Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
GER war eine freiwillige Organisation, die von 1942 bis 1958 in Großbritannien einen Beitrag zum Zusammenhalt deutscher Emigranten aus den Sozial- und Bildungsberufen leistete. Der Fokus lag dabei auf der Förderung der Erwachsenenbildung in der Nachkriegszeit.
John Locke formulierte im Nachfolgenden, die Regeln eines Debating-Clubs. Die Teilnahme ist demnach weder an den Stand noch an Bildungsabschlüsse gebunden. Sie verlangt aber Wahrheitsliebe, Interesse an der Sache, Respekt, Verantwortungsübernahme und die Anerkennung der moralischen, religiösen und politischen Rahmenbedingungen.
Johann Amos Comenius vertritt die Ansicht, dass der Mensch nur dann zum Lernen motiviert werden kann, wenn er einsieht, dass das zu Lernende sowohl richtig als auch sinnvoll ist. Zudem muss der Bezug zu Gott hergestellt sein.
Die Volksbildungseinrichtung Wiener Urania wurde 1898 eröffnet. Schon bald wurde sie zu einer Volksbildungseinrichtung, die die neuesten Errungenschaften der Technik, wie zum Beispiel Projektionsapparate, nutzbar machte. An ihrem anspruchsvollen Kurs- und Vortragsbetrieb beteiligten sich namhafte Professoren, Künstler und Intellektuelle.
Die hier vorgestellten Statuten besagen, dass es im „Mechanics´ Institute insbesondere um die praktische Anwendbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse ging, die durch Vorträge vermittelt werden sollten. Zudem wird die angedachte Einrichtung vorgestellt.
Nikolai Frederik Severin Grundtvig war ein Verfasser mehrerer pädagogischer Schriften. Des Weiteren entwickelte er das Konzept der Volkshochschule, welches sich stark an den christlichen Auffassungen, u.a. auch der Erweckung, orientierte und eine lebensweltbezogene Aufklärung, insbesondere auch für die Unterschichten in dänischer Sprache forderte.
Ludo Moritz Hartmann begründete ein Konzept der Volksbildung, bei dem die Schlagworte "Denkfähigkeit" und "Integration allgemeiner und beruflicher Weiterbildung" im Fokus standen. Er wurde zudem Leiter der universitären Volksbildungskommission und gründete ab 1900 fünf Volkshochschulen in Wien. Des Weiteren war er als Lehrender, Publizist und Funktionär in der Volksbildung aktiv.
Das Frontier-College wurde 1899 in Kanada von dem presbytanischen Pfarrer Alfred Fitzpatrick begründet. Das Ziel war es, aus den Immigranten und anderen benachteiligten Gruppen mit schlechten Sprachkenntnissen in den abgelegenen Arbeitsorten gute Kanadier zu machen. Es setze auf das Konzept des Arbeiter-Lehrers.
Im nachfolgenden Text wird das typische Programm einer Folk High School in Dänemark vorgestellt und aufgezeigt, wie ein Tagesablauf aussehen konnte.
Paulo Freire arbeitete früh in Alphabetisierungskursen mit und war in der katholischen Basisbewegung Brasiliens aktiv. Er war in seinen pädagogischen Überlegungen von der „Theologie der Befreiung“ beeinflusst. 1959 stellte P. Freire in seiner Habilitationsschrift sein Erziehungskonzept vor. Kurze Zeit später begründete er mit Studierenden und fortschrittlichen Intellektuellen die „Bewegung für Volkserziehung“.