Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Bildung und Spiel – das ist mehr als die mutmaßlich gewürfelte Schulnote, die eine Bildungsbiografie ausbremst. Spiele, das ist die These dieses Heftes, sind anders als das Leben, aber weil sie uns in Distanz zur Wirklichkeit setzen, ermöglichen die Bildung. Ihr Lern- und Bildungspotenzial entfalten sie als Computerspiel ebenso wie als Gruppen- oder Strategiespiel. Der Einsatzbereich, das zeigen die Beiträge dieses Heftes, reichen von der Alphabetisierungsarbeit bis in die betriebliche Weiterbi…
Mit zunehmender Individualisierung von Bildungsverläufen wächst der Bedarf an Unterstützung bei der Suche nach maßgeschneiderten Bildungsangeboten. Die Beratung von Individuen und Organisationen gewinnt in diesem Kontext an Bedeutung. Das Heft nimmt sowohl theoretische Zugänge als auch bildungspolitische Entwicklungen in den Blick und widmet sich aktuellen Herausforderungen in unterschiedlichen Handlungsfeldern: der Qualifizierung von Berufsberater/inne/n, der Erforschung von Beratungsprozesse…
Das Heft Erwachsenenbuilding spannt den Horizont auf zwischen Weiterbildung und den Begriffen Bewegung, Sport und Körper. Anlässe hierfür gibt es mehrere: Ein Europäisches Jahr der Erziehung durch Sport 2004, eine pädagogische Debatte, die über die Rezeption der Neurobiologie den Körper wiederentdeckt, und schließlich eine zunehmend entgrenzte Weiterbildung, die Blicke über den Tellerrand der organisierten Erwachsenenbildung immer wichtiger werden lässt. Die Beiträge handeln u.a. von der Weiter…
Bildung ist eine Qualität – Geld eine Quantität. Manchmal scheint es, als stände sich die Erwachsenenbildung selbst im Weg, wenn sie Geldfragen als Widerspruch zum humanistischen Bildungsgedanken betrachtet und die Debatte Finanzexperten überlässt. Das Heft diskutiert Finanzmodelle lebenslangen Lernens unter bildungspolitischen und erziehungswissenschaftlichen Aspekten (Timmermann, Paape und Grünwald/Moraal) und beleuchtet die Praxis von EU geförderten Programmen (Theessen). Im Gespräch be…
Auf Initiative der Europäischen Union sollen bis zum Jahr 2018 kohärente Verfahren zur Anerkennung von Kompetenzen entwickelt werden. In der Erwachsenen- und Weiterbildung konzentriert sich hier die Diskussion auf nicht zertifizierte Kompetenzen, die non-formal und informell erworben wurden. Konventionelle Instrumente aus Psychologie und Testtheorie stoßen bei deren Erfassung schnell an ihre Grenzen. In dieser Ausgabe stellen wir die Frage, wie Anerkennung und Validierung in erwachsenen-p…
Gesellschaft und Bildung brauchen einen neuen Umgang mit der Zeit: Obwohl in der beschleunigten Gesellschaft allenthalben Zeitgewinne auf Kommunikations- oder Reisewegen zu verzeichnen sind, ist der subjektiv empfundene Zeitdruck nicht gesunken, im Gegenteil. Das Heft bietet zeittheoretische, bildungstheoretische und didaktische Perspektiven von Hartmut Rosa, Peter Faulstich, Andreas Dörpinghaus, Joachim Hasebrook u. a. Stichworte aus dem Inhalt sind »Effektivität« und »Effizienz«, aber auch »M…
Macht Bildung glücklich? Wohl kaum zwangsläufig. Bildungsprozesse können aber bei Lernenden wie bei Lehrenden Momente des Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit auslösen. Roger Willemsen nennt diese Momente im Interview „epiphanisch“. Nun hat gerade die Erwachsenenbildung auch Glück „im Angebot“ – Gründe genug für die DIE-Redaktion, mit dem Marienkäfer-Heft auf die Suche nach unterbelichteten Aspekten des Bildungshandelns zu gehen.
Im Herbst 2009 jährt sich der Mauerfall und damit die Auflösung der Machtblöcke von Ost und West zum zwanzigsten Mal. Die Transformation der postsozialistischen Welt ist seither in vollem Gange und die Weiterbildung unterschiedlich involviert. Im Heft stehen vor allem die Prozesse eines Transfers von Strukturen und Konzepten der Weiterbildung im Fokus. Auf der Einbahnstraße der nachholenden Modernisierung mussten dabei Unfälle passieren (so erging es etwa der ersten Programmgeneration von QUE…
Die Frage nach der Lernfähigkeit und der Lernmotivation Älterer hat eine lange Geschichte. Trotz vieler gegenteiliger Belege hielt sich bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts die Annahme, dass die Lernfähigkeit kontinuierlich, biologisch bedingt, abnimmt. In den 1980ern Jahren kam es zu einem Perspektivenwechsel. Schon damals zeichnete ich ein demographischer Wandel ab. Alter - bisher vor allem ein medizinisches Thema - wurde nun auch sozialwissenschaftlich und pädagogisch diskutiert. In…