Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Anerkennung von non-formalem und informellem Lernen in den OECD-Ländern – Ein Überblick Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Anerkennungsstrategien für informelles und non-formales Lernen in verschiedenen nationalen Kontexten und mit unterschiedlichen methodischen Zugängen. Die Aussagen des Beitrags basieren auf einer OECD-Studie aus dem Jahr 2009, an der Länder von fünf Kontinenten teilgenommen haben.
Die Thesen zu zukunftsweisenden Fragen des Sprachlernens sind das Ergebnis eines einjährigen Diskussionsprozesses von Vertretern aus allen Bildungsbereichen anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen 2001. Mit ihnen wurden wichtige Ziele im Bereich des Fremdsprachenlernens von der Frühförderung bis zur Erwachsenenbildung zusammengetragen. Unter anderem geht es um die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa und die Tendenzen in der Sprachpolitik. Sie fordern, Sprachenlernen als wesentliche…
Die Frage, wie der kurz- und der langfristige Erfolg von betrieblichen Weiterbildungen positiv beeinflusst werden kann, ist für Unternehmen von großer Bedeutung. Aktuell werden in der Praxis jedoch kaum Evaluationen getätigt, die über eine summative Evaluation hinausgehen. Der vorliegende Beitrag untersucht ausgehend von einem praxistauglichen Rahmenmodell den Zusammenhang verschiedener Merkmale des Lernfelds (d.?h. der Weiterbildung) und des beruflichen Funktionsfelds auf den subjektiv eingesc…
Das Forschungsinteresse dieser qualitativen Interviewstudie geht aus einem beobachteten Dilemma der Alphabetisierungs- und Grundbildungspraxis hervor. Der Einsatz von Lernstandsdiagnostik wird einerseits als hilfreich eingeschätzt, um den Lernbedarf von Erwachsenen detailliert bestimmen zu können. Andererseits ist damit zu rechnen, dass gerade Personen, die aufgrund ihrer Lese- und/oder Schreibschwierigkeiten häufige Defiziterfahrungen gemacht haben, begründete Testängste und -widerstände haben…
Die Sozialintegrative Alphabetisierungsarbeit greift Handlungsansätze der Integrativen Erwachsenenbildung und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit auf und konkretisiert sie für die Arbeit mit funktionalen Analphabeten. Sozialintegrative Alphabetisierungsarbeit koordiniert unterschiedliche Handlungsprozesse, die Schriftsprachfähigkeiten spezifisch thematisieren: Lernangebote, Ansprache und Beratungsprozesse und die Zusammenarbeit von Institutionen in Netzwerken. Durch eine bundesweit reprä…
Das Konzept des Lebenslangen Lernens (lifelong learning) prägt das Strukturprinzip neu aus, nach dem Lernen in den Zeitstrukturen der Gesellschaft organisiert ist. Dabei werden lange schulische Verweilzeiten flexibilisiert, kürzere Abschnitte von geordneten Lernzeiten über die gesamte Lebenszeit verteilt und fließendere Übergänge zwischen Arbeiten und Lernen ermöglicht. Das Dreiphasenschema der Erwerbsbiographie von Ausbildung, Einsatz und Ruhestand wird flexibilisiert. Das Konzept LLL kann gel…
Der Beitrag sichtet Erfahrungen in Bezug auf Absolvent/inn/en erziehungswissenschaftlicher BA- und MA-Studiengänge in Bochum. Zum Bachelor: Die Absolventenquote liegt mit 60 Prozent weit oberhalb der früheren Quoten – etwa im Magisterstudiengang. Während etwa die Hälfte der Absolventen das Studium in Bochum fortsetzt, münden andere unmittelbar in den Arbeitsmarkt ein. Sie finden Anstellungen im weiteren Umfeld der Erwachsenenbildung. Für die Aufnahme des Master-Studiums ist oft das Motiv leiten…
Rolf Arnold warnt davor, den Lernbegriff in der Lerntheorie allein auf kognitives Lernen zu verengen. Tief verwurzelte Emotionsmuster können Lernen verhindern. Darum sollten Lernwiderstände nicht allein verstanden werden als rationale, reflektierte Reaktion auf zugemutete Lerninhalte. Der Autor plädiert dafür, emotionstheoretische Präzisierungen der didaktischen Bedingungen des Erwachsenenlernens stärker in den Blickpunkt zu rücken.
Beim Lernen spielen emotionale Prozesse eine große Rolle. Ergebnisse einer Befragung von erwachsenen Lernenden zeigen, dass gerade kooperative Lernformen positive Emotionen wie Freude hervorrufen und Lernmotivation und Lernerfolg erhöhen, so die Autorin und der Autor.