Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Dargestellt und analysiert werden Ergebnisse der Evaluation eines norwegischen Reformprojekts zur Anerkennung informellen Lernens auf dem Arbeitsmarkt und seine Zukunftschancen.
Der Beitrag zeigt die europaweite Entwicklung neuer Learning Centers bzw. Bildungs- und Kulturzentren, in denen die Angebote von Erwachsenenbildungseinrichtungen und Bibliotheken immer stärker zusammenwachsen. Inwiefern diese neuen Institutionen zunehmend zu einem Element einer bildungsorientierten Stadtentwicklung, zeigt der Autor anhand drei verschiedener Beispiele auf.
Regelungen zur Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub) gibt es bislang in acht EU-Staaten. Wo sie existieren, werden mangelnde Transparenz und Beratung, Widerstände in den Unternehmen und bei den Anspruchsberechtigten Angst um den Arbeitsplatz festgestellt. Vielfach fehlt es am politischen Willen, Bildungsfreistellung für lebenslanges Lernen wirksamer werden zu lassen. In einem Sokrates-Projekt (1998–2000) mit Partnern aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland stand die Frage im Mittelpu…
Das Konzept der Selbstoptimierung ist eng mit Diskursen um das lebenslange Lernen ver-bunden und wird seit längerer Zeit in der Erwachsenenbildungsforschung diskutiert. Die Re-de über Selbstoptimierung wird dabei zumeist als Kritik bzw. kritische Analyse artikuliert, scheint als fast selbstverständlich und gerät damit in den Sog der Normalisierung. Die etab-lierte Problematisierung von Selbstoptimierung wird daher in diesem Beitrag ebenfalls einer Problematisierung unterzogen, um den Versuch zu…
Im Jargon der Produktgenerationen werden Merkmale »neuer« und »alter« Organisationen identifiziert. Auf diese Weise wird der Generationenwechsel in der Organisation von Weiterbildungseinrichtungen beschrieben. Er vollzieht sich auf drei Ebenen, beim Organisationsverständnis (Dienstleister statt Angebotsverwalter), bei den inneren Strukturen (interne Flexibilisierung) sowie bei einrichtungsübergreifenden Veränderungen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens.
Befindet sich die Politische Erwachsenenbildung am Beginn des 21. Jahrhunderts einmal mehr in der Krise? Hat der „Junge Wilde“ Karsten Rudolf mit seinem „Bericht politische Bildung“ Öl ins Feuer gegossen, das Nest beschmutzt? Gegen seine Forderungen nach mehr Nachfrageorientierung und Neutralität der Anbieter regt sich der Widerspruch der „Alten“. Aber historische Weichenstellung hin oder her: Sorgen machen vielmehr der drohende „Clash of Generations“ (Jürgen Turek) und die alltägliche Finanzno…
Ausgehend von Überlegungen zum Verhältnis von Lebenslauf und Biografie werden in diesem Artikel zunächst mit einer Konzentration auf den Lebenslauf die Kontexte des Lernens näher beleuchtet, wie sie in (inter-)nationalen Studien erforscht werden. Die Differenz von lebenslaufbezogener und bildungsbiografieorientierter Forschung wird anschließend spezifisch unter einer methodologischen Perspektive pointiert, um die Frage zu klären, welche methodischen Designs aktuell angemessen erscheinen, um Ler…
In den letzten Jahren haben sich in europäischen Ländern verschiedene Institutionalformen von Lernzentren (learning centres) entwickelt, von denen unter dem Gesichtspunkt der Kooperationsgestaltung vor allem das »One-Stop-Shop«-Modell relevant ist. Hier werden Informations-, Bildungs- und Beratungsdienstleistungen in einer räumlichen Einheit angeboten. Am Beispiel dieser Kooperationsform werden Steuerungsmodelle, Strukturen und Effekte von Kooperationen herausgearbeitet.