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren ab 1980, zunehmende Konzentration auf die Erwachsenen mittleren Alters zwischen 35 und 65 und gleichzeitigem Ausbau der Belegungen der ältesten Gruppe. Es werden sowohl länderspezifische als auch programmbereichsspezifische Besonderheiten geprüft.
In einem zweiten Teil wird die demographische Entwicklung in Altersgruppen beschrieben und nach einer geeigneten Definition eines altersgruppenspezifischen Erreichungsgrads die Belegungen in ein Verhältnis zu der entsprechenden Bevölkerungsgruppe gebracht. In der Entwicklung wird eine Verbesserung des Erreichungsgrads für mittlere und ältere Gruppen konstatiert, während auf ein „Wegbrechen“ der Gruppe der jüngsten Erwachsenen zwischen 18 und 25 seit 1993 hingewiesen wird.
Unter Verwendung der Analyseergebnisse für die Belegungen und der Bevölkerungsprognose wird für den Zeitraum bis 2010 prognostiziert, dass ohne Veränderung von Steuerungsfaktoren lediglich die Gruppe der 35- bis unter 50-Jährigen vom Angebot der Volkshochschulen stärker erreicht wird als derzeit.
Anmerkungen zur Verlässlichkeit und zur Gültigkeit der Daten aus der Volkshochschul-Statistik zur Altersstruktur runden den Beitrag ab.
Klaus Pehl
Klaus Pehl
Die Konzeption der Volkshochschul-Statistik in der Bundesrepublik Deutschland – Ein Ansatz für eine flächendeckende nationale Weiterbildungsstatistik?
Die Konzeption der Volkshochschul-Statistik in der Bundesrepublik Deutschland – Ein Ansatz für eine flächendeckende nationale Weiterbildungsstatistik?
Der Beitrag geht zurück auf eine Präsentation im Rahmen der kroatischen Sommerakademie für Erwachsenenbildung, einer Konferenz kroatischer Weiterbildungsorganisationen in Opatija (7. bis 10. Juli 2005). In Vorbereitung eines kroatischen Weiterbildungsgesetzes wird der Aufbau einer Weiterbildungsstatistik diskutiert. Insofern ist ein Blick auf ein anderes, bereits etabliertes System gefragt. Der Beitrag versucht in der Darstellung – das Modell der Volkshochschul-Statistik im Hintergrund – verallgemeinerbare Strukturen herauszuarbeiten. In der wissenschaftlichen Bearbeitung hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung im Bereich der Volkshochschul-Statistik die längste Erfahrung. Seit 2003 ist es darüber hinaus gelungen, ihre Prinzipien auf andere Weiterbildungsorganisationen zu transferieren und einen Verbund Weiterbildungsstatistik zu gründen, die Volkshochschul-Statistik integrierend.
Klaus Pehl
Prof. Dr. Peter Faulstich; Gernot Graeßner
Flexibilität mit Risiko – nicht ohne Nebenwirkung. Situation und Perspektiven des Hauptfachs Erziehungs- und Bildungswissenschaft: Schwerpunkt Erwachsenenbildung
Flexibilität mit Risiko – nicht ohne Nebenwirkung. Situation und Perspektiven des Hauptfachs Erziehungs- und Bildungswissenschaft: Schwerpunkt Erwachsenenbildung
Der Beitrag von Peter Faulstich und Gernot Graeßner basiert auf einem Text, der für die Veröffentlichung im „Datenreport Erziehungswissenschaft 2006“ (Reihe „Schriften der DGfE“, VS Verlag für Sozialwissenschaften) vorgesehen ist.
Die Autoren analysieren die Ergebnisse einer Erhebung zum aktuellen Stand der Hauptfach-Studiengänge Erziehungs- und Bildungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Sie zeigen, dass die europaweite Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse (Bologna-Prozess) in Deutschland erst in Ansätzen greift. Von 50 Hochschulen, die einen Schwerpunkt Erwachsenenbildung oder Weiterbildung in ihrem Profil verankert haben, bieten 33 den Diplom-Abschluss, sechs einen Bachelor, sieben einen Master und 14 einen Magister-Abschluss an. Diese Situation unterscheidet sich noch wenig von den 2001 bzw. 2004 durchgeführten Erhebungen. Bei den Weiterbildungsangeboten wurden sieben Programme weniger verzeichnet. Faulstich/Graeßner rechnen für 2006/2007 mit einer Welle von Umstellungen auf das konsekutive BA-/MA-Modell – bei gleichzeitigem Auslaufen der bisherigen Diplom- und Magisterstudiengänge. Die einzelnen Hochschulen setzen bei der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge unterschiedliche Schwerpunkte (z. B. Konzentration auf Master-Studiengänge und Vernachlässigung des Bachelors). Am Beispiel ausgewählter Universitäten zeichnen die Autoren Konzepte, Entwicklung und Stand der Umsetzung nach.
Faulstich/Graeßner warnen vor einer – sich bereits abzeichnenden – Destabilisierung des Hauptfachs Erziehungswissenschaft infolge des Bologna-Prozesses. Sie plädieren für eine gemeinsame Strategie der Hochschulen und empfehlen in den Bachelor-Studiengängen eine breite Grundlage zu schaffen, die die einzelnen Tätigkeitsschwerpunkte berücksichtigt, aber noch nicht zu sehr ausdifferenziert. In den Master-Studiengängen könnten dann – je nach Profil der einzelnen Hochschulen – unterschiedliche Modelle umgesetzt werden.
Prof. Dr. Peter Faulstich; Gernot Graeßner
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 8: Erweiterte Werkzeuge zur Erfolgssteigerung. Kosten- und Leistungsrechnung des Controllers
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 8: Erweiterte Werkzeuge zur Erfolgssteigerung. Kosten- und Leistungsrechnung des Controllers
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Die kostenbasierten Informationswünsche nehmen im NSM auf allen Ebenen zu. Hinzu kommen die nicht immer klaren Verantwortungsstrukturen. Der Controller wird die Kosten- und Leistungsrechnung daher so konzipieren, dass damit möglichst viele Zielbereiche abgedeckt werden können. Dargestellt wird ein – z. B. mit einem Tabellenkalkulationsprogramm relativ einfach zu handhabendes – Modell eines Betriebsabrechnungsbogens „Muster-BAB Volkshochschule“, das einige Besonderheiten aufweist: Es ist konsequent als Deckungsbeitragsrechnung angelegt, streng produktbezogen mit Erwerbsabteilungen als Hauptkostenstellen (mit Ausweis eines Abteilungsergebnisses), schafft im Hilfskostenstellenbereich Ansatzpunkte für ein Fixkostenmanagement und separiert die Verantwortung für städtische Kostenverrechnungen bis hin zum Ausweis getrennter Betriebsergebnis-Darstellungen ... und ist natürlich für Anpassungen an regional spezifische Gegebenheiten offen.
Hinweis zum Download: Um lange Downloadzeiten zu vermeiden, wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind. Der Leitfaden kann aber auch in einer Datei vollständig heruntergeladen werden. Die entsprechenden URLs werden in allen Dokumenten aufgeführt.
Harald Bechberger
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 5: Kernelemente für den schnellen Erfolg: Produktcontrolling. Budgetierung: Zielvereinbarungen treffen
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 5: Kernelemente für den schnellen Erfolg: Produktcontrolling. Budgetierung: Zielvereinbarungen treffen
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Die Budgetierung auf der Basis von Zielvereinbarungen ist das wichtigste Werkzeug des Controllers zur Produktsteuerung, insbesondere für solche Einrichtungen, die (noch) über keine Kostenrechnung verfügen. Nach einer knappen Skizze, was „Better Budgeting“ bedeutet, werden die in Weiterbildungseinrichtungen vorkommenden Kosten- und Erlösarten im Hinblick auf ihre Verwertbarkeit in Budgetierungs-Systemen betrachtet und beispielhaft zu Stellgrößen zur Ergebnissteuerung operationalisiert. Anschließend wird ein durchgängiges Vertragsmanagement-System dargestellt, das erweiterte Handlungsspielräume begründet, und mit Praxisbeispielen etwa zu Zielvereinbarungsgesprächen, zur Entgeltordnung, zur Dienstanweisung, zum Umgang mit Ergebnisabweichungen usw. ergänzt.
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Harald Bechberger
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Einleitung/Inhaltsverzeichnis
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Einleitung/Inhaltsverzeichnis
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Der Text führt kurz in die Thematik – Controlling und Neues Steuerungsmodell (NSM) - ein und gibt eine begründete Textvorschau mit Inhaltsverzeichnis.
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Harald Bechberger
Klaus Pehl
Ein (Wahrscheinlichkeits-)Modell zur Relation zwischen Teilnehmenden und Teilnahmefällen in der Weiterbildung
Ein (Wahrscheinlichkeits-)Modell zur Relation zwischen Teilnehmenden und Teilnahmefällen in der Weiterbildung
Weiterbildungseinrichtungen zählen in einem Berichtsjahr für ihr Angebot die Zahl der Teilnahmefälle. Wie groß ist der Bevölkerungsanteil in ihrem Gebiet, den sie damit erreichen? Die Beantwortung der Frage wäre ein vernünftiger Indikator im Rahmen der Weiterentwicklung der Weiterbildung nicht nur auf lokaler Ebene. Doch dafür gibt es kaum empirische Hinweise. Lediglich im Berichtssystem Weiterbildung stehen Einschätzungen von Teilnehmenden über die Zahl der von ihnen besuchten Veranstaltungen zur Verfügung. Belege von den Weiterbildungseinrichtungen fehlen bisher.
In dieser Lage kann vorläufig die Anwendung der geometrischen Verteilung, das diskrete Pendant zur Exponentialverteilung, Werte für Modellrechnungen liefern. Ihre Anwendungsmöglichkeiten für Belegungsmodelle – Wahrscheinlichkeitsverteilungen in einem Berichtsjahr ein, zwei oder mehr Veranstaltungen zu besuchen – werden diskutiert. Zwei Modifikationen werden für eine bessere Anpassung von Modellparametern an die vorliegenden aktuellsten Daten des Berichtssystem Weiterbildung untersucht: die Trunkierung der Verteilung auf eine maximale Zahl von Veranstaltungen und noch ergiebiger für eine Anpassung die Einführung eines Semestereffekts als Modellparameter. Nach dem in diesem Sinne besten Modell stehen hinter Belegungen zwischen 55% und 62% Individuen. Die Abschätzung des erreichten Bevölkerungsanteils aus Belegungszahlen erfordert also eine erhebliche Korrektur.
Klaus Pehl
Wolf Gunter Brügmann
Weiterbildungsberatung für Lebenslanges Lernen. Anforderungen an Qualität – Vision und Wirklichkeit
Weiterbildungsberatung für Lebenslanges Lernen. Anforderungen an Qualität – Vision und Wirklichkeit
Schriftliche Fassung des Vortrags, den Wolf Gunter Brügmann im Rahmen der 1. Internationalen Wiesbadener Konferenz zum Lebensbegleitenden Lernen am 25. April 2005 gehalten hat. Er stellt die Weiterbildungsberatungsstelle Rhein-Main in der Walter-Kolb-Stiftung als Best-Practice-Beispiel vor und entwickelt aufgrund der dortigen Erfahrungen Anforderungen an Berater, aber auch an die Institutionalisierung von Weiterbildungsberatung als Aufgabe für politische und gesellschaftliche Instanzen. Der Autor benennt Anforderungen an Weiterbildungsberatung im Kontext des Lebenslangen Lernens, wobei er die Aspekte personenbezogene Beratung und betriebliche Beratung, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), aufgreift. Er kommt zu dem Schluss, dass es kein umfassendes Konzept für Weiterbildungsberatung gibt, ebenso wenig wie ein eigenständiges Berufsbild. Die verschiedenen Ansätze zu einer Beraterausbildung dokumentiert er in einer Übersicht. Abschließend benennt Brügmann Defizite und wirft Forschungsfragen auf.
Wolf Gunter Brügmann
Klaus Pehl; Barbara Dietsche
Dokumentation von Aktivitäten zur Förderung Lebenslangen Lernens durch Länder und Bund
Anhang 5 zur Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland
Dokumentation von Aktivitäten zur Förderung Lebenslangen Lernens durch Länder und Bund
Anhang 5 zur Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland
Am 5. Juli 2004 wurde die "Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland" von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) verabschiedet und als Heft 115 der BLK-Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung veröffentlicht.
Die Strategie wird durch Anhang 5 mit der Dokumentation von Aktivitäten der Länder und des Bundes zur Förderung Lebenslangen Lernens ergänzt. Hierzu hat eine erste Umfrage bei Ländern und Bund 2004 stattgefunden, aus der eine exemplarische Auswahl von Good practice-Beispielen dem o. g. Bericht beigefügt worden ist. In einer zweiten Umfrage wurden Bund und Länder 2005 gebeten die gemeldeten Beispiele zu aktualisieren und zu ergänzen. Mit diesem Anhang 5 liegt eine Übersicht über die gemeldeten Projekte in diesem Zeitraum vor.
Siehe auch Anhang 3 und 4.
Klaus Pehl; Barbara Dietsche
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 3: Voraussetzungen schaffen. Produkte und Kunden identifizieren
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 3: Voraussetzungen schaffen. Produkte und Kunden identifizieren
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Die Reform beginnt im Kopf. Wesentliche Voraussetzung ist daher eine Selbstklärung, welche Produkte in der jeweiligen Einrichtung eigentlich erstellt werden – eine in manchen Verwaltungsbereichen nicht einfach zu beantwortende Frage. Für Weiterbildungseinrichtungen werden diesbezügliche Empfehlungen der KGSt auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft und ein Produktplan vorgestellt, der eine angemessene Feinsteuerung einer Weiterbildungseinrichtung sicherstellen kann. Die so gefundene Produktstruktur ist für die gesamte weitere Reorganisation von zentraler Bedeutung!
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Harald Bechberger
Petra Szablewski-Çavus; Chris Holland; Matilde Grünhage-Monetti
TRIM Training for the Integration of Migrant and Ethnic Workers into the Labour Market and the Local Community
TRIM Training for the Integration of Migrant and Ethnic Workers into the Labour Market and the Local Community
Petra Szablewski-Çavus; Chris Holland; Matilde Grünhage-Monetti
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 6: Kernelemente für den schnellen Erfolg: Produktcontrolling. Produkte messen und steuern - mit Kennzahlen
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 6: Kernelemente für den schnellen Erfolg: Produktcontrolling. Produkte messen und steuern - mit Kennzahlen
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Es heißt, Controlling sei Gewinnsteuerung durch (Kenn-)Zahlen. Welche Kennzahlen aber sind auf welcher Ebene zur Produktsteuerung in der Weiterbildung geeignet? Beispielhaft werden dargestellt regionale Kennzahlen für politische Gremien, Institutskennzahlen für Bürgermeister/Dezernenten sowie die wichtigen institutsinternen Kennzahlen zum Produktcontrolling mit praxiserprobten Werkzeugen wie Kostendeckungslisten, Kennzifferntableaus und Fachbereichs-Kalkulationsbögen. Für Insider besonders interessant sind kennzifferngestützte Strukturanalysen des Lehrbetriebs zur Optimierung der Geschäftsprozesse sowie zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.
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Harald Bechberger
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Kapitel 1: Wandel der Führungskultur. Auf der Suche nach effizienteren Führungsstrukturen
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Kapitel 1: Wandel der Führungskultur. Auf der Suche nach effizienteren Führungsstrukturen
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Harald Bechberger umreißt das Spannungsfeld der Reformbemühungen im öffentlichen Dienst (Bürokratiekritik) und skizziert das Neue Steuerungsmodell (NSM) als konsequente Antwort hierauf. Dargestellt werden die vier Kernelemente des NSM (Zentrale Output-Steuerung, Vertragsmanagement, Budgetierung dezentraler Ressourcen-Verantwortung, Controlling), aber auch die mit diesem Modell erreichten Erfolge an der VHS Düsseldorf. Ein Flussdiagramm zur Reorganisation visualisiert die wesentlichen Ansatzpunkte der Reform und gibt eine Entscheidungshilfe für die Zielsetzung, wie weitgehend das Modell vor Ort eingeführt werden soll bzw. kann.
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Harald Bechberger
Klaus Pehl
Profilanalyse und Typisierung am Beispiel Weiterbildungsstatistik
Profilanalyse und Typisierung am Beispiel Weiterbildungsstatistik
Wichtige Eigenschaften von Weiterbildungseinrichtungen lassen sich nicht in einfachen Kennzahlen fassen. Vielmehr sind Verteilungen eines Merkmals über seine Ausprägungen (Kategorien) angemessene Beschreibungen. Beispiele dafür sind die Zusammensetzung der Gesamtfinanzierung aus Finanzierungsquellen wie auch die Verteilung des Zeitvolumens von Veranstaltungen auf Programmbereiche. Solche Verteilungen werden hier Profile genannt. Das zentrale Anliegen (Problemstellung) ist die statistische Analyse der Profile einer Gesamtheit von Weiterbildungseinrichtungen (Beispiel: Daten von 980 Volkshochschulen in 2003).
Zunächst wird eine Dokumentationsform für Profile vereinbart. Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, wie die Ähnlichkeit eines Profils mit einem Vergleichsprofil geprüft und beurteilt wird. Darauf aufbauend wird ein „globaler“ Indikator für die Ähnlichkeit entwickelt, der im ersten Schritt zwischen den Kategorien nicht unterscheidet. Wegen des sachlich begründeten Bedarfs, bei der Analyse die Kategorien einzeln zu berücksichtigen, wird der globale Indikator in kategorienspezifische Komponenten zerlegt. Die Ausprägung der Komponenten ermöglicht eine Klassenbildung für alle Profile nach ähnlichen Profiltypen. Diese Typisierung liefert das methodische Rüstzeug, um Untersuchungen des Zusammenhangs zwischen Profilen und anderen Merkmalen von Weiterbildungseinrichtungen anzustellen, lässt sich für die Differenzierung nach Gebieten (Bundesgebiet, Länder, Regionen) nutzen und macht Profile für eine Panelanalyse zugänglich. Der methodische Vorschlag wird an Beispielen aus der Statistik der Volkshochschulen erläutert.
Klaus Pehl
Dr. Dieter Dohmen
Ökonomisierung und Angebotsentwicklung in der (öffentlichen) Weiterbildung
Ökonomisierung und Angebotsentwicklung in der (öffentlichen) Weiterbildung
Die Finanzierung der öffentlich geförderten Weiterbildung unterliegt seit einigen Jahren einem fundamentalen Wandel. Vor allem im Zuge eines merklichen Rückgangs öffentlicher Fördermittel und eines dadurch verschärften Wirtschaftlichkeitsdrucks bei der Planung von Bildungsangeboten gewinnen die Befürchtungen eines Strukturabbaus in der Weiterbildung an Kontur. Aber stimmt diese Einschätzung mit den statistischen Indikatoren überein?
Im Rahmen einer vorsichtig interpretierenden Analyse wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich Veränderungen in Förder- und Finanzierungsbedingungen zur Entwicklung des Weiterbildungsangebots öffentlicher Weiterbildungseinrichtungen verhalten. Ziel der Studie ist es, Anhaltspunkte für eine übergreifende Ökonomisierungstendenz und deren Konsequenzen für das Weiterbildungsangebot herauszuarbeiten. Diese Zielsetzung im Blick, beschränkt sich die Studie bewusst auf die Analyse von aggregierten „Systemdaten“ (z. B. aus der VHS-Statistik des DIE); sie gibt demnach allenfalls am Rande Auskunft über regionale und bildungsbereichsspezifische Ausprägungen und Wirkungen der Ökonomisierung.
Dr. Dieter Dohmen
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2003 - Kompakt
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2003 - Kompakt
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden.
In dem vom BMBF geförderten Projekt „Weiterbildungsstatistik“ (1.10.2000 – 31.12.2003) haben die Weiterbildungsverbände AdB, BAK AL, DEAE, DVV sowie KBE und das DIE zusammengearbeitet, um eine kontinuierliche Weiterbildungsstatistik für ihren Organisationsbereich auf- bzw. auszubauen und die Datenlage im Bereich der organisierten Weiterbildung zu verbessern. Die Statistik stellt nicht nur die Veranstaltungen der Einrichtungen dar, sondern umfasst erstmals auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung.
Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wurde, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2003. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt.
Eine Übersicht der veröffentlichten Verbundstatistiken sowie Downloadmöglichkeiten können über den Webkey li/2250 abgerufen werden.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe.
Stolpersteine in der Praxis/Literaturverzeichnis
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe. Stolpersteine in der Praxis/Literaturverzeichnis
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption einführen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Weiterbildung, mehr Qualität, mehr kundenfreundliche Dienstleistungen zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Eine Zusammenstellung möglicher „Stolpersteine“ in der Praxis und Strategien zur Lösung bilden den Abschluss des Leitfadens.
Hinweis zum Download: Um lange Downloadzeiten zu vermeiden, wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind. Der Leitfaden kann aber auch in einer Datei vollständig heruntergeladen werden. Die entsprechenden URLs werden in allen Dokumenten aufgeführt.
Harald Bechberger
Dipl.-Päd. Andrea Linde
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Belgien
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Belgien
Andrea Linde geht auf die Rahmenbedingungen und Strukturen in Belgien ein, beschreibt Schwerpunkte der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit und stellt Good Practice Beispiele vor. Da auch die Frage nach der Nutzung der Neuen Medien in diesem Kontext relevant ist, werden spezifische Ansätze dazu präsentiert. Abschließend benennt sie Entwicklungstendenzen und Perspektiven.
In Belgien ist vor allem die Region Flandern aufgrund der Institutionalisierung und Professionalisierung der flämischen Grundbildungsarbeit von besonderem Interesse. Dort sind auf gesetzlicher Grundlage und mit staatlicher Finanzierung regionale Zentren für Erwachsenengrundbildung eingerichtet worden, die ein komplexes und differenziertes Angebot vorhalten. Die Professionalisierung ist fester Bestandteil der Grundbildungsarbeit, und die Fortbildung des pädagogischen Personals ist gesetzlich vorgegeben. Es gibt ein Aufbaustudium, das mit einem Diplom abgeschlossen werden kann.
Dipl.-Päd. Andrea Linde
Harald Bechberger
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe
Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe
„Controlling reformierter Weiterbildungsbetriebe“ wendet sich an Praktiker, die Controlling als Führungskonzeption kennen lernen wollen, um aus verfügbaren Ressourcen mehr Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Kundenfreundlichkeit zu erreichen und dies unter reduzierten Kosten. Der Leser erhält eine strukturierte Anleitung zur Reorganisation mit zahlreichen praxiserprobten Lösungsvorschlägen.
Der theoretische Hintergrund basiert auf dem von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung entwickelten Neuen Steuerungsmodell (NSM).
Den praktischen Hintergrund liefert die langjährige Reformpraxis an der Volkshochschule Düsseldorf, die seit 1995/96 – orientiert am NSM - nach der sog. Düsseldorfer Reformstrategie arbeitet. Der Leitfaden berücksichtigt Kernelemente des NSM wie das Produkt-Controlling für den weniger aufwändigen Schnelleinstieg, aber auch ergänzende Instrumente für den professionellen Ausbau und zur Steigerung der Erfolge.
Controlling stellt Werkzeuge zur Verfügung, mit denen monetäre und qualitative Unternehmensziele in einem rationalen Entscheidungsrahmen ausbalanciert werden können – eine insbesondere für Non-Profit-Organisationen nützliche Entscheidungshilfe. Diesbezügliche Möglichkeiten werden in einem abschließenden Kapitel Phantasie anregend angerissen.
Hinweis zum Download: Neben der hier vorliegenden vollständigen Fassung wird der Leitfaden kapitelweise in einzelnen Dateien bereitgestellt, die untereinander verbunden sind, um lange Downloadzeiten zu vermeiden. Ausgangsdokument ist die Einführung (http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2005/bechberger05_01.pdf), die auch das Inhaltsverzeichnis enthält.
Harald Bechberger
Ingrid Ambos
Nationaler Report. Geringqualifizierte und berufliche Weiterbildung – empirische Befunde zur Weiterbildungssituation in Deutschland
Nationaler Report. Geringqualifizierte und berufliche Weiterbildung – empirische Befunde zur Weiterbildungssituation in Deutschland
Geringqualifizierte stellen eine wichtige Teilgruppe Bildungsbenachteiligter dar, die mit erhöhten Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsproblemen konfrontiert sind. Angesichts der Bedeutung lebenslangen Lernens als wichtige Strategie zur Sicherung von Beschäftigungsfähigkeit geht Ingrid Ambos der Frage nach, inwieweit gegenwärtig in der Bundesrepublik Geringqualifizierte in Maßnahmen beruflicher Weiterbildung einbezogen werden. Besonderes Augenmerk gilt in diesem Zusammenhang den verschiedenen Einflussfaktoren auf die Beteiligung, d. h. sowohl den strukturellen Rahmenbedingungen des Weiterbildungsbereichs als auch den individuellen Weiterbildungseinstellungen und -motivationen. Inhaltliche Basis des Beitrags, der als Nationaler Report des DIE im Kontext des von der EU geförderten Projektes "Motivation zur Weiterbildung bei Geringqualifizierten" entstanden ist, sind Befunde verschiedener aktueller quantitativ und qualitativ angelegter empirischer Untersuchungen, die auf die Thematik der beruflichen Weiterbildung Geringqualifizierter mehr oder weniger explizit eingehen.
Ingrid Ambos
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2004
43. Folge, Arbeitsjahr 2004
Volkshochschul-Statistik 2004
43. Folge, Arbeitsjahr 2004
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegenden Ausgabe (43. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2004 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Christine Blech; Joachim Funke
Dynamis review: An overview about applications of the Dynamis approach in cognitive psychology
Dynamis review: An overview about applications of the Dynamis approach in cognitive psychology
Der Dynamis-Bericht wurde entwickelt, um eine Übersicht über Anwendungen des Dynamis-Ansatzes in der kognitiven Psychologie zu liefern. Seit der Entwicklung computergestützter Szenarien ist Dynamis, basierend auf linearen Strukturgleichungssystemen, zunehmend populär geworden als Werkzeug zur Analyse von Entscheidungsfindungen und komplexer Problemlösung. Ausgehend von der Rolle der Systemgröße, Konnektivität und Arten von Beziehungen in einem System (z.B. Eigendynamik und Nebenwirkungen) wurde diskutiert, wie formale Systemcharakteristika den Prozess komplexer Problemlösung beeinflussen können. Im zweiten Teil wurden essentielle Aufgabenanforderungen , z.B Wissenserwerb und Wissensanwendung, weiter spezifiziert insbesondere im Hinblick auf ihre Interdependenz. Unterstützende Einflüsse auf eine effektive Präsentation von Informationen und Aufgabenanforderungen wurden in diesem Zusammenhang vorschlagen: graphische Darstellung, semantische Einbettung, Strukturdiagramme, vorgegebene Strategien, spezifische Ziele und Hypothesen. Untersuchungen zur Beeinflussung der gewohnheitsmäßigen intelektuellen und strategischen Fähigkeiten des Problemlösenden sowie seiner Motivation vervollständigen die Präsentation des umfangreichen Kontexts, in dem Dynamis-Systeme angewendet wurden und möglicherweisen in zukünftigen Untersuchungen Anwendung finden werden.
Christine Blech; Joachim Funke
Jürgen Mai
Pädagogische Konzepte für selbstgesteuertes Lernen - eine qualitative Erhebung zur Lernberatung inSelbstlernzentren
Pädagogische Konzepte für selbstgesteuertes Lernen - eine qualitative Erhebung zur Lernberatung inSelbstlernzentren
Nimmt man die Trefferzahlen in Literaturdatenbanken als Hinweis, zählen Selbstgesteuertes Lernen, Lernberatung, „Neue“ Lernkultur“ und Lernen mit „neuen Medien“ seit rund zehn Jahren zu den Boomthemen der Erwachsenenbildung. Gleichzeitig können sie aber auch als „modische Containerbegriffe“ bezeichnet werden und es lässt sich angesichts der oft programmatisch-normativen Literatur eine „mikrodidaktische Lücke“ identifizieren. Der Text – eine am Pädagogischen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz entstandene Diplomarbeit – wirft vor diesem Hintergrund einen qualitativen Blick in die Praxis. Die Datenbasis bilden sieben Experten-Interviews in vier Selbstlernzentren, ergänzt um teilnehmende Beobachtung und Programmbeschreibungen. Die Forschungsfragen lauten: Wie schlagen sich die Ideen selbstgesteuerten Lernens in der erwachsenenpädagogischen Praxis nieder, welche Gestalt hat Lernberatung jenseits von theoretischen Programmatiken, wie beschreiben Lernberater ihr alltägliches Tun? Dabei werden stets die organisatorischen Rahmenbedingungen der Selbstlernzentren berücksichtigt, muss man doch davon ausgehen, dass Innovationsprozesse nur einrichtungsspezifisch unter Berücksichtigung der konkreten Bedingungen entschlüsselt werden können. In diesem Zusammenhang wird auch eine historische Perspektive verfolgt, denn bereits in den 1970er Jahren wurde mit Selbstlernzentren experimentiert. Insgesamt praktiziert die Arbeit somit einen „Zangengriff“ aus Darstellung der theoretischen Literatur und empirischem Datenmaterial, der in der Vorstellung von zwei (Ideal-)Typen von Lernberatung in Selbstlernzentren mündet. Dabei wird dafür votiert, stets die eingesetzten Materialien, die soziale Implementation und die Organisationskultur zu berücksichtigen. Fazit und Ausblick versuchen u. a. zu erklären, warum Selbstlernzentren scheinbar besonders von Menschen genutzt werden, die etatmäßig als bildungsfern beschrieben werden.
Jürgen Mai
Dr. Carola Iller
Altern gestalten – berufliche Entwicklungsprozesse und Weiterbildung im Lebenslauf
Einleitung
Altern gestalten – berufliche Entwicklungsprozesse und Weiterbildung im Lebenslauf
Einleitung
Carola Iller geht in Ihrer Habilitationsschrift der Frage nach, ob und wie Individuen auf den Alternsprozess im Verlauf ihrer Erwerbs- und Bildungsbiographie einwirken können. Sowohl Betriebe als auch Beschäftigte richten bisher die Laufbahngestaltung nicht im Hinblick auf Alternsprozesse aus. Komplementär zu entsprechenden konzeptionellen Vorschlägen für betriebliche Organisations- und Arbeitsgestaltung wurde in dieser Untersuchung der Fokus auf individuelle Handlungsmöglichkeiten gelegt – wohlwissend, dass individuelle und betriebliche Strategien letztendlich ineinander greifen müssen.
