Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ein Drittel aller Familien in Deutschland gelten als Familien mit Migrationshintergrund – ein großes Bildungspotential auch für die Familienbildung. Die Autorin weist auf die erhöhten Risikolagen dieser heterogenen Gruppe hin, warnt aber vor einer Etikettierung als »Zielgruppe mit besonderen Lebenslagen«. Sie zeigt Beispiele erfolgreicher Angebote auf und plädiert für eine interkulturelle Öffnung von Bildungsinstitutionen.
Erwachsene konnten notwendige Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen in der frühen Neuzeit in den größeren Handelsstädten an städtischen Privatschulen erwerben. In der nachfolgenden Quelle wird über ein Werbeschild einer solchen Privatschule, gemalt von Hans und Ambrosius Holbein, berichtet.
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihr…
Seit zwanzig Jahre gibt es Männerforschung und zu Beginn der 1990er Jahre galt sie sogar als „hot topic“. Was ist daraus geworden? Es gibt genug Gründe, ein Heft zu diesem Thema zu machen. Denn hartnäckig hält sich die Vorstellung einer Norm von Männlichkeit, während sie sich in der gesellschaftlichen Realität offensichtlich längst überlebt hat. Für die Erwachsenenbildung öffnen sich daraus vielfältige Aufgaben und Fragestellungen. Das Heft versammelt Aufsätze zu den Themen: Geschlechterdemokra…
Die Anforderung der Optimierung des eigenen Lebens betrifft auch die Familie – und damit die Familienbildung. Doch statt den Optimierungswahn zu unterstützen, sollte Familienbildung, so der Autor in seinem hier dokumentierten Vortrag anlässlich des Festakts 60 Jahre Katholische Familienbildungsstätte Bonn, Freiräume für Begegnung und Beziehung schaffen und eine Art »Gelassenheitskompetenz« vermittteln.