Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In der gegenwärtigen bildungspolitischen wie wissenschaftlichen Argumentation zur Frage von Inklusion/Exklusion ist eine zirkuläre Begründungslogik aus den Segmenten Demokratie – soziale Inklusion – Bildung zu beobachten. Der Beitrag untersucht die Wechselwirkungen der Segmente und im Besonderen die ambivalente Position der Erwachsenenbildung in diesem Spannungsfeld. Davon ausgehend sind anhand der Thesen eines französischen Vertreters der politischen Philosophie, Jacques Rancière, die zugrunde…
Religion und Ethik sind nicht selten Gegenstand von Angeboten in der Erwachsenenbildung. Sie dienen als Herausforderung zur Selbstklärung und bieten Raum zur Beteiligung am Zeitgespräch. Es gilt, die Dimensionen von Religion und Ethik in einer Verbindung aus Reflexion und Praxisbezug herauszuarbeiten. Dabei wird insbesondere auf diejenigen Aspekte von Ethik und Religion eingegangen, deren gesellschaftliche Relevanz einer aktuellen Klärung bedürfen.
Anlässlich des 10. DIE-Forums „Exklusion – Inklusion. Potenziale der Weiterbildung für gesellschaftliche Teilhabe“ (Oktober 2007) führt Martin Kronauer mit seinem Vortrag in das vieldeutige und kontrovers diskutierte Begriffspaar Inklusion und Exklusion ein. Um sich den mit diesen Begriffen verbundenen Ungleichheiten zu nähern, betrachtet er zunächst die Entwicklung von gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Teilhabe seit den 1950er Jahren. Entscheidend sind nach seinem Verständnis der Bürgersta…
Die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Gerechtigkeit war stets wichtig, auch schon, als sich Bildung noch nicht als eigenständiges Teilsystem in der Gesellschaft etabliert hatte; dies gilt in gleicher Weise für den Teilbereich "Weiterbildung". In diesem REPORT finden sich unterschiedliche Annäherungen an das schwierige Gerechtigkeitsthema und die dabei notwendige Verbindung normenorientierter Diskurse mit (viel zu wenig belastbaren) empirischen Daten. Die Beiträge weisen vor allem auf …
Dieser Beitrag untersucht das Begriffsdreieck »Inklusion – Integration – Diversity«, indem diese Begriffe einzeln umrissen und anschließend Überschneidungen untersucht werden. Abschließend plädiert die Autorin für eine stärkere Verschränkung der Diskussionen über Inklusion, Integration und Diversity.
Für das DIE-Programm Lernen im Quartier stellt der Sozialraum-Ansatz einen Schlüssel zum Inklusionsthema dar. Weiterbildung kann vor Ort in der Konzentration auf den sozialen Nahraum die dort lebenden Menschen und ihre Beteiligungs- und Vernetzungspotenziale in inklusionsförderlicher Weise einbeziehen. Im Beitrag werden Auszüge aus Interviews mit Vertreter/inne/n der Volkshochschulen Berlin und Hamburg diskutiert. Sie geben Aufschluss darüber, ob und wie im Kontext der Inklusion sozialraumorien…
Die deutschen Volkshochschulen (VHS) verstehen sich als Weiterbildungseinrichtungen für all diejenigen, deren Aufgabe die Ansprache breiter Bevölkerungsteile ist. Die Datenlage zu der Frage, inwieweit sozial benachteiligte Gruppen erreicht werden, ist jedoch beschränkt. Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, wie stark Personen mit geringer Schulbildung unter den Teilnehmenden der Berliner Volkshochschulen vertreten sind. Die Untersuchung schließt an Ergebnisse des Forschungsprogramms „Inklusi…
Der Beitrag stellt die Frage in den Fokus, wie Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention an Lernorten von Erwachsenen umgesetzt wird und präsentiert Ergebnisse einer explorativ-qualitativen Studie mit professionell Tätigen. Auf der Grundlage relationaler Raumtheorie ist ein Modell von Inklusionsarchitekturen von institutionalisierten Lernorten im öffentlichen Raum entwickelt worden. Gezeigt werden kann die Herstellung sozialer Räume im und durch das Handeln von professionell Tätigen…
Im vorliegenden Heft werden in gebotener Kürze einige neuere Ansätze und Ergebnisse der Teilnahme- und Motivationsforschung in der Weiterbildung vorgestellt. Die Zahl der Forschungsarbeiten zum Thema ist insgesamt begrenzt, auch wenn es noch einige weitere Arbeiten außer den hier präsentierten gibt: Teilnahme-, Beteiligungs- und Motivationsforschung sind in der Regel empirisch aufwändige und teure Verfahren. Umso wichtiger ist es, dass hier durchaus neuere, interessante Ergebnisse vorliegen.
Wie können die Leistungen des Weiterbildungsbereichs besser als bisher in den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) einfließen? Aus einer trägerübergreifenden Arbeitsgruppe präsentiert der Autor konkrete Vorschläge: Schlüsselkompetenzen sollen niveaustufen-übergreifend abgebildet werden; in Weiterbildung erworbene formale Qualifikationen können Niveaustufen zugeordnet werden (hier: exemplarisch vollzogen für Niveau 6). Für die Einbeziehung non-formaler und informeller Weiterbildungskompetenzen v…