Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Gerhard Reutter setzt sich mit einem Artikel des Ökonomen Oliver Farhauer aus der letzten Ausgabe der DIE Zeitschrift auseinander zum Thema Qualifizierungs- oder Bildungsgutscheine. Deutlich werden die unterschiedlichen Ansichten und Einschätzungen zu den Ursachen der Arbeitslosenzahlen und der Frage, welche Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine dauerhafte Eingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitmarkt zu erreichen. Die Gegensätze treten besonders bei der Beurteilung der Qualität…
Aus Anlass der Verabschiedung des nordrhein-westfälischen Haushalts für 2004/2005 nimmt der Autor die Landesförderung der Erwachsenenbildung unter die Lupe. Aus Sicht eines katholischen Verbandes zeichnet er ein düsteres Bild kontinuierlich abnehmender finanzieller Mittel, die den Eindruck entstehen lassen, dass es sich bei der verfassungsmäßig garantierten Förderung der Erwachsenenbildung um ein Auslaufmodell handelt.
Mechthild Tillmann ist seit 2000 Leiterin der Rhein-Sieg-Volkshochschule. Neun Städte und Gemeinden des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises haben sich im Volkshochschulzweckverband Rhein-Sieg zusammengeschlossen. Seit ihrem Amtsantritt hat sie innovative Lösungen der Finanzierung erreicht. Für »DIE« legt sie die Karten auf den Tisch, wie sie trotz neuerlich gekürzter Landesmittel (vgl. den Beitrag von Neu) einen tragfähigen Haushalt vorlegen kann. Mit ihr sprach Dr. Peter Brandt.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bewertet Investitionen in Bildung nach ihrer Nachhaltigkeit. Studien zeigen: Investitionen in Erstausbildung sind ökonomisch und finanziell nachhaltig. Im Falle des Erwachsenenlernens ist diese bisher kaum überprüfbar. Es scheint aber richtig, die Finanzierung auf mehrere Schultern (Individuen, Öffentlichkeit und Unternehmen) zu verteilen (»Ko-Finanzierung«). Wurzburg stellt hierzu drei in letzter Zeit innerhalb der OECD…
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bewertet Investitionen in Bildung nach ihrer Nachhaltigkeit. Im Falle des Erwachsenenlernens ist diese bisher kaum überprüfbar. Es scheint aber richtig, die Finanzierung auf mehrere Schultern (Individuen, Öffentlichkeit und Unternehmen) zu verteilen (»Ko-Finanzierung«). Wurzburg stellt hierzu drei in letzter Zeit innerhalb der OECD-Länder diskutierte Lösungstypen vor: Senkung der direkten Weiterbildungskosten für Individ…
Die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung durch die Hartz-Gesetze mit der Einführung von Bildungsgutscheinen, der drastischen Kürzung der Ausgaben für berufliche Bildung und ergänzenden geschäftspolitische Weisungen durch die Bundesanstalt für Arbeit tragen zu einer Ausweitung der Arbeitslosigkeit bei: Weiterbildungsträger müssen Kurse streichen, schließen Niederlassungen und entlassen Beschäftigte, Besitzer von Bildungsgutscheinen bleiben ohne Weiterbildungsmöglichkeiten. Die arbeitsamt…
Weiterbildung ist ein vielgestaltiger, heterogener und kaum überschaubarer Bereich. Seine gesellschaftliche, ökonomische und individuelle Bedeutung wird zunehmend erkannt und politisch umgesetzt. Das zeigen die Aktivitäten von Bund, Ländern und der Europäischen Union insbesondere in den Programmen zum Lebenslangen Lernen. Auf welcher Informationsgrundlage erfolgt das politische Handeln und welche Tendenzen und Handlungsbedarfe sind erkennbar, die die Praxis der Weiterbildung in ihren Planungen …
Zur Umsetzung des Konzepts lebenslangen Lernens, von dem Weiterbildung ein wichtiger Baustein ist, muss ihre Finanzierung sowohl hinsichtlich der Beschaffung zusätzlicher Ressourcen durch neue Finanzierungsmodelle als auch eine Bestandsaufnahme bestehender Finanzierungsinstrumente hinsichtlich ihrer Effizienz hinterfragt werden. In diesem Bericht werden Finanzierungsinstrumente in Deutschland und in Europa für die allgemeine und berufliche Weiterbildung mit Vor- und Nachteilen sowie Rahmenbedin…
Dieses Statement zum DIE-Forum „Zukunftsfelder in der Weiterbildung“ markiert einige Konsequenzen, die sich aus einer steigenden Zahl diskontinuierlicher Erwerbsbiografien für die Weiterbildungslandschaft ergeben: für Weiterbildungsanbieter (Entwicklung von der Angebots- zur Nachfrageorientierung) und für Fragen der Finanzierung (bisherige Aufteilung zwischen Betrieben, Staat und Individuum ist ungeeignet). Kritisch setzt sich Heidemann mit Programmen so genannter „Bildungskonten“ auseinander u…