Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Verhältnis von Theorie und Praxis ist spannungsvoll. Aus Sicht der in der Erwachsenenbildung Tätigen erscheinen Theorien häufig unbrauchbar, weil sie zu abstrakt und praxisfern wirken. Hier baut der Studientext eine Brücke. Der Autor zeigt in seiner vollständig aktualisierten und erweiterten 3. Auflage verschiedene in der Erwachsenenbildung gängige Theorieansätze auf, verortet sie hinsichtlich Herkunft und Reichweite und verweist auf ihre Bedeutung für die Planung und Gestaltung von Bildun…
Beamerfolien, Powerpointpräsentationen, Flipcharts, Collagen, Mindmaps - um Lerninhalte zu visualisieren, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Der lernfördernde Einsatz solcher Methoden setzt jedoch die Kenntnis kontextuell angemessener Einsatzmöglichkeiten und gelungener Gestaltung voraus. Der Praxisband erklärt, wann welche Visualisierungsmöglichkeiten - besonders in der Weiterbildung - lernförderlich sein können. Neben didaktischen Grundprinzipien und dem Rollenverständnis von Lehrenden…
Die fortschreitende Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Umgang mit ihr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für den Bildungsbereich geht es dabei nicht nur um eine Veränderung von Lehr-/Lernsituationen durch digitale Medien, sondern v.a. auch um die Frage, wie zum Verständnis dieses Wandels beigetragen werden kann – und dies, ohne bestimmte Gruppen zu exkludieren. Deshalb, so die Autorin, ist beim Thema Digitalisierung kein Platz für föderalen Streit und segmentspezi…
Der Beitrag thematisiert das Lehren und Lernen von Bewegungen, indem er sich insbesondere den folgenden Punkten zuwendet: »Sinn- und Bedeutungsorientierung«, »Differenzen ermöglichen«, »Am Effekt orientieren«, »Bewegungsvorstellungen bilden«, »Erfahrungen ermöglichen«, »Situationsbezug« und »Lernen durch Bewegungsaufgaben«. Zusammengenommen entstehen hieraus Leitprinzipien einer fachdidaktisch orientierten Bewegungslehre, die für Wissenschaftler wie Praktiker in der Erwachsenenbildung gleicherm…
Jede Bildungsveranstaltung kommt zwangsläufig zu ihrem Ende. Jedoch wird – im Gegensatz zur Eröffnung – das »gute« Ende von Bildungsveranstaltungen häufig didaktisch nicht ausreichend reflektiert. Der Beitrag von Ulrich Papenkort lenkt den Blick auf dieses »Forschungsdesiderat«. Durch die Differenzierung in »Eröffnung«, »Rückblick«, »Kritik«, »Ausblick« und »Abschied« erschließen sich für Erwachsenenbilder/innen neue Gestaltungsmöglichkeiten für den gelingenden Abschluss von Lehr-/Lernprozesse…
Die Entwicklung digitaler Medien bietet immer neue und weitreichendere Möglichkeiten der Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen. Damit wachsen auch die medienpädagogischen Anforderungen an Lehrende, die damit verbundenen Chancen und Risiken abzuschätzen und digitale Medien effektiv zur Unterstützung des Lernens einzusetzen. Der Beitrag verdeutlicht den Bedarf, diesem Kompetenzbereich mehr Aufmerksamkeit zu schenken und stellt ein auf theoretischer und empirischer Basis entwickeltes medienpädagogisc…
Der Autor befasst sich mit Definition und Verbreitung von »Open Educational Resources (OER)« im Zeichen von Web 2.0. Dabei werden insbesondere die Fragen nach Urheber- und Lizenzrecht sowie das Problem der Finanzierung kostenfreier Materialien erörtert. Zugleich wird der potenzielle erwachsenenbildnerische »Mehrwert« von OER aufgezeigt und die Frage gestellt, unter welchen Bedingungen OERs zu qualitativ hochwertigen Lehr-/Lernprozessen führen können. Der Beitrag schließt mit einer Agenda, dere…
„Fallrekonstruktive Qualitätszirkel“ sind in der Erwachsenenbildung noch kaum erprobt. Unter Anleitung von Moderatoren reflektieren Kursleitende gegenseitig die Qualität ihrer Arbeit. Als Anschauungsmaterial dienen ihre eigenen Lehr-/Lernsituationen. Dass dieses Prinzip auf Wechselseitigkeit und Freiwilligkeit beruht, versteht sich von selbst. Die Methode, von der das Praxisbeispiel der KVHS Northeim berichtet, stammt ursprünglich aus der Gesundheitsförderung.