Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
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Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Lernforschung - ein Rückblick Die Geschichte der empirischen Erforschung des Lernens Erwachsener lässt sich bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückverfolgen. In diesem Beitrag werden einige interpretative Lehr-Lernforschungen der Erwachsenenpädagogik in Erinnerung gerufen. Es entsteht der Eindruck, dass das disziplinäre Gedächtnis der Wissenschaft der Erwachsenenbildung unterentwickelt ist, da viele aufschlussreiche ältere Untersuchungen in Vergessenheit geraten zu sein scheine…
Die Studie untersuchte, inwiefern sich forschendes Lernen anhand der Grounded Theory für studentische Lernprozesse als förderlich erweist. Im Kontext eines qualitativen Experimentes wurden zwei Studierendengruppen in das forschende Lernen eingeführt und nach Abschluss des forschenden Lernprozesses nach ihren Lernerfahrungen befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es sich bei dieser Lernform um einen aussichtsreichen Ansatz zur Förderung des selbstbestimmten Lernens handelt. Widersprüche…
Heft 1/2004 ist die Jubiläumsausgabe zu zehn Jahren DIE-Zeitschrift. Eine Fotostrecke ersetzt die üblichen Schwerpunktbeiträge und wirft einen "anderen" Blick auf die Weiterbildungslandschaft. Weitere Themen: Hans-Jürgen Sattler: Vor dem Aus. Arbeitsamt-geförderte berufliche Weiterbildung; Ekkehard Nuissl von Rein: Entflechten oder Verflechten? Föderalismus, Bildungsplanung, Forschungsförderung.
Bildung und Spiel – das ist mehr als die mutmaßlich gewürfelte Schulnote, die eine Bildungsbiografie ausbremst. Spiele, das ist die These dieses Heftes, sind anders als das Leben, aber weil sie uns in Distanz zur Wirklichkeit setzen, ermöglichen die Bildung. Ihr Lern- und Bildungspotenzial entfalten sie als Computerspiel ebenso wie als Gruppen- oder Strategiespiel. Der Einsatzbereich, das zeigen die Beiträge dieses Heftes, reichen von der Alphabetisierungsarbeit bis in die betriebliche Weiterbi…
Lerntheorien sind eine wichtige Grundlage für alle, die sich professionell mit Lehren auseinandersetzen. In jüngerer Vergangenheit entstanden viele Theorien, die über den Behaviorismus und Kognitivismus hinausweisen und Lernen als menschliche Aktivität in einem sozialen Zusammenhang begreifen. Dadurch eröffnen sich lerntheoretische Bezüge zu Interessen, Gemeinschaften, Gefühlen, Arbeitsplätzen u.a. Auch wird die Vorstellung überwunden, Lernen sei primär für Kinder und Jugendliche bedeutsam. So …
Lehr-Lern-Forschung hat in den Erziehungswissenschaften in den letzten Jahren wieder eine stärkere Aufmerksamkeit gefunden. Ursächlich erkennbar ist dabei vor allem zweierlei: einerseits die heftige Debatte über die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems anlässlich der Ergebnisse der PISA-Studie, andererseits die neuen technischen Möglichkeiten der Neurowissenschaften, anhand Bild gebender Verfahren intrahumane Vorgänge bei Lernprozessen beobachten und nach-weisen zu können. Verbunden damit sin…
Religion und Ethik sind nicht selten Gegenstand von Angeboten in der Erwachsenenbildung. Sie dienen als Herausforderung zur Selbstklärung und bieten Raum zur Beteiligung am Zeitgespräch. Es gilt, die Dimensionen von Religion und Ethik in einer Verbindung aus Reflexion und Praxisbezug herauszuarbeiten. Dabei wird insbesondere auf diejenigen Aspekte von Ethik und Religion eingegangen, deren gesellschaftliche Relevanz einer aktuellen Klärung bedürfen.
Lernwiderstände sind das Ergebnis pädagogischen und didaktischen Handeln. Der Artikel referiert die Ergebnisse zweier Forschungsvorhaben an der Universität Kaiserslautern, die identitätsbezogene und emotionale Aspekte von Lernwiderständen untersuchen. Beide Aspekte wurden in der Lernwiderstandsforschung bisher zu wenig betrachtet. Sie sind wesentlich für das Einordnen von Lernwiderständen und für die Überprüfung des eigenen pädagogischen Handelns.
Am Beispiel der beruflichen Weiterbildung zeigen die Autorinnen auf, dass organisiertes Lernen die Bedarfe der Individuen vielfach nicht berücksichtigt und somit Lernwiderstände in Form von passiver Verweigerung und Nichtbeteiligung erzeugt. Um diese Widerstände produktiv nutzen zu können, ergibt sich die Notwendigkeit einer reflexiven und subjetbezogenen Lernberatung.