Im Anschluss an die theoretischen und empirischen Erkenntnisse aus der Weiterbildungs-, der Alterns- und der Lebenslaufforschung wird ein Analysemodell entwickelt, das aus der Zusammenführung der verschiedenen theoretischen Perspektiven erarbeitet wurde. Dieses Modell wird in einer Sekundäranalyse mit Daten der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE) empirisch untermauert.
In der Darstellung der empirischen Ergebnisse werden zunächst die Aktivitäten der alternsgerechten Laufbahngestaltung (Tätigkeitswechsel und Weiterbildungsbeteiligung) der untersuchten Stichprobe vorgestellt. Daran anschließend werden die Ergebnisse zu den individuellen Gestaltungsprozessen, vor allem den auf den Erwerbsverlauf bezogenen Aspirationen und Bilanzierungen erläutert. Die theoretischen, methodologischen und praktischen Konsequenzen aus der empirischen Analyse werden in einem abschließenden Kapitel diskutiert.
Die Habilitationsschrift wird kapitelweise bereitgestellt, kann aber auch vollständig in einer Datei heruntergeladen werden: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2005/iller05_12.pdf (1.900 KB).
Dr. Carola Iller
Dipl.-Päd. Andrea Linde
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Niederlande
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Niederlande
Andrea Linde geht auf die Rahmenbedingungen und Strukturen in den Niederlanden ein, beschreibt Schwerpunkte der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit und stellt Good Practice Beispiele vor. Da auch die Frage nach der Nutzung der Neuen Medien in diesem Kontext relevant ist, werden spezifische Ansätze dazu präsentiert. Abschließend werden Entwicklungstendenzen und Perspektiven benannt.
In den Niederlanden hat sich die Alphabetisierung hin zur Erwachsenen-Grundbildung entwickelt. 1987 setzte ein Prozess der Institutionalisierung und Professionalisierung ein. Aufgrund gesetzlicher Regelungen und staatlicher Interventionen veränderte sich der Bereich, der heute strukturell in der Erwachsenenbildung verortet ist. Während früher ein eher ideologisch geprägter Ansatz verfolgt wurde, kann man heute eher von einer funktionalen Ausrichtung sprechen. 1991 wurde eine zweijährige Hochschulausbildung für die Erwachsenen-Grundbildung in Form eines Aufbaustudiengangs im Anschluss an ein allgemeines Hochschulstudium etabliert.
Dipl.-Päd. Andrea Linde
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 2004 – Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2004 – Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik für das Jahr 2004 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2004 kann hier: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2005/pehl05_04.pdf heruntergeladen werden (pdf, 2916 KB).
Gerhard Reitz
Monika Tröster
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Einleitung
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Einleitung
Alphabetisierung/Grundbildung ist in einen internationalen Kontext eingebettet und gilt als ein wichtiger Bestandteil des Konzepts vom Lebenslangen Lernen. Durch die OECD-Studie International Adult Literacy Survey (IALS) wurde die Bedeutsamkeit von Literalität unter der erwachsenen Bevölkerung unterstrichen.
Die Kleinen DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung ermöglichen jeweils einen Einblick in die Thematik und den aktuellen Stand der Diskussion. Da es sich um einen komplexen Bereich handelt, der zudem auch schnell eintretenden Veränderungen (vielfältige Aktionen, überwiegend Projektarbeit etc.) unterliegt, geht es hier nicht um Vollständigkeit in der Darstellung, sondern um einen Überblick. Die Länderberichte geben Anregungen, stellen Alternativen in der Gestaltung der Alphabetisierungs-/Grundbildungsarbeit vor und bieten so die Möglichkeit, über Landesgrenzen hinaus voneinander zu lernen. Ein weiteres Ziel besteht darin, den Austausch zu befördern und die transnationale Vernetzung zu stärken.
Bisher liegen die Kleinen Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung über die USA, Niederlande, Belgien und Deutschland vor. Sie sind entstanden durch Anregungen und Erfahrungen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten DIE-Projektes „@lpha – Innovative Ansätze in der Grundbildung durch medienbasierte Zugänge“. Ein Teilziel dieses Projektes war das Fördern und die Weiterentwicklung des Grundbildungsdiskurses in Deutschland unter Einbeziehung internationaler Diskussions- und Forschungsergebnisse.
Monika Tröster
Frank Berzbach; Prof. Dr. Josef Schrader
Empirische Lernforschung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Empirische Lernforschung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Diese Expertise begleitet den disziplinübergreifenden Diskurs der Arbeitsgruppe „Lernforschung“, welche vom DIE 2004 einberufen wurde. Die Expertise prüft, präsentiert und reflektiert den Stand der empirischen Erforschung des Lernens in der Disziplin Erwachsenenbildung. Für den Zeitraum von 1990 bis 2004 werden in kurzen Skizzen rund 50 Studien vorgestellt, die sich auf systematisch erhobene und methodisch kontrollierte Befunde stützen. Ihre Gegenstände reichen vom Lernen in Institutionen über das Lernen im Betrieb und am Arbeitsplatz, selbstorganisiertes und informelles Lernen bis zum Lernen im Lebenszusammenhang und dem Lernen mit Medien. Der Forschungsstand erfährt eine abschließende Bewertung aus einer forschungsmethodischen Perspektive. Den Anhang zur Expertise bildet eine tabellarische Übersicht über die recherchierten empirischen Forschungsarbeiten.
Frank Berzbach; Prof. Dr. Josef Schrader
Neue Medien bewegen die Grundbildung
Lernprogramme - Konzepte - Erfahrungen
Neue Medien bewegen die Grundbildung
Lernprogramme - Konzepte - Erfahrungen
Neue Medien bringen Bewegung in die Grundbildung: Sie bedeuten neue Herausforderungen und sie eröffnen Chancen. Ein Erfolg versprechender Einsatz erfordert konzeptionell und didaktisch durchdachte Lehr-/Lernarrangements. Die Beiträge dieses Bandes beschreiben, welche Voraussetzungen beim
Entwickeln passgenauer multimedialer Lernprogramme in und durch Weiterbildungseinrichtungen geschaffen werden müssen und welche Konsequenzen für die Einrichtungen, die Lehrenden und die Lernenden damit verbunden sind. Sie stellen Konzepte vor, ermitteln notwendige Supportleistungen und beschreiben qualifizierende Maßnahmen. Praxisnahe und handlungsorientierte Anregungen anhand von Checklisten, Leitfäden, (Reflexions-) Instrumenten und Empfehlungen bieten Interessierten praktische Orientierung. Werkstattberichte dokumentieren anschaulich Entwicklungsverläufe, das Umgehen mit Hindernissen und den Nutzen für alle Beteiligten. Die im Rahmen des Projektes erstellten vier Lernprogramme, mit denen die Möglichkeiten medienbasierten Lernens in der Grundbildung untersucht wurden, können im Internet (http://www.die-alpha.de/cdrom/) eingesehen werden.
Gerhard Reutter
Vom Nutzen und der Nutzlosigkeit beruflicher Bildung für Geringqualifizierte
Vom Nutzen und der Nutzlosigkeit beruflicher Bildung für Geringqualifizierte
Die Diskussion um die Beschäftigungs- und Bildungsprobleme Geringqualifizierter ist durch drei Interpretationsmuster gekennzeichnet: 1. Geringqualifizierte haben ein Motivationsproblem. 2. Geringqualifizierte haben nur unzureichende Lernkompetenzen (und sind in der Folge nicht beschäftigungsfähig). 3. Es gibt zu wenig Arbeitsstellen für Geringqualifizierte – eine Investition in Bildung ist nutzlos. Gerhard Reutter, der sich in seinen Ausführungen v. a. auf die Studien von Baethge/Baethge-Kinsky (2004) und Solga (2005) stützt, identifiziert strukturelle und individuelle Problemlagen, die das Dilemma der Geringqualifizierten ausmachen. Es wird deutlich, dass auch in der Weiterbildung Veränderungsbedarfe bestehen, will man Geringqualifizierte überhaupt erreichen und für Weiterbildung gewinnen. Für das Lernen in Betrieben gilt es, lernförderliche Arbeitsstrukturen zu gestalten, die die folgenden Aspekte berücksichtigen müssen: Betriebliche Entwicklungsmöglichkeiten, Ganzheitlichkeit der Aufgabenstellung, Kommunikations- und Kooperationsintensität, Partizipationschancen. Daraus lassen sich Erkenntnisse für die Konzeption von Lehr-/Lernarrangements ableiten, die Gestaltungs- und Verantwortungsmöglichkeiten zulassen, also mehr Selbststeuerung und Selbstorganisation beim Lernen ermöglichen. Eine bessere Vernetzung von Lern- und Arbeitsorganisation sowie eine Verbesserung der Lernmöglichkeiten im Betrieb sieht Gerhard Reutter als Grundvoraussetzung, um eine noch stärkere Segmentierung zwischen den unterschiedlichen Qualifikations- und Beschäftigtengruppen zu vermeiden. Im Bemühen um die Gruppe der Geringqualifizierten sind alle Akteure in Arbeitsmarkt und Weiterbildung gefragt.
Gerhard Reutter
Monika Tröster
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Deutschland
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: Deutschland
Monika Tröster geht auf die Rahmenbedingungen und Strukturen in Deutschland ein, beschreibt Schwerpunkte der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit und stellt Good Practice Beispiele vor. Da auch die Frage nach der Nutzung der Neuen Medien in diesem Kontext relevant ist, werden spezifische Ansätze dazu präsentiert. Abschließend benennt sie Entwicklungstendenzen und Perspektiven.
Obwohl die Bedeutung von Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland unumstritten ist, existiert auch nach mehr als zwei Jahrzehnten intensiver Arbeit in der Praxis und im Rahmen von Entwicklungsprojekten noch immer kein flächendeckendes und abgesichertes Angebot. Seit langem bestehende Forderungen nach Institutionalisierung und Professionalisierung sind bis heute nicht erfüllt worden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit Beginn Projekte, doch es mangelt in den Ländern an einer entsprechenden Umsetzung und Finanzierung der Konzepte und Erfahrungen.
Monika Tröster
Monika Tröster
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: USA
Kleine DIE-Länderberichte Alphabetisierung/Grundbildung: USA
Monika Tröster geht auf die Rahmenbedingungen und Strukturen in den USA ein, beschreibt Schwerpunkte der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit und stellt Good Practice Beispiele vor. Da auch die Frage nach der Nutzung der Neuen Medien in diesem Kontext relevant ist, werden spezifische Ansätze dazu präsentiert. Abschließend benennt sie Entwicklungstendenzen und Perspektiven.
Der Bereich Adult Basic Education (ABE) und Literacy ist in den USA sehr komplex und uneinheitlich. Auf nationaler Ebene sind verschiedene Behörden und Institute entstanden, die Informationen und Serviceleistungen bieten, Forschungen durchführen, Konzepte entwickeln und Projekte betreuen. Professionalisierung ist als ein Problembereich identifiziert, so dass hier verstärkt auch seitens des Staates Maßnahmen ergriffen werden. Oberstes Ziel ist zur Zeit die Qualitätsverbesserung von Kursen und Programmen.
Lobbyarbeit hat einen hohen – und für uns ungewohnten – Stellenwert, advocacy und lobbying werden als wichtige Aufgaben wahrgenommen.
Monika Tröster
Elke Heidrun Schmidt
„Generation 50plus“ – kommerzielle Erfindung oder neue Zielgruppe für die Erwachsenenbildung?
Eine Annäherung über markt-, bildungs-, sozialisationstheoretische und praxisorientierte Aspekte
„Generation 50plus“ – kommerzielle Erfindung oder neue Zielgruppe für die Erwachsenenbildung?
Eine Annäherung über markt-, bildungs-, sozialisationstheoretische und praxisorientierte Aspekte
Die demografische Entwicklung und Verschiebungen in der wirtschaftlichen und sozialen Situierung haben zur Entdeckung der reiferen Erwachsenen als Zielgruppe des betriebswirtschaftliche Produktmarketings geführt. Die Wortschöpfung „50plus“, die in den letzten Jahren von zahlreichen Institutionen und Organisationen auch außerhalb des kommerziellen Bereichs für diese Zielgruppe aufgegriffen wurde, impliziert zugleich eine Festlegung der Eintrittsaltersschwelle für „Ältere“ auf 50 Jahre. Im Gegensatz dazu richtete sich der Fokus der Älterenbildung innerhalb der Erwachsenenbildung bisher vorrangig auf Ruheständler oder sich auf den Ruhestand vorbereitende „Senioren“. Inzwischen mehren sich aber auch in der Erwachsenenbildung Angebote, die den neuen Begriff „50plus“ aufgreifen und sich damit an eine allein durch Überschreiten des Schwellenalters von 50 Jahren charakterisierte Zielgruppe wenden. Der Beitrag untersucht – nach einer Erörterung der Entwicklung, Motive und interne Differenzierungen im kommerziellen Produktmarketing – anhand von Quellen aus den 1970er bis 1990er Jahren, ob sich unter bildungs- und sozialisationstheoretischen Aspekten ein Wandel vollzogen hat, der diesen neuen Zielgruppenzuschnitt auch für die Erwachsenenbildung rechtfertigt. Dabei werden verschiedene Angebotsbereiche von Volkshochschulen unter praxisorientierten Aspekten beleuchtet.
Elke Heidrun Schmidt
Gerhard Reutter; Prof. Dr. Bernd Käpplinger
Ergebnisse des LiWE-Projektverbundes
„Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen – Instrumentarien und Umsetzungsstrategien“
TAK-Ergebnisworkshop in Bad Honnef am 1. und 2. April 2004
Ergebnisse des LiWE-Projektverbundes „Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen – Instrumentarien und Umsetzungsstrategien“
TAK-Ergebnisworkshop in Bad Honnef am 1. und 2. April 2004
Die zentralen Ergebnisse des Projektes „Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen“ (TAK), das von vier Praxiseinrichtungen durchgeführt und vom DIE wissenschaftlich begleitet wurde, werden in Form von Thesen vorgestellt und erläutert. Im Projektverlauf hat sich gezeigt, dass eine Zertifizierung informellen Lernens sowohl bei Unternehmen als auch bei Individuen auf eine relativ geringe Akzeptanz stößt, wenngleich man nach Branchen und Betriebsgröße näher differenzieren muss. Zukünftig ist noch viel Sensibilisierungsarbeit, insbesondere in Richtung Betriebe zu leisten. Dahingegen werden zielgruppenspezifische Kompetenzerfassungen/-bilanzierungen von Unternehmen und von Individuen schon jetzt in ihrer unterstützenden und orientierenden Funktion sehr geschätzt. Des weiteren hat sich gezeigt, dass Kompetenzerfassungen/-bilanzierungen eine begleitende Beratung brauchen. Für Berater muss es auch Support und Supportstrukturen geben. In Zukunft sollte über eine Verknüpfung der Verfahren mit Lernberatungssettings nachgedacht werden. Dies könnte ein Weg sein, um selbstgesteuertes Lernen zu fördern.
Gerhard Reutter; Prof. Dr. Bernd Käpplinger
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen
Das Internet - Ein Medium der Politikaneignung?
Das Internet - Ein Medium der Politikaneignung?
Spätestens seit den 1990er Jahren wird das Internet als ein besonderer Ansatz- und Bezugspunkt für pädagogische und organisatorische Neuentwicklungen und Veränderungen angesehen. Derzeit mehren sich allerdings die Hinweise darauf, dass die weit reichenden Innovations- und Veränderungserwartungen, die seitens der politischen Bildung in das Internet gesteckt wurden und werden, empirisch kaum nachvollziehbar sind. Karin Dollhausen lotet im Rekurs auf die Erkenntnisse und Befunde der neueren Internetforschung das Potenzial des Internet im Hinblick auf das politische Lernen aus. Dabei zeichnet sich ein Bedarf für eine differenziertere Betrachtung der Einsatzmöglichkeiten und Effektivität des Mediums im Bereich der politischen Bildung ab. Ebenso werden mögliche Entwicklungslinien für den Interneteinsatz in der politischen Bildung aufgezeigt.
apl. Prof. Dr. Karin Dollhausen
Dr. Ulla Klingovsky
Professionalisierung und multimediale Selbstlernarchitekturen
Erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
Professionalisierung und multimediale Selbstlernarchitekturen
Erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
Mit dem Weiterbildungsstudiengang QINEB verfolgt die Justus-Liebig-Universität Gießen eine Professionalisierungsstrategie, die eine grundlegende Veränderung der Strukturlogik professionellen didaktischen Handelns in der Erwachsenen- und Weiterbildung anstrebt. Dieser Beitrag stellt einzelne Ergebnisse einer empirischen Studie dar, deren Ziel es ist, diesen Weiterbildungsstudiengang und die darin stattfindenden Professionalisierungsprozesse einer diskursanalytischen Untersuchung zu unterziehen.
Der Ausgangspunkt der Untersuchung ist die didaktische Strukturierungs- und Steuerungslogik, mit deren Hilfe professionelle Selbstlernarchitekturen im Zusammenhang mit neuen Medien komponiert werden. Derartige Steuerungs- und Strukturierungsmechanismen befördern individualisierte Lernprozesse und ermöglichen deren professionelle Begleitung, in Form von Lernberatung. Ziel ist es, durch eine professionelle Strukturierung von Lernprozessen, die Selbstlernkompetenzen des Klientels zu fördern und damit „selbstsorgende“ Lernprozesse zu ermöglichen.
In dem einjährigen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang QINEB treten die Inhalte der Weiterbildung und die Formen der Aneignung dabei nicht in einen Gegensatz. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung verweisen somit zum einen auf die Professionalisierungseffekte, die auf Seiten der Dozierenden zu beobachten sind, wie auch zum anderen auf grundlegende Effekte „selbstsorgender“ Lernprozesse.
Dr. Ulla Klingovsky
Barbara Dietsche
Lebenslanges Lernen – wissensbasierter Wirtschaftsraum
Bildungspolitische Online-Dokumente zum Lebenslangen Lernen (LLL) der Europäischen Union von 2000 bis Anfang 2004. Eine kommentierte Auswahlbibliografie.
Lebenslanges Lernen – wissensbasierter Wirtschaftsraum
Bildungspolitische Online-Dokumente zum Lebenslangen Lernen (LLL) der Europäischen Union von 2000 bis Anfang 2004. Eine kommentierte Auswahlbibliografie.
Lebenslanges Lernen steht in Europa für einen bildungspolitischen Ansatz, der verschiedene Politikbereiche integriert. Veröffentlichungen der Europäischen Union zu diesem Thema sind vielfältig. Diese Auswahlbibliographie gibt einen kommentierten Überblick über relevante bildungspolitische Dokumente von Rat und Kommission.
Barbara Dietsche
Änne Hildebrandt; Gerlinde Hammer; Christiane Koch
Neue Medien und ihre Rolle in der Integrationsförderung
Neue Medien und ihre Rolle in der Integrationsförderung
Die Mitarbeiter/innen des IAW im Projekt Leila stellen exemplarisch ein Lernprojekt vor, das sie gemeinsam mit den Teams der Kooperationspartner des Projekts entwickelt, durchgeführt und ausgewertet haben. Dargestellt werden die Ziel- und Lerngruppen, die gewählten Förderstrategien, die Handlungsfelder sowie die Umsetzung und Ergebnisse in Form der erreichten Lerneffekte und Reflexionen der beteiligten Jugendlichen.
Ein Schwerpunkt der Projektarbeit ist die Herausbildung der Kompetenz zur lernförderlichen Nutzung von Computer und Internet, denn sie wird – vergleichbar den klassischen Kulturtechniken – zunehmend zu einer Basisqualifikation. Zugleich beinhalten diese Technologien gerade für Benachteiligte eine neue Lernchance.
Das vorgestellte didaktische Vorhaben zielt darauf, in der Phase der Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung ein möglichst breites Spektrum der methodischen, medialen, personalen und sozialen Kompetenzen anzusprechen, die zum Gesamtkomplex “multimedialer Selbstlernkompetenz” gehören. Neben dem Umgang mit netzbasierten Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten soll zugleich der wirtschaftliche und berufsbezogene Erfahrungs- und Erkenntnishorizont der Jugendlichen erweitert werden.
Die prozessbegleitende Evaluation sowie der Dialog mit regionalen und überregionalen Experten der Berufsbildung dienen der Qualitätssicherung der Projektarbeit und der Verbreitung ihrer Ergebnisse. Workshops und Fachtagungen organisieren zudem den Transfer der Projektprodukte. So konnten erprobte didaktische Konzepte Eingang in die Ausgestaltung der Benachteiligtenförderung finden.
Änne Hildebrandt; Gerlinde Hammer; Christiane Koch
Anne Rickert; Gerd Gidion
Reif für E-Learning?
Eine Potenzialanalyse unter Teilnehmern des Lehrgangs zum Industriemeister Metall im Rahmen des Projekts „Meisternetz“
Reif für E-Learning?
Eine Potenzialanalyse unter Teilnehmern des Lehrgangs zum Industriemeister Metall im Rahmen des Projekts „Meisternetz“
Industriemeister sind heute zunehmend als „Manager in der Produktion“ tätig, der eigenverantwortlich Teams koordiniert und zur Lösung mittelfristiger Aufgaben beiträgt. Um angehende Meister optimal auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten, werden in den Lehrgängen „Betriebliche Situationsaufgaben“ eingesetzt, die ein reales Problem schildern und sowohl technisch-organisatorische Fragen als auch Aspekte der Personalführung berühren. Das Projekt „Meisternetz“ hat sich die Aufgabe gestellt, die Aufgaben als E-Learning-Module umzusetzen. Bei der Evaluation des Projekts stellte sich die Frage, ob dieses Angebot überhaupt auf fruchtbaren Boden fallen würde; ob die Bereitschaft zur Nutzung von mediengestützten Lernformen vorhanden ist; welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit E-Learning von den Lehrgangsteilnehmern erfolgreich genutzt werden kann etc. Die Potenzialanalyse zeigt, dass die eher als IT-fern einzustufende Zielgruppe in hohem Maß Potenzial aufweist, um die Integration von E-Learning in ihre Lehrgänge erfolgreich zu bewältigen – sofern die Integration und die pädagogische Einbindung durch die Dozenten jeweils den lokalen Gegebenheiten angepasst wird.
Anne Rickert; Gerd Gidion
Prof. Dr. Matthias Rohs; Prof. Dr. Bernd Käpplinger
Lernberatung: Ein Omnibusbegriff auf Erfolgstour
Lernberatung: Ein Omnibusbegriff auf Erfolgstour
Rohs/Käpplinger zeigen auf, dass der Lernberatungsbegriff – ähnlich wie früher der Schlüsselqualifikationsbegriff – aktuell eine Entgrenzung erfährt. Er ist eine Art „Omnibus“, in dem die unterschiedlichsten Protagonisten und Konzepte Platz finden.
Nichtsdestotrotz lassen sich aufschlussreiche Gemeinsamkeiten und Traditionslinien in der Begriffsverwendung in der Weiterbildungslandschaft ausmachen, die bis zu Schulenberg in die 1960er und 1970er Jahre zurückreichen. Lernberatung scheint insgesamt ein Leitbegriff für qualitativ hochwertige und individualisierte Lehr-/Lernarrangements zu sein.
Prof. Dr. Matthias Rohs; Prof. Dr. Bernd Käpplinger
Frank Berzbach
Tabellarischer Anhang zu:
Die Ethikfalle. Pädagogische Theorierezeption am Beispiel des Konstruktivismus
Bielefeld 2005
Tabellarischer Anhang zu: Die Ethikfalle. Pädagogische Theorierezeption am Beispiel des Konstruktivismus Bielefeld 2005
Zum zugehörigen Buch: Können Pädagogik und Erwachsenenbildung ohne Ethik auskommen? Offenbar nein: Selbst da, wo sie vermeintlich ethikferne Theorien rezipieren, sind Transformationsmuster am Werk, die ethische Aufladungen vornehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der Autor in der empirischen Analyse eines ganz besonderen Datenmaterials: des Texts der „Konstruktivistischen Erwachsenenbildung“ von R. Arnold und H. Siebert. Ein prominenter Musterfall für die Rezeptionspraxis im Bereich von Pädagogik/Erwachsenenbildung – und damit auch für die Vergewisserung über deren Verhältnis zu Bezugswissenschaften.
Hier in „Texte online“ findet sich lediglich das Rohmaterial, das Berzbachs Analyse zugrundeliegt: Tabellen zur Rezeptionspraxis der untersuchten Autoren R. Arnold und H. Siebert. Die Tabellen sind alphabetisch nummeriert und folgen der Logik der „Schlüsselbegriffe“, die sowohl den Aufbau der „Konstruktivistischen Erwachsenenbildung“ als auch den des Kapitels 5 im Berzbach-Buch bestimmen. Jenes Kapitel – im Buch S. 59–169 – bezieht sich an zahlreichen Stellen auf das hier vorliegende Datenmaterial.
Frank Berzbach
Torben Köthke
Väter als Zielgruppe in der Erwachsenenbildung
Väter als Zielgruppe in der Erwachsenenbildung
Erwachsenenbildung für die Zielgruppe Väter stellt eine konsequente Differenzierung von Männerbildung und Familienbildung dar. Beide Bereiche gewinnen nur einen geringen Teil der Männer als Teilnehmer. Als Gründe werden z. B. genannt, dass Männer im Fall der Familienbildung sich als Minderheit in Kursen unwohl fühlen oder im Fall der Männerbildung es scheuen, ihr Selbstkonzept zu hinterfragen und fürchten, Status, Sicherheit und Unabhängigkeit zu verlieren. Väterbildung kann demgegenüber strukturelle Vorteile vorweisen, die es einerseits rechtfertigen, diesen Bildungsbereich gesondert zu betrachten und es andererseits möglich erscheinen lassen, dass dieser Zugang zur Zielgruppe Väter langfristig erfolgreich ist; denn im Gegensatz zur Familienbildung bietet Väterbildung den Teilnehmern einen geschlechtshomogenen Raum und zielt auf einen spezifischen Kompetenzerwerb von Männern. Im Gegensatz zur Männerbildung, deren Motiv der Männeremanzipation vielen unverständlich bleibt, greift Väterbildung ein bei einem Großteil der Männer manifest vorhandenes Bedürfnis auf: den Wunsch, aktiv an der Erziehung und Betreuung der eigenen Kinder teilzunehmen. So wird Vatersein zum Bildungsthema.
Torben Köthke
Kurzfassung der Machbarkeitsstudie des BLK-Verbundprojektes „Weiterbildungspass mit Zertifizierung
informellen Lernens“
Kurzfassung der Machbarkeitsstudie des BLK-Verbundprojektes „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“
Neben bildungspolitischen Entwicklungen, die zur Aufwertung informellen Lernens in Deutschland geführt haben, und begrifflichen Abgrenzungen werden in dieser Kurzbeschreibung die Befunde der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ in knapper Form zusammengefasst. Daran anknüpfend werden die Empfehlungen für eine praktische Erprobung und die Handlungsfelder der an die Machbarkeitsstudie anknüpfenden Erprobungsphase ausführlich dargestellt.
Melanie Jana-Tröller
Auf dem Weg zu einer interkulturellen Altenpflege
Auf dem Weg zu einer interkulturellen Altenpflege
In Europa, vor allem in den Großstädten, leben Menschen aus über 100 Nationen auf engem Raum zusammen. Doch ein multikulturelles Nebeneinander impliziert nicht automatisch ein interkulturelles Miteinander, da jeder seine Vorstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen auf Basis der eigenen kulturellen Wissensbestände konstruiert. In den nächsten Jahren wird die Anzahl der älteren Migrant/inn/en deutlich steigen. Auch Pflegekonzepte sind kulturell gebunden, so dass das Thema „Interkulturalität in der Altenpflege“ in Deutschland derzeit aktueller ist als jemals zuvor. Multikulturalität existiert dabei nicht nur unter den Klienten, sondern auch in den Pflegeteams.
Die Diplomarbeit zeigt den gegenwärtigen Stand der interkulturellen Altenpflege in Deutschland anhand ausgewählter Stationen auf. Dabei wird deutlich, dass die Pflege noch einen weiten Weg bis zum Ziel der interkulturellen Öffnung ihrer Einrichtungen und zur gleichberechtigten Behandlung aller hier lebenden Menschen vor sich hat. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Multikulturalität in Pflegeteams. Auch hier besteht ein dringender Bedarf zum interkulturellen Austausch. Es wird deutlich, dass die interkulturelle Altenpflege noch großen Entwicklungsbedarf hat. Die Autorin demonstriert in Form von Interventionsmöglichkeiten und anhand von Projekten aber auch, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde und einige wichtige Zwischenziele bereits erreicht sind.
Melanie Jana-Tröller
Dr. Heino Apel
PISA und seine Konsequenzen für Lebenslanges Lernen
PISA und seine Konsequenzen für Lebenslanges Lernen
Die Audiodatei enthält den Mitschnitt und die Folien des Vortrags von Heino Apel zum Thema „PISA und seine Konsequenzen für Lebenslanges Lernen“ anlässlich des „6. DIE Forum Weiterbildung“ im Dezember 2003. Apel geht auf die biographischen Perspektiven und Interventionspunkte von LLL ein. Er fordert mehr horizontale und vertikale Durchlässigkeit der bisher eher linear angelegten Aus- und Weiterbildungswege und schildert die daraus erwachsenden Konsequenzen für das Individuum und das Bildungssystem. Er zeigt Punkte, an denen LLL ansetzen kann, um die durch die PISA Studie bekannt gewordenen Defizite zukünftig zu vermeiden bzw. Nachsorge zu betreiben.
Dr. Heino Apel
Dr. Heino Apel
The Future Workshop
The Future Workshop
Die Zukunftswerkstatt wurde ursprünglich für Bürgerinitiativen mit begrenzten Ressourcen, die ein Mitspracherecht in Entscheidungsprozessen haben wollten, entwickelt. Die Technik soll dazu verhelfen, eine gemeinsame Problemstellung auszuleuchten, um Visionen für die Zukunft zu entwickeln und eine Diskussion über diese Visionen zu ermöglichen.
