Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Popular education ist eine emanzipatorische, hierarchiefreie Form der „Bildung von unten“. In seinem Beitrag skizziert der Autor anhand von Beispielen aus der Pro-Flüchtlingsbewegung, wie dieses Konzept sowohl in der Praxis als auch in der Forschung helfen kann, die Effekte und die Effektivität des Handelns von zivilgesellschaftlichen Organisationen besser zu reflektieren.
Wie können virtuelle Räume und digitale Medien und deren Potenzial für kulturelle Bildungsangebote genutzt werden? Dieser Frage gehen die Autorinnen mit der Vorstellung von drei Praxisbeispielen aus dem VHS-Alltag nach und zeigen dabei auf, dass der sinnvolle und durchdachte Einsatz digitaler Hilfsmittel in der kulturellen Bildung zusätzlich einen Beitrag zur digitalen Bildung der Teilnehmenden leisten kann.
Von der »Göttinger 18« in den »Wyhler Wald«. Die Lernbewegung einer sozialen Bewegung ab 1957 Im Jahr 1957 haben 18 deutsche Kernphysiker eine Erklärung unterzeichnet, mit der sie ihre Beteiligung an der Herstellung, Erprobung und dem Einsatz von Atomwaffen verweigern. Diese »Göttinger Erklärung« ist die Initialzündung für die Anti-Atomkraftbewegung geworden, aus der eine selbstorganisierte Bildungs-Szene erwachsen ist. Dafür steht die Volkshochschule Wyler Wald in Baden, die der Beitrag exemp…
Die französische Universitätsausdehnung ist eng an diverse Bewegungen gebunden. Adressaten des Programms waren Gewerkschaftler und Aktivisten der Arbeiterklasse, die eine Art autonome proletarische Elite bilden sollten. Zwischen 1899 und 1914 wurden über 230 Einrichtungen mit 50.-60.000 Teilnehmenden über das ganze Land errichtet; ein Großteil davon im ländlichen Bereich.
Der Beitrag thematisiert das Lehren und Lernen von Bewegungen, indem er sich insbesondere den folgenden Punkten zuwendet: »Sinn- und Bedeutungsorientierung«, »Differenzen ermöglichen«, »Am Effekt orientieren«, »Bewegungsvorstellungen bilden«, »Erfahrungen ermöglichen«, »Situationsbezug« und »Lernen durch Bewegungsaufgaben«. Zusammengenommen entstehen hieraus Leitprinzipien einer fachdidaktisch orientierten Bewegungslehre, die für Wissenschaftler wie Praktiker in der Erwachsenenbildung gleicherm…