Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Autorin diskutiert Entwicklungen in der Pflegepädagogik im Spannungsfeld von Normalisierungsprozessen und kultursensiblen Ansätzen und setzt sich kritisch mit den Implikationen einer „interkulturellen Erziehung“ auseinander. Sie plädiert für einen Kulturbegriff, der die Fähigkeit zur Lösung von Aufgaben in den Mittelpunkt stellt und in der Pflege als Handlungsorientierung dienen kann.
Anlässlich des Anfang 2002 verabschiedeten Gesetzes über die Validierung des Erfahrungswissens reflektieren die beiden Autoren vom »Centre d’Études et de Recherches sur les Qualifications« (Céreq) die lange Geschichte der Anerkennung individueller Fähigkeiten und insbesondere der an der Arbeitsstelle erlangten Kenntnisse.
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, kritische Lebensereignisse zu erfahren. Zugleich sind hinsichtlich der Persönlichkeit besondere Entwicklungen möglich – und damit verbunden auch die Fähigkeit, solche kritischen Lebensereignisse zu bewältigen. Wie die Erwachsenen- und Weiterbildung im Allgemeinen und die konfessionelle Erwachsenenbildung im Besonderen dabei unterstützen kann, zeigt der Autor auf.
Lernprozesse mit lernungewohnten Erwachsenen können nur erfolgreich sein, wenn Lehren und Lernen als Dialog begriffen wird. Die Autorin beschreibt ihre Erfahrungen im Umgang mit Lernhindernissen und der Gestaltung eines veränderten Lehr-/Lernverständnisses. Sie entwickelt einen Leitfaden für Beratungsgespräche, der auf drei Fragenkomplexen aufbaut. Ziel des Prozesses ist die Entwicklung der Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.
Was bedeutet »Zukunftsfähigkeit« aus Sicht einer Organisation, die täglich mit knappen Ressourcen arbeitet und mit wechselnden Anforderungen und heterogenen Erwartungen konfrontiert ist? Philipp Marquardt nähert sich dieser Frage aus der Praxis eines Organisationsverantwortlichen. Sein Beitrag beschreibt, wie Weiterbildungseinrichtungen unter Bedingungen permanenter Unschärfe handlungsfähig bleiben – nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Fähigkeit zum pragmatischen Improvisieren (»Durchwurste…
Sind die PISA-Ergegnisse für die Deutschen nur halb so schlimm, wie viele behaupten? PISA-Forscher Heller von der OECD erläutert, welche Schlüsse für das lebenslange Lernen (nicht) gezogen werden können. Darüber hinaus gibt er Informationen über geplante Studien in Zusammenarbeit mit der OECD, die helfen, die Zusammenhänge zwischen den vorliegenden PISA-Ergebnissen und den Fähigkeiten heutiger und künftiger Erwachsener besser zu bewerten.
Mit dem Perspektivwechsel von Bildung zum Lernen und der Ausweitung des Verständnisses von Lernen auf auch außerhalb des Bildungssystems erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten hat der Kompetenzbegriff in der Weiterbildung an Bedeutung gewonnen. Dabei ist er zu einem Universalbegriff geworden, der anschlussfähig an wissenschaftliche und bildungspolitische Diskussionen ist, dem es aber auch mitunter an inhaltlicher Präzision fehlt. Die vollständig aktualisierte Auflage bietet einen umfassenden Ein…
Referiert werden ausgewählte Ergebnisse einer breitangelegten empirischen Studie - aus dem DIE-Projekt: Mediale Innovationen und deren Auswirkungen auf die Organisation von Weiterbildung - zum Einsatz der neuen Medien innerhalb der Volkshochschulen aus der Perspektive der Organisationsforschung. Die Themenfelder sind: technische Infrastruktur, Betreuung der Infrastruktur, Bedeutung der neuen Medien für die Einrichtung, Impulse für die Entwicklung und Entscheidungsstrukturen, Organisationsentw…
Die veränderten Anforderungen der Betriebe an ihre Arbeitnehmer bringen neue Muster der Erwerbsverläufe mit sich. Hans Pongratz macht mit seiner These vom Arbeitskraftunternehmer deutlich, dass zunehmend Fähigkeiten wie Selbst-Kontrolle, Selbst-Ökonomisierung und Selbst-Rationalisierung gefragt sind. Damit einher gehen Fragmentarisierungs- und Biografisierungstendenzen von Erwerbsverläufen. Erwachsenenbildung muss daher Konzepte entwickeln, die dabei unterstützen, den eigenen Lebensverlauf deut…
Videofallbasiertes Lernen gilt als vielversprechender Ansatz zur Förderung analytischer Fähigkeiten von Lehrkräften als Grundlage ihres professionellen Handelns. Zentral ist dafür die Kompetenz zur Diagnose von Lehr-Lernsituationen, d. h. vor allem die Fähigkeit, theoretisches Fachwissen auf das Fallgeschehen anwenden und fremde Lehrkraft- und Lerner-Perspektiven übernehmen zu können. Im Beitrag werden die Ergebnisse einer experimentellen Interventionsstudie im Feld zur wirksamen Förderung dies…