Das Dokument beschreibt den Ursprung dieser Methode. Die methodologischen Schritte (Phasen) dieser Methode werden erklärt. Im zweiten Teil diskutiert der Autor – geführt von seiner eigenen Erfahrung – die Stärken und Schwächen der Zukunftswerkstatt.
Dr. Heino Apel
Karin Frößinger
Was wollen Erwachsenenbildner wissen?
Ergebnisse der ersten Online-Umfrage zur Homepage des DIE
Was wollen Erwachsenenbildner wissen?
Ergebnisse der ersten Online-Umfrage zur Homepage des DIE
Die erste Online-Umfrage zur Homepage des DIE wurde im Mai und Juni 2004 durchgeführt.Sie sollte nicht nur dazu dienen, etwas über die Nutzer/innen der Website in Erfahrung zu bringen, sondern auch deren Einschätzungen und Bedarfe zu eruieren. Die Analyse der 130 Fragebogen zeigt thematische Trends auf und ermittelt die Akzeptanz von neuen Informationsangeboten. Die Umfrageergebnisse werden der inhaltlichen Weiterentwicklung und nutzerfreundlicheren Gestaltung der Homepage zugrunde gelegt. Die gute Resonanz und Qualität der Antworten zeigt, dass eine Online-Umfrage ein geeignetes Instrument sein kann, um die Meinungen der Nutzer/innen und zu erfassen und das Entwicklungspotenzial einer Website besser einzuschätzen.
Karin Frößinger
Markus Bretschneider; Prof. Dr. Richard Stang
Benchmarking in der Weiterbildung
DIE-REPORTS ZUR WEITERBILDUNG
Benchmarking in der Weiterbildung
DIE-REPORTS ZUR WEITERBILDUNG
Der Einsatz von Benchmarking – ein Vergleich der eigenen organisatorischen Abläufe mit den Besten der Branche – ist im industriellen und im Dienstleistungssektor bereits erprobt. Für die Weiterbildung stellt die Methode noch Neuland dar. Der vorliegende Report bietet eine erste Analyse und Einordnung: Ist Benchmarking unter den spezifischen Bedingungen des Agierens pädagogischer Organisationen überhaupt adaptierbar? Was sind die Optionen für einen Einsatz in der Weiterbildung? Gleichzeitig wird eine Einführung in diese Managementmethode geboten sowie ein ausführlicher Überblick über Literatur, Projekte und Online-Ressourcen zur Thematik. Links zu weiteren Informationen im Internet eröffnen vielfältige Möglichkeiten zu weiterführender Recherche.
Markus Bretschneider; Prof. Dr. Richard Stang
Markus Bretschneider
Non-formales und informelles Lernen im Spiegel bildungspolitischer Dokumente der Europäischen Union
Non-formales und informelles Lernen im Spiegel bildungspolitischer Dokumente der Europäischen Union
Non-formales und informelles Lernen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Markus Bretschneider analysiert richtungweisende Dokumente der Europäischen Union zu diesem Themenfeld. Er berücksichtigt u. a. das "Weißbuch zur allgemeinen und beruflichen Bildung" (1995), das "Memorandum über Lebenslanges Lernen" (2000) und den "Aktionsplan der Kommission für Qualifikation und Mobilität" (2002) sowie "Gemeinsame europäischen Grundsätze für die Validierung des nicht-formalen und informellen Lernens" (2004). Die wichtigsten Grundgedanken und Empfehlungen zum non-formalen und informellen Lernen dieser und anderer Dokumente werden in chronologischen Reihenfolge dargestellt.
Markus Bretschneider
Gerhard Reutter; Rosemarie Klein
Lernberatung als Lernprozessbegleitung in der beruflichen Weiterbildung – Voraussetzungen auf der Einrichtungsebene
Lernberatung als Lernprozessbegleitung in der beruflichen Weiterbildung – Voraussetzungen auf der Einrichtungsebene
Für Klein/Reutter verbindet sich mit Lernberatung eine Konzeption beruflicher Erwachsenenbildung, die Antworten auf die Anforderungen des lebenslangen und selbst organisierten Lernens aus der Perspektive der organisierten Erwachsenenbildung gibt. Im Zentrum der didaktisch-methodischen Überlegungen stehen die Lernenden mit ihren Interessen, (Lern-)Zielen und ihren biografisch erworbenen Haltungen und Kompetenzen zum Lernen. Im Aufsatz werden mit Blick auf die Weiterbildungseinrichtungen die notwendigen Voraussetzungen und Veränderungsbedarfe diskutiert.
Gerhard Reutter; Rosemarie Klein
Susanne Dvorak; Birgitta Kopp; Heinz Mandl
Aktuelle theoretische Ansätze und empirischeBefunde im Bereich der Lehr-Lern-Forschung – Schwerpunkt Erwachsenenbildung –
Aktuelle theoretische Ansätze und empirischeBefunde im Bereich der Lehr-Lern-Forschung – Schwerpunkt Erwachsenenbildung –
Das Gutachten dient dem im Jahr 2004 vom DIE ins Leben gerufenen „Expertenkreis Lehre in der Weiterbildung“ (http://www.die-bonn.de/projekte/laufend/projekte.asp?projekteid=93) als Arbeitsgrundlage. Es stellt die aktuellen Ansätze und Befunde im Bereich des Lehrens und Lernens mit Schwerpunkt auf der Erwachsenenbildung dar. Neuere Ansätze zum Lehren und Lernen aus der Empirischen Pädagogik und Pädagogischen Psychologie werden vorgestellt und auf spezifische Aspekte der Weiterbildung wie Communities, berufliche Weiterbildung und Blended Learning eingegangen. Die verschiedenen Ebenen, Aufgabenfelder und Phasen des Bildungsmanagements werden beleuchtet und das Bildungscontrolling näher erläutert. Danach folgen Ausführungen zu einem mitarbeiterorientierten Implementationsmodell innovativer Lehr-Lern-Ansätze in Organisationen. Anhand der vorgestellten Ansätze und Befunde des Lehrens und Lernens werden Folgerungen für die Forschung und für die Aus- und Weiterbildung der Lehrenden im Bereich der Erwachsenenbildung gezogen.
Susanne Dvorak; Birgitta Kopp; Heinz Mandl
Barbara Dietsche; Heinz H. Meyer
Literaturauswertung Lebenslanges Lernen und Literaturnachweis zur Literaturauswertung Lebenslanges Lernen
Anhang 3 und Anhang 4 zur Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland
Literaturauswertung Lebenslanges Lernen und Literaturnachweis zur Literaturauswertung Lebenslanges Lernen
Anhang 3 und Anhang 4 zur Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland
Diese Literaturauswertung wurde vom DIE im Auftrag des BMBF im Zeitraum September 2003 bis Juli 2004 im Zusammenhang mit der BLK-Veröffentlichung „Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland“ (http://www.blk-bonn.de/papers/heft115.pdf) der BLK Ad-hoc-AG vorgenommen. Sie stellt Literatur zum Lernen in unterschiedlichen Lebensphasen (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Ältere) und zu Entwicklungsschwerpunkten lebenslangen Lernens (Einbeziehung informellen Lernens, Selbststeuerung, Kompetenzentwicklung, Vernetzung, Modularisierung, Lernberatung, Neue Lernkultur/Popularisierung des Lernens und chancengerechter Zugang) zusammen. Ergänzt wird die Darstellung durch Informationen zur Entwicklung lebenslangen Lernens im bildungspolitischen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs und durch die Dokumentation bildungspolitischer Dokumente des Europarats, der OECD, der UNESCO, der Europäischen Union und der Weltbank. Zur Auswertung gehört ein 23-seitiger Literaturnachweis.
Barbara Dietsche; Heinz H. Meyer
Monika Tröster
Von der Praxis für die Praxis
Kursleiter/innen-Berichte über Erfahrungen mit Lernsoftware in Grundbildung und Alphabetisierung
Von der Praxis für die Praxis
Kursleiter/innen-Berichte über Erfahrungen mit Lernsoftware in Grundbildung und Alphabetisierung
Kann der Einsatz von Neuen Medien das Lernen Erwachsener in Grundbildung und Alphabetisierung positiv beeinflussen? Acht Erfahrungsberichte aus der Praxis geben wichtige Hinweise wie Einsatzmöglichkeiten ausgelotet, Schwierigkeiten überwunden und Chancen eines computergestützten Lernprozesses genutzt werden können. Die Rolle des Lehrenden verändert sich ebenso wie sich das Lernen der Teilnehmenden durch mehr Selbstständigkeit verändert. Auch an die Lernsoftware sind besondere Anforderungen zu stellen.
Monika Tröster
Gerhard Reutter
Thesen zur (Un-)Gleichwertigkeit von allgemeiner undberuflicher Bildung/Weiterbildung
Thesen zur (Un-)Gleichwertigkeit von allgemeiner undberuflicher Bildung/Weiterbildung
Berufliche Weiterbildung versus allgemeine Weiterbildung? Welche Überlegungen
bestimmten erziehungswissenschaftliche und bildungspolitische Debatten seit den 1950er Jahren? Einige grundsätzliche Positionen lassen sich bis weit in die Vergangenheit nach verfolgen. Das Thesenpapier von Gerhard Reutter stellt pointiert die unterschiedlichen Entwicklungsphasen vor. Es diente im August 2004 als Ausgangspapier für eine Grundsatzdiskussion einer Institutskonferenz am Deutschen Institut für
Erwachsenenbildung.
Gerhard Reutter
Katja Gruber
Schlüsselqualifikationen: Konsensstiftende Leerformel, technokratische Beherrschung des Subjektes oder Indiz für Reformbedarf in der betrieblichen Erstausbildung?
Schlüsselqualifikationen: Konsensstiftende Leerformel, technokratische Beherrschung des Subjektes oder Indiz für Reformbedarf in der betrieblichen Erstausbildung?
Katja Gruber befasst sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema ‚Schlüsselqualifikationen’, der in den 1970er Jahren geprägt wurde und unter dem derzeit bis zu 600 verschiedene Begriffe subsumiert werden. Die Autorin untersucht nicht nur, warum der Begriff bei allen Sozialpartnern heute wieder in der Diskussion ist und als ‚konsensstiftender Slogan’ erscheint, der es ermöglicht bisher gegensätzliche Positionen von ökonomischen Interessen und Persönlichkeitsbildung in einem neuen ‚Konzept’ zu vereinen. Sie geht auch der Frage nach, ob die Diskussion um den Begriff auf strukturelle Veränderungen in der Arbeitswelt hinweist, die andere/neue Anforderungen an Mitarbeiter zur Folge haben. Dabei analysiert sie u. a. die wichtigsten Forschungsansätze, zieht Ergebnisse von Stellenanzeigenanalysen heran. In ihrer kritischen Schlussbemerkung stellt Katja Gruber Forderungen nach einer veränderten Lehr-/Lernkultur und wirft Fragen nach den Gestaltungschancen und Aufgaben der Pädagogik auf.
Katja Gruber
Dr. Alexandra Ioannidou; Gerhard Reitz; Andreas Meese
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2002
Tabellen und Abbildungen
Weiterbildungsstatistik im Verbund 2002
Tabellen und Abbildungen
Der Weiterbildung kommt aufgrund der Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dennoch sind nur unverbundene und partielle Informationen zu diesem Bereich verfügbar. Beobachtungs- und Steuerungsinstrumente, die der Dokumentation, Weiterentwicklung oder dem systematischen Aufspüren von Trends dienen, sind kaum vorhanden.
In dem vom BMBF geförderten Projekt „Weiterbildungsstatistik“ (1.10.2000 – 31.12.2003) haben die Weiterbildungsverbände AdB, BAK AL, DEAE, DVV sowie KBE und das DIE zusammengearbeitet, um eine kontinuierliche Weiterbildungsstatistik für ihren Organisationsbereich auf- bzw. auszubauen und die Datenlage im Bereich der organisierten Weiterbildung zu verbessern. Die Statistik stellt nicht nur die Veranstaltungen der Einrichtungen dar, sondern umfasst erstmals auch Daten zu Institutionen, Personal und Finanzierung.
Ein gemeinsamer Kern von Merkmalen, der bei allen Weiterbildungseinrichtungen erhoben wurde, bildet die Grundlage der Auswertungsergebnisse für das Jahr 2002. Die Tabellen und Abbildungen werden durch Anmerkungen zur Datenlage und zu den angewendeten Hochrechnungsverfahren ergänzt.
Eine Übersicht der veröffentlichten Verbundstatistiken sowie Downloadmöglichkeiten können über den Webkey li/2250 abgerufen werden.
Dr. Alexandra Ioannidou; Gerhard Reitz; Andreas Meese
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 2003 - Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2003 - Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 2003 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2003 kann hier: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2004/pehl04_01.pdf heruntergeladen werden (pdf, 1897 KB).
Gerhard Reitz
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2003
42. Folge, Arbeitsjahr 2003
Volkshochschul-Statistik 2003
42. Folge, Arbeitsjahr 2003
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegenden Ausgabe (42. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2003 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Monika Tröster; Dirk Stüber
Informationen des Projektes @lpha Nr. 3
Informationen des Projektes @lpha Nr. 3
Der dritte Infobrief des DIE-Projekts "@alpha: Innovative Ansätze in der Grundbildung durch medienbasierte Zugänge" widmet sich zwei großen Themenblöcken. Zum einen enthält er eine Analyse und Zusammenfassung der Erfahrungsberichte, die die Kursleiter/innen über den Einsatz neuer Medien in der Grundbildungsarbeit im Projektverlauf angefertigt hatten. Zum anderen werden exemplarisch einige Behörden und Einrichtungen in den USA vorgestellt, die im Bereich Grundbildung aktiv sind.
Monika Tröster; Dirk Stüber
Klaus Pehl
Besonderheiten in der Entwicklung des Programmbereichs Arbeit-Beruf von 2001 auf 2002
Anmerkungen zur Volkshochschul-Statistik
Besonderheiten in der Entwicklung des Programmbereichs Arbeit-Beruf von 2001 auf 2002
Anmerkungen zur Volkshochschul-Statistik
Die Volkshochschulstatistik für das Jahr 2002 weist einen überdurchschnittlich starken Rückgang im Programmbereich „Arbeit-Beruf“ auf. Eine Entwicklung, die gegenläufig zu anderen Programmbereichen ist.
Statistisch nachweisbar ist, dass dies zu ca. 90 % durch Rückgänge im Fachgebiet Informations- und Kommunikationstechnik verursacht wird. Dabei geht vor allem die Zahl der Grundlagenkurse zurück, gefolgt von Kursen im kaufmännischen IT-Bereich. Die Statistik differenziert auch nach Bundesländern. Während in Hamburg und Berlin die Kurszahlen eher gleichbleibend sind, bestätigt sich der Trend in großen Bundesländern (bspw. NRW, Bayern), am stärksten aber in den neuen Bundesländern. Die Fragen, die die Statistik nicht beantwortet: Was sind die Gründe für diesen plötzlichen Rückgang?
Klaus Pehl
Christina Heimlich
Qualitätsentwicklung in Weiterbildungseinrichtungen
Fallbezogene Forschungsnotizen
Qualitätsentwicklung in Weiterbildungseinrichtungen
Fallbezogene Forschungsnotizen
Qualitätsentwicklung ist mittlerweile zu einer Kernaufgabe moderner Weiterbildungsorganisationen avanciert. Doch trotz der zu beobachtenden Vielfalt von Ansätzen und Maßnahmen ist das Wissen um die organisationspraktischen Implikationen und Folgen der Qualitätsentwicklung bis heute relativ dünn gestreut. Es gibt kaum empirische Hinweise darauf, wie Qualitätsentwicklung auf die erwachsenenpädagogische Arbeit im organisatorischen Kontext wirkt. Die vorliegenden Ergebnisse von empirischen Falluntersuchungen sind daher nur ein erster Schritt zu einer differenzierteren Erfassung der möglichen Prozessverläufe und Effekte bei der Einführung von Qualitätsentwicklungssystemen. Sie geben einen Einblick in die Verschiedenheit der Bedingungen und Formen der Einführung von Qualitätsentwicklungsmaßnahmen.
Christina Heimlich
Klaus Körber
Checkliste Politische Bildung
Checkliste Politische Bildung
Im Rahmen des DIE-Projekts "Weiterbildungsstatistik" wird in Kooperation mit dem Bundesarbeitskreis "Arbeit und Leben" ein statistisches Erhebungs- und Auswertungsverfahren getestet, das darauf abzielt, Umfang und Reichweite politischer Erwachsenenbildung regelmäßig und zuverlässig statistisch abzubilden. Um das Angebot an Veranstaltungen zur politischen Bildung statistisch erfassbar zu machen, bedarf es einer Begriffsklärung und Abgrenzung des Feldes "politische Bildung". Zu diesem Zweck hat Klaus Körber von der Universität Bremen die Checkliste Politische Bildung entwickelt.
Klaus Körber
Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
Kultur und Bildung – Lernen in einer transkulturellen Welt
Vortrag anlässlich der [iku:] Abschlusstagung am 24.09.03
Kultur und Bildung – Lernen in einer transkulturellen Welt
Vortrag anlässlich der [iku:] Abschlusstagung am 24.09.03
In dem vorliegenden Artikel, der auf dem Vortrag basiert, den Charlotte Uzarewicz anlässlich der Abschlusstagung des DIE-Projektes [iku:] gehalten hat, stellt die Autorin Zusammenhänge zwischen Lernanforderungen in der Pflege und einer globalen Gesellschaft dar. Dabei stützt sie sich auf Erfahrungen aus ihrer Lehrtätigkeit, nähert sich dem Thema aber auch unter theoretischen Aspekten (v. a. in Bezug auf Auernheimer). Grundlegende Kulturbegriffe werden genauso erläutert wie Ziele und Leitmotive der interkulturellen Pädagogik und Thesen zur Transkulturalität sowie ihr Transfer in die Praxis der Altenpflege in einem interkulturellen Kontext.
Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
Alexandra Irschlinger
E-Le@rning Studien - Ein Überblick
E-Le@rning Studien - Ein Überblick
Die Potenziale von E-Learning sind derzeit in der Diskussion. Vielfältige Studien haben in den letzten Jahren zu unterschiedlichen Bewertungen geführt. Mit dem hier vorliegenden Überblick über ausgewählte Studien zum Themenfeld „E-Learning“ von 2001 bis Anfang 2003 wird ein Service zur Verfügung gestellt, der die Orientierung erleichtern soll. Die zentralen Ergebnisse einiger Studien werden ausführlich dokumentiert. Links und weiterführende Hinweise erleichtern die weiterführende Recherche.
Alexandra Irschlinger
Dr. Rüdiger Preißer
Survey report about IT-trainers and women in IT-courses in Czech Republic, Finland, France, Germany, Slovakia and Spain
E-Chance for Women
Survey report about IT-trainers and women in IT-courses in Czech Republic, Finland, France, Germany, Slovakia and Spain
E-Chance for Women
Der Bericht erläutert die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Trainern und Trainerinnen für Frauen in Weiterbildungskursen im Bereich IT und E-Learning sowie einer Befragung von Frauen, die an solchen Kursen in der Tschechischen Republik, in der Slowakischen Republik, in Finnland, Frankreich, Spanien und in Deutschland teilgenommen haben. Er ist im Rahmen des LEONARDO-Projekts „E-Chance for women“ entstanden. Die Befragung hatte sich zum Ziel gesetzt, die Erfahrungen der Trainer und Trainerinnen mit eventuellen spezifischen Problemen, Bedürfnissen und Interessen der teilnehmenden Frauen sowie die Methoden, die sie für diese Zielgruppe einsetzten, zu eruieren. Die Teilnehmerinnen wurden ebenfalls zu ihren Problemen, Bedürfnissen und Interessen sowie zu ihren Vorerfahren im Hinblick auf früher absolvierte Kurse sowie auf Computererfahren befragt.
Dr. Rüdiger Preißer
Informationen aus der Konzertierten Aktion Weiterbildung - Ausgabe Nr. 1, Februar 2003
Informationen aus der Konzertierten Aktion Weiterbildung - Ausgabe Nr. 1, Februar 2003
Der erste Informationsbrief der KAW beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema "Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung" und berichtet außerdem über die Plenartagung im November 2002 sowie über Projekte und Aktivitäten der KAW.
Andrea Kuckert
Kommentierte Literaturliste zur Interkulturellen Altenpflege
Kommentierte Literaturliste zur Interkulturellen Altenpflege
Anhand eines Fallbeispiels stellt die Autorin Literatur zum Thema Interkulturelle Altenpflege vor. Die kommentierten Quellen stammen aus der internationalen Literatur zu Pflege und Ethnomedizin sowie zur Migration. Die Gliederung des Textes ermöglicht eine rasche und einfache Recherche zu verschiedenen Unterthemen.
Andrea Kuckert
Gerhild Brüning
Förderung des zivilen Dialogs
Praxisanleitung für interkulturelle Fortbildungen
Förderung des zivilen Dialogs
Praxisanleitung für interkulturelle Fortbildungen
Die Modernisierung der Verwaltung hat u. a. das Ziel, einen bürgernahen Service anzubieten, der selbstverständlich auch Bürger/inne/n mit Migrationshintergrund offen steht. Erfahrungsgemäß ist der Kontakt zwischen Migrant/inn/en und Verwaltungsangestellten sehr störanfällig und führt häufig zur beiderseitigen Unzufriedenheit. Auch das Wissen über den jeweils anderen ist unzureichend. Zudem enthalten Verwaltungsvorschriften häufig Diskriminierungen. Die Praxisanleitung „Förderung des zivilen Dialogs“ beschreibt eine Fortbildungsreihe, die sich sowohl an Verwaltungsangestellte als auch an Vertreter/innen von Migrantenorganisationen richtet, um gemeinsam nach zufriedenstellenden Umgangsmöglichkeiten auf individueller wie struktureller Ebene zu suchen. Themen sind dabei die Auseinandersetzung über das Kulturelle, Kommunikation in interkulturellen Konstellationen, Konfliktmanagement und Förderung von Integration und Partizipation auf der organisatorischen Ebene der Verwaltung. Neben der Vorstellung der einzelnen Module enthält die Praxisanleitung auch Erfahrungsberichte über diese Form der Weiterbildung.
Gerhild Brüning
Erika Schuchardt
Krisen-Management und Integration - Begleitmaterialien
Krisen-Management und Integration - Begleitmaterialien
Die Begleitmaterialien zum Doppelband von Erika Schuchardt „Krisen-Management und Integration“ geben einen thematischen Einstieg und vollständigen Überblick über die Inhalte der beiden Bände und enthalten eine Zusammenstellung von über 2000 Auto-/Biographien, in denen von Krisen betroffene Menschen ihre Lebensgeschichte erzählen. Hinzu kommen Berichte und Schilderungen aus anderen Perspektiven: von Partnern, Angehörigen und Fachleuten. Die „Jahrhundert-Bibliographien von 1900 bis zur Gegenwart mit Annotationen und Kurzinhalten“ sind nach Ereignissen sowie nach Erzählperspektiven gegliedert. Zudem erschließen sie sich zeitlich und alphabetisch systematisiert. Ergänzt werden sie durch ein ausführliches Literaturverzeichnis mit über 600 Fachtiteln zum Thema Krisenverarbeitung, Krisenmanagement und Integration.
Erika Schuchardt
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Ein Indikatorenset für Weiterbildungseinrichtungen
Erläuterungen zu einem Vorschlag „Datenblätter für die örtliche Volkshochschule“
Ein Indikatorenset für Weiterbildungseinrichtungen
Erläuterungen zu einem Vorschlag „Datenblätter für die örtliche Volkshochschule“
Der Nutzen der Volkshochschul-Statistik wie der 2001 durchgeführten Zusatzbefragung/-auswertung des Landesverbands der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen ist umso größer, je mehr Nutzen die lokalen Volkshochschulen davon haben. Eine landesweite Auswertung zur Kenntnis zu nehmen wird erst dann fruchtbar, wenn vor Ort unter verschiedenen Gesichtspunkten die Frage beantwortet werden kann „Wo steht meine Volkshochschule im Vergleich“. Diese Überlegungen liegen einem Vorschlag für eine Zusammenstellung von Indikatoren für örtliche Volkshochschulen in drei „Datenblättern“ zugrunde. Sie zu erläutern, ist Aufgabe dieses Beitrags.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Annette Sprung
Bildungsmarkt Interkulturalität -
eine Erfolgsgeschichte?
Bildungsmarkt Interkulturalität - eine Erfolgsgeschichte?
Annette Sprung setzt sich in diesem Artikel, der auf Basis ihres Vortrages anlässlich der Abschlusstagung des DIE-Projektes „Interkulturelle Fortbildungen für das Personal in der Altenpflege“, [iku:], entstanden ist, kritisch mit Angeboten von interkultureller Kompetenz in der Bildungslandschaft auseinander.
Die Autorin verortet Interkulturalität innerhalb allgemeiner Trends im Bildungswesen und stellt anhand des Modernisierungsbegriffs dar, wie die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichem Wandel und vielfältigen Fremdheitserlebnissen zu verstehen sind. Der Diskurs um interkulturelle Kompetenz wird von ihr kritisch beleuchtet, wobei sie differenziert zwischen Kompetenzanforderungen in transnationalen Wirtschaftsunternehmen und im sozialen Dienstleistungsbereich, resp. in der Pflege. Ihre Eingangsfrage zum Erfolg des Bildungsmarktes Interkulturalität beantwortet sie abschließend aus verschiedenen Perspektiven und misst dabei dem Begriff ‚Erfolg’ eine Bedeutung zu, die über ökonomische Ansprüche hinaus weist.
Annette Sprung
Prof. Dr. Stefanie Hartz
Qualität in der Weiterbildung
Ein Aufriss der Debatte um Qualitätsmanagement
Qualität in der Weiterbildung
Ein Aufriss der Debatte um Qualitätsmanagement
Der Vortrag skizziert die Qualitätsdebatte in der Weiterbildung und stellt die relevanten Qualitätsmanagementmodelle vor. Das sind die aus dem wirtschaftlichen Sektor stammende ISO-Normenreihe, die Selbstbewertung nach EFQM sowie das Lernerorientierte Qualitätsmodell. Erstere wurden für den Bereich der Weiterbildung in modifizierter Form nutzbar gemacht und bilden mit Begriffen wie Kundenorientierung, Prozessverbesserung, Selbst- und Fremdevaluation einen wesentlichen thematischen Fundus, durch den die heterogenen, zum Teil auf Abgrenzung zielenden qualitätssichernden Maßnahmen von Einrichtungen, Trägern, Land und Bund angeregt worden sind. Letzteres wurde vom ArtSet Institut Hannover explizit für die Branche geschaffen und ist inzwischen auf der Basis eines Modellvergleichs von ArtSet und DIE weiterentwickelt worden.
Prof. Dr. Stefanie Hartz
Catja Weißenberger
Rezeption des betriebswirtschaftlichen Marketing in der Erwachsenenbildung
Eine Analyse
Rezeption des betriebswirtschaftlichen Marketing in der Erwachsenenbildung
Eine Analyse
Schriftliche Zusammenfassung eines Vortrags, in dem die Autorin die Grundlinien der Rezeption des Marketing in der Erwachsenenbildung nachzeichnet, bestehende Probleme analysiert und Lösungswege skizziert.
Catja Weißenberger
Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2003
Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2003
Das DIE verleiht alle zwei Jahre den Innovationspreis in der Erwachsenenbildung. Der Kurzbericht skizziert die preisgekrönten Modelle des Jahres 2003. Die Texte sind mit Hinweisen zu weiterführenden Webseiten versehen.
Brigitte Bosche; Susanne Lattke
Stellungnahme des DIE über die künftige Entwicklung der Programme der Europäischen Union in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend nach 2006
Stellungnahme des DIE über die künftige Entwicklung der Programme der Europäischen Union in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend nach 2006
Die Europäische Kommission hat zwischen dem 4. November 2002 und dem 28. Februar 2003 eine weit angelegte öffentliche Konsultation zur Entwicklung der neuen europäischen Programme in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend gestartet. Diese werden nach 2006 die bestehenden Programme Sokrates, Tempus, Leonardo da Vinci und Jugend ersetzen.
Die Ergebnisse dieser Konsultation werden eingehen in die Vorschläge für neue Programme, die im nächsten Jahr von der Kommission erarbeitet werden.
Das DIE hat dazu eine Stellungnahme verfasst.
Brigitte Bosche; Susanne Lattke
Dr. Heino Apel
Learning by designing - aktiver Medieneinsatz in der Umweltbildung
Learning by designing - aktiver Medieneinsatz in der Umweltbildung
Heino Apel vertritt drei Thesen: „1. Es gibt eine Tendenz zur ‚Multimediatisierung’ von Wissensrepräsentationen. 2. Die Konstruktion von Wissenspräsentationen ist wesentlicher Bestandteil in Lernprozessen. 3. Es liegt eine Chance reicherer, zeitadäquaterer Ausdrucksmöglichkeiten in multimedial aufbereiteten Informationen.“ Demzufolge sollten multimediale Präsentationen in Unterrichtskonzepte einbezogen werden. Apel unterscheidet dabei drei Phasen: Wahrnehmung, Implementation und Gestaltung. Anhand konkreter Beispiele aus der Umweltbildung illustriert er das Konzept des „Learning by designing“, erläutert erprobte Vorgehensweisen und die verschiedenen Stufen des Lernprozesses. Der Beitrag endet mit einer kritischen Reflexion des Konzepts mit Umweltpädagog/inn/en.
Dr. Heino Apel
Monika Herr; Stephan Dietrich
Zum Begriff der „Neuen Lehr- und Lernkultur"
Informationen des DIE-Projektes "SELBER" Nr. 3
Zum Begriff der „Neuen Lehr- und Lernkultur"
Informationen des DIE-Projektes "SELBER" Nr. 3
Monika Herr und Stephan Dietrich nehmen eine Konkretisierung des Begriffs der „Neuen Lehr- und Lernkultur“ vor und zeigen Perspektiven für die Veränderung der Lernkultur auf. Im ersten Teil wird die Diskussion begründet, im zweiten Teil werden Charakteristika neuer Lehr- und Lernkulturen herausgearbeitet und im dritten Teil Grundlagen und Voraussetzungen für eine Veränderung der Lehr- und Lernkultur benannt.
