Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Umgang mit Störungen ist eine zentrale Herausforderung didaktischen Handelns. Der Beitrag nimmt verletzende, zurücksetzende oder anklagende Einlassungen von Teilnehmenden zum Anlass, Facetten eines professionellen Umgangs mit negativen Emotionen herauszuarbeiten. Frustrations- und Ambiguitätstoleranz werden theoretisch entfaltet, als Bestandteil eines umfassenden Gefühlsmanagements begriffen und als Kernkompetenz von Weiterbildnern profiliert. Der Beitrag schließt mit praktischen Anregungen…
Lernforschung - ein Rückblick Die Geschichte der empirischen Erforschung des Lernens Erwachsener lässt sich bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückverfolgen. In diesem Beitrag werden einige interpretative Lehr-Lernforschungen der Erwachsenenpädagogik in Erinnerung gerufen. Es entsteht der Eindruck, dass das disziplinäre Gedächtnis der Wissenschaft der Erwachsenenbildung unterentwickelt ist, da viele aufschlussreiche ältere Untersuchungen in Vergessenheit geraten zu sein scheine…
Für den Autor sind „Globalisierung“ und „lebenslanges Lernen“ die Entgrenzungsformeln des Ökonomischen bzw. des Pädagogischen schlechthin. Im Genre der Meditation entwickelt er den Entgrenzungsbegriff anhand von Katastrophen, Märkten, Lernzumutungen, der Macht des Ökonomischen, den Zuständigkeiten für Bildung. Mit Rekursen auf Comenius und Ralf Dahrendorf möchte der Autor den »amoklaufenden Ökonomismus zur Besinnung kommen lassen« und entdeckt die entgrenzende Kraft der weltbürgerlichen Bildung.
Wie können Lernende einen Überblick im Dschungel der vielfältigen Lerninhalte gewinnen? Im Projekt KUPPEL wurde ein System für die adaptive Sequenzierung von Lerninhalten entwickelt, das Lernende bei der Auswahl unterstützt. Die Autorin und der Autor zeigen am Beispiel des Projekts, in dem die Plattformen vhs Cloud und EULE verbunden wurden, Funktionsweise und Vorteile auf.
Die Möglichkeiten, die sich mit generativen KI-Modellen wie ChatGPT ergeben, lassen auch den Bildungsbereich nicht unberührt. Neben einem (explorativen) Blick auf die Möglichkeiten und Fallstricke der Nutzung in der EB / WB fragt weiter bilden auch nach (notwendigen) Kompetenzen oder – grundsätzlich – dem Verhältnis von Mensch und Maschine.
Von der Weiterbildung wird erwartet, dass sie zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie Integration, Fachkräftemangel, Digitalisierung oder grüner Transformation substanzielle Beiträge liefert. Den Lehrkräften kommt dabei eine zentrale Rolle zu – allerdings wird es immer schwieriger, erwachsenenpädagogisch ausgebildetes Personal zu finden. Die Autor*innen stellen verschiedene Initiativen zur berufsbegleitenden Kompetenzentwicklung und -anerkennung vor, die auch Quereinstiege begleiten können.
Kooperationen sind ein häufig verwendetes, oftmals bewährtes und politisch erwünschtes Mittel, um organisationale und bildungspolitische Ziele im System des lebenslangen Lernens zu erreichen. Doch Kooperationen erfolgreich zu gestalten, ist von vielen Faktoren abhängig. Welche die acht zentralen sind und welche Fragen offen bleiben, verrät der Autor.
Wie geht das Bildungssystem mit Krisen um? In einer historischen Rückschau arbeitet der Autor die unterschiedlichen Handlungslogiken der Bildungsbereiche Hochschule, Schule und Weiterbildung heraus. Dabei zeigt sich, dass diese Handlungslogiken auch die Reaktion auf die aktuelle Corona-Pandemie prägen.
Gerade die Erstellung von Lehrmaterialien benötigt wissenschaftliche Fundierung und Input aus der Praxis. Wie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis erfolgreich verlaufen kann, beschreiben die Autorinnen aus Sicht der Wissenschaft.