Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung sind vielfältig und heterogen. Dies erschwert ihre Vergleichbarkeit und die Anschlussfähigkeit an bestehende Qualifikationsrahmen. Der Beitrag liefert einen Systematisierungsvorschlag, der in Baden-Württemberg implementiert wurde, und zeigt Anschlussmöglichkeiten an den DQR auf.
Das Lernen im Mittelalter war gebunden an das christliche Bildungsmonopol und den normativ dominanten Bildungsinhalten – und zielen des Christentums. Demnach galt kaufmännische Gewinnerzielung als unlauter, und körperliche Arbeit als minderwertig. In den großen Städten wurde dies anders gesehen. Insbesondere der Fernhandel der Kaufleute führte zu differenzierten Anforderungen, was die Kenntnisse von Sprachen, Rechtsrahmen und der Buchhaltung anbelangten
Erwachsene konnten notwendige Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen in der frühen Neuzeit in den größeren Handelsstädten an städtischen Privatschulen erwerben. In der nachfolgenden Quelle wird über ein Werbeschild einer solchen Privatschule, gemalt von Hans und Ambrosius Holbein, berichtet.
Die Gründung der „Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe (Patriotische Gesellschaft)“ erfolgte nach englischem und französischem Vorbild. Im Laufe ihrer fast 250 jährigen Geschichte haben die Patriotische Gesellschaft und ihre Mitglieder eine große Zahl von Innovationen und Gründungen angeregt.
Weite Teile der Weiterbildung werden durch einschlägige Gesetze überhaupt nicht mehr erreicht. So erfolgt eine faktische Deregulierung. Diesem Reichweitenverlust steht eine wachsende Regelungstiefe derjenigen Gesetze gegenüber, die den Weiterbildungsbereich tangieren und zuletzt novelliert wurden. Auf diesen ambivalenten Zusammenhang macht der Autor anhand der wichtigsten Rechtsgrundlagen der Weiterbildung aufmerksam: der Weiterbildungsgesetze der Bundesländer und des SGB III.
Geht es nach Jens Matthes, brauchen Menschen, die Garten- und Landschaftsbauer werden wollen, nicht mehr unbedingt eine einschlägige Ausbildung oder Berufserfahrung vorzuweisen, wenn sie zur Prüfung zugelassen werden wollen. Es reicht, wenn sie in Nachbarberufen brauchbare Erfahrungen gesammelt haben und eine modularisierte Vorbereitungsmaßnahme durchlaufen. Für DIE stellt er sein Konzept für die Anerkennung von Vorleistungen vor, das von einem Expertenforum im November 2001 zur Erprobung empfo…
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Qualifikationen und Kompetenzen Arbeitskräfte für die Bewältigung von Arbeitslosigkeit und der häufig mit ihr verbundenen Notwendigkeit einer beruflichen Neuorientierung benötigen.
Die Grenzen und Chancen der zukünftigen Bildungspolitik stehen im Mittelpunkt dieses Referates. Dabei wird auch auf die Fragen der generellen Entwicklung der Weiterbildungspolitik eingegangen und inwieweit Politik beeinflussen, verändern, verhindern kann.