Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Einsatz von Benchmarking – ein Vergleich der eigenen organisatorischen Abläufe mit den Besten der Branche – ist im industriellen und im Dienstleistungssektor bereits erprobt. Für die Weiterbildung stellt die Methode noch Neuland dar. Der vorliegende Report bietet eine erste Analyse und Einordnung: Ist Benchmarking unter den spezifischen Bedingungen des Agierens pädagogischer Organisationen überhaupt adaptierbar? Was sind die Optionen für einen Einsatz in der Weiterbildung? Gleichzeitig wird…
Die Universität Freiburg in der Schweiz hat ein Management-Modell für die Weiterbildung von Führungskräften in Nonprofit-Organisationen (FMM) erarbeitet. Eine ganzheitliche Herangehensweise soll den Teilnehmenden schnell einen praxisorientierten Nutzen garantieren und gleichzeitig eine Erfolgskontrolle ermöglichen. Der Artikel beschreibt das Verfahren und nennt die angewandten Kriterien zur Messung des individuellen und betrieblichen Nutzens.
Doris Herrmann war Unternehmensberaterin bei Kienbaum Management Consultans im Bereich Bildung und Wissenschaft. Sie begleitete Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen bei Reorganisationsprozessen. Demnächst wird sie bei der Akkreditierungsagentur AQAS in Bonn Begutachtungsverfahren für die neuen Studiengänge Bachelor und Master koordinieren. Auf die Frage, was Bildungseinrichtungen von der Wirtschaft lernen können, macht sie für vier Bereiche erheblichen Veränderungsbedarf aus: Professiona…
Qualitätsmanagementsysteme neu einzuführen reicht nicht aus, wenn Qualitätsmanagement zu einem wirklichen Unterstützungssystem für die Gesamtsteuerung einer Einrichtung werden soll. Dienstleistungsunternehmen haben ihre besonderen qualitätsrelevanten Prozesse. Daher müssen Systeme wie DIN EN ISO 9001ff von den Einrichtungsleitungen zu einem wirklichen Unterstützungssystem weiterentwickelt werden. Marion Seevers benennt wesentliche Faktoren: Kontinuierliche Planung, Durchführung und Überwachung …
In seinem Vortrag auf der Fachtagung "Zukunft der Weiterbildung?" der Arbeitnehmerkammer Bremen am 2. April 2003 analysiert Prof. Dr. Peter Faulstich die Folgen der Hartz’schen Gesetze für den Arbeitsmarkt und die Weiterbildungslandschaft. In einem kurzen Rückblick umreißt er die Förderungspolitik und ihre Ergebnisse in den vorangegangenen Jahrzehnten. Dann lenkt er das Augenmerk auf die zentralen Instrumente „Bildungsgutschein“ und „Qualitätsentwicklung“ und beleuchtet die daraus resultierende…
Am 26. und 27. Juni 2002 richtete das DIE die Fachtagung „Qualitätsentwicklung in der Erwachsenenbildung“ aus. Die vorliegende Tagungsdokumentation nennt die Projektpräsentationen und Fachworkshops. Sie enthält Teile der Begrüßungsreden von E. Nuissl von Rein (DIE) und H. Westkamp (BMBF), gibt einleitende Beiträge und Kommentare von Experten in Auszügen wieder und endet mit den wichtigsten Schlussfolgerungen von Klaus Meisel (DIE). Meisel benennt die verschiedenen Ebenen, auf denen Qualitäts…
Im Rahmen des Projekts Zert-QE wurden Telefoninterviews mit Leiterinnen und Leitern von Weiterbildungseinrichtungen zu ihren Erfahrungen mit Qualitätsentwicklung durchgeführt. Diese Interviews, ihre Ergebnisse und daran anknüpfende Überlegungen, Hypothesen und Fragestellungen stehen im Mittelpunkt dieses Beitrages.
Alfred Töpper, Mitarbeiter der Stiftung Warentest, referierte anlässlich der Fachtagung und Plenarsitzung der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) „Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung – politischer Handlungsbedarf" (25./26. Juni 2001) zum Thema Teilnehmerschutz/Anbieterqualität. Sein Vortrag befasste sich mit den Dimensionen beruflicher Weiterbildung vor dem Hintergrund zweier Entwicklungen: die zunehmende individuelle Notwendigkeit lebenslangen Lernens und die Schwierigkeit, institut…
Der Autor beschreibt das „Benchmarking-Verfahren“ als geeignetes Instrument zur Qualitätsdefinition in Bildungszusammenhängen. Im Gegensatz z. B. zur häufig eingesetzten „ISO-Norm“ knüpft Benchmarking an Methoden der Selbstevaluation an.
Welche Unterstützung brauchen Weiterbildner/innen auf ihrem Weg vom Lehrenden zum Lernberater? Dieser Vortrag – gehalten auf einem Workshop zum Thema „Weiterbildung von Weiterbildnern“ – plädiert dafür, subjektiven Wahrnehmungen und Sichtweisen mehr Raum zu geben. Es werden Faktoren benannt, die zunehmend als Kompetenz erwartet werden, und die zu subjektiv wahrgenommener Überforderung führen können.