Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Macht Bildung glücklich? Wohl kaum zwangsläufig. Bildungsprozesse können aber bei Lernenden wie bei Lehrenden Momente des Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit auslösen. Roger Willemsen nennt diese Momente im Interview „epiphanisch“. Nun hat gerade die Erwachsenenbildung auch Glück „im Angebot“ – Gründe genug für die DIE-Redaktion, mit dem Marienkäfer-Heft auf die Suche nach unterbelichteten Aspekten des Bildungshandelns zu gehen.
Diese Ausgabe der Zeitschrift REPORT widmet sich der institutionellen Seite der Weiterbildung und thematisiert Management, Entwicklung und Veränderung von Organisationen. Das Heft greift damit einen Aspekt auf, der noch immer in der Weiterbildungsforschung vernachlässigt ist. Eine im Zuge der Vorbereitung dieses Heftes durchgeführte gezielte Recherche nach aktuellen empirischen Projekten und neueren empirisch fundierten Publikationen ergab zumindest unter quantitativen Gesichtspunkten recht d…
Das Heft behandelt "Polarisierungen" in den unterschiedlichsten Bereichen, angefangen bei ethno-sozialen Konflikten, Polaritäten zwischen den Generationen, den Chancen und Problematiken des Ost-West-Verhältnisses in Deutschland bis hin zur Debatte über Qualifikation und Wissensverfall. Aus dem Blickwinkel „Polarisierungen“ werden Handlungsfelder der Erwachsenenbildung neu beleuchtet: gesellschaftliche Spaltungstendenzen (Fischer), Förderung des generationenübergreifenden Dialogs (Wolf), Lernber…
Die Weiterbildung befindet sich in ungewissen Zeiten in einem Umbruch. Aktuelle Stichworte sind die zu beobachtende Deinstitutionalisierung verbunden mit einem Bedeutungszuwachs selbstgesteuerter und non-formaler bzw. informeller Lernprozesse, der Ersatz des Bildungsbegriffs durch den Lernbegriff, die Betonung der Eigenverantwortung der Lernenden für die Gestaltung ihrer Lernbiografie sowie die Frage der Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen. Diese Erosion des Weiterbildungsfeldes kan…
Die öffentliche Finanzierung für Erwachsenenbildung verlagert sich immer mehr von institutioneller Förderung zu projektförmiger Drittmittelförderung. Das Heft informiert nicht nur über neue Töpfe (neue europäische Fördergeneration!), sondern fragt kritisch nach den organisationalen Wirkungen dieser Umsteuerung. Im Produktionsbereich wurde vor Jahren das Bild der atmenden Fabrik als innovatives Organisationsmodell diskutiert, das auf wechselnde Auftragslagen adäquat reagieren kann. U. Witthaus …
Die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung durch die Hartz-Gesetze mit der Einführung von Bildungsgutscheinen, der drastischen Kürzung der Ausgaben für berufliche Bildung und ergänzenden geschäftspolitische Weisungen durch die Bundesanstalt für Arbeit tragen zu einer Ausweitung der Arbeitslosigkeit bei: Weiterbildungsträger müssen Kurse streichen, schließen Niederlassungen und entlassen Beschäftigte, Besitzer von Bildungsgutscheinen bleiben ohne Weiterbildungsmöglichkeiten. Die arbeitsamt…
Der Beitrag untersucht aus bildungspolitischer Sicht, wie die Bewältigung von Übergängen zwischen Bildungsbereichen begleitet werden kann. Hierzu erinnert die Autorin, Bildungsministerin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, an die Maßnahmen, die im Zuge ihrer Präsidentschaft in der bundesdeutschen Kultusministerkonferenz 2004 beschlossen worden sind. Danach wurde die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung verbessert und der Überstieg zur Hochschule für Frühstudierende erleichtert. Schließlic…
Heino Apel vertritt drei Thesen: „1. Es gibt eine Tendenz zur ‚Multimediatisierung’ von Wissensrepräsentationen. 2. Die Konstruktion von Wissenspräsentationen ist wesentlicher Bestandteil in Lernprozessen. 3. Es liegt eine Chance reicherer, zeitadäquaterer Ausdrucksmöglichkeiten in multimedial aufbereiteten Informationen.“ Demzufolge sollten multimediale Präsentationen in Unterrichtskonzepte einbezogen werden. Apel unterscheidet dabei drei Phasen: Wahrnehmung, Implementation und Gestaltung. Anh…
Lebenslanges Lernen als bildungspolitisches Primat setzt eine Flexibilisierung von Lernorten und Lernwegen im Sinne bedarfsorientierter Arrangements voraus. Die in Zukunft prognostizierbaren steigenden Qualifikationsanforderungen im Beschäftigungssystem rücken die Hochschulen als Lernort in den Mittelpunkt, wobei sich akademische Lernangebote angesichts des drohenden Bevölkerungsrückgangs neuen Zielgruppen öffnen sollten. Dieser Beitrag widmet sich der wissenschaftlichen Weiterbildung und nimmt…