Monika Herr; Stephan Dietrich
Katrin Häßner
Lernen im Lebenslauf und Lernberatung
Informationen des DIE-Projektes "SELBER" Nr. 7
Lernen im Lebenslauf und Lernberatung
Informationen des DIE-Projektes "SELBER" Nr. 7
Das Teilforschungsvorhaben „Lernberatung“ (Lehrstuhl für Erwachsenenpädagogik an der Universität Leipzig) des DIE-Projektes „SELBER“ stellt erste Ergebnisse seiner Untersuchungen vor. Es wird die Vorgehensweise durch Gruppendiskussion und biographische Interviews näher beschrieben. Sie erbringt Hinweise z. B. auf die Bedeutung von „Anreizsituationen“ im Lebensumfeld, von Unterschieden in den Lebenssituationen, aber auch für Bildungseinrichtungen im Umgang mit selbstorganisiertem Lernen. Im Anschluss werden Konsequenzen für Lernberatung z. B. im Blick auf deren institutionellen Ort und ihre Funktionen skizziert.
Katrin Häßner
Prof. Dr. Peter Faulstich
Hartz Gesetze - Konsequenzen und Alternativen
Hartz Gesetze - Konsequenzen und Alternativen
In seinem Vortrag auf der Fachtagung "Zukunft der Weiterbildung?" der Arbeitnehmerkammer Bremen am 2. April 2003 analysiert Prof. Dr. Peter Faulstich die Folgen der Hartz’schen Gesetze für den Arbeitsmarkt und die Weiterbildungslandschaft. In einem kurzen Rückblick umreißt er die Förderungspolitik und ihre Ergebnisse in den vorangegangenen Jahrzehnten. Dann lenkt er das Augenmerk auf die zentralen Instrumente „Bildungsgutschein“ und „Qualitätsentwicklung“ und beleuchtet die daraus resultierenden Entwicklungen für die Institutionen der Weiterbildung und ihr Personal sowie die Teilnehmenden an Weiterbildungsmaßnahmen. Abschließend benennt Faulstich Alternativen und Lösungswege aus dem aktuellen Dilemma.
Prof. Dr. Peter Faulstich
Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik - stabiles System in sich verändernden Zeiten
Volkshochschul-Statistik - stabiles System in sich verändernden Zeiten
Preprint eines Beitrags in "dis.kurs - Das Magazin des DVV 4/2003", der ein Schlaglicht auf Nutzen, Stand und Perspektiven der Volkshochschul-Statistik in wissenschaftlicher Betreuung des DIE wirft.
Klaus Pehl
Monika Tröster
Informationen des Projektes @lpha Nr. 2
Informationen des Projektes @lpha Nr. 2
Die Zwischenbilanz des DIE-Projekts "@alpha: Innovative Ansätze in der Grundbildung durch medienbasierte Zugänge" fasst die Ergebnisse einer Erhebung zum Projektverlauf zusammen. Der Infobrief stellt außerdem Kooperationsvorhaben des Projekts vor. Die Spannbreite reicht vom handlungsorientieren, arbeitsplatznahen Lernmodul speziell für Migrant/inn/en in der Gastronomie, die die lateinische Schrift weder lesen noch schreiben können bis hin zur medienbasierten Grundbildung zur Berufsvorbereitung und Ausbildung jugendlicher Strafgefangener. Daneben berichtet Monika Tröster von der COABE-Konferenz 2003 in Portland (Oregon).
Monika Tröster
Dagmar Schnatmeyer
Frauen und Führung
Berufliche Segregation und neue Konzepte zur Chancengleichheit
Frauen und Führung
Berufliche Segregation und neue Konzepte zur Chancengleichheit
Die Seminararbeit geht der Frage nach, warum es in Deutschland für Frauen sehr schwierig bis unmöglich ist, Führungspositionen in der Wirtschaft zu besetzen und beschäftigt sich mit Möglichkeiten, um hier Chancengleichheit herzustellen.
Die Autorin skizziert Hindernisse für den Aufstieg wie die „gläserne Decke“ und berufliche Segregation und stellt drei Konzepte aus den USA näher vor, die sie versucht, kritisch auf die Situation in Deutschland zu übertragen. Im einzelnen beschreibt sie die Konzepte Managing Diversity, Work-Life-Balance und Gender Mainstreaming, die jeweiligen Ziele sowie die Mittel zu deren Durchsetzung.
Dagmar Schnatmeyer
PD Dr. Monika Kil
Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en). Forschungs- und Entwicklungsbedarfe - Ergebnispapier des DIE-Forum Weiterbildung 2002
5. DIE-Forum Weiterbildung. 2.-3. Dezember 2002, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en). Forschungs- und Entwicklungsbedarfe - Ergebnispapier des DIE-Forum Weiterbildung 2002
5. DIE-Forum Weiterbildung. 2.-3. Dezember 2002, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
Monika Kil fasst die Entwicklungs- und Forschungsbedarfe zusammen, die sich auch aus den Tendenzen ergeben, die sich im Rahmen des DIE-Forum 2002 zur Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en) abzeichneten. Es wurden sechs Schwerpunkte identifiziert, die bei Veränderungsprozessen von Organisationen in der Weiterbildung zu dringlichen Aufgaben geworden sind: distributive Gerechtigkeit, adäquates Führungsverhalten, Stereotype, (Lern-) Kulturmerkmale, Fortbildungsmerkmale und Beanspruchung. Kil präsentiert außerdem ein Klassifikationsmodell zur Einordnung von „Veränderungstypen“ bei Organisationsveränderungen und die korrespondierenden Lernarten. Abschließend geht sie auf das Zusammenspiel von Beratung und Organisation ein und benennt zwei gegensätzliche Herangehensweisen, nämlich Perturbation und Partizipation.
PD Dr. Monika Kil
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 2002 - Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2002 - Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 2002 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2002 kann hier: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2003/pehl03_02.pdf heruntergeladen werden (pdf, 10011 KB).
Gerhard Reitz
Alexandra Irschlinger; Prof. Dr. Richard Stang
Literaturdatenbank ‚E-Learning’
Literaturdatenbank ‚E-Learning’
Im Oktober 2003 hat das DIE eine Literaturdatenbank zum Thema E-Learning auf seiner Homepage bereitgestellt. Die Datenbank enthält Angaben zu vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum stammender Literatur, die in der Zeit von 1997 bis 2003 erschienen ist. Neben Monographien sind Buch- und Zeitschriftenbeiträge sowie Graue Literatur berücksichtigt. Soweit Abstracts zu den Veröffentlichungen vorhanden waren, sind sie mit aufgeführt.
Alexandra Irschlinger; Prof. Dr. Richard Stang
Prof. Dr. Peter Faulstich; Petra Grell
Lernwiderstände aufdecken - Selbstbestimmtes Lernen stärken
Lernwiderstände aufdecken - Selbstbestimmtes Lernen stärken
Petra Grell und Peter Faulstich werfen ein Schlaglicht auf das Phänomen „Lernwiderstand“. Der Beschreibung von Erscheinungsformen von Lernwiderständen folgen grundsätzliche Überlegungen zu Lerntheorien und die Unterscheidung von expansivem und defensivem Lernen. Die zentralen Perspektiven zur Analyse von Lernwiderständen liegen in den Fragen nach den Gründen für das Lernen, nach Hemmnissen (milieuspezifisch) und Schranken (Institutionen). Diese Fragen bilden gleichzeitig eine Systematik zur theoretischen Erfassung des Phänomens. Abschließend illustrieren die Autoren ihre Ergebnisse anhand von Collagen, die im Rahmen der „Forschenden Lernwerkstätten“ in Weiterbildungseinrichtungen entstanden sind und Grundlage dieses Beitrags waren.
Prof. Dr. Peter Faulstich; Petra Grell
5. DIE-Forum Weiterbildung: Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en). Thesenpapiere zu den Beiträgen
2.-3. Dezember 2002, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
5. DIE-Forum Weiterbildung: Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en). Thesenpapiere zu den Beiträgen
2.-3. Dezember 2002, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
Weiterbildungsorganisationen stehen in Zeiten von Diskursen über neue Lehr- und Lernkulturen und immer kurzfristigeren gesellschaftlichen Entwicklungen unter erheblichem Veränderungsdruck. Das DIE-Forum 2002 versucht zukünftige Bedarfe und Visionen für Weiterbildungsorganisationen aufzuspüren.
Die Beiträge der Referenten zu den Themenblöcken Zukunft – Drei Antworten auf eine Herausforderung, Alternde Organisationen – Wissensorganisationen unter Erneuerungsdruck, Organisationen und Neue Medien sowie Vorweggenommene Zukunft – Organisationsinnovationen sind in diesem Dokument zusammengefasst und vermitteln Möglichkeiten zur Entwicklung von Weiterbildungsorganisationen.
Daniela Harlinghausen
ALNET - Dialogic Numeracy on the net
ALNET - Dialogic Numeracy on the net
Im Rahmen eines EU-Projekts, das sich mit digitaler, numerischer Literalität (digital numerical literacy) beschäftigte, wurden didaktische Materialien zur computergestützten Ergänzung des Mathematikunterrichts für Erwachsene entwickelt. Schüler, Lehrpersonal und Softwareproduzenten schätzten die Anwendung unterschiedlich ein. In Verbindung damit wurde die Frage nach objektiven (Qualitäts-)Kriterien zur Entwicklung von computergestütztem Lehr-/Lernmaterial aufgeworfen, zu der weiterer Forschungsbedarf besteht.
Daniela Harlinghausen
Marcus Reinecke
Abschlussbericht:Auswertung von Experteninterviews im Rahmen des DIE-Verbundprojektes „Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen“ (TAK)
Abschlussbericht:Auswertung von Experteninterviews im Rahmen des DIE-Verbundprojektes „Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen“ (TAK)
Im Rahmen des Projektverbundes Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen (TAK http://www.die-bonn.de/projekte/beendet/projekte.asp?projekteid=59) wurden leitfadengestützte Experteninterviews zu vier verschiedenen Dimensionen informell erworbener Kompetenzen durchgeführt:
1. Allgemeine Dimension (Bedeutung, eigene Position etc.)
2. Begriffliche Dimension (Definition, Unterschied zwischen Wissen und Kompe-tenz, zwischen Kompetenzen, Qualifikationen und Schlüsselqualifikationen)
3. Dimension der deutschen Debatte bezüglich Inhalte, Interessen, Zielgruppen, Verfahren und Wirkung
4. Dimension der europäischen Debatte bezüglich Hintergrund und Interessen.
Die Interviewpartner waren neben zwei Bildungsforschern jeweils ein Mitarbeiter der Abteilung Bildungspolitik eines Großunternehmens, des Instituts der Deutschen Wirt-schaft, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Instituts für Arbeits-markt- und Berufsforschung sowie eine Vertreterin der Gesellschaft CH-Q und ein Vertreter des Bundes deutscher katholischer Jugend.
Neben der vollständigen Wiedergabe der Interviews enthält der Abschlussbericht eine Zusammenfassung und Analyse der zentralen Aussagen zu den Kernfragen. Es wird deutlich, dass es sehr divergierende Ansichten und Einschätzungen gibt, die auf die jeweiligen Interessen und Perspektiven der Interviewpartner zurückzuführen sind.
Marcus Reinecke
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2002
41. Folge, Arbeitsjahr 2002
Volkshochschul-Statistik 2002
41. Folge, Arbeitsjahr 2002
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegende Ausgabe (41. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2002 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im Einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Dr. Rüdiger Preißer; Markus Bretschneider
Weiterbildungspässe als Instrumente zur Erkennung und Anerkennung informell erworbener Lernleistungen in Deutschland S. 280–283
Weiterbildungspässe als Instrumente zur Erkennung und Anerkennung informell erworbener Lernleistungen in Deutschland S. 280–283
Ausgangspunkt des Beitrages ist eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens. Am Beispiel der britischen „National Vocational Qualifications“ wird sodann verdeutlicht, in welcher Form die Anerkennung non-formaler und informeller Lernprozesse im Berufsbildungssystem erfolgen kann. Aufbauend auf die Darstellung bereits existierender Anerkennungsmöglichkeiten in Deutschland bildet eine Beschreibung über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, insbesondere unter methodisch-instrumentellen Aspekten, den Schwerpunkt des Artikels.
Dr. Rüdiger Preißer; Markus Bretschneider
Carolin Balzer
Finanzierung der Weiterbildung
Finanzierung der Weiterbildung
Zur Umsetzung des Konzepts lebenslangen Lernens, von dem Weiterbildung ein wichtiger Baustein ist, muss ihre Finanzierung sowohl hinsichtlich der Beschaffung zusätzlicher Ressourcen durch neue Finanzierungsmodelle als auch eine Bestandsaufnahme bestehender Finanzierungsinstrumente hinsichtlich ihrer Effizienz hinterfragt werden. In diesem Bericht werden Finanzierungsinstrumente in Deutschland und in Europa für die allgemeine und berufliche Weiterbildung mit Vor- und Nachteilen sowie Rahmenbedingungen und Intentionen dargestellt. Neben der institutionellen und Projektförderung werden Anreizsysteme in der beruflichen Weiterbildung sowie die Bemühungen zur Umsetzung von Bildungskonten und Bildungsgutscheinen beschrieben. Auf die Darstellung der nachfrageorientierten Finanzierungsmodelle wird aufgrund der Aktualität in der politischen Debatte ein besonderer Schwerpunkt gelegt.
Carolin Balzer
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 2001 - Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2001 - Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 2001 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2001kann hier heruntergeladen werden (pdf, 724 KB).
Gerhard Reitz
Barbara Dietsche
Schnittstellen in Einrichtungen der Erwachsenenbildung
"Critical Incidents" im Kontext von Arbeitsteilung und Koordination erhoben in organisationsdiagnostischen Fallstudien
Schnittstellen in Einrichtungen der Erwachsenenbildung
"Critical Incidents" im Kontext von Arbeitsteilung und Koordination erhoben in organisationsdiagnostischen Fallstudien
Die Diplomarbeit von B. Dietsche beschäftigt sich mit der Frage, wie Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen mit Schnittstellen (als Orte, an denen sich Kompetenzen und Arbeitsabläufe funktionell differenzierter Bereiche überschneiden) umgehen. Dabei wird eingangs die beherbergende Erwachsenenbildung begrifflich definiert und als eine Veranstaltungsform mit langer pädagogischer Tradition und aktuell expansiver Entwicklung unter dem Namen Tagungs- und Kongressmarkt in den Blick genommen. Es folgt die Besprechung von Arbeiten zur Organisations- und Institutionsforschung der (beherbergenden) Erwachsenenbildung. Fallstudien, erhoben mit offenen Leitfadeninterviews angelehnt an die "Critical Incident Technique", beschreiben die formalstrukturelle Disposition und Koordinationsmuster zweier unterschiedlicher Einrichtungen. Anhand der Auswertung von "Organisationsgeschichten" wird deutlich, wie Formalstruktur in konkreten Ereignissen präsent bleibt. Schnittstellen können dann erfolgreich und situationsadäquat flexibel bearbeitet werden, wenn Aktorenkonstellationen bewusst gemacht, Kompetenzen des eigenen und der anderen Bereiche reflektiert werden und organisatorische Transparenz besteht.
Barbara Dietsche
Dr. Rüdiger Preißer
Möglichkeiten zur beruflichen Neuorientierung angesichts diskontinuierlicher Erwerbsbiographien
Möglichkeiten zur beruflichen Neuorientierung angesichts diskontinuierlicher Erwerbsbiographien
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Qualifikationen und Kompetenzen Arbeitskräfte für die Bewältigung von Arbeitslosigkeit und der häufig mit ihr verbundenen Notwendigkeit einer beruflichen Neuorientierung benötigen.
Dr. Rüdiger Preißer
Prof. Dr. Detlef Behrmann
Auswahl und Implementierung von Informationssystemen zur institutionellen Vernetzung und Förderung des lebenslangen Lernens in der Weiterbildung
Auswahl und Implementierung von Informationssystemen zur institutionellen Vernetzung und Förderung des lebenslangen Lernens in der Weiterbildung
Die Medialisierung der Lebens- und Arbeitswelt sowie die zunehmende technologische Unterstützung formaler wie informeller Lernprozesse erfordert Professionalität im Bereich der Auswahl, Implementierung und Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen auch im Weiterbildungsbereich. Wenn sowohl lebenslanges Lernen als auch die hierfür erforderlichen infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen technologisch zu realisieren sind, gilt es, professionelle, d. h. sowohl wissenschaftlich systematische als auch praktisch verwendbare Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien in Weiterbildungseinrichtungen zu erwerben.
Im Rahmen des Projekts „Innovative Methoden zur Förderung des lebenslangen Lernens im Kooperationsverbund Hochschule und Weiterbildung“ wurde die Nutzung eines IuK-Systems zur Unterstützung von Personal- und Organisationsentwicklungsprozessen in Weiterbildungseinrichtungen erprobt. Dabei wurde der Ansatz verfolgt, die Auswahl und Implementierung eines solchen Systems systematisch anzugehen, praktische Erfahrungen zu sammeln und exemplarische Erkenntnisse zu gewinnen, um die Komplexität eines Auswahl- und Implementierungsprozesses in seinen organisatorischen, technischen und sozialen Dimensionen erfassen und regulieren zu können.
Im Beitrag werden sowohl die theoretischen Grundlagen vorgestellt als auch die praktischen Erfahrungen aus dem Projekt aufgezeigt und analysiert, um Anhaltspunkte für die Lösung ähnlicher Aufgaben- und Problemstellungen transparent zu machen.
Prof. Dr. Detlef Behrmann
Dr. Rüdiger Preißer; Barbara Wirkner
Abschlussbericht zum DIE-Projekt Transferqualifikationen - Berufliche Kompetenzen zur Selbstorganisation und didaktische Modelle zu ihrer Förderung
Abschlussbericht zum DIE-Projekt Transferqualifikationen - Berufliche Kompetenzen zur Selbstorganisation und didaktische Modelle zu ihrer Förderung
Von Arbeitslosen wird viel erwartet: Sie sollen über berufliches Selbstmanagement, biographische Selbstorganisation sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbstverantwortung verfügen. Wie realistisch sind aber solche Anforderungen? Und sind sie ohne institutionelle Hilfestellung zu erfüllen? Diesen Fragen wurde in dem Projekt Transferqualifikationen nachgegangen, das von Oktober 1999 bis September 2002 vom BMBF gefördert und am DIE bearbeitet wurde. Im vorliegenden Abschlussbericht werden die wichtigsten Befunde zu den Bedingungen der individuellen Verfügung über die Kompetenz für eine vorausschauende und selbstverantwortliche Gestaltung und Steuerung der eigenen (Berufs-)Biographie dokumentiert sowie zu den notwendigen Unterstützungsmaßnahmen, die für ihre Erlangung in dem Projekt entwickelt wurden.
Dr. Rüdiger Preißer; Barbara Wirkner
Prof. Dr. Peter Faulstich; Hans Josef Tymister
Lernfälle Erwachsener
Lernfälle Erwachsener
Peter Faulstich und Hans Josef Tymister setzen sich in dem Vorwort zu ihrem 2002 erschienenen Buch „Lernfälle Erwachsener“ mit den Mythen vom Lernen Erwachsener auseinander und benennen die Probleme, die hinter den sog. „Instruktionsprinzipien“ stehen. Sie erläutern schließlich, dass menschliches Lernen, insbesondere das Lernen Erwachsener immer abhängig ist von der Biographie des Einzelnen, dem Kontext, der Wahrnehmung der Lernsituation durch den Lernenden, aber auch von Lernanstößen.
Prof. Dr. Peter Faulstich; Hans Josef Tymister
Dragica Baric-Büdel
Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe der AWO
DIE-Fachtagung: Interkulturelle Altenpflege von der Theorie zur Praxis am 22.01.2002
Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe der AWO
DIE-Fachtagung: Interkulturelle Altenpflege von der Theorie zur Praxis am 22.01.2002
Beratungsstellen und Migrationsdienste der AWO stellen vermehrt Veränderungen im Beratungsbedarf älterer Migrant/en/innen fest. Unterschiedliche Barrieren (Sprache, Information, traditionelles Denken) führen dazu, dass Dienste/Einrichtungen der Altenhilfe nur selten in Anspruch genommen werden. Der Altenhilfe fehlen Sensibilität und Informationen über die Bedürfnisse älterer Migrant/en/innen. Seit 2000 strebt die AWO die interkulturelle Öffnung ihrer Dienste und Einrichtungen an. Der Überblick über die Bausteine der „Interkulturellen Altenhilfe“ der AWO (Bestandsanalyse, Vernetzung und Kooperation, Qualifizierung, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement) wird anhand ausgewählter Beispiele vertieft (Begegnungsstätten und Seniorengruppen, betreutes Wohnen, ambulante Pflegedienste).
Dragica Baric-Büdel
Monika Tröster
Projektfolder - @lpha
Projektfolder - @lpha
Der Flyer des DIE-Projekts „@lpha – Innovative Ansätze in der Grundbildung durch medienbasierte Zugänge“ gibt grundlegende Informationen zum Projektvorhaben.
Bei dem in Deutschland noch selten verwendeten Begriff „Literacy“ geht es um Ver-ständnis, Orientierung und Handeln-Können, weniger um das Buchstabieren von Texten. @lpha untersucht in diesem Zusammenhang,
- welche Zugänge und Möglichkeiten das multimediale Lernen für Menschen mit besonderen Lernbedürfnissen bietet;
- welchen Beitrag die Förderung von Medienkompetenz leisten kann, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern;
- wie sich Arbeitsmarktchancen und Lebensqualität verbessern lassen.
Die Ziele von @lpha:
- Entwicklung eines erwachsenenpädagogischen Konzepts zum multimedialen Lernen in der Grundbildung.
- Qualifizierung des Lehrpersonals in einer multimedial unterstützten Grundbildung.
- Förderung und Weiterentwicklung des Grundbildungsdiskurses unter Beachtung internationaler Diskussionen und Forschungsergebnisse.
Die Website des Projekts ist unter der URL http://www.die-alpha.de erreichbar.
Monika Tröster
Gerhard von der Handt
Neue Medien für das Sprachenlernen - kurzes Plädoyer für eine differenzierte Bewertung
Neue Medien für das Sprachenlernen - kurzes Plädoyer für eine differenzierte Bewertung
Gerhard von der Handt beschreibt die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Informations- und Kommunikationsmedien (Computergestützte Lernprogramme, Internet, E-Mail) beim Sprachenlernen.
Gerhard von der Handt
Wolfgang Nötzold
Rede mit allen und hol´ sie ins Boot!
Auswertung von Interviews mit Leiterinnen und Leitern in der Erwachsenenbildung zum Thema „Qualitätsentwicklung
Rede mit allen und hol´ sie ins Boot!
Auswertung von Interviews mit Leiterinnen und Leitern in der Erwachsenenbildung zum Thema „Qualitätsentwicklung
Im Rahmen des Projekts Zert-QE wurden Telefoninterviews mit Leiterinnen und Leitern von Weiterbildungseinrichtungen zu ihren Erfahrungen mit Qualitätsentwicklung durchgeführt. Diese Interviews, ihre Ergebnisse und daran anknüpfende Überlegungen, Hypothesen und Fragestellungen stehen im Mittelpunkt dieses Beitrages.
Wolfgang Nötzold
Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
Sensibilisierung für die Bedeutung von Kultur und Migration in der Altenpflege. Kurzbeschreibung
Sensibilisierung für die Bedeutung von Kultur und Migration in der Altenpflege. Kurzbeschreibung
Das Leben in einer Einwanderungsgesellschaft stellt sowohl die Beschäftigten in der Altenpflegepraxis als auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung vor neue Herausforderungen. Charlotte Uzarewicz stellt in diesem Aufsatz den Zusammenhang zwischen Pflege, Kultur und Migration dar. Nach einer einführenden Definition von Begriffen wie Inter-, Intra-, Multi- und Transkulturalität geht sie ein auf den Einfluss von Migration auf das Leben der Einzelnen. Abschließend stellt sie ein Modell transkultureller Kompetenz in der Pflege vor und geht dabei insbesondere auf die Pflegeanamnese ein.
Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
Dr. Rüdiger Preißer; Barbara Wirkner
Erhebungsinstrumente zur Erfassung der Erwerbs- und Kompetenzbiographie von Erwerbslosen
Erhebungsinstrumente zur Erfassung der Erwerbs- und Kompetenzbiographie von Erwerbslosen
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt TRANS (DIE, 2000 – 2002) untersuchte mit finanzieller Unterstützung des BMBF den Prozess der qualifikatorischen und beruflichen Umorientierung von Personen, die von Entlassung bedroht waren, und deren Integration in ein neues Tätigkeits- und Berufsfeld. Es sollten individuelle Kompetenzen ermittelt werden, die für eine friktionsarme individuelle Bewältigung von beruflichen Transferprozessen hilfreich sind sowie vorhandene Defizite identifiziert werden, die sie behindern. Auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse sollten schließlich personenbezogene Lerneinheiten und Beratungskonzepte entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Zur Befragung der vom Stellenabbau betroffenen Personen wurden Fragebogeninstrumente eingesetzt, die in diesem Beitrag dokumentiert sind.
Dr. Rüdiger Preißer; Barbara Wirkner
Prof. Dr. Peter Faulstich
"Selbstbestimmtes Lernen" - vermittelt durch Professionalität der Lehrenden
"Selbstbestimmtes Lernen" - vermittelt durch Professionalität der Lehrenden
Peter Faulstich erörtert die Folgen des "Selbstorganisierten, -gesteuerten, -bestimmten Lernens" für das lehrende Personal in der Erwachsenenbildung. Fachliche und soziale Kompetenzen sowie ein vielfältiges Methodenrepertoire sind die grundlegenden Anforderungen an Lehrende. Faulstich konzentriert sich in seiner Diskussion auf die Aspekte Rollenverständnis, Expertise, Attribute von Professionalität, Aufgaben erwachsenenbildnerischen Handelns, Lehraufgaben und Kompetenzen der Lehrenden.
Prof. Dr. Peter Faulstich
Birgit Grün
Qualitätsmanagementprojekte in der allgemeinen, politischen und wissenschaftlichen Weiterbildung
Qualitätsmanagementprojekte in der allgemeinen, politischen und wissenschaftlichen Weiterbildung
Tabellarische Übersicht über laufende und abgeschlossene Qualitätsmanagementprojekte mit Hinweisen u. a. zu Ansätzen und Instrumenten, Ergebnissen, Finanzierung sowie zu weiterführender Literatur.
Birgit Grün
Prof. Dr. Peter Faulstich
Lernen braucht Support - Aufgaben der Institutionen beim "Selbstbestimmten Lernen"
Lernen braucht Support - Aufgaben der Institutionen beim "Selbstbestimmten Lernen"
Peter Faulstich greift (1.) zunächst die Scheinkontroverse um „Selbstbestimmtheit“ versus Institution auf. Dies löst sich auf, wenn (2.) ein umfassenderer Begriff von „expansivem Lernen“ expliziert wird, in dem (3.) die verschiedenen Formen des Lernens verortet werden können. Aus der Kritik „kontaminierter Lernverhältnisse“ (4.) lassen sich Anforderungen an Strategien formulieren, die „expansives Lernen“ unterstützen. Dabei zeigt sich (5.), dass die dichotomen Gegensätze in der Diskussion Scheinprobleme aufwerfen, welche Denkblockaden erzeugen. Es geht dann (6.) konkret um erhöhte Grade von Selbstbestimmtheit im Lernen und um die Funktion der Institutionen dabei. Der sich hin zu kulturellen Zentren verändernde Institutionentyp, den „selbstbestimmtes Lernen“ erfordert, setzt (7.) weitreichende Organisationsentwicklung voraus, um die notwendigen Formen von Lernsupport ausfüllen zu können.
Prof. Dr. Peter Faulstich
Daniela Harlinghausen; Monika Tröster
Informationen des Projektes @lpha Nr. 1
Informationen des Projektes @lpha Nr. 1
Die ausführliche Beschreibung des DIE-Projekts "@alpha: Innovative Ansätze in der Grundbildung durch medienbasierte Zugänge" enthält die Eckdaten des Projektvorhabens, nennt Kooperationspartner und Projektbeirat. Da in Deutschland keine umfassenden Grundbildungskonzepte vorliegen, berichtet Monika Tröster von ihren Recherchen und Arbeitsbesuchen v. a. in Großbritannien und den USA.
Daniela Harlinghausen; Monika Tröster
Erhard Schlutz; Prof. Dr. Rolf Arnold; Wilhelm Mader; Prof. Dr. em. Jürgen Wittpoth; Prof. Dr. Peter Faulstich; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Forschungsschwerpunkte zur Weiterbildung
Forschungsschwerpunkte zur Weiterbildung
Die Autoren bündeln aktuelle Diskussionsergebnisse über Bedarfe und Perspektiven der Erwachsenenbildungsforschung. Bezogen auf die Bereiche Erwachsenenlernen, Wissensstrukturen, professionelles Handeln, Institutionalisierung sowie System und Politik formulieren sie Arbeitsschwerpunkte für die nächste Zukunft. Basis ihrer Überlegungen sind das Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung, diesbezügliche Beratungen der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung und Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsworkshops im Januar 2001.
Erhard Schlutz; Prof. Dr. Rolf Arnold; Wilhelm Mader; Prof. Dr. em. Jürgen Wittpoth; Prof. Dr. Peter Faulstich; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Prof. Dr. Bernd Käpplinger
Anerkennung von Kompetenzen: Definitionen, Kontexte und Praxiserfahrungen in Europa
Anerkennung von Kompetenzen: Definitionen, Kontexte und Praxiserfahrungen in Europa
Der Artikel, der im Rahmen des TAK-Projektes am DIE entstanden ist, beschäftigt sich mit der Anerkennung von Kompetenzen, einem Thema, dem national und international zunehmend Beachtung geschenkt wird. Zum besseren Verständnis werden Begriffe wie Validierung, Akkreditierung oder Zertifizierung etc. im internationalen Vergleich skizziert. Es wird ein Strukturierungsangebot vorgestellt, das die vielfältigen Kontexte und Praxiserfahrungen, in deren Rahmen Kompetenzbewertungen diskutiert werden, strukturiert. Mit der Unterscheidung in die Bereiche Reform des Berufsbildungssystems, Zugang zum Hochschulsystem, Betriebliche Bewertungsverfahren sowie Individuelle Standortbestimmung lassen sich unterschiedliche Kontexte präzisieren, die für das Verständnis der Praxiserfahrungen wesentlich sind. Abschließend werden einige Hypothesen präsentiert.
