Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Mit der DIY-Ratgeberliteratur scheint sich ein weites Feld der Autodidaktik zu eröffnen, doch spielen explizite Bezüge auf »Lernen« kaum eine Rolle. Vor dem Hintergrund einer komplexen Konstellation der zeittypischen Produktion von Wissen und Werten ist das Repertoire der Erwachsenenbildung dabei geeignet, die postulierte Leistung der DIY-Ratgeber kritisch in den Blick zu nehmen, aber auch Dimensionen wie Handlungsbezug, Leiblichkeit oder Emotion beim lernenden Selbst (wieder) zu entdecken.
Auf Grundlage der PIAAC-Ergebnisse attestieren die Autoren dem deutschen Ausbildungssystem internationale Wettbewerbsfähigkeit und widerlegen den Vorwurf mangelnder Ausbildungsreife deutscher Auszubildender. Gleichzeitig kritisieren sie die Rekrutierungspraxis von Betrieben, die von einer zunehmenden Akademisierung und Ausgrenzung bestimmter Bewerbergruppen gekennzeichnet sei.
Der Beitrag setzt sich kritisch mit PIAAC und seinen Zielen auseinander. Er untersucht, inwieweit PIAAC Hinweise auf ungenutztes Kompetenzpotential, Verbesserungsbedarfe im Kompetenzerwerb und der -vermittlung aufzeigt. Ebenso wird die theoretische und methodische Fundierung der Studie analysiert. Dabei werden Probleme und Mängel der PIAAC-Studie aufgedeckt und Lösungsvorschläge geboten.
Der Beitrag geht der Frage nach, welchen Mehrwert CiLL als Begleitstudie von PIAAC aufweist. Demzufolge zeigt CiLL nicht nur die Bedeutung des Kompetenzerwerbs im Alter auf, sondern bietet gleichermaßen einen differentiellen Blick auf diese Lebensphase. Darüber hinaus wird der methodische Aufbau der Studie kritisch hinterfragt.
PIAAC zeigt die Defizite in den Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung auf. Um dieses Problem, das auch den Arbeitsmarkt betrifft, zu bewältigen, plädiert die Autorin für die Einrichtung eines Bundesamts zur Grundbildungssicherung. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Arbeitssuchende sowie prekär Beschäftigte erhalten dort die Chance, vom Bund finanzierte Weiterbildungskurse zu besuchen.
Ausgehend von der Annahme, dass die Befunde der PIAAC-Studie Anstöße für die Entwicklung bedarfsgerechter Fördermöglichkeiten bieten können, zeigt der Autor auf, an welchen Stellen im Bereich der Grundbildung Nachbesserungsbedarf besteht. Gleichzeitig warnt er vor einer inhaltlichen Verengung der Erwachsenenbildung zugunsten kompetenz- und outcomeorientierter Angebotsformate.
Die Autorinnen geben einen Überblick über die zentralen Ergebnisse von PIAAC mit dem Fokus auf Deutschland. Neben den Befunden zu den erhobenen Alltagsfähigkeiten werden Erkenntnisse bezüglich des Einflusses von Faktoren wie Alter und Bildungsabschluss auf die Ausprägung der Kompetenzen vorgestellt.