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Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
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Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
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Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ehrenamtliches Engagement ist fest und notwendig in unseren gesellschaftlichen Strukturen integrativ verankert. Es zu fördern, setzt ein Verständnis davon voraus, wer sich engagiert und warum. Dieser Artikel zeigt anhand der PIAAC- und CiLL-Daten, dass nicht das Alter Engagement bestimmt. Ein bedeutender Faktor für die Aufnahme von ehrenamtliche Tätigkeiten ist Bildung, auch im Erwachsenenalter in Form von non-formalen Lernaktivitäten.
PIAAC zeigt die Defizite in den Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung auf. Um dieses Problem, das auch den Arbeitsmarkt betrifft, zu bewältigen, plädiert die Autorin für die Einrichtung eines Bundesamts zur Grundbildungssicherung. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Arbeitssuchende sowie prekär Beschäftigte erhalten dort die Chance, vom Bund finanzierte Weiterbildungskurse zu besuchen.
Der Autor präsentiert eine übersetzte Kurzfassung des Berichts »The social and personal benefits of learning: A summary of key research findings« des »Centre for Research on the Wider Benefits of Learning (WBL)«. Dabei werden die „wider benefits« der frühkindlichen Bildung sowie der Schul-, Hochschul- und Erwachsenenbildung beleuchtet. Die Spannweite positiver Bildungseffekte reicht von Verbrechensprävention bis hin zum verringerten Nikotinkonsum oder mehr Toleranz.
Der Beitrag geht von einer dialektischen Wechselbeziehung zwischen Biographie und Gesellschaft aus. Die Autoren entwickeln eine analytische Kategorie, um die Prägung bildungspolitischer Rahmenbedingungen durch die beruflichen Leistungen einzelner Akteure begrifflich besser erfassen zu können. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten von zwei zentrale Figuren in der Entwicklung der hessischen – wenn nicht sogar der deutschen – Geschichte der Erwachsenenbildung: Walter Korn und Rudi Rohlmann.
Das Thema wird sich um ein kompliziertes Verhältnis winden, wenn es darum geht, die Etablierung psychotherapeutischer und damit medizinischer "Elemente" innerhalb der Praxis der Weiterbildung zu benennen und diesbezüglich gleichzeitige Entwicklungen zu kommentieren, wenn esoterische Komponenten hinzukommen. Diese Verquickung soll knapp systemtheoretisch erörtert werden. Am Ende wird sich der Frage nach regulierenden Möglichkeiten gestellt.
In diesem einleitenden Beitrag wird zunächst in Stichworten die Geschichte der bildungssoziologischen Erwachsenenbildungsforschung in Deutschland rekonstruiert. Die aktuelle Diskussion zu sozialen Exklusion/Inklusion wird hier skizziert und in folgenden Beiträgen dieses Heftes vertieft. Im abschließenden Kapitel dieses Beitrags werden Ergebnisse einer bildungsbiographischen Studie dargestellt. Dabei zeichnen sich neun Typen der Weiterbildungsbeteiligung und Lernaktivität ab.
Im Rahmen des OECD-Programms " Thematic review on adult learning: The second round" beteiligte sich die Bundesrepublik Deutschland an dem Teilvorhaben: Weiterbildung für Personen mit geringen schulischen und beruflichen Qualifikationen ("adult learning of the low educated and low skilled"). Der Beitrag beschreibt den Rückgang des Qualifikationsniveaus in der jüngeren Bevölkerung und formuliert daraus resultierende Anforderungen an die Weiterbildung.
In der erwachsenenpädagogischen Praxis wird das Spiel als Formgebungsprozess mit langer Tradition sehr geschätzt. Spielen eröffnet einen »Möglichkeitsraum« (Jakob L. Moreno), um die eigenen Fähigkeiten in einem ganzheitlichen Spektrum zu erfahren und zu entwickeln. Lernspiele, Planspiele, Rollenspiele, Spielen in Theaterformen, Warm-Up- und andere Spiele mehr sprechen eine deutliche Pro-Spiel-Sprache aus der Praxis der Erwachsenenbildung. Ganz anders stellt sich dies in der Theoriebildung bzw. …
Marketingstrategien von Volkshochschulen in Zeiten des demografischen Wandels Volkshochschulen haben aufgrund ihres Angebots und ihrer Zielgruppen sehr gute Voraussetzungen, den demografischen Wandel vor Ort zu gestalten. Damit erfüllen sie eine gesellschaftlich notwendige Funktion und stärken zugleich auch ihre eigene Position. Zielgruppengerechtes Marketing spielt dabei die zentrale Rolle, um sich als kommunaler Dienstleister zu präsentieren. Dabei müssen Zielgruppen und Themen möglicherweis…
Heile Bildungsbürgerwelt und ländliche »Grenzerfahrung« 1957 in Programmen der Volkshochschulen Programmpläne der Volkshochschulen aus dem Jahr 1957 werden unter vier Gesichtspunkten als Zeugnisse deutscher Gesellschaftsgeschichte im Kalten Krieg befragt: (1) Welche Erinnerungen an die Realität der Kurse werden aus Zeitzeugensicht geweckt? (2) Welche Formsprache sprechen die Cover? (3) Welche gestalterische und thematische Bandbreite zeigt sich in einer Gegenüberstellung zweier Pläne? (4) We…