Prof. Dr. Bernd Käpplinger
Wolfgang Nötzold
Übersicht über Handbücher und Projektdokumentationen zum Thema „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung"
Übersicht über Handbücher und Projektdokumentationen zum Thema „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung"
Wolfgang Nötzold hat eine Auswahl von Handbüchern und Projektdokumentationen zum Thema „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung“ getroffen. Dabei orientierte er sich an der Frage, welche Anregungen und Hilfestellungen sie für die Konzeption und Durchführung von Praxisprojekten zur Qualitätsentwicklung in Einrichtungen der Weiterbildung leisten können. Die Zusammenstellung (Stand Mai 2002) ist in drei Themenbereiche gegliedert: Handbücher zur Einführung in Modelle und Systeme der Qualitätssicherung, Projektberichte/Materialsammlungen sowie Spezielle Verfahren und Ansätze. Alle Titel sind mit einem kurzen Kommentar versehen, wo nötig oder möglich werden Bezugs- und Internetadressen aufgeführt.
Wolfgang Nötzold
Frank Drecoll
Expertise "Lernsoftware in der Grundbildung"
Expertise "Lernsoftware in der Grundbildung"
Die im Rahmen des DIE-Projekts "Innovative Ansätze in der Grundbildung durch medienbasierte Zugänge - @lpha" erstellte Expertise vermittelt einen Überblick über Lernsoftware in der Grundbildung/Alphabetisierung. Sie sorgt für Transparenz in einem unübersichtlichen Markt und beschreibt Kriterien, die für die Entwicklung neuer Lernsoftware relevant sind. Gleichzeitig bildet sie die Basis einer Datenbank für Lernsoftwareprogramme.
Frank Drecoll
Dr. Stephanie Conein; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein; Ingrid Ambos
Lernende Regionen – Ein innovatives Programm S. 5–9
Lernende Regionen – Ein innovatives Programm S. 5–9
Das Programm „Lernende Regionen“ fördert die regionale Vernetzung von Bildungsträgern, Nutzern und anderen Akteuren im Feld des lebensbegleitenden Lernens. Es hat nicht nur eine bildungsbereichsübergreifende Intention, sondern zielt auch auf die dauerhafte Kooperation des Bildungsbereichs mit anderen gesellschaftlichen Bereichen. Erwartet werden Veränderungen der Aufgaben und Strukturen der Bildungsträger sowie die Entwicklung einer neuen Lernkultur. Die wissenschaftliche Begleitforschung benennt fünf Untersuchungsfelder für die Evaluierung des Programms: Kooperation und Vernetzung von relevanten Akteuren; Profilbildung und Entwicklung der regionalen Bildungslandschaft durch die Netzwerke; Adressaten und Zielgruppen von Netzwerkaktivitäten; regionale Arbeitsmarktlage, Beschäftigungssituation und Wirkungen; Transferpotentiale.
Dr. Stephanie Conein; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein; Ingrid Ambos
Prof. Dr. Hermann J. Forneck
Konzept Selbstlernen S. 28–31
Konzept Selbstlernen S. 28–31
Das Lernen zu lernen gilt als die entscheidende Schlüsselqualifikation. Häufig wird diese Kompetenz jedoch als existent vorausgesetzt und übersehen, dass sie erst entwickelt werden muss. Der Beitrag und der zugehörige Erfahrungsbericht beleuchten den
Weiterbildungsstudiengang Qineb der Justus-Liebig-Universität Gießen, der versucht, diese didaktische Leerstelle zu füllen.
Prof. Dr. Hermann J. Forneck
Prof. Dr. Hermann J. Forneck
Selbstgesteuertes Lernen und Modernisierungsimperative in der Erwachsenen- und Weiterbildung S. 242–261
Selbstgesteuertes Lernen und Modernisierungsimperative in der Erwachsenen- und Weiterbildung S. 242–261
Konzepte des selbstgesteuerten Lernens erscheinen auf den ersten Blick als Ausfluss einer spezifischen Rezeption des Konstruktivismus durch die Erwachsenenbildung. Im Gegensatz dazu wird die These vertreten, dass diese innerwissenschaftliche Verarbeitung des Konstruktivismus und die erwachsenenpädagogische Propagierung des selbstgesteuerten Lernens sich als Reflexe auf Modernisierungsimperative verstehen lassen. Mit Konzepten des selbstgesteuerten Lernens geht eine Entprofessionalisierungsstrategie, eine Veränderung der Organisationsformen und der erwachsenenpädagogischen Handlungslogik und -struktur einher, die sich Modernisierungsimperativen verdankt. Abschließend werden Perspektiven sich verändernder Praktiken des Lernens thematisiert.
Prof. Dr. Hermann J. Forneck
Dr. Alexandra Ioannidou
Interkulturelle Pädagogik in Griechenland unter Berücksichtigung der Lehrerfortbildung
Interkulturelle Pädagogik in Griechenland unter Berücksichtigung der Lehrerfortbildung
Alexandra Ioannidou untersucht in ihrer Diplomarbeit Diskussion und Realität von Interkultureller Pädagogik in Griechenland unter besonderer Berücksichtigung der Leher/innenfortbildung. Die Entwicklung von Konzepten Interkultureller Pädagogik geht in Griechenland auf andere Ursachen zurück als in den westeuropäischen oder nordamerikanischen Staaten. Repatriierte und ihre Kinder hatten massive Probleme bei der Re-Integration in die griechische Gesellschaft. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt daher zum einen auf den gesellschaftlichen und (bildungs-)politischen Rahmenbedingungen in Griechenland. Zum anderen werden theoretische Ansätze und pädagogische Modelle Interkultureller Pädagogik erläutert und insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen theoretischen Vorhaben, rechtlichen Vorgaben und praktischer Umsetzung im Bereich der interkulturellen Fortbildung für Lehrer/innen dargestellt.
Dr. Alexandra Ioannidou
Peter Liebl
Einführungen und Handbücher zur Erwachsenenbildung
seit 1968
Aus der DIE Literaturdatenbank
Einführungen und Handbücher zur Erwachsenenbildung seit 1968
Aus der DIE Literaturdatenbank
Eine Literaturliste zum Thema Erwachsenenbildung/Weiterbildung.
Peter Liebl
Jörg Lange
Zwischen Nebel und Aufklärung
Religiöse und weltanschauliche Themen in Volkshochschulen
Zwischen Nebel und Aufklärung
Religiöse und weltanschauliche Themen in Volkshochschulen
Religionen und religiöse Ideen sind im Kontext verantwortlicher Lebensführung und Identitätsfindung nicht allein Themen konfessioneller Bildungseinrichtungen, sondern auch Gegenstand einer "säkularen" Einrichtung wie der VHS.
Jörg Lange
Gerhard von der Handt
Sprachenlernen fördern
Zehn Thesen für ein Handlungskonzept
Sprachenlernen fördern
Zehn Thesen für ein Handlungskonzept
Die Thesen zu zukunftsweisenden Fragen des Sprachlernens sind das Ergebnis eines einjährigen Diskussionsprozesses von Vertretern aus allen Bildungsbereichen anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen 2001. Mit ihnen wurden wichtige Ziele im Bereich des Fremdsprachenlernens von der Frühförderung bis zur Erwachsenenbildung zusammengetragen. Unter anderem geht es um die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa und die Tendenzen in der Sprachpolitik. Sie fordern, Sprachenlernen als wesentlichen Bestandteil im Prozess des lebenslanges Lernen zu verankern. Darüber hinaus werden grundlegende Themen aufgegriffen wie Fragen der Zertifizierung, Qualitätskontrolle und Lehrerausbildung sowie die Sprachenentwicklung in Schule, Hochschule aber auch Weiter- und Erwachsenenbildung.
Gerhard von der Handt
Klaus Pehl; Barbara Dietsche; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Machbarkeitsstudie "Weiterbildungstrendbericht“
Endbericht zum Projekt “Machbarkeitsstudie zur Etablierung eines regelmäßigen Weiterbildungstrendberichts“
Machbarkeitsstudie "Weiterbildungstrendbericht“
Endbericht zum Projekt “Machbarkeitsstudie zur Etablierung eines regelmäßigen Weiterbildungstrendberichts“
Weiterbildung ist ein vielgestaltiger, heterogener und kaum überschaubarer Bereich. Seine gesellschaftliche, ökonomische und individuelle Bedeutung wird zunehmend erkannt und politisch umgesetzt. Das zeigen die Aktivitäten von Bund, Ländern und der Europäischen Union insbesondere in den Programmen zum Lebenslangen Lernen. Auf welcher Informationsgrundlage erfolgt das politische Handeln und welche Tendenzen und Handlungsbedarfe sind erkennbar, die die Praxis der Weiterbildung in ihren Planungen berücksichtigen kann? Ein „Weiterbildungstrendbericht“ könnte dazu beitragen, Informationen zu bündeln und präsentieren, Diskussionen anzuregen und Handlungen zu initiieren. In der Machbarkeitsstudie werden Bildungsexperten befragt, Quellen und Datensammlungen analysiert und im ausführlichen Anhang offen gelegt.
Klaus Pehl; Barbara Dietsche; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Germán Basterra
Die Kursleiter für Spanisch an den hessischen Volkshochschulen
Soziolinguistische und berufliche Profile
Die Kursleiter für Spanisch an den hessischen Volkshochschulen
Soziolinguistische und berufliche Profile
Die vorliegende Untersuchung ermittelt ein allgemeines Bild der Kursleiter für Spanischunterricht an hessischen Volkshochschulen und fokussiert besonders berufliche und soziolinguistische Aspekte. Ausgewertet wurden Daten von 27 der insgesamt 33 hessischen VHS auf der Grundlage der angebotenen Programme im Sommersemester 1999 sowie eine speziell für diese Frage konzipierten Umfrage.
Germán Basterra
Dr. Susanne Offenbartl; Klaus Pehl; Dr. Svenja Möller; Sabine Lauber-Pohle
Internet-Service ESPRID. Anhang zum Endbericht "ErwachsenenbildnerInnen lernen selbstgesteuert und problemorientiert mit innovativen Dokumenten"
Anhang
Internet-Service ESPRID. Anhang zum Endbericht "ErwachsenenbildnerInnen lernen selbstgesteuert und problemorientiert mit innovativen Dokumenten"
Anhang
Aufgabe und Ziel des Internet-Service ESPRID waren der Aufbau und die Bereitstellung einer Informations- und Kommunikationsplattform im Internet für professionell in der Erwachsenbildung Tätige. Hierbei sollten drei Funktionen erfüllt werden: Exploration, Evaluation und Pilotierung eines solchen Services.
Dr. Susanne Offenbartl; Klaus Pehl; Dr. Svenja Möller; Sabine Lauber-Pohle
Dr. Susanne Offenbartl; Klaus Pehl; Dr. Svenja Möller; Sabine Lauber-Pohle
Internet-Service ESPRID. Endbericht zum Projekt "ErwachsenenbildnerInnen lernen selbstgesteuert und problemorientiert mit innovativen Dokumenten"
Berichtsteil
Internet-Service ESPRID. Endbericht zum Projekt "ErwachsenenbildnerInnen lernen selbstgesteuert und problemorientiert mit innovativen Dokumenten"
Berichtsteil
Aufgabe und Ziel des Internet-Service ESPRID waren der Aufbau und die Bereitstellung einer Informations- und Kommunikationsplattform im Internet für professionell in der Erwachsenbildung Tätige. Hierbei sollten drei Funktionen erfüllt werden: Exploration, Evaluation und Pilotierung eines solchen Services.
Dr. Susanne Offenbartl; Klaus Pehl; Dr. Svenja Möller; Sabine Lauber-Pohle
Hermann Rademacker
"Neue" Medien - Informations- und Kommunikationstechnologien
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
"Neue" Medien - Informations- und Kommunikationstechnologien
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Historische wie aktuelle Initiativen zur Nutzung von jeweils „neuen“ Medien für Zwecke von Bildung und Lernen werden hier hinsichtlich ihrer Erfolgschancen und Auswirkungen untersucht und diskutiert.
Hermann Rademacker
Klaus Pehl
Weiterbildungsstatistik - Datenlage und Perspektiven
Vortragsmanuskript Bildungsmesse 2001 Hannover
Weiterbildungsstatistik - Datenlage und Perspektiven
Vortragsmanuskript Bildungsmesse 2001 Hannover
Vor dem Hintergrund der statistischen Datenlage der Weiterbildung und Erwachsenenbildung in Deutschland unter Berücksichtigung europäischer Aspekte werden die Reichweite und die Möglichkeiten eines BMBF-geförderten Projekts zur Weiterbildungsstatistik (2000-2003) erörtert.
Klaus Pehl
Ernst Küchler
"Neue Medien" und "Patchwork-Biographien" als Herausforderung für das Bildungssystem
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
"Neue Medien" und "Patchwork-Biographien" als Herausforderung für das Bildungssystem
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
In diesem Beitrag zu den Zukunfts-Themen „Neue“ Medien – Informations- und Kommunikationstechnologien und Patchwork-Biographien wird die alte und nach wie vor virulente bildungs- und sozialpolitische Frage nach der Chancengerechtigkeit in den Mittelpunkt gerückt.
Ernst Küchler
Paul Ciupke
Politische Jugend- und Erwachsenenbildung ist eine Werkstatt der Demokratie
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Politische Jugend- und Erwachsenenbildung ist eine Werkstatt der Demokratie
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Aus der Perspektive der im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) zusammengeschlossenen Einrichtungen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung geht der Autor der Rolle und dem Stellenwert dieser Institutionen und ihrer Arbeit in bezug auf die Themenbereiche „Neue Medien“, „Patchwork-Biographien“ und „Leben mit anderen“ nach.
Paul Ciupke
Alfred Töpper
Teilnehmerschutz/Anbieterqualität - Thesenpapier
Teilnehmerschutz/Anbieterqualität - Thesenpapier
Alfred Töpper, Mitarbeiter der Stiftung Warentest, referierte anlässlich der Fachtagung und Plenarsitzung der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung – politischer Handlungsbedarf" (25./26. Juni 2001) zum Thema Teilnehmerschutz/Anbieterqualität. Sein Vortrag befasste sich mit den Dimensionen beruflicher Weiterbildung vor dem Hintergrund zweier Entwicklungen: die zunehmende individuelle Notwendigkeit lebenslangen Lernens und die Schwierigkeit, institutionell Weiterbildungsinhalte mittel- und langfristig adäquat zu planen. Der zweite Schwerpunkt seines Vortrags lag auf der Funktion und Wirkung von Bildungstests.
Alfred Töpper
Anne Hacket; Helmut Kuwan; Angelika Graf-Cuiper
Weiterbildung von "bildungsfernen" Gruppen
Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Weiterbildung von "bildungsfernen" Gruppen
Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Viele Bildungsexperten sehen die wachsende Gefahr eines „knowledge gap“ zwischen wissensnahen und wissensfernen Gruppen unserer Gesellschaft, wenn keine unterstützenden Strukturen implementiert werden. Auch die Expansion von informeller Bildung, die geringere Zugangsbarrieren aufweist als formal-organisierte Bildung, führt nicht automatisch zu einer stärkeren Beteiligung bildungsferner Gruppen. Die vorliegende Studie ermittelt Weiterbildungsbarrieren und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung. Eine weitere Zielsetzung sind vertiefende Analysen zum Zugang zu Weiterbildung und zu Lernanlässen. Dabei werden Fragestellungen und Ergebnisse einer 1990 durchgeführten Studie aufgegriffen, aktualisiert und weitergeführt.
Anne Hacket; Helmut Kuwan; Angelika Graf-Cuiper
Helmut Strack
Bildung und Identität in einer pluralen Welt - Assoziationen zum Thema Patchwork-Biopraphie
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Bildung und Identität in einer pluralen Welt - Assoziationen zum Thema Patchwork-Biopraphie
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Der Autor thematisiert Bildung für fragmentarisierte Biographien. Nach gesellschaftstheoretischen Überlegungen geht er der doppelten Fragmentarität von Biographien nach, um abschließend die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Erwachsenenbildung zu erörtern.
Helmut Strack
Dr. Alexandra Ioannidou
Aus Momentaufnahmen einen Film machen
Aus Momentaufnahmen einen Film machen
Welche Möglichkeiten gibt es, das Lebenslange Lernen statistisch zu messen? Die Autorin fasst die Ergebnisse eines Seminars zusammen, das das European Advisory Commitee on Statistical Information in the Economic and Social Spheres, kurz CEIES, im Juni 2001 veranstaltete. Produzenten und Nutzer von Statistiken aus vielen Ländern und Organisationen der Welt diskutierten Definitionen und Klassifikationen, aktuelle Probleme und zukünftige Bedarfe.
Dr. Alexandra Ioannidou
Winfried Heidemann
Diskontinuierliche Erwerbsbiografien im Spiegel der europäischen Berufsbildung
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Diskontinuierliche Erwerbsbiografien im Spiegel der europäischen Berufsbildung
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Dieses Statement zum DIE-Forum „Zukunftsfelder in der Weiterbildung“ markiert einige Konsequenzen, die sich aus einer steigenden Zahl diskontinuierlicher Erwerbsbiografien für die Weiterbildungslandschaft ergeben: für Weiterbildungsanbieter (Entwicklung von der Angebots- zur Nachfrageorientierung) und für Fragen der Finanzierung (bisherige Aufteilung zwischen Betrieben, Staat und Individuum ist ungeeignet). Kritisch setzt sich Heidemann mit Programmen so genannter „Bildungskonten“ auseinander und diskutiert, was durch individuelle Lernkonten erreicht werden kann und wo öffentliche und betriebliche Finanzierungen nicht ersetzbar sind.
Winfried Heidemann
Angelika Schade
Qualitätssicherung für Lehre und Studium durch Akkreditierung - Thesenpapier
Qualitätssicherung für Lehre und Studium durch Akkreditierung - Thesenpapier
Am 25./26. Juni 2001 fand eine Fachtagung und Plenarsitzung der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) statt unter dem Motto: „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung – politischer Handlungsbedarf“.
In der Arbeitsgruppe 1 „Selbstevaluation/Akkreditierung von Einrichtungen“ hielt Dr. Angelika Schade ein Referat über die „Qualitätssicherung für Lehre und Studium durch Akkreditierung“. Der 1999 von HRK und KMK eingesetzte Akkreditierungsrat hat ein Akkreditierungsverfahren zur Einführung von Master- und Bachelor-Studiengängen an deutschen Hochschulen entwickelt.
Mit der Einführung der neuen Hochschulabschlüsse entstehen neue Qualifizierungswege und die wissenschaftliche Weiterbildung erhält einen neuen Stellenwert. Sie muss sich auf die besonderen Bedürfnisse ihrer Klientel einstellen, insbesondere hinsichtlich der didaktischen Aufbereitung des Unterrichtsstoffs, und einen berufsbegleitenden Charakter haben.
Zum Zeitpunkt der Tagung schließen lediglich 280 von 1.554 weiterführenden Studiengängen in Deutschland mit einem Master ab und nur weniger als 10 tragen bereits das Siegel des Akkreditierungsrats. Allerdings befinden sich zahlreiche Weiterbildungsstudiengänge im Akkreditierungsverfahren.
Angelika Schade
Christiane Heibach
Vom Nutzen und Nachteil der Medientheorien für die Erwachsenenbildung
Vom Nutzen und Nachteil der Medientheorien für die Erwachsenenbildung
Christiane Heibach stellt in ihrem Vortrag vier allgemeine Medientheorien vor – die mathematische Informationstheorie und Kybernetik, den Konstruktivismus, die Schriften von Marshall McLuhan und Vilém Flussen – und teilt sie drei grundlegend unterschiedlichen Perspektiven zu. Entweder wird die Struktur der Medien, ihre Wirkung auf Denk- und Wahrnehmungsstrukturen oder der funktionale Aspekt fokussiert. Diese Einteilung verdeutlicht die vielfältigen Konsequenzen für die Erwachsenenbildung. Was bewirken z. B. veränderte Lernstrukturen oder der Wandel von einer Buchkultur in eine Kultur der audio-visuellen Medien.
Christiane Heibach
Prof. Dr. em. Jürgen Wittpoth
Zukunftsfelder der Weiterbildung
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Zukunftsfelder der Weiterbildung
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Der Autor formuliert mit Blick auf „Zukunftsfelder der Weiterbildung“ vor allem offene Fragen: Klärungsbedarf besteht demnach insbesondere in Bezug auf das Verhältnis der neuen Medien(-kultur) zu traditionellen Formen von Weiterbildung, hinsichtlich der Adressaten von Weiterbildungsangeboten sowie in bezug auf den „tatsächlichen“ Umgang mit Fremdheit und Fremden.
Prof. Dr. em. Jürgen Wittpoth
Annegret Baumeister-Bruns
Qualitätsentwicklung und Förderbedingungen - Thesenpapier
Qualitätsentwicklung und Förderbedingungen - Thesenpapier
Für die Fachtagung „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung - politischer Handlungsbedarf", durchgeführt von der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) (25./26. Juni 2001), erläutert dies Thesenpapier die Position der Bundesanstalt für Arbeit (BA). Entscheidendes Qualitätskriterium ist die Anzahl der Beschäftigungsaufnahmen im Anschluss an eine Weiterbildungsmaßnahme. Die BA ist sich allerdings der Schwächen einer solchen rein ergebnisorientierten Evaluation bewusst und plädiert daher dafür, prozessbezogene Qualitätsmaßnahmen (Verfahren wie ISO 9000 ff oder das EFQM-Modell) zu verstärken.
Annegret Baumeister-Bruns
Dr. Alexandra Ioannidou; Klaus Pehl
Adults Learning – Regularly Collected Data by Statistical Offices on a National Level
ESNAL Subproject 3.3.1 Statistics – Report on year 2
Adults Learning – Regularly Collected Data by Statistical Offices on a National Level
ESNAL Subproject 3.3.1 Statistics – Report on year 2
Ausgehend vom Bericht aus dem Jahr 1(http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2000/gnahs00_01.pdf), der eine Zusammenstellung von im Internet verfügbaren Daten, eine Diskussion von Fallstudien in Finnland und der Schweiz sowie einen Vorschlag für den Mindeststandard einer Datensammlung enthielt, wird hier ein Überblick über offizielle (Regierung) und institutionelle (Anbieter) Studien zur Erwachsenenbildung geliefert. Das Design einer Studie unter Experten der nationalen Statistikeinrichtungen wird erläutert und die unerwartet geringe Feedback-Rate wird diskutiert. Als Basis für die Einrichtung eines Experten-Netzwerks wurde eine Liste mit allen Adressangaben erstellt. Das Feedback auf den im Berichtsjahr 1 erstellten Plan für eine Datensammlung wird diskutiert im Kontext der Zwischenergebnisse der Task Force zur Messung lebenslangen Lernens, die von EUROSTAT ins Leben gerufen wurde. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sowohl Angebot (Anbieter) als auch Nachfrage (Individuen) im Bereich der Erwachsenenbildung untersucht werden müssen, und dass Anstrengungen unternommen werden sollten, um NGOs stärker in die internationale Diskussion einzubeziehen.
Dr. Alexandra Ioannidou; Klaus Pehl
Prof. Dr. Hermann J. Forneck
Die große Aspiration
Lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen
Die große Aspiration
Lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen
Sachverhalte, die mit dem Programm des lebenslangen, selbstgesteuerten Lernens verbunden sind, sollen in diesem Beitrag unter einer bildungssoziologischen Perspektive geprüft werden. Einmal wird die veränderte Stellung der Bildungseinrichtungen in einem sich abzeichnenden neuen Weiterbildungssystem analysiert, dann der finanziell bedeutsamen Frage der Rationalisierung des Lernens durch medial unterstütztes selbstgesteuertes lebenslanges Lernen nachgegangen und drittens werden kritisch die sozio-kulturellen Voraussetzungen des Programms thematisiert. Die bildungspolitischen Aporien, die sich daraus ergeben, werden abschließend skizziert.
Prof. Dr. Hermann J. Forneck
Heinrich Dieckmann
Lernen mit Neuen Medien
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Lernen mit Neuen Medien
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Der Autor diskutiert die Möglichkeiten, Chancen und Grenzen des Einsatzes von neuen Medien in der Weiterbildung.
Heinrich Dieckmann
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Weiterbildung der Zukunft
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Weiterbildung der Zukunft
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Mit Blick auf gesellschaftliche Veränderungen diskutiert der Autor zukunftsorientierte Inhaltsfelder von Weiterbildung und zeigt Entwicklungstendenzen bezogen auf Methoden, Personen und Institutionen auf.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Dorothea Bender-Szymanski
Interkulturelle Kompetenz im Bildungswesen - eine Herausforderung für Weiterbildung
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Interkulturelle Kompetenz im Bildungswesen - eine Herausforderung für Weiterbildung
Beitrag zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Die Autorin begründet in ihrem Beitrag Zielvorstellungen und Anforderungen für die Weiterbildung von Lehrern im Bereich „Interkulturelle Kompetenz“. Den Hintergrund ihrer Argumentation bildet vor allem eine empirische Untersuchung über den Umgang von Referendaren mit kultureller Differenz.
Dorothea Bender-Szymanski
Prof. Dr. Veronika Fischer
Leben mit anderen
Einführungsreferat zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Leben mit anderen
Einführungsreferat zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Ausgehend von einer zunehmend durch Multikulturalität geprägten Gesellschaft analysiert die Autorin sowohl Asymmetrien im Verhältnis von zugewanderten Minoritäten und der Majorität als auch Ansätze von Integration und skizziert diesbezügliche Zukunftsaufgaben für die Erwachsenenbildung.
Prof. Dr. Veronika Fischer
Gerhild Brüning
Benachteiligte in der Weiterbildung
Projektabschlussbericht
Benachteiligte in der Weiterbildung
Projektabschlussbericht
Das Projekt Benachteiligte in der Weiterbildung“ (http://www.die-bonn.de/projekte/beendet/projekte.asp?projekteid=5) hat Literatur der letzten 20 Jahre zu Ausgrenzung und social exclusion, zum Weiterbildungsverhalten, zur Zielgruppenforschung, zur Bildungsarbeit mit benachteiligten Zielgruppen und ausgewählte statistische Daten ausgewertet. Dies wurde ergänzt durch Expertengespräche. Die subjektive und objektive Dimension von Determinanten der Benachteiligung wurden untersucht und die institutionellen und strukturellen Barrieren des Weiterbildungszugangs analysiert. Darauf basierend wurden Merkmale definiert, die besonders zur Bildungsbenachteiligung beitragen und das Weiterbildungs- und Lernverhalten beeinflussen (bspw. soziale Herkunft, Erwerbstätigkeit, Geschlecht, Alter und Nationalität).
Der Abschlussbericht enthält neben der Darstellung der Projektziele einen Überblick über wichtige Aspekte des allgemeinen Weiterbildungsverhaltens und rezipiert den zuletzt stark kritisierten Zielgruppenansatz. Quantitative und qualitative Daten zur Beschreibung der besonders benachteiligten Personengruppen (junge Erwachsene ohne Schulabschluss/Berufsausbildung, Arbeitslose, Frauen, Migrant/inn/en, Analphabeten) werden zusammengetragen, auf deren Basis allgemeine Dimensionen von Benachteiligung herausgearbeitet werden. Spezielle Weiterbildungsangebote für Benachteiligte werden überprüft. Der Bericht schließt mit der Benennung der politischen Handlungserfordernisse und gibt Hinweise für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.
Gerhild Brüning
Jürgen Heinen-Tenrich
Selbstevaluation/Akkreditierung von Einrichtungen - Thesenpapier
Selbstevaluation/Akkreditierung von Einrichtungen - Thesenpapier
Im Juni 2001 organisierte die Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW) eine Fachtagung zur Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung. Das hier vorliegende Thesenpapier diskutiert ein Qualitäts-Testierungsverfahren, das speziell für die Weiterbildung entwickelt wurde und die Kontexte und Bedingungsfelder gelingenden Lernens in den Mittelpunkt rückt. Im Zentrum steht ein Qualitätsentwicklungsprozess, der in einem Selbstreport von den Einrichtungen dokumentiert wird. Gegenstand ist die Einführung eines Qualitätskreislaufes und die konkrete Kennzeichnung von 12 Qualitätsbereichen. Die so entstandene Dokumentation wird abschließend extern evaluiert und testiert.
Jürgen Heinen-Tenrich
Prof. Dr. Klaus Meisel
Teilnehmerschutz/Anbieterqualität - Thesenpapier
Teilnehmerschutz/Anbieterqualität - Thesenpapier
Im Juni 2001 organisierte die Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW) eine Fachtagung zur Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung. Das hier vorliegende Thesenpapier diskutiert, welche Maßnahmen geeignet sind, aus der jeweiligen Perspektive des Nachfragenden oder der Anbieter Qualität in der Weiterbildung zu sichern.
Prof. Dr. Klaus Meisel
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2001
40. Folge, Arbeitsjahr 2001
Volkshochschul-Statistik 2001
40. Folge, Arbeitsjahr 2001
Das DIE erstellt jährlich eine Statistik über die Aktivitäten der Volkshochschulen in Deutschland. Die vorliegenden Ausgabe (40. Folge) dokumentiert die wichtigsten Fakten aus dem Arbeitsjahr 2001 in Form von kommentierten Tabellen. Die Beschreibungen nehmen auch Bezug auf vorangegangene Untersuchungen, so dass Tendenzen in der Entwicklung der Volkshochschulen deutlich werden. Im einzelnen finden sich Informationen zu institutionellen Merkmalen, Finanzierung, Personal, Kooperationen, Programmbereichen/Fachgebieten, Veranstaltungsformen, Teilnehmenden und Beteiligung.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Marion Seevers
Qualitätsentwicklung und Förderbedingungen - Thesenpapier
Qualitätsentwicklung und Förderbedingungen - Thesenpapier
Am 25./26. Juni 2001 fand eine Fachtagung und Plenarsitzung der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) statt unter dem Motto: „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung – politischer Handlungsbedarf“.
