Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Beitrag stellt Ergebnisse einer bundesweiten medizinischen Wirkungsanalyse von Entspannungs- und Stressbewältigungskursen vor. Untersucht wurden Gesundheitswirkungen in 132 an 40 Volkshochschulen (VHS) zu Kursbeginn und -ende sowie drei Monate danach. Die Kurse erzielten hohe Zufriedenheit unter den Teilnehmer/innen und verbesserten Gesundheitsbezogene Lebensqualität, psychische und körperliche Beschwerden deutlich und signifikant, und diese Wirkung blieb auch drei Monate nach Kursende erha…
In diesem Artikel werden die Herausforderungen des Lernens im Alter betrachtet, insbesondere das intergenerationale oder generationenübergreifende Lernen in der Zukunft. Mit Blick auf die Politik der Europäischen Union (EU), insbesondere zum Thema Lebenslanges Lernen, wird erkennbar, wie die Vorstellung vom intergenerationalen und interkulturellen Lernen zunehmend in der Politik verankert worden ist. Es stellt sich die Frage, ob dies sinnvoll ist. Altersbildung wandelt sich zu intergenerationel…
Ausgehend vom bildungspolitischen Ziel einer erhöhten Weiterbildungsteilnahme stellt der Beitrag ein Instrumentarium vor, mit dem das Lern- und Bildungsverhalten erwachsener Menschen statistisch erfassbar wird. Am Beispiel ausgewählter Daten aus dem Berichtssystem Weiterbildung (BSW) und dem Adult Education Survey (AES) werden Analysepotenzial und Erkenntnisgewinn der Weiterbildungsstatistik ausgeleuchtet. Hierzu werden Daten zum Weiterbildungsvolumen, zur Anzahl und Dauer von Lernaktivitäten u…
Das Altern der Bevölkerung führt zu einer Reihe von Herausforderungen, für die das gegenwärtige Drei-Phasen-Modell des Lebenslaufs nicht hilfreich ist, vor allem mit Blick auf den sich verändernden Charakter des „dritten Lebensalters". Menschen zu ermutigen, länger im Beruf zu bleiben, ist eine Schlüsselaufgabe für die Regierung und Weiterbildung wird oft als Mittel herausgestellt, um dies zu ermöglichen. In diesem Beitrag wird die demographische Herausforderung beschreiben und ein Vorschlag ge…
Was kann die Weiterbildungspraxis mit empirischen Daten über den Bereich der Weiterbildung praktisch anfangen? Der Autor, kaufmännischer Leiter eines Volkshochschul-Zweckverbandes, zeigt im Betrag das praktische Potenzial empirischer Bildungsforschung auf. Die erhobenen Daten dienen als Vergleichsgrößen für lokale Kennzahlen und können helfen, Entwicklungsfelder zu identifizieren und zu untermauern. Er erläutert dies an den Beispielen des Milieumarketings und der Kursleiterqualifizierungen.
Bevölkerungsalterung und Bevölkerungsrückgang in Japan schreiten so schnell voran wie in keinem anderen Land. Ein zentrales Thema des Diskurses zu Japans demografischen Herausforderungen ist die Frage nach der Rolle, die Japans Senioren bei der Entwicklung von sozialem Kapital übernehmen können. Das Konzept des lebenslangen Lernens kristallisiert sich in diesem Kontext als zentrale Methode der Gestaltung von Japans Zukunft heraus.
Kopf oder Zahl – was zählt? Die Bildungspolitik verlangt nach quantitativ-empirischen Grundlagen. In den Erziehungswissenschaften hat die quantitativ-empirische Forschung an Bedeutung gewonnen. In der Praxis spielen quantitative Daten und Benchmarks eine immer wichtigere Rolle bei der Positionierung und Steuerung von Einrichtungen und Angeboten. Wie weit trägt diese sog. Evidenzbasierung? Es geht schließlich um die „Köpfe“, welche die Zahlen abbilden sollen. Die Beiträge des Themenschwerpunkts …
Aus der Perspektive des zuständigen Ministeriums skizziert die Autorin den Paradigmenwechsel der Bundesbildungspolitik als eine »empirische Wende«. Sie zeigt Strukturen und Rahmenbedingungen der einschlägigen Großprojekte auf (Nationales Bildungspanel, Technologiebasiertes Testen, Programm Empirische Bildungsforschung) und verweist auf die Output- und Kompetenz-Orientierung als deren »roter Faden«. Dabei sieht sie Bildungspolitik und Bildungsforschung in ihren Erfolgs- und Gelingensbedingungen …
Der Beitrag erschließt die der scheinbar neutralen empirischen Forschung inhärente Normativität. Am Beispiel der PISA-Studien werden unmittelbare und mittelbare normative Einflussnahmen empirischer Forschung aufgezeigt: (1) ihr Wille, steuerungsrelevantes Wissen bereitzustellen, (2) die Normativität ihres didaktischen und bildungstheoretischen Konzepts, (3) die aus der Untersuchungsabfolge abgeleitete Idee, den Unterricht in den Phasen zwischen den Erhebungen dem Konzept anzupassen und (4) die …