Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der »Denk-Raum 50 plus« ist ein gelungenes Beispiel selbstbestimmten Lernens im Alter, das in einem organisierten Rahmen stattfindet. Anhand dieses Beispiels diskutiert die Autorin Vorteile selbstbestimmten Lernens und zeigt Gelingensfaktoren eines solchen Formats auf.
Die demografische Entwicklung in Deutschland wird dazu führen, dass die Gesellschaft in zehn Jahren mehr älteren Menschen als jüngeren gerecht werden muss. Vor diesem Hintergrund zeigt der Beitrag auf, in welcher Weise Einrichtungen der kommunalen Erwachsenenbildung gefordert sind, spezifische Angebote zu entwickeln, die unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen und -bedürfnisse einer sehr heterogene Altersgruppe berücksichtigen. Anhand von Beispielen aus der Volkshochschularbeit verdeutlicht di…
Gerade ältere Menschen besitzen oft nur geringe Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien – problematisch in unserer immer stärker digitalisierten Gesellschaft. Diesbezügliche Weiterbildungsformate sind erfolgreich, wenn sie in die Lebenswelt älterer Menschen eingebunden sind. Im Beitrag werden einige solcher Formate vorgestellt.
Die Studie Competencies in Later Life (CiLL) liefert erstmal repräsentative Daten über die Kompetenzen von Älteren zwischen 66 und 80 Jahren in Deutschland in den Domänen Lesekompetenz, Alltagsmathematik und technologiebasiertes Problemlösen. Es zeigt sich ein entscheidender Zusammenhang zwischen Kompetenz und Qualifikation, aber auch zwischen Kompetenz und Zugehörigkeit zu einem Geburtsjahrgang. Trotz enormer Qualifikationsunterschiede zwischen Männern und Frauen differieren diese in der Lesek…
Bevölkerungsalterung und Bevölkerungsrückgang in Japan schreiten so schnell voran wie in keinem anderen Land. Ein zentrales Thema des Diskurses zu Japans demografischen Herausforderungen ist die Frage nach der Rolle, die Japans Senioren bei der Entwicklung von sozialem Kapital übernehmen können. Das Konzept des lebenslangen Lernens kristallisiert sich in diesem Kontext als zentrale Methode der Gestaltung von Japans Zukunft heraus.
Der Beitrag diskutiert die Teilhabe im Alter aus fünf unterschiedlichen Perspektiven: jener der gesellschaftlichen Altersbilder, jener der individuellen Veränderungs- und Gestaltungspotenziale, jener der Mitgestaltung des öffentlichen Raumes, jener der Gestaltung sozialer Beziehungen und jener der Schaffung von Sorgestrukturen. Teilhabe erscheint somit als das Ergebnis eines Zusammenwirkens von personalen, sozialen, kulturellen, kommunalen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren, wobei Bildung …
Warum nehmen Senioren nicht (mehr) an Weiterbildungsangeboten teil? Dieser Frage geht der Beitrag unter Rückgriff auf eine Befragung zu den Angeboten wissenschaftlicher Weiterbildung an der Universität Ulm nach. Größtes Hindernis, so ein Kernergebnis, sind andere Verpflichtungen und Interessen.
Der Dialog zwischen jungen und sehr alten Menschen wird in seinen inneren Zusammenhängen in Bildungskontexten strukturell und inhaltlich untersucht. Neben den Themen sind besonders die Interpretationen und Motivationen entscheidend, wie sich Bildungs-, Erziehungs- und Entwicklungsprozesse bei den verschiedenen Generationen verstehen und gestalten lassen – dies zeigen die Forschungen zum Generationendialog im Kontext der »Schule von Jung und Alt«.
Bürgerschaftliches Engagement gewinnt in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Wertschätzung. Auch im erwachsenenpädagogischen Diskurs erhöht sich die Aufmerksamkeit im Kontext lebenslangen Lernens. In diesem Beitrag diskutiert der Autor, wie Erwachsenenbildung Lernprozesse, die in gesellschaftlichen Handlungszusammenhängen stattfinden, unterstützen, begleiten oder gar initiieren kann. Auf der Grundlage eigener empirischer Erhebungen untersucht er Bürgerschaftliches Engagement als Handlungs…