Marion Seevers berichtet von den Bremer Erfahrungen bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in Weiterbildungseinrichtungen. Seit 1998 werden in Bremen nur noch Einrichtungen anerkannt bzw. gefördert, die die vom Land vorgegebenen Qualitätsstandards einhalten und über ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem verfügen.
Mit diesen Vorgaben gerieten die Bildungseinrichtungen zunächst unter Druck, denn der Aufbau eines QM-Systems bringt zusätzliche Arbeit und Kosten mit sich. Gleichzeitig wurde eine Diskussion um Weiterbildungsqualität im Interesse des Kunden angestoßen. Hier zeigten sich bald positive Veränderungen, insbesondere durch die Einführung von systematisierten Kundenbefragungen und eines geregelten Beschwerdemanagements.
Qualitätsentwicklung als Instrument der politischen Steuerung braucht klare politische Vorgaben. Eine Förderung muss an Mindeststandards gebunden sein. Darüber hinaus müssen die Einrichtungen Spielraum für ein individuelles Vorgehen haben. Das Bremer Prinzip der „mittleren Systematisierung“ hat sich bewährt: Nicht das QM-System selbst wird vorgeschrieben, sondern lediglich die Prozessorientierung des Systems.
Insgesamt sind ein förderliches Klima und Anreize für eine kontinuierliche Qualitätsarbeit zu schaffen. Ebenso relevant sind ein entsprechendes Marketing und ausreichend Informationsmöglichkeiten für die Kunden wie Datenbanken, Checklisten und Beratungseinrichtungen.
Marion Seevers
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 2000
39. Folge, Arbeitsjahr 2000
Volkshochschul-Statistik 2000
39. Folge, Arbeitsjahr 2000
Auf der Basis von Angaben nahezu aller Volkshochschulen enthält die Statistik nach Bundesländern differenzierte Tabellen von Summen oder Verteilungen zu Personal, Finanzierung, Kursveranstaltungen, Studienfahrten, Studienreisen und Ausstellungen für das jeweilige Kalenderjahr. Die Kursveranstaltungen sind nach einem detaillierten System von Stoff- und Fachgebieten aufgeschlüsselt.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 2000 - Zahlen in Kürze
Volkshochschul-Statistik 2000 - Zahlen in Kürze
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 2000 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Die Langfassung der Volkshochschul-Statistik 2000 kann hier: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2001/pehl01_02.pdf heruntergeladen werden (pdf, 854 KB).
Gerhard Reitz
Horst Hopmann
Leben mit anderen
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Leben mit anderen
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Der Autor skizziert die Anforderungen an die politische Bildung zur Förderung eines gesellschaftlichen Klimas der Akzeptanz, Offenheit und demokratischer Auseinandersetzung.
Horst Hopmann
Dr. Hans J. Pongratz
Arbeitskraftunternehmer als neuer Leittypus? Flexibilisierung der Arbeit und Patchwork-Biographien
Einführungsreferat zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Arbeitskraftunternehmer als neuer Leittypus? Flexibilisierung der Arbeit und Patchwork-Biographien
Einführungsreferat zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Weiterbildung"
Der Autor erläutert die These, wonach Erwerbstätige zunehmend unternehmerisch mit ihrer eigenen Arbeitskraft umgehen müssen, und zieht daraus Schlüsse für die Erwachsenenbildung.
Dr. Hans J. Pongratz
Raúl Claro Huneeus
Strukturen der Innenwelt
Hypothesen zur Wirkung von Psychologiekursen an der Volkshochschule
Strukturen der Innenwelt
Hypothesen zur Wirkung von Psychologiekursen an der Volkshochschule
Psychologiekurse an Volkshochschulen zielen auf Bedürfnisse und Lebenssituationen der Teilnehmer/innen und haben einen lebenspraktischen Vermittlungscharakter. Der Autor grenzt das Psychologieangebot der Volkshochschulen gegenüber spirituellen Konkurrenzangeboten auf der einen Seite und zur Therapie auf der anderen Seite ab. In sechs Punkten fasst er den Nutzen und die Folgen zusammen, die Psychologiekurse für die Teilnehmer/innen haben, welche Orientierungs- und Lebenshilfe sie bieten können.
Raúl Claro Huneeus
Ruth Roß
Wege zur bedarfsorientierten Weiterbildung und Beratung
Dokumentation des Workshops am 28. März 2000
Wege zur bedarfsorientierten Weiterbildung und Beratung
Dokumentation des Workshops am 28. März 2000
Dokumentation des Workshops "Wege zur bedarfsorientierten Weiterbildung und Beratung" am 28. März 2000 in Düsseldorf mit den Schwerpunktthemen: Akquisewege, Wege der Bedarfsermittlung und Selbstverständnis von Weiterbildungs- und Beratungsanbietern.
Ruth Roß
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Ausbildung der Ausbilder in Deutschland
Ausbildung der Ausbilder in Deutschland
Die Zahl der Beschäftigten in der Weiterbildung steigt seit Jahren kontinuierlich an. Allerdings in letzter Zeit beinahe ausschließlich in der betrieblichen und kommerziellen Bildungsarbeit, während die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Weiterbildungssektor stagniert. In Anbetracht dieser Verschiebung analysiert der Autor, wo Weiterbildner/innen das nötige Wissen und die nötigen Kompetenzen erwerben, wie sie sich selbst weiterqualifizieren und in welchem Verhältnis ihre Ausbildung zu den bestehenden beruflichen Anforderungen steht.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Corinna Alvarez; Marita Kemper; Rosemarie Klein
Was aus der Praxis anderer zu lernen ist!
Transferprojekt QuA-Trans
Was aus der Praxis anderer zu lernen ist!
Transferprojekt QuA-Trans
Aufgabe des Projektes QuA-Trans ist es, aus Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Klein- und Mittelbetrieben Good-Practice-Beispiele herauszufiltern und die Ergebnisse zugänglich zu machen. Dieser Zwischenbericht beleuchtet die angewendeten Prüfkriterien zur Identifizierung von Good-Practice und diskutiert die jeweiligen Aufgaben und Rollen von Weiterbildungsanbietern und Betrieben.
Corinna Alvarez; Marita Kemper; Rosemarie Klein
Sybille Peters; Rosemarie Klein; Sandra Dengler
Aufarbeitung der begrifflich-konzeptionellen Diskussion zum selbstgesteuerten Lernen in der Weiterbildung
Aufarbeitung der begrifflich-konzeptionellen Diskussion zum selbstgesteuerten Lernen in der Weiterbildung
Der Text stellt eine inhaltlich erweiterte Fassung der Studie "Unterstützung selbstgesteuerten Lernens in der
Weiterbildung durch neue Medien" dar. Im Mittelpunkt steht dabei die begrifflich konzeptionelle Diskussion zum selbstgesteuerten Lernen.
Sybille Peters; Rosemarie Klein; Sandra Dengler
Martin Schneider
Ungarisch-deutsche Kooperation in der Erwachsenenbildung
Eine Bestandsaufnahme in qualitativen Interviews
Ungarisch-deutsche Kooperation in der Erwachsenenbildung
Eine Bestandsaufnahme in qualitativen Interviews
Die Arbeit präsentiert auf der Basis qualitativer Interviews mit ungarischen und deutschen ErwachsenenbildnerInnen die Erfolge und Fehlschläge der jüngeren Kooperation zwischen den beiden Ländern. Über zehn Jahre nach der "Wende" würdigt sie die engagierte Aufbauarbeit des IIZ-DVV in Ungarn und erörtert mögliche Zukunftsszenarien der Zusammenarbeit.
Martin Schneider
Dr. Rüdiger Preißer
Familiale Sozialisation zwischen zweckrationalem Kalkül und emotionaler Nähe
Familiale Sozialisation zwischen zweckrationalem Kalkül und emotionaler Nähe
Dieser Beitrag stützt sich auf zwei theoretische Argumentationslinien, einerseits die Theorie der kulturellen Reproduktion sozialer Ungleichheit von Bourdieu und andererseits den familientherapeutischen Ansatz von Stierlin. Die Diskussion erfolgt anhand eines Fallbeispiels.
Dr. Rüdiger Preißer
Paul J. Edelson
Adult education in the USA
Issues and trends
Adult education in the USA
Issues and trends
Der Autor zeichnet in seinem Text sechs in den USA vorherrschende Sichtweisen auf Erwachsenenbildung nach und entwickelt dabei zugleich ein Gesamtbild US-amerikanischer Erwachsenenbildung.
Paul J. Edelson
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 1999 in Zahlen
Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 1999 in Zahlen
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 1999 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Sandra Schaffert
Einsatz von Online-Prüfungen in der beruflichen Weiterbildung: Gegenwart und Zukunft
Einsatz von Online-Prüfungen in der beruflichen Weiterbildung: Gegenwart und Zukunft
Die Magisterarbeit untersucht die Anwendung von computergestützten, via Computernetz zur Verfügung
gestellten und automatisch ausgewerteten Prüfungen in der beruflichen Weiterbildung. Sie spielen eine bedeutende Rolle als integrierte Prüfungen im Online-Lernen und bei Zertifizierungsprüfungen in der Informationstechnologie-Branche. In einem zweiten Schritt analysiert die Autorin Ansatzpunkte für mögliche zukünftige Entwicklungen. Grundlage ist eine zweistufige, schriftliche Delphistudie, die bei Experten aus Praxis und Wissenschaft durchgeführt wurde. Ihnen zufolge ist ein moderater Anstieg des Einsatzes zu erwarten und zwar insbesondere in den Berufen, bei denen der Umgang mit dem Computer zum Alltag gehört.
Sandra Schaffert
Ion Dumitru
Erwachsene lernen anders
Erwachsene lernen anders
Interview mit Ekkehard Nuissl von Rein zum Thema "Methoden der Erwachsenenbildung", entstanden im Rahmen eines gleichnamigen Seminars an der Universität de Vest din, Timisoara, Rumänien.
Ion Dumitru
Sybille Peters; Rosemarie Klein; Sandra Dengler
Selbstgesteuertes Lernen in der Umsetzung
Ergebnisse einer exemplarischen Projektbefragung
Selbstgesteuertes Lernen in der Umsetzung
Ergebnisse einer exemplarischen Projektbefragung
Welche Erfahrungen machen Bildungseinrichtungen bei der Implementierung selbstgesteuerten Lernens? Der Text referiert die Ergebnisse einer Umfrage bei Volkshochschulen, privaten Bildungsträgern und in Weiterbildungsbereichen großer Unternehmen. Erfragt wurden z. B. mögliche Umsetzungshindernissen, didaktische Konzepte, institutionelle und qualifikatorische Anforderungen bei der Umsetzung oder auch strukturelle Rückwirkungen und Konsequenzen für die Organisationsentwicklung.
Sybille Peters; Rosemarie Klein; Sandra Dengler
Felicitas von Küchler
ESNAL: Quality Assurance and Development in European Continuing Education
ESNAL: Quality Assurance and Development in European Continuing Education
Der englischsprachige Text gibt einen Überblick über das Projekt ESNAL (European Service Network for Adult Learning). Dabei wird auf die aktuelle Diskussion der Qualitätssicherung im Weiterbildungsbereich der einzelnen EU-Länder eingegangen.
Felicitas von Küchler
Carolin Balzer
Weiterbildungsgesetz – Bildungsurlaubsgesetz – Erwachsenenbildung/Gesetzgebung
(Literaturrecherche)
Weiterbildungsgesetz – Bildungsurlaubsgesetz – Erwachsenenbildung/Gesetzgebung
(Literaturrecherche)
Die Literaturrecherche gibt einen Überblick über die Entwicklungen und Diskussionen der Jahre 1995–1999 im Bereich der Gesetzgebung zur Weiterbildung in Deutsch-land; hier insbesondere die Novellierungen der Ländergesetze zur Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und in Rheinland-Pfalz begleitend.
Die in der Rubrik „Internationale/vergleichende Darstellungen” zusammengestellte Literatur ermöglicht einen Einblick in die Weiterbildungspolitik und die gesetzlichen Regelungen anderer Länder.
Weitere Schwerpunkte der Recherche sind die berufliche Weiterbildung und Bildungsurlaub.
Die hier aufgeführte Literatur ist in der Bibliothek des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung e.V. vorhanden und daher im Text durch die entsprechenden Standortangaben ergänzt.
Carolin Balzer
Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Memorandum über Lebenslanges Lernen
Arbeitsdokument der Dokumentationsdienststellen
Memorandum über Lebenslanges Lernen
Arbeitsdokument der Dokumentationsdienststellen
Vorgelegt von der EU-Kommission am 30. Oktober 2000. Ziel des Memorandums ist es," (...) eine europaweite Diskussion über eine umfassende Strategie zur Implementierung lebenslangen Lernens auf individueller und institutioneller Ebene in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens in Gang zu setzen".
Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Carolin Balzer
Strategien Lebenslangen Lernens in Großbritannien
Strategien Lebenslangen Lernens in Großbritannien
Der Artikel behandelt die Strategien Lebenslangen Lernens, die in Großbritannien angewendet werden. Dabei geht er insbesondere auf die Verbindung von "Individual Learning Accounts" mit anderen Initiativen ein.
Carolin Balzer
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Congés de formation en Europe - une recommandation
Congés de formation en Europe - une recommandation
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen.
In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpunkt, ob Bildungsfreistellung eine Strategie zur Förderung des lebenslangen Lernens sein kann. Die gemeinsame Empfehlung zu Bildungsfreistellung und Weiterbildung basiert auf Recherchen in den beteiligten Ländern und auf den Ergebnissen einer internationalen Konferenz.
Bildungsfreistellung soll als unabdingbarer Bestandteil eines Konzepts für das lebenslange Lernen in Europa verstanden werden. Dafür ist es notwendig, sie allen Menschen im Arbeitsleben zu ermöglichen. Sie sollen ein Recht auf die individuelle Auswahl des Angebots erhalten und hinsichtlich Beschäftigungsstatus, Lohnfortzahlung etc. keinen Nachteil haben. Ein europäisches Übereinkommen soll die Mindestdauer festlegen. Das Papier enthält konkrete Handlungsaufforderungen an die europäischen Institutionen, die Mitgliedsstaaten, regionale und lokale Körperschaften, die Sozialpartner und Unternehmen sowie an die Weiterbildungsanbieter.
Der Text liegt in vier verschiedenen Sprachen vor (Deutsch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_01.htm, Englisch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_02.htm, Französisch und Italienisch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_04.htm).
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Prof. Dr. Richard Stang
Neue Medien in der Erwachsenenbildung
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Erwachsenenbildung"
Neue Medien in der Erwachsenenbildung
Statement zum DIE-Forum Weiterbildung 2000 "Zukunftsfelder der Erwachsenenbildung"
Der Autor thematisiert die Entfaltung von Medienkompetenz, die Potenziale neuer Medien und die Rolle der Akteure als zentrale Fragen zu den neuen Medien in der Weiterbildung.
Prof. Dr. Richard Stang
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Bildungsfreistellung in Europa - eine Empfehlung
Bildungsfreistellung in Europa - eine Empfehlung
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen.
In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpunkt, ob Bildungsfreistellung eine Strategie zur Förderung des lebenslangen Lernens sein kann. Die gemeinsame Empfehlung zu Bildungsfreistellung und Weiterbildung basiert auf Recherchen in den beteiligten Ländern und auf den Ergebnissen einer internationalen Konferenz.
Bildungsfreistellung soll als unabdingbarer Bestandteil eines Konzepts für das lebenslange Lernen in Europa verstanden werden. Dafür ist es notwendig, sie allen Menschen im Arbeitsleben zu ermöglichen. Sie sollen ein Recht auf die individuelle Auswahl des Angebots erhalten und hinsichtlich Beschäftigungsstatus, Lohnfortzahlung etc. keinen Nachteil haben. Ein europäisches Übereinkommen soll die Mindestdauer festlegen. Das Papier enthält konkrete Handlungsaufforderungen an die europäischen Institutionen, die Mitgliedsstaaten, regionale und lokale Körperschaften, die Sozialpartner und Unternehmen sowie an die Weiterbildungsanbieter.
Der Text liegt in vier verschiedenen Sprachen vor
(Deutsch, Englisch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_02.htm, Französich: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_03.htm und Italienisch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_04.htm).
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Helga Riebe; Dr. Angela Venth; Tatjana Botzat; Iris Bergmiller; Dr. Angela Franz-Balsen
Frauen lernen anders - Männer auch
Beiträge einer Fachtagung, 20. und 21. November 1999, Burckhardthaus in Gelnhausen
Frauen lernen anders - Männer auch
Beiträge einer Fachtagung, 20. und 21. November 1999, Burckhardthaus in Gelnhausen
Hinter jedem geschlechtsneutral behandelten Phänomen verbergen sich potentiell Akte sozialer Benachteiligung. Diese Erkenntnis der Geschlechterforschung greift mit Zeitverzögerung auch auf die Erwachsenenbildung über. Die Kategorie des Geschlechts gewinnt an didaktischer Brisanz. Was bisher fehlt, ist eine geschlechtsbewusste Selbstreflexion innerhalb des pädagogischen Feldes. Der Band dokumentiert eine Tagung, die Gelegenheit bot, sich mit geschlechtsbezogenen Konstruktions-Prozessen von Bildung im eigenen Metier auseinander zu setzen. Ihr Ziel war es, mit Multiplikator/inn/en zu entwickeln, welche Ordnung der Geschlechter durch pädagogisches „Doing Gender“ unterstützt oder konterkariert wird.
Helga Riebe; Dr. Angela Venth; Tatjana Botzat; Iris Bergmiller; Dr. Angela Franz-Balsen
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 1999
38. Folge, Arbeitsjahr 1999
Volkshochschul-Statistik 1999
38. Folge, Arbeitsjahr 1999
Die jährliche Volkshochschul-Statistik gilt als die reichhaltigste Einzelstatistik für einen Trägerbereich in der Weiterbildung. Sie bietet nach Bundesländern differenzierte Tabellen von Summen oder Verteilungen zu Personal, Finanzierung, Kurs- und Einzelveranstaltungen, Studienfahrten und -reisen, Ausstellungen. Alle Veranstaltungen sind durchgängig nach den Programmbereichen
(1) Politik - Gesellschaft - Umwelt
(2) Kultur - Gestalten
(3) Gesundheit
(4) Sprachen
(5) Arbeit - Beruf
(6) Grundbildung - Schulabschlüsse differenziert.
Die Kursveranstaltungen sind darüber hinaus nach einem detaillierten System von Fachgebieten (über 80) aufgeschlüsselt.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Prof. Dr. Richard Stang
Neue Medien in der Erwachsenenbildung
Positionspapier des DIE
Neue Medien in der Erwachsenenbildung
Positionspapier des DIE
Das Positionspapier des DIE aus dem Jahr 2001 befasst sich mit den Herausforderungen, die die Neuen Medien an die Erwachsenenbildung stellen. Mit dem Umbruch der gesellschaftlichen Kommunikationsmöglichkeiten werden die bewährten Formen der individuellen und institutionellen Vermittlung und Aneignung von Bildung in Frage gestellt. Durch Globalisierung und Beschleunigung ökonomischer Prozesse vollzieht sich ein Strukturwandel, Informations- und Wissensbestände wachsen stark an, ändern sich und veralten schnell. Damit steigt die Bedeutung des Fortbildens auf den Wandel gegenüber dem Ausbilden auf einen Beruf hin. Flexible und preiswerte Bildung ist gefragt. Sie kann mit multimedialen Bildungsmodulen realisiert werden. Dadurch treten zunehmend selbstgesteuerte Lernformen in den Vordergrund. In der Erwachsenenbildung muss eine Verlagerung der Schwerpunkte von der Lehr- zur Lernperspektive, vom Lehrenden zum Lernenden und vom (fremd-)organisierten zum selbstgesteuerten Lernen erfolgen. In der Praxis muss das Augenmerk auf Beratung und die Vermittlung von Selbstlern- und Medienkompetenz gerichtet werden. Bislang fehlt es an entsprechenden orientierenden Konzeptionen. Der Einfluss von Neuen Medien auf die Lehr-/Lern- und Bildungsprozesse, die Auswirkungen der Virtualisierung von Lernprozessen auf die Praxis der Erwachsenenbildung gilt es zukünftig stärker ins Zentrum der Forschung zu rücken.
Prof. Dr. Richard Stang
Marita Kemper; Rosemarie Klein
‚Best-practice‘ beruflicher Weiterbildung
- eine kritische Auseinandersetzung -
‚Best-practice‘ beruflicher Weiterbildung
- eine kritische Auseinandersetzung -
Der Text untersucht die Schnittstellen theoretischer und praktischer Sichtweisen auf "best-practice" in der beruflichen Weiterbildung. Gleichzeitig werden dabei Frage- und Problemstellungen zum Konstrukt best-practice abgeleitet.
Marita Kemper; Rosemarie Klein
Prof. Dr. Harm Kuper
Weiterbildung – von der Kontrast- zur Integrationsformel erwachsenenpädagogischer Reflexion
Weiterbildung – von der Kontrast- zur Integrationsformel erwachsenenpädagogischer Reflexion
Der Begriff der Weiterbildung wird hier diskutiert im historischen Spannungsfeld der programmatischen Bemühungen um die Bündelung und Systematisierung der institutionellen Pluralität und der Individualisierungsbemühungen.
Prof. Dr. Harm Kuper
Erhard Schlutz; Prof. Dr. Rolf Arnold; Wilhelm Mader; Prof. Dr. Peter Faulstich; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Research Memorandum on Adult and Continuing Education
Research Memorandum on Adult and Continuing Education
Die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens gilt als unstrittig. Weniger klar sind dagegen Ursachen, Bedingungen, Erscheinungsformen der Entwicklung in ihrer Vielfalt sowie Veränderungstendenzen und Lösungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Situation verlangt eine breite, intensive und nachhaltige empirische Forschung zur Erwachsenen- und Weiterbildung. Das Forschungsmemorandum – entwickelt im Auftrag der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE – identifiziert, ordnet und benennt Schwerpunkte und notwendige Fragestellungen, um so auch zu einer mehr arbeitsteiligen und abgestimmten Forschung anzuregen. Die Darstellung empirischer Forschungsnotwendigkeiten bezieht sich auf fünf Forschungsfelder: Lernen Erwachsener, Wissensstrukturen und Kompetenzbedarfe, Professionelles Handeln, Institutionalisierung, System und Politik. Diese Felder sind in bestimmte Forschungsschwerpunkte oder Themenbereiche untergliedert, zu denen Fragen gestellt werden, die Forschungsoptionen verdeutlichen. Sie haben keinen ausschließenden, sondern exemplarischen Charakter. Überschneidungen zwischen Forschungsfeldern, -themen und -fragen sind nicht zufällig, sondern von der jeweiligen Sache gefordert.
Erhard Schlutz; Prof. Dr. Rolf Arnold; Wilhelm Mader; Prof. Dr. Peter Faulstich; Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Marita Kemper; Ruth Roß
Qualitätsbausteine auf dem Weg zum KMU Kunden
Schwerpunktthema Akquise
Qualitätsbausteine auf dem Weg zum KMU Kunden
Schwerpunktthema Akquise
Über Konzepte und Umsetzungsbeispiele "guter Praxis" in der Weiterbildungs- und Beratungsarbeit mit Klein- und Mittelbetrieben (KMU) diskutierten am 28. März 2000 36 Expertinnen und Experten. Der Workshop konzentrierte sich auf Wege der Akquise und Bedarfsermittlung und das Selbstverständnis von Weiterbildungs- und Beratungsanbietern. In einer kleinen Expert/inn/enrunde sollten Umsetzungsbeispiele „guter Praxis“ und bewährte Wege der Akquise und Bedarfsermittlung für den Transfer gesichert und im gemeinsamen Austausch Qualitätsbausteine identifiziert werden. Das Interesse aller Beteiligten konzentrierte sich auf das Thema „Akquise“. Als Anforderungen an die Träger ist es für viele neu, wenig durchdacht und nicht systematisiert. Einige Weiterbildungs- und Beratungsanbieter verzichten derzeit sogar noch ganz auf eine aktive und kontinuierliche Akquise. In Form eines gegenseitigen Inputs wurden zahlreiche transferrelevante und modellhafte Ansätze der Akquise herausgearbeitet. Übereinstimmend stellte die ExpertInnenrunde fest: Ein kontinuierlicher und zielgerichteter Akquiseprozess zahlt sich aus!
Marita Kemper; Ruth Roß
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Raccomandazioni per l’applicazione del congedo formativo in Europa
Raccomandazioni per l’applicazione del congedo formativo in Europa
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen.
In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpunkt, ob Bildungsfreistellung eine Strategie zur Förderung des lebenslangen Lernens sein kann. Die gemeinsame Empfehlung zu Bildungsfreistellung und Weiterbildung basiert auf Recherchen in den beteiligten Ländern und auf den Ergebnissen einer internationalen Konferenz.
Bildungsfreistellung soll als unabdingbarer Bestandteil eines Konzepts für das lebenslange Lernen in Europa verstanden werden. Dafür ist es notwendig, sie allen Menschen im Arbeitsleben zu ermöglichen. Sie sollen ein Recht auf die individuelle Auswahl des Angebots erhalten und hinsichtlich Beschäftigungsstatus, Lohnfortzahlung etc. keinen Nachteil haben. Ein europäisches Übereinkommen soll die Mindestdauer festlegen. Das Papier enthält konkrete Handlungsaufforderungen an die europäischen Institutionen, die Mitgliedsstaaten, regionale und lokale Körperschaften, die Sozialpartner und Unternehmen sowie an die Weiterbildungsanbieter.
Der Text liegt in vier verschiedenen Sprachen vor (Deutsch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_01.htm, Englisch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_02.htm, Französich: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_03.htm und Italienisch).
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Dr. Susanne Offenbartl; Bente Bodi
Brauchen wir eine Vernetzung im Internet?
Qualitative Bedarfsanalyse per Interviews und Fragebögen
Brauchen wir eine Vernetzung im Internet?
Qualitative Bedarfsanalyse per Interviews und Fragebögen
Die Bedarfsanalyse thematisiert die Frage, welcher Vernetzungsbedarf zwischen Forschung und Praxis in
der Erwachsenenbildung besteht und von welchen Voraussetzungen für eine Vernetzungsplattform im Internet ausgegangen werden muss.
Dr. Susanne Offenbartl; Bente Bodi
Prof. Dr. Dieter Gnahs; Sabine Seidel; Klaus Pehl
Towards a European Statistics for Adult Education
Report on an ESNAL-Subproject, 31 May 2000
Towards a European Statistics for Adult Education
Report on an ESNAL-Subproject, 31 May 2000
1999 wurde ein Projekt auf den Weg gebracht, um verfügbare Daten über Weiterbildung/Erwachsenenbildung in Europa zusammenzustellen. Dafür war es notwendig, sich auf im Internet erhältliche Quellen zu beschränken, mit dem Fokus auf Prüfung von Texten, Tabellen und Graphiken in EURYBASE, die von Information Network on Education in Europe (EURYDICE) betrieben wird. Diese Daten werden in einem synoptischen Überblick vereinigt. Sie werden ergänzt um Daten aus Ländern außerhalb der Europäischen Union und von nicht europäischen Staaten. Insbesondere Finnland und die Schweiz wurden für Fallstudien ausgewählt, da in diesen Ländern wie auch in Deutschland regelmäßig detaillierte und umfassende Erhebungen über Weiterbildungsfragen durchgeführt werden. Internationale Einrichtungen wie EUROSTAT, OECD und UNESCO lieferten weiteres Material. Defizite in den Daten wurden identifiziert und ein Vorschlag für ein Kernprogramm an Statistiken, die Lebenslanges Lernen unterstützen könnten, wurde ausgearbeitet. Dies wird im zweiten Teil des Projektes aufgenommen werden (http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2001/ioannidou01_03.pdf).
Prof. Dr. Dieter Gnahs; Sabine Seidel; Klaus Pehl
Sybille Peters; Rosemarie Klein; Sandra Dengler
Thesenpapier zur bildungs- und medienpolitischen Diskussion der Thematik des selbstgesteuerten/selbstorganisierten Lernens
Thesenpapier zur bildungs- und medienpolitischen Diskussion der Thematik des selbstgesteuerten/selbstorganisierten Lernens
Der Strukturwandel in Richtung Informationsgesellschaft ist in Deutschland weiterhin defizitär. Als zentrale Aufgaben identifizieren die Autorinnen eine multimediale Bildungsoffensive und die Schaffung einer Weiterbildungsinfrastruktur für lebenslanges Lernen. Thesenartig fassen sie die Aussagen verschiedener Institutionen aus Bildungs- und Medienpolitik zusammen und kommen zu dem Schluss, dass das Ziel sein muss, eine neue Balance zwischen planmäßig organisierten Lehr-Lernsystemen und einem offeneren selbstgesteuerten Lernen zu finden.
Sybille Peters; Rosemarie Klein; Sandra Dengler
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Paid Educational Leave in Europe - A Recommendation
Paid Educational Leave in Europe - A Recommendation
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen.
In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpunkt, ob Bildungsfreistellung eine Strategie zur Förderung des lebenslangen Lernens sein kann. Die gemeinsame Empfehlung zu Bildungsfreistellung und Weiterbildung basiert auf Recherchen in den beteiligten Ländern und auf den Ergebnissen einer internationalen Konferenz.
Bildungsfreistellung soll als unabdingbarer Bestandteil eines Konzepts für das lebenslange Lernen in Europa verstanden werden. Dafür ist es notwendig, sie allen Menschen im Arbeitsleben zu ermöglichen. Sie sollen ein Recht auf die individuelle Auswahl des Angebots erhalten und hinsichtlich Beschäftigungsstatus, Lohnfortzahlung etc. keinen Nachteil haben. Ein europäisches Übereinkommen soll die Mindestdauer festlegen. Das Papier enthält konkrete Handlungsaufforderungen an die europäischen Institutionen, die Mitgliedsstaaten, regionale und lokale Körperschaften, die Sozialpartner und Unternehmen sowie an die Weiterbildungsanbieter.
Der Text liegt in vier verschiedenen Sprachen vor (Deutsch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_01.htm, Englisch, Französich: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_03.htm und Italienisch: http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/laenge00_04.htm).
