Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Gutenberg‘sche Zeitalter nähert sich dem Ende. Ausgelöst durch die Verbreitung digitaler Medien und fortschreitender Vernetzungsmöglichkeiten steht nach der Revolution des Buchdrucks nun eine weitere bevor – die der „sekundären Oralität“. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Verlage, sondern auf die gesamte Wissenschafts- und Lernkultur, so der Autor.
Emil Adolph Roßmäßler kann als erster freier Dozent der Erwachsenenbildung gelten. Anfang der 1860er Jahre war er Mitgründer des Leipziger Arbeiterbildungsvereins und ein entschiedener Kritiker Ferdinand Lassalles. Für ihn war die Natur der Schlüssel von Emanzipation. Politisch-kulturell vermisste E. A. Roßmäßler insbesondere einen in der Selbstachtung begründeten Freiheitsbegriff in Deutschland.
Die Universitätsausdehnungsbewegung war Teil einer länger andauernden Universitätsreform sowie des Bildungswesen allgemein. Zwei Drittel der Teilnehmenden waren dabei Frauen. Insbesondere für die Lehrerbildung spielten diese Angebote eine entscheidende Rolle. Die hohen Kosten für die Kurse führten dazu, dass die Angebote stark von den Mittelklassen besucht wurden. Die beliebtesten Vorlesungs-Themen waren: Social studies, industrial and political history and economics.
Ludo Moritz Hartmann begründete ein Konzept der Volksbildung, bei dem die Schlagworte "Denkfähigkeit" und "Integration allgemeiner und beruflicher Weiterbildung" im Fokus standen. Er wurde zudem Leiter der universitären Volksbildungskommission und gründete ab 1900 fünf Volkshochschulen in Wien. Des Weiteren war er als Lehrender, Publizist und Funktionär in der Volksbildung aktiv.
John Locke formulierte im Nachfolgenden, die Regeln eines Debating-Clubs. Die Teilnahme ist demnach weder an den Stand noch an Bildungsabschlüsse gebunden. Sie verlangt aber Wahrheitsliebe, Interesse an der Sache, Respekt, Verantwortungsübernahme und die Anerkennung der moralischen, religiösen und politischen Rahmenbedingungen.
Dieser Beitrag widmet sich der betrieblichen Weiterbildung. Das Ziel ist dabei nicht, normative Forderungen an mögliche Bildungsprozesse zu formulieren, sondern vielmehr die Bedingungen, unter denen diese Prozesse stattfinden, empirisch zu betrachten. Der Fokus liegt auf dem Prozess der Bedarfsbestimmung, die einen Teil der Programmplanung darstellt. Es wird erstens beschrieben, wie dieser Prozess für verschiedene Programmarten abläuft und welche Akteure beteiligt sind. Zweitens wird in Anlehnu…
Die Pädagogische Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (PAS/DVV) wurde Ende 1957 gegründet. Hauptaufgabe war die systematische Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Volkshochschulen. Sie veranstalteten „Einführungsveranstaltungen“, die auch „Falkenstein-Seminare“ genannt wurden. Eine prägende Figur war Hans Tietgens. Die Seminare waren vor allem auf ein Selbststudium ausgelegt und fanden von 1959-1967 statt. Die PAS war der Vorgänger des „Deutschen Institut für Erwachsenenbi…