Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Vorgestellt werden sich entwickelnde Praxen der Erfassung, Bewertung und Dokumentation von informellen und formellen Kompetenzen. In einem zweiten Schritt werden die Praxen strukturiert und das Modell der bilans des competences aus Frankreich und eine deutsche Adaption erläutert.
In Deutschland wird die berufliche Weiterbildung strikt in drei Teilbereiche getrennt: betriebliche Weiterbildung, individuelle berufliche Weiterbildung und Weiterbildung für Arbeitslose. Nach Analyse der Autoren verhindert dies die Implementierung einer integrierten Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik für Beschäftigte und Arbeitslose. Eine effektive und effiziente Nutzung der finanziellen Ressourcen (eine Kombination der Finanzierung der drei Bereiche) wird verhindert.
Menschen konstituieren Lernorte selbst, wenn eine relationale Raumperspektive den Ausgangspunkt ihres Handelns bildet. Raum kann im Lernort Unternehmen durch Weiterbildungsprozesse relational strukturiert werden. Spacings, Synthesen und die daraus erfolgende Dynamisierung von Lernorten eröffnen Möglichkeiten, die zum verstärkten Austausch von Erfahrungen beitragen. Diesen Erfahrungsaustausch bewerten Weiterbildungsteilnehmern positiv, weil er in der Nähe des Arbeitsplatzes, über einen längeren …
Der Beitrag liefert einen Überblick über die Akteurslandschaft der Gesundheitsbildung. Im Fokus steht der öffentlich geförderte Bereich mit seinen aktuellen Herausforderungen, etwa der Altersstruktur der Teilnehmenden, aber auch mit seinem Leistungsspektrum und seinen Qualitätsstandards.
Gibt es einen Zusammenhang von Weiterbildung und Gerechtigkeit oder anders gefragt: Kann Weiterbildung dazu beitragen, gesellschaftliche Teilhabechancen zu verbessern? Die Autoren stellen diese Frage in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext und nähern sich ihr vor dem Hintergrund des Social-Capital-Ansatzes. Unter Bezugnahme auf empirischer Befunde aus Nordirland, die die weit verbreitet Auffassung zum positiven Zusammenhang von Sozialkapital und Weiterbildungsteilnahme relativieren, richt…
Auf Grundlage der PIAAC-Ergebnisse attestieren die Autoren dem deutschen Ausbildungssystem internationale Wettbewerbsfähigkeit und widerlegen den Vorwurf mangelnder Ausbildungsreife deutscher Auszubildender. Gleichzeitig kritisieren sie die Rekrutierungspraxis von Betrieben, die von einer zunehmenden Akademisierung und Ausgrenzung bestimmter Bewerbergruppen gekennzeichnet sei.
Der Kurzbeitrag dient der begrifflichen Schärfung des Themenschwerpunkts und unterscheidet die Verwendung des Terminus »Drittmittel« in Abgrenzung zu »Erst-« und »Zweitmitteln« im Forschungs- und Weiterbildungskontext.
Der Beitrag geht der Frage nach, welche Werte (verstanden als »Vorstellungen vom Wünschenswerten«) für Leitungspersonen der Weiterbildung insbesondere im Umgang mit ihren Mitarbeitenden bedeutsam sind und inwiefern es aus ihrer Sicht gelingt, Wünschenswertes auch tatsächlich zu realisieren. Eine Re-Analyse von Interviews mit Leitungspersonen, die unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen handeln, deutet darauf hin, dass unabhängig vom jeweiligen Kontext eine auf Mitbestimmung und Solidarität be…
Evaluation zu kontextualisieren und kontexttheoretisch zu untermauern ist eine Forderung, die in der Evaluation des Programms „Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) formuliert wird. Doch welche Ansätze und Verfahren eignen sich, den Gegenstand „Netzwerke“ komplexitätsangemessen theoretisch zu fundieren und methodologisch reflektiert zu evaluieren? In diesem Beitrag wird eine systemreflexive Perspektive auf Netzwerk-Programme …
Dieser Beitrag widmet sich der betrieblichen Weiterbildung. Das Ziel ist dabei nicht, normative Forderungen an mögliche Bildungsprozesse zu formulieren, sondern vielmehr die Bedingungen, unter denen diese Prozesse stattfinden, empirisch zu betrachten. Der Fokus liegt auf dem Prozess der Bedarfsbestimmung, die einen Teil der Programmplanung darstellt. Es wird erstens beschrieben, wie dieser Prozess für verschiedene Programmarten abläuft und welche Akteure beteiligt sind. Zweitens wird in Anlehnu…