Paprella Laurent Assathuany; Serge Noel Domenico; Theo W. Länge
Helmut F. Friedrich
Schenkel, Peter u. a. (Hrsg.): Qualitätsbeurteilung multimedialer Lern- und Informationssysteme. Evaluationsmethoden auf dem Prüfstand. S. 154–156
Rezension
Schenkel, Peter u. a. (Hrsg.): Qualitätsbeurteilung multimedialer Lern- und Informationssysteme. Evaluationsmethoden auf dem Prüfstand. S. 154–156
Rezension
Helmut Felix Friedrich vom Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF) an der Universität Tübingen rezensiert den im Jahr 2000 erschienen Titel „Qualitätsbeurteilung multimedialer Lern- und Informationssysteme. Evaluationsmethoden auf dem Prüfstand“, herausgegeben von Peter Schenkel, Sigmar-Olaf Tergan und Alfred Lottmann.
Zwei Tagungen, deren Ergebnisse dieser Band zusammenfasst, zielten darauf, ein multimediales Lern- und Informationssystem zum Thema „EDV im Handwerk“ mithilfe verschiedener Methoden vergleichend zu evaluieren.
Teil A beschäftigt sich mit den Grundlagen der Qualitätsevaluation von Bildungsangeboten (Grundfragen, Qualitäts- und Prozessmodelle, methodische Fragen und Kriterienkataloge, Selbstevaluierung der Lernenden und UCIT, ein Modell für das Instruktionsdesign). Teil B stellt verschiedene Methoden der Qualitätsevaluation vor (Expertenumfrage, Kriterienkataloge MEDA und AKAB, Interview- und Fragebogenstudien, Fallstudien und Fallanalysen), deren Stärken und Schwächen in einem abschließenden Beitrag untersucht werden.
Helmut F. Friedrich betont, der Band zeige erfreulicherweise, dass „Medien nur ein Faktor in einem komplexen Geschehen sind“ und zahlreiche Anregungen zur Konzeption und Durchführung von Evaluationen beinhaltet.
Helmut F. Friedrich
Sven-Åge Westphalen
Reporting on human capital Objectives and trends
Reporting on human capital Objectives and trends
Der englischsprachige Text diskutiert die Ziele und Trends bei der Erfassung und Anwendung des Faktors "Humankapital".
Sven-Åge Westphalen
Hermann Vornoff
Erwachsenenbildungsrelevante Habilitationen und Dissertationen 1996 und 1997
Erwachsenenbildungsrelevante Habilitationen und Dissertationen 1996 und 1997
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Habilitationen und Dissertationen im Bereich der Erwachsenenbildung.
Hermann Vornoff
Dr. Heino Apel
Multimedia-Umfrage bei UmweltpädagogInnen
Multimedia-Umfrage bei UmweltpädagogInnen
Der Autor analysiert die Ergebnisse einer Umfrage zum Einsatz von multimedialen Lehrmaterialien in der Umweltbildung.
Dr. Heino Apel
Dr. Susanne Offenbartl
Eine Profession lernt und kommuniziert im Internet
Internet-Service am Deutschen Institut für
Erwachsenenbildung e.V. - Projektbeschreibung
Eine Profession lernt und kommuniziert im Internet
Internet-Service am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung e.V. - Projektbeschreibung
Das BMBF-geförderte Projekt „Internet-Service ESPRID“ schafft auf der Website des DIE die technischen, organisatorischen und konzeptionellen Voraussetzungen (Design, Datenbanken, Skripte etc.) für eine dauerhafte Supportstruktur. Sie dient dazu, die Praxis und Forschung der Erwachsenenbildung stärker zu vernetzen und dadurch selbstgesteuerte Lernprozesse anzuregen. Es wird ein Informationspool (v. a. Dokumentensammlung, aber auch Linkverweise u. ä.) aufgebaut, der durch eine Kommunikationsstruktur ergänzt wird, in der die unterschiedlichen Kommunikationsformen im Internet exploriert werden sollen.
Dr. Susanne Offenbartl
Klaus Pehl
Grund- und Strukturdaten 1998/99
Abschnitt Weiterbildung
Grund- und Strukturdaten 1998/99
Abschnitt Weiterbildung
Dieser Beitrag gibt einen Gesamtüberblick über die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen der Weiterbildung (angefangen bei den VHS über kirchliche Weiterbildung bis hin zu den IHK) von 1998/99.
Klaus Pehl
Gerhard Reutter; Rosemarie Klein
Auswirkungen des SGB III auf die Bildungsarbeit mit Langzeitarbeitslosen oder: Die Paradoxien des SGB III
Auswirkungen des SGB III auf die Bildungsarbeit mit Langzeitarbeitslosen oder: Die Paradoxien des SGB III
Der Beitrag knüpft an die Diskussion der Neugestaltung des SGB III an und gibt einen kritischen Überblick über den gegenwärtigen Diskussionsstand
Gerhard Reutter; Rosemarie Klein
Reinhold Weiß
Kosten- und Nutzeninzidenz
20 Thesen zur Ökonomie der Bildung und ihrer Finanzierung
Kosten- und Nutzeninzidenz
20 Thesen zur Ökonomie der Bildung und ihrer Finanzierung
Wer bringt die erforderlichen Mittel für Bildung auf? Welche Möglichkeiten einer Refinanzierung und/oder Überwälzung von Ausgaben, Aufwendungen oder Kosten gibt es? Reinhold Weiß, Mitarbeiter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, legt in seinem Beitrag zum DIE-Forum „Finanzierung lebenslangen Lernens” (29./30. No-vember 1999 in Frankfurt) dazu 20 Thesen vor. Er gliedert sie nach den Schwerpunkten „Refinanzierung und Kostenüberwälzung“, „Überwälzung betrieblicher Kosten“, „Berufsbildung als Investition“, „Individueller, betrieblicher und kollektiver Nutzen“ sowie „Relevanz für die Bildungsfinanzierung“.
Reinhold Weiß
Sybille Peters
Differenz und Kooperation von beruflicher und betrieblicher Weiterbildung
Differenz und Kooperation von beruflicher und betrieblicher Weiterbildung
Die Autorin beschäftigt sich mit den Tendenzen der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung, insbesondere zu Differenzierung und Kooperationsformen der beiden Weiterbildungsbereiche.
Sybille Peters
Rosemarie Klein
Vom Lehrenden zum Lernbegleiter – Erfahrungen aus der Bildungsarbeit mit Weiterbildnern und Weiterbildnerinnen
Vom Lehrenden zum Lernbegleiter – Erfahrungen aus der Bildungsarbeit mit Weiterbildnern und Weiterbildnerinnen
Welche Unterstützung brauchen Weiterbildner/innen auf ihrem Weg vom Lehrenden zum Lernberater? Dieser Vortrag – gehalten auf einem Workshop zum Thema „Weiterbildung von Weiterbildnern“ – plädiert dafür, subjektiven Wahrnehmungen und Sichtweisen mehr Raum zu geben. Es werden Faktoren benannt, die zunehmend als Kompetenz erwartet werden, und die zu subjektiv wahrgenommener Überforderung führen können.
Rosemarie Klein
Gerhard von der Handt
Medien als Grundlage für eine neue Lernorganisation.
Erfordernisse an das Sprachenlernen.
Medien als Grundlage für eine neue Lernorganisation.
Erfordernisse an das Sprachenlernen.
Eine kontinuierliche Beschäftigung mit einer Fremdsprache ist sinnvoll – und zwar dann, wenn man gerade Zeit hat. Die Bedürfnisse und Interessen der Lernenden sind ebenso unterschiedlich wie ihre individuellen Lernvoraussetzungen (Erfahrung, Lerntyp etc.). Unter diesen Aspekten betrachtet zeigt sich, dass der herkömmliche Sprachunterricht in Form von genormten und an feste Zeiten gebundenen Kursen zu unflexibel ist und zunehmend an seine Grenzen stößt. Hier können Neue Medien Abhilfe schaffen, denn sie ermöglichen, dass die Lernenden selbst nicht nur Zeit und Ort festlegen, sondern auch das Was und die Häufigkeit und Intensität des Lernens.
Allerdings ist festzustellen, dass die bisher verfügbaren Lernprogramme v. a. in didaktischer Hinsicht große Defizite aufweisen. Die Zusammenarbeit von Medienspezialisten und Fachdidaktikern sollte verbessert werden.
G. von der Handt konstatiert, dass eine grundsätzlich neue Lernorganisation erforderlich ist, in der die Funktionen der am Lernprozess Beteiligten (Lernende, Kursleitende, Institution) neu bestimmt werden müssen. Die größten Veränderungen ergeben sich für Kursleitende, deren Aufgabenschwerpunkt sich hin zur Organisation des Lernens verschiebt; dabei können sie eine größere inhaltliche Autonomie erreichen. Die neue Lernorganisation macht Sprachenlernen im modernen Sinne effizienter, aber sie wird mit Sicherheit nicht billiger.
Gerhard von der Handt
Gerhard von der Handt
Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) im Sprachunterricht
Warum spezielle QSE-Systeme für das Fremdsprachenlernen?
Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) im Sprachunterricht
Warum spezielle QSE-Systeme für das Fremdsprachenlernen?
Unter Experten gibt es einen Konsens, was guten Sprachunterricht ausmacht. Daraus lassen sich fachbezogene und inhaltliche Qualitätskriterien ableiten. Verschiedene Faktoren und Ebenen kommen dabei zum Tragen. Sie hängen eng zusammen und bedingen sich gegenseitig, werden aber in Wissenschaft und Praxis häufig isoliert voneinander betrachtet. Prozessorientierte Verfahren zur Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) sind für den Sprachunterricht weniger geeignet. Jedoch bieten die QSE-Kriterienkataloge eine ideale Grundlage, um alle Faktoren in Abhängigkeit voneinander zu diskutieren. Gerhard von der Handt belegt dies anhand von Praxisbeispielen und fokussiert auf die Bedeutung von QSE für das Marketing und die öffentliche Förderung. Daneben erläutert er den Stand der Entwicklung von QSE-Systemen für Sprachen in Deutschland und Europa. Er stellt das paneuropäische System EAQUALS (The European Association for Quality Language Services) und die IQ.Deutsch (Interessengemeinschaft Qualität Deutsch als Fremdsprache) vor. Beide vergeben ein Siegel, haben ein Kriterienraster und ein geordnetes Verfahren zur Überprüfung der Kriterien entwickelt. Daneben wirft der Autor ein Streiflicht auf die Organisation ELITE (The European Federation of Associations for Teaching Mother Tongues to Foreign Students), unter deren Dach sich nationale Qualitätsverbände aus verschiedenen Ländern zusammengeschlossen haben.
Gerhard von der Handt
Martina Kenk
"Vom Girlie zur Powerfrau"
Angebote für Frauen in VHS-Programmen Frühjahr 1999
"Vom Girlie zur Powerfrau"
Angebote für Frauen in VHS-Programmen Frühjahr 1999
Preisträger des Innovationspreises 1999 des DIE e.V.
Der Beitrag zeigt die Ergebnisse der Untersuchung von Volkshochschulprogrammen nach dem Angebot geschlechtsspezifischer Veranstaltungen.
Martina Kenk
Reiner Erd
Rechtsprobleme des Internet
Rechtsprobleme des Internet
Skript des Vortrags von Reiner Erd, Mitarbeiter an der FH Darmstadt, den er im Dezember 1999 am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung gehalten hat. Er benennt rechtliche Probleme bei der Vergabe von Domain-Namen und beim Vertragsabschluss mit einem Provider. Erd geht insbesondere auf den Schutz persönlicher Daten und urheberrechtliche Probleme ein. Seine Ausführungen, die er mit den jeweiligen Gesetzestexten und ihren Auslegungen ergänzt, enden mit einem Ausblick auf die Zukunft des Internetrechts, dem sich eine ausführliche Publikationsliste (Bücher, Zeitschriften, Gesetzestexte und Online-Quellen) anschließt.
Reiner Erd
Iris Dilg
Gleichstellung in der Weiterbildung
Preisträger des Innovationspreises 1999 des DIE e.V.
Gleichstellung in der Weiterbildung
Preisträger des Innovationspreises 1999 des DIE e.V.
Diese Kurzbeschreibung stellt ein Projekt vor, das 1999 mit dem Innovationspreis des DIE ausgezeichnet wurde. Es entstand auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetzes, das seit 1995 die Gleichstellung der Geschlechter in der Weiterbildung festschreibt. Untersucht werden soll der Ist-Zustand an Volkshochschulen auf den drei Ebenen der Kursteilnehmenden, der Kursleitenden und der hauptberuflichen Fachleitungen.
Iris Dilg
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Die eigentliche Aufgabe der Erwachsenenbildung
Manuskript eines Vortrags bei der Jahreskonferenz des Arbeitskreises der großstädtischen Volkshochschulen
Die eigentliche Aufgabe der Erwachsenenbildung
Manuskript eines Vortrags bei der Jahreskonferenz des Arbeitskreises der großstädtischen Volkshochschulen
Dieser Vortrag wurde im April 1999 vor Arbeitskreisen deutscher Volkshochschulen gehalten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach wesentlichen Aufgaben von Erwachsenenbildung. Der Autor entwickelt diese Frage an zentralen Themen wie der Gestaltung von Gender mainstreaming, der Entwicklung hin zu einer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft, den Auswirkungen aufklärerischer Konzepte auf die heutige Erwachsenenbildung und der Rolle heutiger konstruktivistischer Konzepte. Er diskutiert diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Dr. Susanne Offenbartl
Wissenschaftliche Weiterbildung in neuer Umgebung
AUE-Tagung, 23.-24. September 1999
Wissenschaftliche Weiterbildung in neuer Umgebung
AUE-Tagung, 23.-24. September 1999
Auf Einladung des Arbeitskreises Universitäre Erwachsenenbildung (AUE) diskutierten ca. 120 Teilnehmende im September 1999 über Tendenzen in der universitären Weiterbildung. Insgesamt hat die Tagung deutlich gemacht, dass sich ein grundlegender Paradigmenwechsel in der universitären Weiterbildung abzeichnet. Drei Leitthemen bestimmten die Vorträge und Diskussionen:
1. Gestufte Abschlüsse und Leistungspunkte: Dieser Trend manifestiert sich in den Bachelor- und Masterstudiengängen, die sich im Spannungsfeld von internationaler Vergleichbarkeit und rechtlichen Voraussetzungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesland bewegen.
2. Informationstechnologien: Der Paradigmenwechsel hat in der universitären Weiterbildung bereits begonnen. Neue Lernformen (vor allem internetbasierte) führen zu virtuellen Lernräumen und neuen Formen sozialer Zusammenhänge.
3. Regionalisierung: Es kommt zu einer neuen Verortung der universitären Weiterbildung zwischen „globalem Selbstverständnis und regionalen Anforderungen“.
Dr. Susanne Offenbartl
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 1998 (Kurzdarstellung)
Volkshochschul-Statistik 1998 (Kurzdarstellung)
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 1998 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Gerhard Reitz
Prof. Dr. Klaus Meisel
Was hat die ”ökonomische Wende” bei den Volkshochschulen bewirkt?
Manuskript eines Vortrags bei der Jahreskonferenz des Arbeitskreises der großstädtischen Volkshochschulen
Was hat die ”ökonomische Wende” bei den Volkshochschulen bewirkt?
Manuskript eines Vortrags bei der Jahreskonferenz des Arbeitskreises der großstädtischen Volkshochschulen
Unzählige Weiterbildungseinrichtungen konkurrieren miteinander und stehen unter großem Wirtschaftlichkeitsdruck. Meisel klärt, auf welche Faktoren die ökonomische Wende zurückzuführen ist, um sich dann ihren Folgen zuzuwenden. Er sieht einen Trend zur Reduktion der öffentlichen Zuschüsse und daraus resultierend eine Erhöhung der Teilnehmerentgelte in Zeiten stagnierender und sinkender Einkommen sowie eine Erhöhung der sonstigen Einnahmen aus Auftragsmaßnahmen etc. Der Rückgang des hauptberuflichen pädagogischen Personals kann nur in Teilen durch den Anstieg der Zahl der Kursleitenden kompensiert werden, zumal gleichzeitig ein Anwachsen des Kursangebots zu verzeichnen ist. Hier ist von einer größeren Arbeitsdichte auszugehen. Mit der Ökonomisierung gehen auch neue Anforderungen an das Personal einher, v. a. Management-Kompetenzen sind gefragt. Im Angebotsprofil ist ein drastischer Rückgang der personalintensiven Kurse zur Erlangung von Schulabschlüssen zu verzeichnen. Meisel nennt positive Folgen (Innovationen, Organisationsentwicklung etc.) und negative Effekte (Entpädagogisierung). Seine For-derungen an die Profession lauten:
1. Integration von neuen Qualifikations-/Kompetenzanforderungen in die Berufsbilder und Fortbildung
2. Repädagogisierung der professionellen Diskussion
3. Einmischen in die weiterbildungspolitische Debatte, um den Nutzen von Weiterbil-dung für das Gemeinwesen deutlich zu machen.
Prof. Dr. Klaus Meisel
Marita Kemper; Rosemarie Klein
Erschließung und Verbreitung der Transferpotentiale beruflicher Weiterbildungsangebote
Transferprojekt QuA-Trans
Erschließung und Verbreitung der Transferpotentiale beruflicher Weiterbildungsangebote
Transferprojekt QuA-Trans
Der Beitrag gibt Hintergrundinformationen zum Projekt QuA-Trans. Die Leitfrage des Projektes lautet: Wie können extern organisierte berufliche Weiterbildungsangebote erfolgreich und intelligent an betriebliche Umsetzungs- und Anwendungsbedingungen angekoppelt und somit praxiswirksam werden?
Marita Kemper; Rosemarie Klein
Klaus Pehl
Von der Volkshochschul-Statistik zu einem vernetzten Weiterbildungsberichtssystem
Perspektiven basierend auf der Erfahrung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) aus der
Bearbeitung der Volkshochschul-Statistik
Von der Volkshochschul-Statistik zu einem vernetzten Weiterbildungsberichtssystem
Perspektiven basierend auf der Erfahrung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) aus der Bearbeitung der Volkshochschul-Statistik
Die vom DIE bearbeitete Volkshochschul-Statistik gilt in der Weiterbildungslandschaft seit vielen Jahren als besonders detaillierte bundesweite Trägerleistungsstatistik. Nichtsdestotrotz bezeichnen Experten die Datenlage zur Weiterbildung insgesamt als äußerst lückenhaft. Es zeichnen sich neuerdings besonders in den Regionen und Kommunen Bedarfe ab, die eine Verbesserung notwendiger denn je machen. Langfristige Anforderungen werden in dem Beitrag benannt und zentrale Voraussetzungen für die Akzeptanz einer Umsetzung identifiziert. Am Beispiel der Volkshochschul-Statistik werden vier Grundkomponenten für ein Weiterbildungsstatistiksystem entwickelt. Dabei zeigt sich, dass die Volkshochschul-Statistik nicht in einfacher Weise übertragbar ist, aber als Referenzmodell dienen kann. Sowohl unter länder- als auch trägerspezifischen Aspekten ist ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Standardisierung und Ausdifferenzierungen herzustellen.
Klaus Pehl
Dr. Susanne Offenbartl
Im Online-Seminar zur Medienkompetenz
Konzept und Erfahrungen eines Online-Seminars
Im Online-Seminar zur Medienkompetenz
Konzept und Erfahrungen eines Online-Seminars
Im Rahmen des Projekts ESPRID fand 1998 ein zweimonatiges Online-Seminar statt. Die Teilnehmenden kamen aus der Planungsebene von Weiterbildungseinrichtungen. Ihre Internetkenntnisse waren eher gering. Zu Beginn stand ein Präsenzseminar, in dem sich Arbeitsgruppen bildeten, die zu bestimmten Fachthemen Linklisten und Unterrichtskonzepte erstellen wollten. Außerdem wurden technische Kenntnisse vermittelt. Diese praktische Erprobung erwies sich als sehr wichtige Schnittstelle zwischen Präsenz- und Online-Seminar.
Alle Teilnehmenden verfolgten das Seminar, die meisten beteiligten sich sporadisch, einige gar nicht. Der Erfahrungsaustausch wurde als eher dürftig eingeschätzt, da die Kommunikation überwiegend zwischen Projektteam und Teilnehmenden stattfand, es selten zu Diskussionen zwischen den Teilnehmenden selbst kam.
Die Intensität und Art der Mitarbeit an einem Online-Seminar hat eine wesentlich größere Spannbreite als bei einem Präsenzseminar. Einerseits kann nicht einmal passives Zuhören vorausgesetzt werden, andererseits ist ein autonomes Verlassen des Lernrahmens und damit eine selbst gesteuerte Erweiterung und Veränderung der Fragestellungen und Zielsetzungen möglich.
Online-Seminare und selbstgesteuertes Lernen benötigen sehr viele steuernde Elemente, konkrete und detaillierte Aufgabenstellungen. Sonst ist damit zu rechnen, dass sich einzelne Teilnehmende zurückziehen. Eine motivierende und erinnernde E-Mail des Teams zur Hälfte des Online-Seminars wurde als anregend empfunden und steigerte die Teilnahmefrequenz.
Dr. Susanne Offenbartl
Robert Richter
Männerbildung - ihre Situation an Volkshochschulen
Männerbildung - ihre Situation an Volkshochschulen
Die Diplomarbeit thematisiert die Rolle der Männerbildung in der öffentlich verantworteten und getragenen Erwachsenenbildung und ihre Umsetzung in den Volkshochschulen.
Robert Richter
Hans-Joachim Lenz
Männerbildung - männlichkeitskritische Erwachsenenbildung als Weg zu einem neuen Geschlechterverhältnis
Männerbildung - männlichkeitskritische Erwachsenenbildung als Weg zu einem neuen Geschlechterverhältnis
Ziel dieses Vortrags, gehalten am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung im Herbst 1999, ist es, die Idee einer "zeitgemäßen Bildungsperspektive" für die Männerbildung vorzustellen.
Hans-Joachim Lenz
Klaus Pehl
Eine Netzwerkinitiative wurde getauft: PROMETEUS – Promoting Multimedia access to Education and Training in the European Society
Eine Netzwerkinitiative wurde getauft: PROMETEUS – Promoting Multimedia access to Education and Training in the European Society
Unter dem Stichwort "Multimedialer Zugang zur Aus- und Weiterbildung in Europa" wurde die Initiative PROMETEUS entwickelt. Der Text gibt einen kurzen inhaltlichen Überblick über die Initiative.
Klaus Pehl
Monika Tröster
Netzwerk Grundqualifikationen
Bilanz zum Projektende
Netzwerk Grundqualifikationen
Bilanz zum Projektende
Der Kurzbericht gibt einen Überblick über Grundlagen und Ergebnisse des Projektes "Netzwerk Grundqualifikationen" sowie über zukünftige Entwicklungen und Möglichkeiten über das Projekt hinaus.
Monika Tröster
Prof. Dr. Rolf Dobischat
Reichweiten und Grenzen des Beitrags von beruflicher Weiterbildung zum regionalen Strukturwandel.
Netzwerke zwischen Betrieben und überbetrieblichen Weiterbildungsträgern - eine Allianz mit Zukunft?
Reichweiten und Grenzen des Beitrags von beruflicher Weiterbildung zum regionalen Strukturwandel.
Netzwerke zwischen Betrieben und überbetrieblichen Weiterbildungsträgern - eine Allianz mit Zukunft?
Dobischat analysiert grundlegende Problemlagen und Trends der beruflichen Weiterbildung und fordert als Konsequenz eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Weiterbildungsorganisationen. Die zunehmende Regionalisierung in so genannten „Lernenden Regionen“ fördert nach seiner Einschätzung eine solche Entwicklung. Am Beispiel eines Modellprojekts in Gronau untersucht er kritisch die Frage, was Weiterbildung zum regionalen Strukturwandel beitragen kann. Er betont, dass nur eine Basisfinanzierung durch die öffentlichen Haushalte sicher stellen kann, dass die notwendigen Supportstrukturen, die eine dauerhafte Kooperation erst ermöglichen, gewährleistet sind.
Prof. Dr. Rolf Dobischat
Dr. Susanne Offenbartl
Globalisierung der Vermittlungsmedien?
Vortrag auf der Jahrestagung des Arbeitskreis universitäre Erwachsenenbildung (AUE), 23.- 24.Vortrag auf der Jahrestagung der Arbeitskreis universitäre Erwachsenenbildung (AUE) 23.-24.09.1999
Globalisierung der Vermittlungsmedien?
Vortrag auf der Jahrestagung des Arbeitskreis universitäre Erwachsenenbildung (AUE), 23.- 24.Vortrag auf der Jahrestagung der Arbeitskreis universitäre Erwachsenenbildung (AUE) 23.-24.09.1999
Skript des Vortrags von Susanne Offenbartl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE), den sie anlässlich der AUE-Jahrestagung im September 1999 gehalten hat.
Die Wissensbestände verändern sich kontinuierlich und altern immer schneller. Gleichzeitig ist eine Individualisierung der Kommunikations- und Informationsbedarfe festzustellen. Das Internet wird den Erfordernissen beider Entwicklungen gerecht. Am Beispiel des Internet-Service des DIE und zwei weiterer Websites zeigt die Autorin, dass ein Informations- und Kommunikationsangebot im Internet erst dann als global bezeichnet werden kann, wenn es auch global genutzt wird. Zugang und Nutzung sind von verschiedenen Bedingungen abhängig. Der Beitrag geht insbesondere auf Sprache und Interessen der Nutzer sowie Aktivitäten der Betreiber solcher Angebote ein. Weitere Bedingungen sind technischer Zugang, Medienkompetenzen und Vorkenntnisse. Offenbartl stellt fest, dass die technische Globalisierung der Vermittlungsmedien zu „virtuellen Regionen“ führt. Zurzeit stimmen sie noch mit den Sprachgrenzen überein und ergeben sich andererseits aus den Vorkenntnissen und inhaltlichen Interessen der User.
Dr. Susanne Offenbartl
Gerhard Reutter
Beschäftigungsmaßnahmen im urbanen Raum
Expertenkonferenz in Wien
Beschäftigungsmaßnahmen im urbanen Raum
Expertenkonferenz in Wien
Perspektiven und Spielräume urbaner Beschäftigungsförderungspolitik: Strategien und Ansätze in Irland, Deutschland, Österreich und den Niederlanden.
Gerhard Reutter
Carolin Balzer
Gedruckte Literatur zum Thema "Finanzierung der Weiterbildung"
Gedruckte Literatur zum Thema "Finanzierung der Weiterbildung"
Die von Carolin Balzer erstellte Bibliographie berücksichtigt die bis 1999 erschienene gedruckte Literatur zur Finanzierung in der Weiterbildung. Neben Werken, die sich allgemein oder grundlegend mit dem Thema befassen, finden sich Hinweise zu folgenden Schwerpunkten:
- Neue Modelle der Weiterbildungsfinanzierung
- Chancengleichheit und Weiterbildungsfinanzierung
- Internationale Perspektiven der Weiterbildungsfinanzierung.
Carolin Balzer ergänzt die Bibliographie mit einer Auswahl der wichtigsten Statistiken, Berichte und Übersichten zur Finanzierung der Weiterbildung.
Carolin Balzer
Gerhard Reutter
Zweiter Arbeitsmarkt – Brückenfunktion für welche Ufer?
Zweiter Arbeitsmarkt – Brückenfunktion für welche Ufer?
Der Beitrag problematisiert den Begriff des zweiten Arbeitsmarktes, geht kurz auf die unterschiedlichen Voraussetzungen und Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland ein und konzentriert sich dann auf die Situation und Funktion des zweiten Arbeitsmarktes in peripheren Regionen Ostdeutschlands.
Gerhard Reutter
Pof. Dr. Dieter Kirchhöfer
Regionale Lernkulturen als Entwicklungsressource
Regionale Lernkulturen als Entwicklungsressource
Der Autor setzt einer von ökonomischen Interessen geprägten Standortperspektive den Begriff der regionalen Lernkulturen entgegen. Ausgangspunkt jeden regionalen Agierens sind die Regionen selbst und die in ihnen vorhandenen Potentiale wie Wertorientierungen, Mentalitäten und Traditionen. Der Autor identifiziert aktuell einen neuen Typus regionaler Lernkulturen, in dem verstärkt Einflüsse von Lernfeldern außerhalb der Erwerbstätigkeit aufgenommen werden und bei dem die Vernetzung verschiedener individueller und kollektiver Akteure zugleich einen Zuwachs an Lernressourcen bedeutet.
Pof. Dr. Dieter Kirchhöfer
Sven-Åge Westphalen
Do investments in human capital pay off?
Do investments in human capital pay off?
Das Thesenpapier thematisiert die Kosten-Leistungs-Rechnung im Zusammenhang mit Investitionen in Humankapital, insbesondere in der beruflichen Erstausbildung.
Sven-Åge Westphalen
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik 1998
37. Folge, Arbeitsjahr 1998
Volkshochschul-Statistik 1998
37. Folge, Arbeitsjahr 1998
37. Folge (Arbeitsjahr 1998) der jährlich vom DIE erstellten und veröffentlichten Volkshochschul-Statistik; erläuterte Tabellen zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und zu Veranstaltungsmerkmalen.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Christine Schumann
Sprachenlernen in einer veränderten Gesellschaft
DIE-Kolloquium 1999 in Mainz
Sprachenlernen in einer veränderten Gesellschaft
DIE-Kolloquium 1999 in Mainz
Die Notwendigkeit, mehr als die eigene Muttersprache zu lernen, wird von niemandem mehr ernsthaft bezweifelt - Sprachenlernen hat also Konjunktur, gerade im Hinblick auf die Internationalisierung fast aller Lebensbereiche. In seinem DIE-Kolloquium 1999 hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Frankfurt/M., dieses Thema aufgegriffen. Drei Tage lang, vom 14. -16. Juni 1999, beschäftigten sich in Mainz 50 Expert/innen aus Universitäten, Bildungseinrichtungen, Sprachschulen und Verlagen intensiv mit dem "Sprachenlernen in einer veränderten Gesellschaft". Das Kolloquium war umfassend angelegt: In Kurzreferaten wurden Thesen und Aspekte vorgestellt, die die derzeitige Diskussion um das Sprachenlernen und -lehren widerspiegeln. Diskutiert wurde über folgende Themenkomplexe: Aktuelle Tendenzen im Fremdsprachenlernen, Beruf und Fremdsprachen, Qualitätssicherung und -entwicklung im Fremdsprachenlernen, Paradigmenwechsel in der Lerntheorie, Konstruktivismus, Sprachenlernen aus biographischer Sicht, Was ändert sich für wen beim Sprachenlernen, Bildungslandschaft der Zukunft.
