Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Lebenslanges Lernen für ältere Menschen gerät im Kontext eines globalen demographischen Wandels zunehmend in den Fokus der Politik. Dennoch führt eine gesellschaftliche Geringschätzung informellen und experimentellen Lernens zu einer Demoralisierung in Bezug auf Lernaktivitäten, die sich auch als Angst vor dem Altern manifestiert. Dies ist umso mehr der Fall, wenn die Politik hauptsächlich auf die negativen ökonomischen und gesundheitlichen Auswirkungen alternder Gesellschaften fokussiert, ohne…
Der Beitrag beschreibt ein Strukturmodell von Gesundheitskompetenz bestehend aus Basisfertigkeiten und weiterentwickelten Fertigkeiten, die sich wiederum auf eine perzeptiv-motivationale und eine handlungsorientierte Ebene beziehen. Im Unterschied zur health literacy ist das Modell vom klinischen Kontext abgelöst und als Lebenskompetenz für Gesundheit angelegt. Der Beitrag wirdmet sich auch der empirischen Überprüfung des Modells sowie der Frage, wie die Kompetenz erworben werden kann.
Den Blick auf die Personen und Akteure in Organisationen zu richten, steht von jeher im Fokus der psychologischen Organisationsforschung. Monika Kil verweist darauf, dass auch die Pädagogische Psychologie, die Kognitions- und die Sozialpsychologie Erkenntnisse liefern, die zur lernförderlichen Gestaltung von Weiterbildungsorganisationen beitragen können. Die Entwicklung einer „Lernkultur“ ist dabei ein Aspekt. Der Überblick über weitere Entwicklungen und Befunde eröffnet darüber hinaus neue Di…
Im vorliegenden Heft werden in gebotener Kürze einige neuere Ansätze und Ergebnisse der Teilnahme- und Motivationsforschung in der Weiterbildung vorgestellt. Die Zahl der Forschungsarbeiten zum Thema ist insgesamt begrenzt, auch wenn es noch einige weitere Arbeiten außer den hier präsentierten gibt: Teilnahme-, Beteiligungs- und Motivationsforschung sind in der Regel empirisch aufwändige und teure Verfahren. Umso wichtiger ist es, dass hier durchaus neuere, interessante Ergebnisse vorliegen.
Verlernen ist als Phänomen im alltagsweltlichen Sprachgebrauch etabliert, aber erziehungswissenschaftlich bislang kaum beachtet worden. Nur wenige Autoren verwenden den Begriff des Verlernens überhaupt, noch seltener ist eine dezidierte und differenzierte Begriffsbestimmung zu finden. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst Dilemmata skizziert, die in Erscheinung treten, wenn der alltagsweltliche Begriff des Verlernens als Analysekategorie in empirischen Arbeiten verwendet wird. Die kritische R…
Nach einem Überblick zu Theorien und empirischen Befunden über betriebliche Weiterbildung werden die Ergebnisse der CVTS3-Unternehmensbefragung mit Blick auf Weiterbildungsabstinenz diskutiert. Es zeigt sich, dass die meisten nicht-weiterbildenden Betriebe keinen Weiterbildungsbedarf wahrnehmen. Öffentliche Finanzierungsmaßnahmen zur Förderung der Weiterbildung dürften bei diesen Betrieben wenig wirksam sein, während Öffentlichkeitskampagnen und vor allem Qualifizierungsberatung Informationslüc…
In diesem Beitrag wird die Bedeutung der Analyse von Lernprozessen beim fallbasierten Lernen in der Erwachsenenbildung diskutiert. Derartige Analysen erfüllen eine wichtige Aufgabe bei der Suche nach Erklärungen für die fehlende Wirksamkeit instruktionaler Maßnahmen. Außerdem ermöglichen sie die direkte Überprüfung von Annahmen über Lernmechanismen. Nach einem kurzen Überblick über Erhebungstechniken sowie die typische Datenstruktur bei derartigen Analysen wird die Vorgehensweise bei der Analys…