Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Weiterbildungsorganisationen stehen in Zeiten von Diskursen über neue Lehr- und Lernkulturen und immer kurzfristigeren gesellschaftlichen Entwicklungen unter erheblichem Veränderungsdruck. Das DIE-Forum 2002 versucht zukünftige Bedarfe und Visionen für Weiterbildungsorganisationen aufzuspüren. Die Beiträge der Referenten zu den Themenblöcken Zukunft – Drei Antworten auf eine Herausforderung, Alternde Organisationen – Wissensorganisationen unter Erneuerungsdruck, Organisationen und Neue Medien …
Anlässlich des 10. DIE-Forums „Exklusion – Inklusion. Potenziale der Weiterbildung für gesellschaftliche Teilhabe“ (Oktober 2007) führt Martin Kronauer mit seinem Vortrag in das vieldeutige und kontrovers diskutierte Begriffspaar Inklusion und Exklusion ein. Um sich den mit diesen Begriffen verbundenen Ungleichheiten zu nähern, betrachtet er zunächst die Entwicklung von gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Teilhabe seit den 1950er Jahren. Entscheidend sind nach seinem Verständnis der Bürgersta…
Seit Einführung des Lernerorientierten Qualitätsmodells in der Weiterbildung (LQW) im Jahr 2000 arbeiten etwa 560 Bildungsorganisationen nach LQW und sind dabei, ihre Qualität kontinuierlich zu verbessern. Das Modell fordert sie auf, ihre Qualitätsmaßnahmen in einem Selbstreport – eine Art Qualitätshandbuch – gemäß den Anforderungen darzulegen. Dieser Selbstreport wird von zwei externen Gutachter/inne/n begutachtet, die sich in einer daran anschließenden Visitation von der Qualität vor Ort über…
Der Beitrag vermittelt Einblicke in den gesellschaftlichen Stellenwert betrieblicher Weiterbildung und über die Theoriediskussion zu diesem Aspekt der Erwachsenenbildung in der freien Volksbildung während der Weimarer Republik.
„Reflexionen zur Selbstbildung“ ist Rolf Arnold zu seinem 60. Geburtstag gewidmet. Wie kaum ein anderer Vertreter der Wissenschaft von der Weiterbildung hat Rolf Arnold in den vergangenen Jahrzehnten Anstöße zur Reflexion über Lehren und Lernen von Erwachsenen gegeben, etwa mit seinen Beiträgen zur konstruktivistischen Bildung, zu den Deutungsmustern oder zur Ermöglichungsdidaktik“. Dabei hat sich sein Ansatz immer weiter entwickelt, er kann heute als „systemisch-konstruktivistische Bildung“ b…
Was nahe liegt, muss nicht selbstverständlich sein. Für die Erwachsenenbildung ist keineswegs evident, was eigentlich den Erwachsenen konturiert, der sie konstituiert. Zur vertieften Klärung dieses bislang übersehenen und doch fundamentalen Themas gibt es keinen besseren Anlass als das Jubiläum zum 20-jährigen Erscheinen einer Zeitschrift, die die Bildung der Erwachsenen im Namen führt. Wie es scheint, ist die Suche nach dem Erwachsenen auch mit dieser Ausgabe nicht gänzlich erledigt.
Von der deutschen Weiterbildung gibt es im Frühjahr 2008 gute und schlechte Nachrichten zu vermelden. Die Entwicklungen lauten knapp zusammengefasst: Der Abwärtstrend der letzten Jahre bei Beteiligung, Angebot und Branchenstimmung ist gestoppt; entsprechende Kurven weisen seit 2005 wieder ins Plus. Wenig Hoffnung vermittelt indes die langfristige Betrachtung der Ausgaben für Weiterbildung, die absolut und relativ (Anteil am Bruttoinlandsprodukt) kontinuierlich sinken.