Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Beitrag beschreibt Grundsätze und mögliche Erträge für die Durchführung von Fallstudien im Bereich der Weiterbildung. Die forschungspraktische Durchführung selbst wird am Beispiel eines Forschungsprojekts aus dem Bereich Lernforschung beschrieben. Eingegangen wird vor allem auf die zentralen Phasen der Annäherung an das Forschungsfeld und die Interpretationsarbeit.
Angesichts gegenwärtiger technischer Umbrüche besteht eine zentrale Frage für die Weiterbildung darin, wie Beschäftigte dabei unterstützt werden können, mit Veränderungen ihrer Arbeitstätigkeit umzugehen und diese zu gestalten. In sechs Betriebsfallstudien aus Logistik und stationärem Einzelhandel wurde untersucht, wie sich Arbeitstätigkeiten auf der ausführenden Ebene verändern und welche Auswirkungen sich auf die Kompetenzentwicklung der Beschäftigten zeigen. Auf der Grundlage eines subjektbe…
Lehrkräfte können in Lehr-Lernsituationen nur auf das reagieren, was sie wahrnehmen. Im Sinne einer nutzeninspirierten Grundlagenforschung wird in diesem Band die Frage verfolgt, wodurch die Kompetenz, Lehr-Lernsituationen professioneller wahrnehmen, analysieren und diagnostizieren zu können, nachhaltig entwickelt werden kann. Um sich der Professionalitätsentwicklung von Lehrkräften bildungsbereichs- und disziplinübergreifend nähern zu können, wird der Forschungsstand des Professionalisierungsd…
Gegenwärtig wird eine stärkere Evidenzbasierung der Lehrer(aus)bildungspraxis gefordert, um angehende Lehrende im Erwerb professioneller Kompetenzen zielgerichtet zu unterstützen. Wie aber können geprüft kompetenzfördernde Konzepte durch Praktiker selbst in die alltägliche Praxis implementiert werden – ohne dass sich ihre Wirksamkeit verliert angesichts pädagogischer Autonomie und eigenlogischer Übersetzungsprozesse während der Umsetzung? Geprüft wird über eine quasi-experimentelle Feldstudi…
Dargestellt wird, welche Organisationsentwicklungserfordernisse bei der Veränderung von Lernkulturen - besonders auf dem Hintergrund der Bestrebungen zu mehr selbstgesteuerten Lernen - in Weiterbildungseimichtungen auftreten können. Ferner wird gezeigt, wie ein Organisationsentwicklungsprozess zur Entwicklung neuer Lernkulturen angelegt sein kann.
Karikaturen sind ein Medium politischer und kultureller Bildung. Sie überspitzen und übertreiben Sachverhalte, um auf Probleme aufmerksam zu machen, auch um zu agitieren. In diesem Beitrag werden beispielhaft einige Karikaturen zum Problem des Analphabetismus und des Lesens vorgestellt und im Hinblick auf Bildung interpretiert. Dabei werden die Leistung des Mediums Karikatur gewürdigt und eine intensivere Forschung zum Gegenstand angemahnt.
Die „gelbe Reihe“ des DIE beinhaltet didaktisch strukturierte Bestandsaufnahmen zu relevanten Themen der Erwachsenenbildung. Sie vermittelt fachliches Wissen auf der Grundlage des wissenschaftlichen Forschungsstands. Die Bücher dienen dem Selbststudium, eignen sich aber auch als kursbegleitendes Material in Studium und Fortbildung. Die systematische Aufbereitung des jeweiligen Themas unterstützt auch erfahrene Fachkräfte dabei, sich der theoretischen und methodologischen Grundlagen ihres Handel…
Hans Georg Rosenstein beschreibt Ziele und Prioritäten der erneuerten europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung, die 2011 vom Europäischen Rat entschlossen wurde. Dabei wird die Rolle der europäischen Kommission ebenso in den Blick genommen wie die Instrumente und das Budget zur Umsetzung der Agenda. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Einordnung des neuen EU-Programms für die allgemeine und berufliche Bildung: »Erasmus für alle«.
Der Beitrag gibt einen Einblick in die Lebenswelten aktiver Rentner, deren Abschied vom früheren Erwerbsleben den Beginn einer neuen Stufe der arbeitsbezogenen Entwicklung bedeutet hat. Hierzu werden Ergebnisse einer explorativen Interviewstudie mit entgeltlich und unentgeltlich arbeitenden Rentnern vorgestellt. Dabei wird insbesondere auf die Unterschiede zwischen der früheren Berufstätigkeit und der arbeitsbezogenen Tätigkeit in der Rente sowie auf Weiterbildungsaspekte eingegangen.
Im Rahmen einer Rückblende zeichnet der Autor die Geschichte der Kooperationszumutungen und -realisierungsformen im Weiterbildungsbereich nach. Dabei unterscheidet er ein Eingriffs- von einem Austauschmodell der Kooperation einerseits und Formen proklamatorischer, hierarchischer und partizipativer Kooperation andererseits. Die Struktur des Netzwerks wird als Potenzierung des Kooperationsphänomens vorgestellt und auf Erfolgsfaktoren und Gefahren hin befragt.