Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Vielfältige Formen der Wissenschaftskommunikation haben sich etabliert – darunter der ›Science Slam‹ als ein Format, welches aktuelle Ansprüche an den Bereich der Wissenschaftskommunikation abbildet. Als Forschungsgegenstand dient es Maria Stimm dazu, zwei bisher eher für sich stehende Bereiche zu verschränken: Wissenschaftskommunikation und Erwachsenenbildung. Die Studie arbeitet die zentrale Bedeutung heraus, die die Begegnung von Wissensstrukturen für die Wissenschaftskommunikation hat, und …
In Erweiterung eines am „ökonomischen Paradigma“ orientierten Verständnisses von Wissensgesellschaften wird auf die Pluralität von Wissensformen verwiesen. Innerhalb dieser Wissensformen werden Merkmale der Wissensform des wissenschaftlichen Wissens aufgezeigt. Für die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens stellt sich die Frage nach den Eigenschaften der Lehr- und Lernmethoden. Ihnen kann die Funktion zugewiesen werden, die spezifische Struktur des wissenschaftlichen Wissens in den mentalen St…
In Zukunft soll es möglich werden, dass beruflich qualifizierte Bewerber/innen die Universität ohne eine in der Schule erworbene Zugangsberechtigung besuchen können. Damit soll ein Beitrag zur Bewältigung des drohenden Fachkräftemangels in Deutschland geleistet werden. Auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung sollen dabei helfen, den Übergang in die Hochschule zu erleichtern. Die Autorinnen des vorliegenden Artikels berichten von einem diesbezüglich erfolgversprechenden Ansatz, dem Niedersächs…
Mit dem Konzept des lebenslangen Lernens ist eine bessere Verschränkung der Bildungsbereiche intendiert. Wie die Bildungspolitik die Rolle des lebenslangen Lernens an Übergängen strategisch fasst und welche Praxis sie dabei faktisch unterstützt hat, untersucht der Beitrag an zentralen Quellen: an einem Strategiepapier von Bund und Ländern zum lebenslangen Lernen sowie anhand von Abschlussberichten über geförderte Modellversuche lebenslangen Lernens und Lernender Regionen. Indem zum Schluss der …
Qualitätsentwicklung ist mittlerweile zu einer Kernaufgabe moderner Weiterbildungsorganisationen avanciert. Doch trotz der zu beobachtenden Vielfalt von Ansätzen und Maßnahmen ist das Wissen um die organisationspraktischen Implikationen und Folgen der Qualitätsentwicklung bis heute relativ dünn gestreut. Es gibt kaum empirische Hinweise darauf, wie Qualitätsentwicklung auf die erwachsenenpädagogische Arbeit im organisatorischen Kontext wirkt. Die vorliegenden Ergebnisse von empirischen Fallunte…
Fragen der Interkulturalität bestimmen zunehmend das Berufsfeld Pflege und Gesundheit: Migrant/inn/en verbleiben auch im Alter in Deutschland und nehmen vermehrt Gesundheits- und Pflegedienstleistungen in Anspruch. Zudem ist die Zahl der im Berufsfeld tätigen Pflegekräfte beständig gestiegen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich ein neuer Bildungsbedarf, der sowohl in der Erstausbildung als auch in Fortbildungen für das Pflegepersonal künftig stärker zu berücksichtigen ist. Hierzu liefern di…
Bei der Anrechnung außerhochschulischer Vorleistungen auf Hochschulstudiengänge wird häufig von „beruflichen Kompetenzen“ gesprochen. Die Ergebnisse der AnHoSt-Studie von 2014 sowie des Anrechnungsmonitors 2016 zeigen jedoch, dass sich die Anrechnungsverfahren an deutschen Hochschulen bislang überwiegend auf formelle Qualifikationen beziehen, nicht aber auf Kompetenzen, die in non-formalen oder informellen Lernkontexten erworben wurden. Selbst individuelle Anrechnungsverfahren basieren in aller…
Numeralität als Teil von Grundbildung wurde im deutschen Sprachraum bisher sowohl in der Wissenschafts- als auch in der Praxisdiskussion der Erwachsenenbildung nur peripher berücksichtigt. Ausgehend von diesem Befund, führt der Beitrag die einzelnen forschungstheoretischen und konzeptionellen Linien des Diskursraumes in einer Systematik zusammen. Zudem argumentiert der Beitrag für eine Erweiterung des Diskurses um den Ansatz einer subjektorientierten Grundbildung, der auf dem Konzept von Numera…
Während der Begriff „Region“ in der Erwachsenen- und Weiterbildung mehrheitlich steuerungspolitisch verwendet wird, entwickelt die vorliegende Studie einen Ansatz, Regionen aus der Sicht von Erwachsenenbildungsorganisationen zu beleuchten. In Interviews mit leitendem Weiterbildungspersonal in zwei Grenzräumen lässt sich anhand der handlungszentrierten Geographie zeigen, dass Netzwerke als Instrument dienen, um Handlungsräume aufzuspannen. Dem zugrunde liegt der in den Organisationen vertretene …
Wie können Medien sinnvoll Lehr- und Lernprozesse unterstützen? Die Autoren geben einen kompakten Überblick von den ersten mediendidaktischen Ansätzen bis zu gegenwärtigen Trends des E-Learning und Mobile Learning. Behandelt werden - kontextunabhängig und grundlegend - die Funktionen von Medien sowie die didaktischen Methoden für einen lernerfolgsversprechenden Einsatz von Medien. Der Studientext geht insbesondere auf Potenziale ein, die digitale Medien für Lehr- und Lernprozesse Erwachsener bi…