Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Lehrende in der Erwachsenenbildung werden intensiv in ihren kommunikativen Kompetenzen gefordert. Der Lernerfolg hängt maßgeblich von Vermittlungsaspekten des Lernstoffs ab: Rhetorische und stimmliche Prozesse erweisen sich als bedeutsam für die Lernatmosphäre, die Gruppendynamik, die verständliche Wissensvermittlung und das Anstoßen von Gruppen- und Feedbackprozessen. Deshalb ist für Lehrende in der Erwachsenenbildung ein möglichst fundiertes und umfassendes Repertoire kommunikativer Kompetenz…
Die Finanzierung der öffentlich geförderten Weiterbildung unterliegt seit einigen Jahren einem fundamentalen Wandel. Vor allem im Zuge eines merklichen Rückgangs öffentlicher Fördermittel und eines dadurch verschärften Wirtschaftlichkeitsdrucks bei der Planung von Bildungsangeboten gewinnen die Befürchtungen eines Strukturabbaus in der Weiterbildung an Kontur. Aber stimmt diese Einschätzung mit den statistischen Indikatoren überein? Im Rahmen einer vorsichtig interpretierenden Analyse wird der…
Ziel des Beitrags ist es, ein Angebot zu formulieren, wie Weiterbildungseinrichtungen unter den Entwicklungen der Weiterbildungslandschaft typisiert und systematisch weiter ausdifferenziert werden können. In den Ausführungen wird neben einem Vorschlag zur Ausdifferenzierung eine Erweiterung der bisher bestehenden Perspektive von Einrichtungstypologien angeboten, indem beigeordnete Bildung als Kategorie der Typenbildung mit aufgenommen wird. Der Beitrag verortet sich daher an der Schnittstelle v…
Der Beitrag präsentiert einen bereichsspezifischen Qualifikationsrahmen für die Weiterbildung, der aus einem zweistufigen Modell (Grund- und einem Fortbildungszertifikat) besteht. Damit wird die Diskussion um EQF und DQR als Anlass und Chance für die Professionalisierung der Weiterbildung begriffen. Das Modell knüpft an Vorbilder aus Österreich und der Schweiz an und orientiert sich an deutschen Vorarbeiten.
Nach einer kurzen Einführung in die Fragestellungen und Methoden eines Forschungsprojekts der Teilnehmerforschung an der Weiterbildungsuniversität Donau-Universität-Krems wird ein Teilergebnis zur Motivationsstruktur skizziert.
Die Höhere Bauernschule wird in der zeitgenössischen Bezeichnung „Pflanzschule für tüchtige Communevorsteher und Ständedeputierte“ (1841) genannt. Ihr geistiger Begründer war Carl Friedrich Hermann Klenze (1795-1878). Sie war die erste Heimvolkshochschule in Deutschland, bestand jedoch nur bis 1849. Der pädagogische Ansatz der „Pflanzschule“ kann als ein früher Versuch der Integration politisch-allgemeiner und beruflicher Fortbildung gelten.