Christine Schumann
Gerhard Reutter
Berufliche Weiterbildung im Umbruch S. 18–38
Was begründet die neuen Anforderungen an das Lehrpersonal?
Berufliche Weiterbildung im Umbruch S. 18–38
Was begründet die neuen Anforderungen an das Lehrpersonal?
Ziel diese Vortrages ist es, einen Aufriß zu geben über die Anforderungen, denen sich Individuen zukünftig gegenübersehen. Der Text geht dabei auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts ein und benennt am Ende mögliche Konzequenzen für die Erwachsenenbildung.
Gerhard Reutter
Dr. Susanne Offenbartl
Lernarchitektur und Vergesellschaftung S. 45
Lernarchitektur und Vergesellschaftung S. 45
Die Individualisierung des Lernens (Selbstgesteuertes Lernen) und das schnelle Veralten von Wissen erfordern neue Lernarchitekturen. Sie sind im Wesentlichen geprägt von den Neuen Medien. Der räumliche und zeitliche Lernzusammenhang zwischen Menschen wird abgelöst von virtuellen Lernwelten. Genau davon kann die Erwachsenenbildung profitieren, indem sie den Lernenden neue Wege anbietet und einen breiten Rahmen für Zielsetzung, Intensität oder Ausgestaltung des Lernprozesses ermöglicht. Jedoch warnt Offenbartl: „Ihre sozial integrierende Wirkung wird sie [die Erwachsenenbildung] nur behalten, wenn sie die gesellschaftliche Tendenz zu virtuellen Möglichkeitsräumen mit gestaltet.“
Gedruckt in: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Heft IV/99
Dr. Susanne Offenbartl
Dr. Angela Venth
Qualität versteht sich nicht von selbst: Entwicklungen in der Gesundheitsbildung
Anlässe zur Qualitätsdiskussion
Qualität versteht sich nicht von selbst: Entwicklungen in der Gesundheitsbildung
Anlässe zur Qualitätsdiskussion
Der Text befasst sich mit der Entwicklung des Qualitätssicherungsprozesses in der Gesundheitsbildung. Einen Schwerpunkt bildet dabei der "Rahmenplan Gesundheitsbildung".
Dr. Angela Venth
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschulen in Städten ab 200.000 im Spiegelbild der Statistik
Volkshochschulen in Städten ab 200.000 im Spiegelbild der Statistik
Die Darstellung beschränkt sich im Kern darauf, die wichtigsten Leistungsmerkmale der Gruppe der Großstädte für das zuletzt ausgewertete Berichtsjahr 1997 den entsprechenden Werten der Gesamtheit gegenüberzustellen. Dabei stehen besonders Merkmale wie Personal, Finanzierung, Veranstaltungsdaten und Veranstaltungsprofil im Blickfeld. Außerdem werden die Verläufe der letzten fünf Jahre 1993 bis 1997 wichtiger Kerndaten charakterisiert.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Klaus Pehl
Städte in Zahlen
Volkhochschulen
Städte in Zahlen
Volkhochschulen
Der Bericht gibt eine zusammenfassende Darstellung über die aktuelle Lage der Volkhochschulen in Deutschland.
Klaus Pehl
Hubert Stuntebeck
Qualitätszirkel als Instrument der Selbstevaluation
Qualitätszirkel als Instrument der Selbstevaluation
Die KEB Niedersachsen beteiligt sich an dem von Bund und Ländern geförderten Projekt „Qualitätssicherung in der Weiterbildung“ mit der Einrichtung von Qualitätszirkeln. Sie sind ein Instrument der Qualitätssicherung und -weiterentwicklung, bei dem konsequent vom Potential und den Erfahrungen der Mitarbeitenden ausgegangen wird.
Drei regionale Qualitätszirkel werden eingerichtet, die mit hauptberuflichen pädagogischen Mitarbeitenden besetzt sind, in einem Fall auch mit Verwaltungsangestellten. Nebenberufliche Mitarbeitende und Kunden werden nicht eingebunden.
Die Zirkel werden anfangs von externen Moderatoren begleitet, die das Handwerkszeug vermitteln und die Kommunikationskultur supervidieren sollen. Die Qualitätszirkel bestimmen die Themen selbst, arbeiten lösungs- und ergebnisorientiert. Die Motivation der Mitarbeitenden und eine effektivere Arbeit stehen dabei im Vordergrund. Die drei Qualitätszirkel sind miteinander vernetzt, ein Informationsaustausch mit Entscheidungsträgern und Verwaltungsmitarbeitenden ist vorgesehen.
Eine Lenkungsgruppe steuert den Gesamtprozess und wird die Auswertung der Projektergebnisse vornehmen.
Hubert Stuntebeck betont, dass die Qualitätszirkel kein eigenständiges Qualitätsmanagementkonzept sind, sondern vielmehr als ein erster Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden Qualitätsmanagement verstanden werden müssen.
Hubert Stuntebeck
Patrik Schweitzer; Elisabeth Kaiser; Andrea Müller-Sämann; Sabine Kost; Franz Corcilius
Neue Arbeit Saar: Abschlußbezogene Qualifizierung von langzeitsarbeitslosen SozialhilfeempfängerInnen (AQLS)
Neue Arbeit Saar: Abschlußbezogene Qualifizierung von langzeitsarbeitslosen SozialhilfeempfängerInnen (AQLS)
In einem Bundes-Modellprojekt der Neuen Arbeit Saar GmbH (NAS) werden ehemalige langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger/innen umgeschult zu Maler/inne/n, Tischler/inne/n, Gärtner/inne/n oder zur/zum Bürokauffrau/mann. Der vorliegende Zwischenbericht erläutert Grundlagen, Methoden und Erfahrungen bei der Durchführung. Ziel ist ein selbstorganisiertes Lernen der Teilnehmer/innen. Dazu wurde in der Umsetzungsphase ein Bildungspass mit einem Methodenmix entwickelt. Wesentlicher Bestandteil ist die „Leittextarbeit“ (Selbstlernmaterial). Die Selbststeuerung des Lernprozesses setzt die Änderung von Rollenbildern bei Lehrenden und Lernenden voraus. Der Bericht hebt dies als Chance für Menschen hervor, die in herkömmlichen Umschulungen zumeist scheiterten.
Patrik Schweitzer; Elisabeth Kaiser; Andrea Müller-Sämann; Sabine Kost; Franz Corcilius
Annette Mörchen
KBE-Projekt: Wege zum selbstorganisierten Lernen
KBE-Projekt: Wege zum selbstorganisierten Lernen
Die Autorin beschreibt das Projekt 'Wege zum selbstorganisierten Lernen'. Ziel des Projektes ist es, Konzepte für die Umsetzung des Ansatzes der Selbstorganisation in Erwachsenenbildungsprozessen zu entwickeln und zu erproben.
Annette Mörchen
Prof. Dr. Klaus Meisel
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung
Serviceinstitut für die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung
Serviceinstitut für die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung
Der Text erläutert die Ziele, Aufgaben und Perspektiven des Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE).
Prof. Dr. Klaus Meisel
Jolande Leinenbach
Café Mondial
Ein Marktplatz für Weiterbildung
Café Mondial
Ein Marktplatz für Weiterbildung
Das Café Mondial ist ein Ort mit angenehmem Ambiente, an dem Menschen sich treffen und mit pädagogischer Unterstützung und modernen Werkzeugen der Informationstechnologie Zugang zu Informationen, Weiterbildung und Studiengängen und zur Telearbeit haben.
Jolande Leinenbach
Gerhard Reutter
Thesen zur Zukunft des Lernens
Thesen zur Zukunft des Lernens
Anhand von sieben Thesen wird die Zukunft des Lernens beschrieben.
Gerhard Reutter
Gerhard Reitz
Volkshochschul-Statistik 1997 (Kurzdarstellung)
Volkshochschul-Statistik 1997 (Kurzdarstellung)
Der tabellarischen Überblick der Volkshochschul-Statistik von 1997 nennt kurz gefasst die zentralen Ergebnisse zu institutionellen Merkmalen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsstatistik.
Gerhard Reitz
Hermann Vornoff
Auswertung von Projekten aus FORIS (Forschungsinformationssystem, Datenbank des Informationszentrum Sozialwissenschaften) zwischen 1996 und Mai 1998
Auswertung von Projekten aus FORIS (Forschungsinformationssystem, Datenbank des Informationszentrum Sozialwissenschaften) zwischen 1996 und Mai 1998
Der Text gibt eine Zusammenfassung über die Ziele, Inhalte und Durchführung von FORIS.
Hermann Vornoff
Klaus Pehl
Neue TeilnehmerInnen an Volkshochschul-Sprachkursen 1997
Auswertung einer Befragung (Abschlußbericht)
Neue TeilnehmerInnen an Volkshochschul-Sprachkursen 1997
Auswertung einer Befragung (Abschlußbericht)
In diesem Bericht wird eine ausführliche Analyse der Befragung von TeilnehmerInnen an Sprachkursen der Volkshochschule erläutert.
Klaus Pehl
Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW)
Selbstgesteuertes Lernen
Dokumentation des Kongresses der KAW in Königswinter vom 4. bis 6.11.1998
Selbstgesteuertes Lernen
Dokumentation des Kongresses der KAW in Königswinter vom 4. bis 6.11.1998
Schwerpunktthema des Kongresses war die praktische Umsetzung von Konzepten zum selbstgesteuerten Lernen in der Weiterbildung. Hier werden verschiedene Links und weiterführende Literatur zum Thema genannt.
Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW)
Marita Kemper; Rosemarie Klein
EUROPOOL
Individualisierung und Flexibilisierung von Lernprozessen in der beruflichen Bildung
EUROPOOL
Individualisierung und Flexibilisierung von Lernprozessen in der beruflichen Bildung
EUROPOOL richtet sich an Frauen ohne anerkannten Berufsabschluß und an Berufsrückkehrerinnen. Im Blick auf die unterschiedlichen Voraussetzungen, Qualifikationen und Kompetenzen der Frauen bündelt EUROPOOL Qualifizierungsmaßnahmen mit unterschiedlichen Zielen.
Marita Kemper; Rosemarie Klein
Paul J. Edelson
Concepts and Trends in American Adult Education
Concepts and Trends in American Adult Education
Paul J. Edelson beschreibt in seinem Vortrag den aktuellen Stand der amerikanischen Erwachsenenbildung und nimmt dabei Bezug auf die historischen Hintergründe. Er beleuchtet die "Learning Society" im Technologiezeitalter, d. h. die Auswirkungen von Computer und Internet auf die Bildung. Daneben streift er den amerikanischen Weiterbildungsmarkt und entwirft mögliche „Bilder“ und Betrachtungsweisen von Weiterbildung.
Paul J. Edelson
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
(Weiter-)Bildungspolitik im nächsten Jahrhundert
(Weiter-)Bildungspolitik im nächsten Jahrhundert
Die Grenzen und Chancen der zukünftigen Bildungspolitik stehen im Mittelpunkt dieses Referates. Dabei wird auch auf die Fragen der generellen Entwicklung der Weiterbildungspolitik eingegangen und inwieweit Politik beeinflussen, verändern, verhindern kann.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Prof. Dr. Klaus Meisel
Modernisierung und Organisationsveränderungen in der Weiterbildung
Von der PAS zum DIE
Modernisierung und Organisationsveränderungen in der Weiterbildung
Von der PAS zum DIE
Die Entwicklung von PAS (Pädagogische Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschulverbandes) als Übersetzer von Forschungserkenntnissen in die praktische Arbeit der Volkshochschulen hin zum DIE (Deutsches Institut der Erwachsenenbildung) als Servicezentrum für Wissenschaft und Praxis ist hier Gegenstand des Textes.
Prof. Dr. Klaus Meisel
Jolande Leinenbach
Youandi
Firmenphilosophie
Youandi
Firmenphilosophie
Youandi wurde 1993 mit dem Ziel gegründet, jedem jederzeit an jedem denkbaren Ort den kostengünstigen Erwerb von Wissen »auf Bedarf« zu ermöglichen, mit dieser Firmenphilosophie entstand auch das Projekt Café Mondial.
Jolande Leinenbach
Hajo Dröll
Weiterbildungspolitik
Politische Positionen zum quartären Bildungssektor
Weiterbildungspolitik
Politische Positionen zum quartären Bildungssektor
Weiterbildungspolitische Diskussionen sind oft undurchschaubar. Dröll gibt einen Überblick über beteiligte (Interessen-)Gruppen und den aktuellen Stand der Diskussion. Er erläutert politische Positionen, die sich hinter Schlagworten wie Informationsgesellschaft, Lerngesellschaft oder Wissensgesellschaft verbergen. Mit dem Begriff der „mittleren Systematisierung“ von Peter Faulstich wird ein Weg zwischen überorganisierten staatlichen Steuerungsinstanzen und absoluter Marktorientierung in der Weiterbildung gesucht. Qualität, Zertifizierung und Akkreditierung sind weitere zentrale Fragen, ebenso wie neuere Modelle zu Formen der Mischfinanzierung in der deutschen Weiterbildungslandschaft.
Hajo Dröll
Hermann Vornoff
Auswertung von Projektbeschreibungen zur Erwachsenenbildung 1995 bis März 1998 aus der Forschungsdokumentation FoDokAB des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Auswertung von Projektbeschreibungen zur Erwachsenenbildung 1995 bis März 1998 aus der Forschungsdokumentation FoDokAB des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Der Beitrag befasst sich mit der Erläuterung und Auswertung der Forschungsprojektdatenbank (FoDokAB).
Hermann Vornoff
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Empirie, Theorie und Praxis in der Erwachsenenbildung
Empirie, Theorie und Praxis in der Erwachsenenbildung
Dieser Text geht der Frage nach, inwieweit Praxis, Empirie und Theorie in der Erwachsenenbildung zusammen wirken. Nach einer getrennten Betrachtung von Praxis, Empirie und Theorie, erfolgt eine Diskussion der Schwierigkeiten des Zusammenwirkens.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Prof. Dr. Klaus Meisel; Felicitas von Küchler
Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung
Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung
In der Weiterbildung kommen sehr unterschiedliche Qualitätsmanagementansätze zur Anwendung. Das Projekt „Qualitätssicherung in der Weiterbildung“ arbeitet mit 10 unterschiedlichen Weiterbildungsorganisationen in mehreren Bundesländern zusammen, die jeweils andere Ansätze präferieren. Der vorliegende Zwischenbericht identifiziert allgemeine Trends, die für alle Einrichtungen gleiche Relevanz besitzen, und trennende Zielkonflikte
Prof. Dr. Klaus Meisel; Felicitas von Küchler
Günther Dohmen
Mehr "Brücken zum Selbstlernen" statt Krücken fürs Geführtwerden
Abschlußbericht des Kongresses der Konzertierten Aktion Weiterbildung
Mehr "Brücken zum Selbstlernen" statt Krücken fürs Geführtwerden
Abschlußbericht des Kongresses der Konzertierten Aktion Weiterbildung
Ein Kongress der Konzertierten Aktion Weiterbildung beschäftigte sich im November 1998 mit dem Thema „Selbstgesteuertes Lernen“. Der hier vorliegende Abschlussbericht stellt die wichtigsten Ergebnisse der 9 Arbeitsgruppen zusammen und legt den besonderen Schwerpunkt auf notwendige Rollenveränderungen und besondere Umsetzungsprobleme.
Günther Dohmen
Gerhard Reutter
Lernen für eine eigenständige Regionalentwicklung – fördernde und hemmende Faktoren
Lernen für eine eigenständige Regionalentwicklung – fördernde und hemmende Faktoren
Eine Analyse der Rolle von Weiterbildungs- und Beschäftigungseinrichtungen in der regionalen Strukturentwicklung.
Gerhard Reutter
Prof. Dr. Klaus Meisel
Veränderungen der Arbeitsgesellschaft als Gestaltungsaufgabe für die öffentliche Weiterbildung
Überlegungen aus der DIE-Projektwerkstatt
Veränderungen der Arbeitsgesellschaft als Gestaltungsaufgabe für die öffentliche Weiterbildung
Überlegungen aus der DIE-Projektwerkstatt
Klaus Meisel zeichnet wichtige Aspekte nach, die die Konzeption von Projekten zur Weiterbildung seit den 1980ger Jahren geprägt haben. Ein Vergleich mit dem jüngsten Projekt des DIE, dem Projekt REGIO, eröffnet einen Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungstrends: mehr Kooperation und Kommunikation, mehr Moderations- und Forumsfunktion, mehr Beratungs- und Informationsarbeit.
Prof. Dr. Klaus Meisel
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Volkshochschul-Statistik
36. Folge, Arbeitsjahr 1997
Volkshochschul-Statistik
36. Folge, Arbeitsjahr 1997
Eine ausführliche Dokumentation über institutionelle Merkmale, Personen, Finanzierung und Veranstaltungen der deutschen Volkshochschulen im Jahre 1997. Nach Bundesländern differenzierte Tabellen von Summen oder Verteilungen zu Personal, Finanzierung, Kurs- und Einzelveranstaltungen, Studienfahrten und -reisen, Ausstellungen. Die Kursveranstaltungen sind nach einem detaillierten System von Fach- und Stoffgebieten aufgeschlüsselt.
Gerhard Reitz; Klaus Pehl
Hedwig Ortmann
Die Zukunft der Geschlechterbeziehung
Voraussetzungen und Wirkungen eines integralen Bewußtseins
Die Zukunft der Geschlechterbeziehung
Voraussetzungen und Wirkungen eines integralen Bewußtseins
Beitrag zur Konferenz "Eine Zukunft für Frauen und Männer" im November 1997. Die Autorin beschreibt Vorraussetzungen und Wirkungen eines "integralen Bewusstseins" für einen Wandel der Geschlechterbeziehung.
Hedwig Ortmann
Hans-Joachim Lenz
Männer und die Geschichte der "Bewegung der Männer"
Männer und die Geschichte der "Bewegung der Männer"
Dieser Beitrag zur Tagung "Eine Zukunft für Frauen und Männer" im November 1997 gibt einen Überblick über die Geschichte der "Männerbewegung".
Hans-Joachim Lenz
Klaus Pehl
Die Indikatoren/Kennzahlendiskussion in den Weiterbildungseinrichtungen im Umfeld der Volkshochschul-Statistik
Die Indikatoren/Kennzahlendiskussion in den Weiterbildungseinrichtungen im Umfeld der Volkshochschul-Statistik
Dieser Beitrag knüpft an der Veröffentlichung des "Produktplanes der Volkshochschulen" an und zeigt Kritikpunkte sowie Problemstellungen auf.
Klaus Pehl
Peter Littig
Die Klugen fressen die Dummen
Situation lernender Unternehmen
Die Klugen fressen die Dummen
Situation lernender Unternehmen
Dieses Thesenpapier entstand in Anlehnung an einen umfangreicheren Artikel mit gleichlautendem Titel. Es fokussiert 9 Thesen für die zukünftigen Entwicklung sogenannter „Lernender Unternehmen“, die der Autor auf der Grundlage einer Studie der DEKRA Akademie entwickelt.
Peter Littig
Dieter Schnack
Männer zwischen Familie und Beruf
Männer zwischen Familie und Beruf
Vortragstext, entstanden im Rahmen der Konferenz "Eine Zukunft für Frauen und Männer", im November 1997. Schwerpunkt ist die Frage nach dem Männerbild in der Literatur zum Thema Männer und Familie.
Dieter Schnack
Elisabeth Faber
Visionen einer „Menschengesellschaft"
Impulsreferat aus weiblicher Sicht
Visionen einer „Menschengesellschaft"
Impulsreferat aus weiblicher Sicht
Elisabeth Faber erläutert anhand von acht Aspekten ihre Vision einer "Menschengesellschaft". Der Beitrag entstand im Rahmen der Fachtagung "Eine Zukunft für Frauen und Männer".
Elisabeth Faber
Dr. Angela Venth
Alltägliches: Potentiale des Privaten für eine andere Öffentlichkeit
Alltägliches: Potentiale des Privaten für eine andere Öffentlichkeit
Dieser Vortragstext entstand im Rahmen der Konferenz: "Eine Zukunft für Frauen und Männer", im November 1997. Er thematisiert die gesellschaftliche Zuweisung privat/weiblich und öffentlich/männlich und das Potential politischer Bildung dieses Schema zugunsten einer anderen Öffentlichkeit zu verändern.
Dr. Angela Venth
Sylvia Koch-Weser
"Wolfsfrau" trifft "Green man"
Über Natur - Weiblichkeit und Männlichkeit
"Wolfsfrau" trifft "Green man"
Über Natur - Weiblichkeit und Männlichkeit
Der Vortrag, gehalten auf der Tagung "Eine Zukunft für Frauen und Männer", befasst sich mit den Möglichkeiten von Partnerschaft, die sich durch eine Besinnung auf "die Verbindung mit der Natur und das Sich-Finden als Teil dieser Natur" ergeben.
Sylvia Koch-Weser
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Auf dem Weg zu einer Menschengesellschaft
Vision einer Menschengesellschaft
Auf dem Weg zu einer Menschengesellschaft
Vision einer Menschengesellschaft
Beitrag zur Konferenz "Eine Zukunft für Frauen und Männer" im November 1997. Im Mittelpunkt steht die Vision einer Menschengesellschaft, in der "Mann und Frau in eine gleichberechtigte Beziehung" gesetzt sind, "die weder ihre Unterschiede verwischt noch ihre Gemeinsamkeiten leugnet."
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein
Dr. Rüdiger Preißer
Zur Reproduktion sozialer Ungleichheit durch Bildungsentscheidungen - Ein Beitrag zum Verhältnis von Sozialstruktur und individuellem Handeln
Zur Reproduktion sozialer Ungleichheit durch Bildungsentscheidungen - Ein Beitrag zum Verhältnis von Sozialstruktur und individuellem Handeln
Dass es in Deutschland Bildungsungleichheit gibt, wurde schon häufig bestätigt. Fragen zu ihrer mikrosozialen Entstehung und Reproduktion nehmen vergleichsweise wenig Raum in der Bildungssoziologie ein. Welche Mechanismen sind wirksam, wenn sich Jugendliche für ein Studienfach entscheiden und dabei überwiegend den sozialen Status ihrer Familie reproduzieren? Dazu gibt die vorliegende Arbeit Auskunft: Makro- und mikrosoziologische, psychologische und entscheidungstheoretische Erklärungsansätze werden diskutiert und zu einem theoretischen Erklärungsrahmen integriert. Dann werden quantitative Befunde zur Studienfachwahl sowie Befunde aus biographischen Interviews von Jugendlichen aus der Unter-, Mittel- und Oberschicht analysiert. Dabei werden jenen, die den Herkunftsstatus reproduzieren andere entgegen gestellt, die dabei gescheitert sind.
Dr. Rüdiger Preißer
Klaus Pehl
Der Produktplan Volkshochschule der KGSt
Der Produktplan Volkshochschule der KGSt
Unter dem Stichwort "dezentrale Ressourcenverantwortung" werden neue Steuerungsmodelle auch für die Kommunalverwaltung entworfen und erprobt.
Klaus Pehl
Peter Hanß-Klinkhammer
Die Männerfrage in der Politik
Die Männerfrage in der Politik
Vortrag von Peter Hanß-Klinkhammer im Rahmen der Tagung: "Eine Zukunft für Frauen und Männer". Er thematisiert die "Männerfrage" in der Politik, insbesondere die Rahmenbedingungen für Männerarbeit mit geschlechterdemokratischen Zielen.
Peter Hanß-Klinkhammer
Susanne Weissmann
Frauen und die Geschichte der Frauenbewegung – subjektive Erfahrungen und Eindrücke
Frauen und die Geschichte der Frauenbewegung – subjektive Erfahrungen und Eindrücke
Der Text gibt den von Susanne Weismann auf der Tagung "Eine Zukunft für Frauen und Männer", im November 1997 gehaltenen Vortrag wieder. Im Vordergrund stehen dabei subjektive Erfahrungen und Eindrücke im Zusammenhang mit der Geschichte der Frauenbewegung.
Susanne Weissmann
Klaus Pehl
Kurse und Lehrgänge in Verbindung mit der Arbeitsverwaltung an deutschen Volkshochschulen
Auswertung auf der Basis der Volkshochschul-Statistik
Kurse und Lehrgänge in Verbindung mit der Arbeitsverwaltung an deutschen Volkshochschulen
Auswertung auf der Basis der Volkshochschul-Statistik
Der Text gibt eine kurze Auswertung über den Zusammenhang zwischen Kursen/Lehrgängen, Unterrichtsstunden, Arbeitsverwaltung und Zahl der Teilnehmenden. Dabei wird differenziert nach Gruppenmaßnahmen im Auftrag der Arbeitsverwaltung und solchen Kursen/Lehrgängen, an denen Teilnehmende individuell nach dem AFG gefördert wurden.
Klaus Pehl
Victor Feiler
Qualitätssicherung nach dem Benchmarking-Verfahren
Qualitätssicherung nach dem Benchmarking-Verfahren
Der Autor beschreibt das „Benchmarking-Verfahren“ als geeignetes Instrument zur Qualitätsdefinition in Bildungszusammenhängen. Im Gegensatz z. B. zur häufig eingesetzten „ISO-Norm“ knüpft Benchmarking an Methoden der Selbstevaluation an.
Victor Feiler
Volkshochschul-Statistik
35. Folge, Arbeitsjahr 1996
Volkshochschul-Statistik
35. Folge, Arbeitsjahr 1996
Marion Meier
Die Zukunft der (heterosexuellen) Lebens- und Liebesformen
Wenn wir teilen, werden wir beide gewinnen
Die Zukunft der (heterosexuellen) Lebens- und Liebesformen
Wenn wir teilen, werden wir beide gewinnen
Dieser Beitrag zur Konferenz "Eine Zukunft für Frauen und Männer" im November 1997 beschäftigt sich mit der Entwicklung und den zukünftigen Formen des Zusammenlebens und der Beziehungsgestaltung zwischen Frauen und Männern.
Marion Meier
Hannelore Janssen; Hans-Joachim Lenz
Eine Zukunft für Frauen und Männer
Tagung zum Thema „Geschlechterverhältnis" in Kirchheim (Hessen)
Eine Zukunft für Frauen und Männer
Tagung zum Thema „Geschlechterverhältnis" in Kirchheim (Hessen)
Programmübersicht, Autorenverzeichnis und Veranstaltungsbericht zur Tagung: "Eine Zukunft für Frauen und Männer", 12. - 14. November 1997, Kirchheim (Hessen).
Hannelore Janssen; Hans-Joachim Lenz
Gerhard Thorn; Roland Billian; Gerhard von der Handt; Karl-Heinz Schulze; Beate Zeidler; Rita Meissner
Europool Werkstattbericht Nr. 1
Beurteilung von Lernsoftware für das Fremdsprachenlernen
Europool Werkstattbericht Nr. 1
Beurteilung von Lernsoftware für das Fremdsprachenlernen
Der Werkstattbericht untersucht und beurteilt verschiedene Lernsoftwareprogramme für den Englischunterricht oder Selbstlernphasen. Grundlage ist ein speziell hierfür entwickeltes Prüfraster.
Gerhard Thorn; Roland Billian; Gerhard von der Handt; Karl-Heinz Schulze; Beate Zeidler; Rita Meissner
Lernen - Verständigen - Handeln
Berufsbezogenes Deutsch
Lernen - Verständigen - Handeln
Berufsbezogenes Deutsch
Die Ergebnisse eines Projektes zur beruflichen Bildung von Migrant/inn/en zeigen, wie in einem berufsbezogenen Deutschunterrichts interkulturelle Lehransätze genutzt werden können. Diese Textsammlung gibt Hinweise zur praktischen Anwendung. Eine Checkliste, die Kommunikationssituationen des Arbeitsalltags aufführt und erläutert, ermöglicht es, relevante Themenfelder für unterschiedliche Gruppen von Teilnehmenden zu erarbeiten. Berichte aus der Praxis verdeutlichen abschließend Verfahren zur Sprachbedarfsermittlung in Betrieb und Unterricht.
Volkshochschul-Statistik
34. Folge, Arbeitsjahr 1995
Volkshochschul-Statistik
34. Folge, Arbeitsjahr 1995
Nach Bundesländern differenzierte Tabellen von Summen oder Verteilungen zu Personal, Finanzierung, Kurs- und Einzelveranstaltungen, Studienfahrten und -reisen, Ausstellungen. Die Kursveranstaltungen sind nach einem detaillierten System von Fach- und Stoffgebieten aufgeschlüsselt.
Volkshochschul-Statistik
33. Folge, Arbeitsjahr 1994
Volkshochschul-Statistik
33. Folge, Arbeitsjahr 1994
Volkshochschul-Statistik
32. Folge, Arbeitsjahr 1993
Volkshochschul-Statistik
32. Folge, Arbeitsjahr 1993
Felicitas von Küchler
Berufsbezogene Fortbildung für das hauptberufliche pädagogische Personal an Volkshochschulen in den neuen Bundesländern
Berufsbezogene Fortbildung für das hauptberufliche pädagogische Personal an Volkshochschulen in den neuen Bundesländern
Wie kann man die Akteure an Volkshochschulen in den neuen Bundesländern im notwendigen Wandlungsprozess nach der Wiedervereinigung unterstützen? Das Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe für Volkshochschulen in den neuen Bundesländern“ entwickelt Fortbildungen für Mitarbeitende und Leitungspersonal. In unterschiedlichen Funktionen Beteiligte berichten in diesem Band über verschiedene Phasen des Projektes und ihre individuellen Erfahrungen: Konflikte und Spannungen in der Annäherungsphase, exemplarische Auseinandersetzung mit Angebotsprofilen, deren Weiterführung oder Neuerung und von der Auseinandersetzung mit veränderten Anforderungsprofilen für die hauptberuflich pädagogischen Mitarbeitenden.
Felicitas von Küchler