Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Transformation des Wohlfahrtsstaats führt auch zu einer Veränderung der beruflichen Profile in der Weiterbildung. Dies zeigt sich u.a. in Tendenzen der De-Professionalisierung, etwa in Form einer (Wieder-)Unterordnung erwachsenenpädagogischer Berufsrollen und Tätigkeiten unter die Logiken der Verwaltung, des Markts, des Rechts oder anderer Professionen oder in einer Substitution von Professionalität durch Verfahren und Manuale. Gleichzeitig finden sich Anzeichen dafür, dass die durch den St…
Die demografische Entwicklung und Verschiebungen in der wirtschaftlichen und sozialen Situierung haben zur Entdeckung der reiferen Erwachsenen als Zielgruppe des betriebswirtschaftliche Produktmarketings geführt. Die Wortschöpfung „50plus“, die in den letzten Jahren von zahlreichen Institutionen und Organisationen auch außerhalb des kommerziellen Bereichs für diese Zielgruppe aufgegriffen wurde, impliziert zugleich eine Festlegung der Eintrittsaltersschwelle für „Ältere“ auf 50 Jahre. Im Gegens…
Die Autorin hat Selbstzeugnisse funktionaler Analphabeten gesammelt und sie auf ihr »Glückspotenzial« hin befragt. Als Quellen dienen drei qualitativ angelegte Untersuchungen aus den 1990er Jahren. Der Beitrag zeigt, dass die Teilnahme an Alphabetisierungskursen durch das Überwinden von Defiziterfahrungen ganz erhebliche Steigerungen des Selbstwertgefühls bewirken kann. Das Erfahren von Aufmerksamkeit und Unterstützung wird als ermutigend erlebt und trägt erheblich dazu bei, für das eigene Lebe…
Ähnlich den literarischen Cafés gibt es das Modell des „philosophischen Cafes“. Es wurde in Frankreich 1992 von M. Sautet erstmals betrieben. Auch in der Erwachsenenbildung wird es inzwischen rezipiert. Es beruht auf der Aussage „Alle Menschen sind Philosophen“ und regt zu alltagsphilosophischen Diskussionen an. Am Beispiel des Themas „Glück“ skizziert der Autor seine Erfahrungen als Leiter eines solchen Cafés.
Dieser Beitrag verbindet didaktische mit genderhaltigen Überlegungen und skizziert Schwerpunkte der jeweiligen Diskurse. Er setzt den Konstruktionscharakter von Gender ein, um eine konstruktivistisch orientierte Didaktik beim Wort zu nehmen. Mit den Erfahrungen aus einer Modellveranstaltung werden beispielhaft didaktische Schritte vorgestellt, die dem speziellen Bezug zwischen Gender und Gesundheit gerecht werden können. Auf diesem Wege werden der aktuell diskutierten, allgemeinen Fragen n…
Dieser Beitrag nimmt eine didaktiktheoretische Perspektive ein. Drei didaktiktheoretische Konzepte (konstruktivistische, interaktionstheoretische und subjekttheoretische) werden daraufhin befragt, wie sie Subjektorientierung im didaktischen Handeln begründen und verstehen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Geltung subjektiver Wissensbestände und die theoretische Begründung der Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden. Nach einer Kritik des konstruktivistischen und interaktionstheoretische…